Beiträge von A. Marks

    Hallo,


    die in Schmiedeberg liegende Brücke sieht für mich wie die ehemalige Brücke hinter Buschmühle in Richtung Kipsdorf aus.


    Bei der kleinen Blechträgerbrücke am Hp Forellenhof im Preßnitztal handelt es sich um eine der wenigen erhaltenen Original-Brücken von 1892, die wir damals 1996 entrostet und neu lackiert haben.


    VG


    AM

    Hallo,


    noch ein Hinweis zum Link von Eckhard:



    Dort steht:


    "Die heutige Werklok des Meininger Dampflokwerkes wurde im Jahre 1940 von den Borsig Lokomotivwerken in Hennigsdorf bei Berlin gebaut. Mit der Fabriknummer 14.970 rollte sie am 5. Oktober 1940 vom Fabrikgelände und trug bei der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft fortan die Betriebsnummer 50 380."


    Sehr schön und präzise haben die Meininger Freunde dort die damalige Firmierung der Herstellerfirma sowie die Lieferdaten angegeben. In die "Falle" getappt sind sie dann aber beim Namen der ersten Bahnverwaltung, für welche die Lok gefahren ist:


    Es mag ja sein, dass aus Gründen der Vereinfachung für die Zeit von 1920 bis 1945 jemand gern umgangssprachlich von "DRG-Zeit" spricht, doch im genannten Zeitraum war die "Deutsche Reichsbahn Gesellschaft" (DRG) nun einmal nur von 1924 bis Februar 1937 für die Reichsbahn zuständig. So wie es also falsch ist, für den Zeitraum von April 1920 bis zum Herbst 1924 Ereignisse oder Fahrzeuge mit DRG in Verbindung zu bringen (weil die DRG damals noch gar nicht gegründet war), so ist es falsch, die DRG mit Ereignissen oder Fahrzeugen der Reichsbahn nach 1937 in Verbindung zu bringen.


    Die 50 380 wurde an die Deutsche Reichsbahn geliefert - ob man diese nun mit DR oder mit DRB abkürzt, darüber lässt sich streiten, aber DRG ist keinesfalls zutreffend!


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Kevin,


    ergänzend zu den völlig richtigen Hinweisen zum Kessel einer Rekolok (mit allen Einschränkungen) sei von mir noch ergänzt, dass neben den technischen Kriterien noch der rechtliche/offizielle Status einer Lok mit neuem Kessel darüber entschied, ob es sich um eine GR-Lok, eine Lok mit Nachbaukessel oder um eine Reko-Lok handelte.


    Die Hauptverwaltung der DR hatte beim Ministerium für Verkehrswesen der DDR die Rekonstruktion von Lokomotiven anzumelden. Erst wenn von dort der Rekonstruktion von Lokomotiven die Zustimmung vorlag, durfte mit dem Rekonstruieren z.B. von Loks der Baureihen 01, 39, 41, 50 und 52 begonnen werden.


    Wenn "Ersatzkessel 39" - umgangssprachlich "Rekokessel" später auch auf Loks der Baureihe 03 Verwendung fanden, dann war das eine sinnvolle Weiternutzung im volkswirtschaftlichen Sinne, aber eben nicht Bestandteil von offiziellen Reko-Programmen. Daher das Hin und Her, ob die Loks der Baureihe 03 mit Rekokessel nun auch Rekolokomotiven benannt werden dürfen oder nicht.


    Die Autoren der DDR-Lokarchive waren da pragmatischer: Sie haben oft ihre eigenen Definitionen und Interpretationen einfließen lassen ..., was unter dem Strich dem Drang von uns Menschen, ein Objekt einer Gruppe zweifelsfrei zuzuordnen, am ehesten entspricht.


    VG


    André

    Hallo "Spreewald1" ohne Namen,


    genau, Du meinst die Heizleitung ... Da die Lokomotiven der Spreewaldbahn über keine Zugheizeinrichtung verfügten, waren diese Leitungen bei der Spreewaldbahn nicht notwendig - wurden entfernt. Auch andere Dinge am Handmuster waren im Spreewald oder Harz nicht notwendig, doch ich will niemand den Spaß verderben.


