Beiträge von Martin Hanisch

    Hallo Ralf,


    auch ich möchte mich bei dir für deinen tollen Bilderbogen bedanken. Besonders fasziniert mich der Huckepackwagen. Gibt es von ihm noch mehr Bilder? Auch die Deutz–Loks haben mit ihrem originalen Erhaltungszustand ihren Charme. Die Nummer 4 ist aber kein Schlanstedter Stammlok oder? Ursprünglich müsste sie ja mal im Silikatwerk Brandis unterwegs gewesen sein.


    VG Martin

    Hallo,


    wie jedes Jahr war ich wieder mit meinem Vater zur Historik Mobil im Zittauer Gebirge unterwegs. Samstag bot das Wetter alles von strahlenden Sonnenschein, über trüb bis zum Wolkenbruch. Heute war das Wetter dann deutlich besser. Ich habe mich bemüht mal nicht nur die Standardmotive abzuarbeiten.


    Los geht es mit 99 731 und ihrem DRG-Zug bei der Vorbeifahrt am Bertsdorfer Einfahrsignal. Der Blick wächst immer mehr zu, sodass ich ganzschön zirkeln musste.



    Ein akustischer Hochgenuss war die hart arbeitende 99 584 in der Steigung in Richtung Jonsdorf.



    Bei 99 731 kam so langsam die Sonne zum Vorschein, hier in den Kurven vor Jonsdorf Haltepunkt.



    99 749 fuhr den stets gut besetzten Aussichtswagenzug hier kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Bertsdorf.



    Der Zittauer Triebwagen fuhr als Verstärkerzug nach Oybin.



    99 584 wurde dann nochmal bei der Jonsdorfer Ausfahrt in Bertsdorf fotografisch festgehalten.



    In Olbersdorf-Oberdorf ereignete sich dann ein Wolkenbruch. Kurz danach verlässt 99 760 kraftvoll den Bahnhof.



    Danach ergab sich ein schönes Stilleben mit der IK No.54



    99 749 wurde dann noch einmal in Zittau Süd mit dem Aussichtswagenzug festgehalten.



    Heute stand dann fleißiges Mitfahren auf den Plan, weshalb hier nur ein Foto des IK-Zuges den Bilderbogen beschließen soll.



    Vielen Dank an dieser Stelle wieder an alle Beteiligten die jedes Jahr dieses tolle Spektakel im Zittauer Gebirge ermöglichen! Ich würde mich freuen wenn auch andere Forenten hier ihre Bilder von der Historik Mobil zeigen ;)


    VG Martin

    Hallo,


    heute ging zum Sonntagsspaziergang an die Station Königshain-Hochstein der ehemaligen Görlitzer Kreisbahn. Der Streckenabschnitt Görlitz- Königshain-Hochstein wurde in den 90er Jahren stillgelegt, noch eher traf es die Feldbahn im angrenzenden Steinbruch.


    Im Bahnhof Königshain-Hochstein scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.



    Es finden sich auf dem Bahnhof noch einige Normalspurfahrzeuge in sehr bemitleidenswerten Zustand.



    Interessanter wird es dann für den Feldbahnfreund, wenn man seine Schritte in Richtung Granitabbau-Museum wendet. Vorbei an der Straßenverladung erreicht man bald die ersten Reste des vergangenen Feldbahnbetriebes.




    Am ehemaligen Lokschuppen befindet sich ein buntes Sammelsurium an Loren und Gleisen.



    Auch ein paar Weichen konnte man unter dem dichten Bewuchs ausmachen. Hier einmal der Stellhebel in Nahaufnahme.



    Gegenüber dem Lokschuppen befindet sich ein weiteres Sammelsurium an Loren und Drehscheiben.



    Wenige Schritte weiter fand sich sogar eine Unio, die aber wohl aus Falkenberg stammt, da der Betrieb in Königshain bereits Mitte der 70er Jahre eingestellt wurde. Der Zustand scheint über die Jahre schon mächtig gelitten zu haben.






    Rund um die Unio fanden sich weitere Zeugnisse des Granitabbaus, z.B. das Mehrzweckgebäude und teile der ehemaligen Kranbahn.




    Vielleicht hat ja der ein oder andere Feldbahnfreund noch aufklärende Fakten parat. Sollte hier damals ein Museum entstehen, was dann aber nicht realisiert wurde?


    VG Martin

    Hallo,


    RK3 Ich habe für dich mal digital etwas gezoomt.



