Beiträge von A. Marks

    Hallo,


    also wenn es in Wilischthal noch 750-mm-Gleise gibt, dann nur im Bf und auf der Zschopaubrücke - auf der Strecke und auf dem Gelände der Papierfabrik sollte tatsächlich nichts mehr liegen.


    Thema Rf4: Die Frzg mit Heberleinbremse sind erst nach der Umstellung in Mügeln 1987 nach Wilischthal gekommen - wenn ich mir das richtige gemerkt habe, im Tausch gegen Saugluft-Rf4, an denen es in der Rbd Dresden und in der Rbd Cottbus mangelte. In Wilischthal spielte das Bremssystem der Rf4 m. W. keine Rolle, man hatte halt aus Betriebszeiten der Linie Wilischthal - Thum aus den 1960er Jahren noch Saugluft-Rf4 verwendet, die waren nach der Einstellung des Betriebes nach Thum einfach dort geblieben. Daher gab es ab 1988 in Wilischthal eben Rf4 mit Saugluft- und welche mit Heberleinbremse.


    Je eines davon sind 1993 nach Geyer gekommen, wo sie neben dem Denkmalzug bis heute existieren, die anderen Rf4 kamen nach Jöhstadt.


    VG

    André

    Hallo "G. Holst",


    spannend, was Du so schreibst: Die fehlerhafte Broschüre von Reinhard Taege zur Schmalspurbahn in Nauen bezeichnest Du als "ganz sehenswert", aber damit:


    "Ich wünsche mir ein Prenzlauer Kreisbahn-Buch OHNE Fehlinformationen und Falschinfos in wirklich überarbeiteter Form."


    bist Du eher unglücklich.


    Ein Vorschlag: Mache doch im Medien-Teil des Forums einen Ast mit Korrektur-Hinweisen für das Buch über die Bahnen in der Uckermark einschließlich der Prenzlauer Kreisbahn auf. Dann können sich die Besitzer dieses Buches die fehlerhaften Dinge anstreichen und korrigieren.


    Das würde z. B. mir gefallen und mir helfen.


    Mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Martin,


    während mein Scanner rattert, habe ich eben hier mal kurz reingeschaut. Meine Hochachtung vor dem schönen Modell des Hotzenplotzer Triebwagens! Gute Arbeit! So gefällt mir Modellbahn!


    Gestatte mir hier in einem Modellbahnast einen Hinweis auf die korrekte Benennung der Vorbildzeit: Bitte, bitte verinnerlichen - DRG und Reichsbahn im Sudetenland, in Österreich, in noch 1937 polnischen Gebieten etc. passt NICHT!

    Die DRG wurde 1924 gegründet und im Februar 1937 entmachtet = ihr wurden alle Strecken und Fahrzeuge wieder weggenommen. Zwar existierte die DRG als Briefkastenfirma bis nach 1945 weiter, aber sie war nicht mehr für die Deutsche Reichsbahn zuständig. Die Deutsche Reichsbahn war ab 15. Februar 1937 wieder direkt dem Deutschen Reich unterstellt, wie es ab 1. April 1920 schon einmal der Fall gewesen war ...!


    Auch wenn Modellbahner (man verzeih mir die Verallgemeinerung, aber empirisch gesehen trifft es leider zu) gern für den Zeitraum von 1920 bis 1945 von "DRG-Zeit" sprechen, mit dem wirklichen historischen Geschehen hat das nichts zu tun.


    Strittig ist, ob die vereinzelt, aber eben nicht lückenlos ab 1938 verwendete Abkürzung DRB einen Amtscharakter hatte. Dennoch verwende ich DRB für die Zeit von 1938 bis 1945 sehr gern, um mich besser zur Reichsbahn in der SBZ, DDR und von 1990 bis 1993 abgrenzen zu können.


    Die DRG hat also keine Fahrzeuge mit dem 1938 entwickelten Hoheitszeichen versehen, weil die DRG 1938 nicht mehr für die Reichsbahn zuständig war.


    Ihr habt entsprechend den Triebwagen in seiner nach 1938 angebrachten Reichsbahn-Lackierung (bzw. DRB-Lackierung) gebaut.

    Und das habt Ihr gut gemacht!


    Die CSD haben für ihre Triebwagen übrigens selten nur M und zwei Zahlen gesetzt, sondern im Normalfall immer noch einen Punkt und eine Unterreihe. Die zweiachsigen 760-mm-Triebwagen gingen daher als Reihe M11.0 in Betrieb.


    In einer Ausgabe vom "Eisenbahn-Kurier" haben wir einmal vor ca. 15 Jahren die Einsatzgeschichte dieser Fahrzeuge aufgezeigt - vielleicht weiß jemand noch die Nr. dieses Heftes?