    Mit vielen Grüßen


    André

    Hallo Armin,


    wer bei der Zahl 30 die Null als Null eintippen kann, aber bei H0 nur ein O findet, der verdutzt mich. Wer aber so fair und höflich wie Du von Verständnis füreinander haben schreibt, der ist mein Freund! :-)


    Herzliche Grüße


    André

    eben vergessen:

    Die Lüfteraufsätze auf dem Tillig-Einheitswagen empfinde ich offen gestanden als misslungen - ein sächsischer "Cognacschwenker" sieht im Original doch bissel anders aus ... :-(


    Aber genau dieser Lüfteraufsatz als unsauber konstruierte Neuheit zeigt einen Weg auf - den Weg zu einem Sachsen-750-mm-Modell. Denn auf den umgespurten Einheitswagen im Harz waren diese Lüfter rasch verschwunden ...


    Falls Tillig jetzt schon den Einstieg in 750-mm-Wagen-Modelle vorbereitet, dann bitte ich Tillig, sich bei solchen Bauteilen, die beibehalten werden müssten, mehr Mühe zu geben - und sich auch schon einmal mit der Anzahl solcher Lüfter auf den Wagen in den 1960er, 1970er Jahren auseinanderzusetzen - vor den Modernisierungen ab 1978 ...


    Wünscht sich bzw. rät mit vielen Grüßen


    André M.

    Hallo Rainer,


    vielen Dank für Deine völlig korrekten Angaben eben!


    Was mich den Kopf schütteln lässt: Warum hat Tillig die (korrekten) Pressrahmendrehgestelle ausgerechnet mit Rollenlagern nachgebaut? Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es die ersten Rollenlager an diesen Wagen erst nach 1994 gab - sprich ein Wagen mit "DR" und solchen Achslagern ist Quatsch!


    Bei allem Verständnis für fiktive Nummern verstehe ich nicht, warum man als Stammnummer 970- nimmt, wenn man einen Meterspurwagen im Modell baut. Da hätte 900- als Stammnummer drangehört.


    Wenn man einmal ins Schmalspurbahnarchiv der (D)DR schaut, findet man das dort sofort!


    Mein Fazit: Gute Ansätze ... ;-)


    StefanT : Bitte dran denken - Du hast in N keinen OOw, sondern einen OO gebaut - und das erste Sahne!


    Armin Schüppe: Du, bitte nicht böse sein, aber bei vielen Leuten aus dem Osten blamiert man sich, wenn man HO (ausgesprochen Haa Oh) anstatt H0 (ausgesprochen Haaa Null) schreibt. HO war die Abkürzung der Handelsorganisation in der DDR, H0 steht für Halb-Null, die Hälfte von Spur 0 (Null) ...


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André M.

    Hallo Olbi,


    seufz, grummel, stöhn - vorhin war es wohl für mich noch zu früh?


    Ja, Du hast recht!


    Die 99 534 war die erste der vier 1967 neu gebauten IV K - sie verließ im August 1967 das Raw, gefolgt von der 99 601. Im Oktober war dann die neue 99 561 fertiggestellt - und im November 1967 die 99 590 - Du hast Dir das besser gemerkt als ich!


    :thumbup:


    Beste Grüße


    André

    Hallo Ihr,


    ich erinnere wie immer an Informationen zum betreffenden Thema auf gedrucktem Papier:


    @Marian:

    In den beiden Bändern von Peter Wunderwald und Wolfram Wagner über den Abschnitt Oschatz - Mügeln der Strecke Oschadt - Döbeln gibt es natürlich auch eine Farbaufnahme der "grünen" 99 539 mit 099er Nummernschildern beim Einsatz in Mügeln 1992.


    Das Bild hat auch Aufnahme in den Band von SSB-Medien über die 96 Lokomotiven der sächsischen Gattung IV K gefunden (Stichwort: Zu IV K passt weder "Bauart" noch "Baureihe" noch sonstwas, sondern zur IV K gehört einzig und allein das Wort Gattung).


    In diesem im vorigen Jahr erschienenen Buch von SSB-Medien aus Zittau, aber auch im EK-Buch von 2004 über die IV K ist zur 99 534 übrigens vermerkt, dass sie als letzte IV K eine Großteilerneuerung (= Neubau) erfahren hatte. (Aussage so nicht richtig - in meinem nächsten Eintrag korrigiert)


    Bei der 99 534 handelt es sich also um die jüngste IV K in ganz Deutschland ... (Aussage so nicht richtig - in meinem nächsten Eintrag korrigiert)


    Schreibt mit vielen Grüßen


    André M.

    Hallo Reiner,

    wer sind die Urheber dieser Aufnahmen?

    Ist ein Bild von Dir darunter?

    Fragt mit vielen Grüßen

    André