Beiträge von A. Marks

    Hallo Jörg,
    auch ich bin überzeugt davon, eine der Krauss-Loks der Walhallabahn auf Deinem Foto zu sehen. Die Anordnung der Steckdose für die Zugbeleuchtung deutet für mich auf die Lok 61, die spätere 99 252, hin, die NICHT erhalten geblieben ist. Bei 99 253 wurde die Steckdose höher angeordnet.
    Am Führerhaus würde ich einen erhabenen Reichsadler ausmachen wollen. Die Reichsbahnnummer war zu diesem Zeitpunkt lediglich mit Farbe seitlich am Führerhaus sowie am Kohlenkasten angeschrieben bzw. angebracht.
    An der Rauchkammer wurde erst Mitte der fünfziger Jahre die (Reichs-)bahn-Nummer angebracht.
    Schöne Aufnahme!
    Viele Grüße
    André

    Hallo,
    übrigens die drei Wagen haben unterschiedliche Nummern - korrekt dem Bautyp entsprechend, was bei Rf ja nicht einmal so einfach ist ...
    Zwei bekannte Wagenbuch-Autoren haben da ROCO aber assistiert.
    Frohe Weihnachten
    wünscht
    AM

    Hallo Mario,


    bevor auch ich Dir eine Antwort gebe, möchte ich Dir erneut ans Herz legen: Mehr selbst recherchieren und mehr lesen, bevor Du hier im Forum völlig wirr und ungeordnet mit Wagennummern um Dich wirst.
    Natürlich hat nicht jeder Eisenbahnfreund eines der nur zwei- oder dreitausend 1998 gedruckten EK-Bücher über die sächsischen Schmalspurwagen im Regal stehen – das wird Dir keiner zum Vorwurf machen. Aber es gibt auch Veröffentlichungen im Preß´-Kurier (der textlich großteils „online“ gestellt wird), anderen Druckwerken sowie auf informationsreichen Homepages (Link von Dietmar Franz) + Forumsdiskussionen in der Vergangenheit.


    Jetzt zwei, drei Antworten:
    - Gepäckwagen mit 750 mm Spurweite erhielten in der DDR 1958 die Stammnummer 974 (9 für Schmalspur, 7 für 750 mm und 4 für vierachsiger Gepäckwagen)
    - so gesehen hast Du schon einmal wirklich lauter Gepäckwagen aufgelistet
    - die anschließenden Zahlen lassen sich nach Adam Ries ordnen
    - Gepäckwagen nach 974- mit 1 beginnend waren 1958 in der Rbd Cottbus beheimatet = Zittau, können aber inzwischen auch überall anders vorhanden sein, da bei Umsetzungen in die Rbd Dresden oder Rbd Greifswald die Nummern nicht mehr geändert wurden sind
    - Gepäckwagen nach 974- mit 3 beginnend waren 1958 in der Rbd Dresden beheimatet
    - Gepäckwagen nach 974- mit 5 beginnend, entstanden 1990/91 meist aus Traglastenwagen der Gattung 729. Die neue, selbstragende Konstruktion mit Tonnendach ermöglichte es, auf das Sprengwerk zu verzichten
    - vierstellige Nummern zweiachsiger sächsischer Gepäckwagen, die mit 2 beginnen (also der K2045) wurden 1927 von der DRG vergeben
    - vierstellige Nummern zweiachsiger sächsischer Gepäckwagen, die mit 14 beginnen (also z.B. der 1439K) wurden 1901 von den K.Sächs.Sts.E.B. vergeben
    - sowohl die DRG als auch die K.Sächs.Sts.E.B. verwendeten als Zusatz zu den Zahlen schmalspuriger Wagen stets Großbuchstaben (K für 750-mm-Kleinspur, M für 1000-mm-Spur)
    - Bezeichnungen wie „1442k“ (kleines K) sind falsch – das K müsste groß geschrieben werden (also auch auf Andre Dörfelts Homepage teils falsch …)
    - die Beförderung von Post oblag im Königreich Sachsen nach 1871 der Reichspost (Kaiserliche Post) – deshalb wurden diese Wagen anders nummeriert – ohne K
    - in Rittersgrün gibt es den Postwagen 1700, in Radebeul den 1703, in Zittau wurde einst der 1717 eingesetzt, im Müglitztal und Mülsengrund der 1694, dessen Rahmen heute in Schönheide Süd liegt
    - in Mügeln die KPwg-Kasten-Nummer 97-30-01 ist korrekt – einfach mal die Nummer eingeben und googeln …
    - bei dem Kasten des einst zweiachsigen gedeckten Güterwagens auf dem Rf4 in Hainsberg handelt es sich wirklich um den des zuletzt als 97-10-01 geführten, dazu findest Du mit etwas Fleiß einen Beitrag im Preß´-Kurier im Internet, dort dürften wir damals auch die DRG-Nummer (mit K beginnend) und die Nummern zu Zeiten der K.Sächs.Sts.E.B. mit genannt haben