    Aber selbst auf Wikipedia sind weitere Einsatzstrecken von diesen Fahrzeugen aufgeführt - siehe hier:


    https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8CSD-Baureihe_M_11.0


    So - und nun wieder zurück zu Modellbahn!


    Viel Freude beim Bau derartiger Dinge im Maßstab 1:120 wünscht


    mit vielen herzlichen Grüßen ins Zittauer Gebirge


    André

    Hallo G,


    falls es Dich oder andere Leser hier interessiert, der Gründer der gemeinten Lokfabrik trug den Nachnamen Schwartzkopff mit tz in der Mitte und zwei f am Ende. Meine Eselbrücke dafür lautet immer, die Fa. Schwarzkopf stellt Haarwäsche her - davon brauche ich nicht viel ;-)

    - die Fa. Schwartzkopff stellte hingegen Loks her - davon kann ich nicht genug Informationen und Aufnahmen haben ... - wird also mit mehr Buchstaben geschrieben.


    Mit einem Augenzwinkern und vielen Grüßen


    André

    Hallo Robby,


    Klockow - Pasewalk (KKP) ist im Buch "Kleinbahnen in der Uckermark" von Wolf-Dietger Machel und Rudi Buchweitz vom Neddermeyer-Verlag im Jahr 2010 auf 47 Seiten im Format A4 in meinen Augen umfassend behandelt. Liegt Dir das Buch vor?


    Für eine eigene, dicke Veröffentlichung nur zur KKP dürfte das Material m.E. einfach nicht reichen. Im oben zitierten Buch befinden sich neben der geschichtlichen Entwicklung die Beschreibungen aller Stationen und Fahrzeuge mit vielen Zeichnnungen, Skizzen und Tabellen. Mehr geht eigentlich kaum zu dieser Kleinbahn!


    Schreibt mit vielen Grüßen

    André

    Hallo Mathias,


    dann zunächst erst einmal herzlich willkommen hier im Forum!


    Zu Deinem Eintrag: Ja, der Kasten des letzten erhaltenen sächsischen Meterspur-GGw steht noch in Radebeul Ost.


    Die von Dir fotografierten Drehgestelle gehören allerdings nicht zu diesem Meterspur-Wagenkasten, sondern gehörten einem zuletzt im Harz eingesetzten Einheits-Personenwagen. Es handelt sich daher um ein Paar Pressrahmendrehgestelle, wie sie zwischen 1929 und 1938 für die RBD Dresden und danach noch bis vermutlich 1943 für Heeresfeldbahnwagen gebaut worden sind.


    Das vom Traditionsbahn-Verein aus Wernigerode nach Sachsen zurückgeholte Pressrahmendrehgestellpaar ist für den Kasten des (750-mm-)Einheits-GGw gedacht, der auch in Radebeul Ost steht, ex Wagenkasten in Wülknitz bei Riesa.


    Unter den meterspurigen GGw der Schmalspurbahn Klingenthal - Sachsenberg-Georgenthal befanden sich Diamond-Drehgestelle (Fachwerkdrehgestelle, ähnlich der Drehgestelle der 750-mm-GGw).


    Alle derartigen Originaldrehgestelle für 1000 mm wurden in der DDR-Zeit verschrottet. Daher werden gegenwärtig für den Klingenthaler GGw ein paar Fachwerkdrehgestelle aus Westdeutschland erworben.


    Aktuell steht der Klingenthaler GGw auf zwei regelspurigen Bahnmeisterei-Loren aus Zeiten der K.Sächs.Sts.E.B.


    Der geplante Aufstellort des Klingenthaler GGw mit Drehgestellen wird sich im Raum Dresden befinden - im Vogtland gibt es leider zu wenig/keine Eisenbahnfreunde, die sich mit der meterspurigen Schmalspurbahn in Klingenthal identifizieren können.


    VG aus Dresden


    André

    Hallo Harald,


    Du schreibst:


    "Ich vermisse B ü c h e r wo der Nachwuchs an das Thema herangeführt wird. Ihr alle habt Fachwissen. Gebt es weiter. Und zwar damit diese es auch weitergeben können."


    Ein guter Punkt, den Du da ansprichst!


    Ihr kennt mich als Verfechter von gedrucktem Wissen, aber zum Heranführen ans Hobby Eisenbahn sind nach meiner festen Überzeugung andere Dinge besser:


    - ältere Familienmitglieder (Großväter, Väter, Onkel etc.), die Heranwachsende auf Feste, zu Museumsbahnen und Modellbahnausstellung mitnehmen


    und


    - Vereine (Modell wie Vorbild) mit Jugendgruppen


    Als "Neuling" möchte man auf eine Frage sofort eine Antwort - man möchte nicht erst in Büchern oder Zeitschriften lange blättern. Die Neugier muss am Anfang sofort mit einer Antwort gestillt werden.


    Sitzt der Bahn-Virus dann im Herzen fest, dann helfen Veröffentlichungen wie die Zeitschrift "Modelleisenbahner", Bilderbücher wie die vom Sutton-Verlag oder von anderen Verlagen ohne tiefergehende Bildtexte sowie auch kurz gehaltene Sachbücher, die nicht groß in die Tiefe gehen, wie die Transpress-Reihe "Alles über ..."


    Gera-Mond bietet ebenfalls viele Titel für Einsteiger mit Titeln wie "100 Dinge über Blablabal" ...


    Also an Möglichkeiten, ans Hobby herangeführt zu werden, fehlt es m. E. unverändert nicht.


    Letztendlich sehe ich sogar das Forum hier als wichtige Plattform dafür an, um Nachwuchs ans Hobby heranzuführen. Auch hier gibt es rasch Antworten auf einfache Fragen. Und wenn wir uns alle zwingen (mich inbegriffen ...), nicht überheblich, sondern fair auf Fragen von Jüngeren und von noch nicht ganz so tief in Details steckenden Kameraden zu antworten, dann klappt das auch!


    Herzliche Grüße


    André

    Hallo Martin und Ronny,


    ein Buch nur zu den Insterburger Kleinbahnen in Ostpreußen in deutscher Sprache wird es nach meinem Bauchgefühl niemals geben, da die Forschungsergebnisse von Jörg Petzold bereits in den beiden Ostpreußenbüchern der VGB veröffentlicht sind - nennenswert mehr Material ist mir nicht bekannt.


    Zur Strecke Wilkau-Haßlau - Carlsfeld besteht auch in meinen Augen kein Bedarf an einer neuen Streckenmonographie - nicht vergessen werden darf ja auch das Buch im A4-Format vom Jacobi-Verlag, was noch mehr Fakten als das EK-Buch enthält. Die Menge der Fehler in diesen Büchern bzw. an neuen Forschungsergebnisse zur WCd hält sich in Grenzen.


    Zu Sachsens Schmalspurbahnen wünsche ich mir vielmehr eine vernünftige Streckenmonographie zu den Schmalspurbahnen im Raum Zittau - und zur Strecke nach Frauenstein!


    Neben der MPSB sollten im "übrigen" Mitteldeutschland außerdem dringend die KJI, die Spreewaldbahn und Jüterbog in dicken Büchern beschrieben werden - und damit meine ich keine Bücher mit einer Falschaussage gleich im Titel wie "Alles über ..."


    Zu allen drei Netzen sind ebenfalls Männer teils seit Jahren am Schreiben - drücken wir Ihnen die Daumen, dass sie möglichst bald damit fertig werden, so dass der Umbruch ihrer Manuskripte beginnen kann.


    @Achim: Und wer könnte zur FKB ein neues, dickeres Buch stemmen? (antworte ggf. gern auch per PN)


    Fragt mit vielen Grüßen


    André,


    der über Bahnen im Ausland endlich einmal mehr zu den Friedländer Bezirksbahnen (mit ihren Regelspurstrecken und der Schmalspurstrecke) lesen würde

    Hallo Saarsachse,


    nun, ich denke, dass Dir noch in diesem Jahrzehnt zu den Themen MPSB und MEG geholfen werden wird!


    Zu beiden Strecken haben eingefleischte Kenner der beiden Netze seit Jahren viel, viel, viel Material und Aufnahmen gesammelt, zur MEG sind schon mehrere Kapitel fertig, zur MPSB wird das Ausformulieren der vorhandenen Informationen bald beginnen, da der betreffende Autor endlich Rentner ist.


    Wie immer kann ich nur allen Besitzern von Dachbodenfunden, allen bisher unbekannten Fotografen im Lebensalter 70 Plus sowie allen Gewinnern von teuren Versteigerungen derartiger Aufnahmen und Dokumente einladen, sich mit den Autoren in Verbindung zu setzen - gern übernehme ich das Vermitteln.


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo,


    nachdem es mit der Feldbahnd in Brandis hier schon "schmalspurige Abwege" gab, frage ich hier einfach einmal: Gibt es jemand hier, der vom ehemaligen GMWE-Güterwagen (also Meterspur ...) in Ammelshain ein schönes Foto gemacht hat?


    Fragt mit vielen Grüßen


    André


    Nachdem ich per PN gefragt worden bin, wo der Kasten genau steht, sollte ich vielleicht erwähnen, dass dieser Schmalspurwagenkasten schon in den 1990er Jahren von einem Mitglied der Feldbahner Leipziger-Lindenau geborgen worden ist - also NICHT mehr in Ammelshain steht ...