    Es würde mich freuen, wenn Dich diese Bruchstücke dazu animieren, zu diesem Thema mehr zu lesen.


    Mit freundlichen Grüßen – ein „Mittagsmuffel“


    P.S. Dietmar: die Gepäckwagen der Einheitsbauweise wurden von 1929 bis 1932 gebaut – nicht nur bis 1931

    Hallo,
    jedes EVU in Deutschland kann eine Lok als 199 014 beschriften.
    Aber jedes EVU kann eben nur eine Lok als 199 014 im Bestand haben.
    So wie die DB eine 120 001 (Ellok) hatte, so hatte die DR eine 120 001 (Wumme). Es waren zwei EVU, deshalb kein Problem.
    Es gab ja auch drei 99 247 sowie mehrere 99 791 etc., etc.
    Wenn eine Lok zerlegt wurde, kann man später die Loknummer erneut vergeben - siehe zum Beispiel die Loks aus Österreich, Polen und dem Sudetenland, die schon einmal vergebene DRG-Nummern bekommen haben ...
    Viele Grüße
    AM

    Hallo,
    ich sehe diese Art von Fahrradwagen als vorbildlichst an! Betrieblich nicht mehr benötigte Gepäckwagen werden äußerlich dem Zustand als holz-(!)-beplankte offene Güterwagen angepasst, wie es sie einst bei GHE und NWE gab. Wenn so viele Verstand und Verantwortungsgefühl in den vergangenen 20 Jahren bei den täglich verkehrenden Schmalspurbahnen alltäglich sein würde, wäre uns Freunden historischer Fahrzeuge Vieles erspart geblieben, wobei der aktuelle Trend von Rügen bis nach Sachsen natürlich mein Wohlwollen genießt.
    Der Hinweis auf vermeintlich nicht profilfreie Treppen ist lächerlich - der Urheber sollte sich einmal Trittbretter von vierachsigen Wagen anschauen und Ing. in Deutschland wenigstens zutrauen, 1 und 1 addieren zu können.
    Ich persönlich freue mich schon sehr darauf, diese Zweiachser im nächsten Jahr in Zugverbänden erleben zu können. Da werden Erinnerungen ans Selkettal in meiner Kindheit wach.
    Bis dahin - herzliche Grüße in den Harz
    André Marks

    Hallo FROWOS,


    nun, 99 582 wie auf den Fotos zu sehen, zählt zu den IV K, die niemals eine Halle von Hartmann von Innen gesehen haben.
    Das Läutewerk, was wirklich noch von damals stammt, wurde in Breslau gebaut, aber immerhin in Chemnitz montiert.
    99 582 ist eine Neubaulok aus Görlitz, daran ändert auch das Fabrikschild der Muba nichts.


    @Frank:
    Deine freundlichen Hinweise wären vielleicht in einer Privatnachricht an Heiko besser aufgehoben?


    Viele Grüße
    AM