    Lenni Ich hoffe auch auf eine Entspannung der Situation bei der JHMD, aber momentan sieht es eher nicht danach aus. Aktuell habe ich in einem tschechischen Forum wieder die nächste Hiobsbotschaft gefunden. Die JHMD schuldet dem Infrastrukturunternehmen SDZC Forderungen in Höhe von 1,664 Mio. Kronen. Seit mehr als 3 Monaten wartet die SDZC auf 842.000 Kronen. Nun will Sie (wiederholt) gerichtlich gegen die JHMD vorgehen. Problem an der ganzen Sache, die JHMD betreibt die Strecke im Auftrag der SDCZ und der ansässigen Kreise. Die JHMD schiebt die Schuld (mal wieder) dem Kreis Vysocina zu, mit dem sie schon länger im Streit liegt. Angeblich bekommt sie zu wenig Regionalisierungsmittel und droht nun zum wiederholten Male mit der Einstellung des Verkehrs im Kreisgebiet (Fahrten nur noch bis Kamenice nad Lipou)! Alles in allem eher eine prekäre Situation die wohl nicht mehr lange so gut gehen wird. Naja wir lassen uns mal überraschen wer nächstes Jahr fährt :)



    Erik Danke für dein Lob!


    VG Martin

    Hallo,


    nach 1 Jahr Abstinenz haben es mein Vater und ich diesen Sommer wieder zur JHMD geschafft. Momentan hört man (mal wieder) nichts Gutes von den kleinen Bahnen in Südböhmen. War letzter Jahr der Dampfzugverkehr stark eingeschränkt, so findet er dieses Jahr überhaupt nicht statt, da keine betriebsfähige Dampflok mehr vorhanden ist. Dadurch fehlen natürlich die Einnahmen aus dem sommerlichen Touristikverkehr. Aber auch beim normalen Fahrzeugbestand gibt es massive Probleme. Von den Dieselloks sind nur noch 3 Exemplare betriebsfähig, nämlich T47.015 (blau), T47.018 (rot), T47.019 (lila). Noch verheerender sieht es bei den Triebwagen "Nautilus" der Reihe M27 aus. Von 4 Exemplaren ist hier momentan nur M27.003 betriebsfähig. Auch von den Beiwagen Balm/u stehen zahlreiche Exemplare wegen abgelaufener Fristen auf dem Rand. Damit verfügt die JHMD nur noch über eine äußerst dünne Fahrzeugdecke, sodass in dieser Woche bereits einzelne Zugpaare wegen "Bauarbeiten" ausfielen. Eigentlicher Grund sind wohl eher die fehlenden Triebfahrzeuge.

    Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch der JHMD nach wie vor. Die Landschaft und die darin eingebettete Bahn sind weiterhin ein lohnender Grund für den geneigten Schmalspurfan. Aber nun zu den gestern bei schweißtreibenden 33 Grad Celsius entstandenen Bildern.


    T47.015 macht sich vor dem Depo in Jindrichuv Hradec für ihren morgendlichen Einsatz bereit. Mich reizte hier die Spiegelung, auch wenn die Lok noch Schatten auf der Front hatte. Worin sie sich hier spiegelt, darüber breiten wir besser das Tuch des Schweigens.



    Nach der Kreuzung in Strizovice fährt T47.018 aus dem malerisch mitten im Wald gelegenen Bahnhof aus. Das Bahnhofsensemble stammt noch aus k.u.k.-Zeiten und ist stets ein lohnendes Fotomotiv.



    Ebenfalls ein Motivklassiker ließ sich mit T47.015 in Hurky verewigen. Leider wächst der Blick immer mehr zu und auch der Wind war für eine Spiegelung zu stark.



    Das die Miesere der JHMD nicht an zu wenigen Fahrgästen liegt, beweist dieses Bild. Im Endbahnhof Nova Bystrice, kurz vor der Grenze zu Österreich, strömen zahlreiche Touristen aus dem Zug.



    Durch einen kürzlich durchgeführten Freischnitt vor dem Bahnhof Blazejov ergab sich dieses neue Fotomotiv für T47.018



    Mitten im Wald gelegen und genauso wie Strichovice Kreuzungsbahnhof ist die Station Chvalkov. Hier verlässt T47.019 den Bahnhof nach der Kreuzung mit dem einzigen funktionsfähigen "Nautilus" M27.003.



    Größter Unterwegsbahnhof ist Kamenice nad Lipou. Das Bahnhofsgebäude ist momentan, aufgrund von Fensterumbauten etwas unfotogen.



    Ein ungewöhnlicher Fotostandpunkt wurde in Jindrichuv Hradec bezogen. Buchstäblich am letzten Prellbock der JHMD-Gleisanlagen befindet sich die zusehende alte Industrieruine. T47.019 ist soeben in den elektrifizierten Dreischienengleisabschnitt eingefahren und beschleunigt auf Höchstgeschwindigkeit.



    Zu unserer großen Überraschung gab es zur Mittagszeit einen Planwechsel beim Fahrzeugeinsatz, sodass T47.015 nun im Umlauf Jindrichuv Hradec-Obratan fuhr. Hier wartet sie in der Endstation Obratan auf die Weiterfahrt. Den grünen Beiwagen ungarischer Herkunft erlebt man nicht alle Tage im Planeinsatz.



    Nur ein paar 100 Meter weiter liegt der Haltepunkt Obratan Zastavka, den T47.015 gleich erreichen wird.



    Die fotogene Garnitur konnte dann als Nächstes in Cernovice u Taboru bildlich festgehalten werden.



    Im selben Bahnhof ließ sich dann auch dieses Stilleben verewigen.



    Immer wieder sehenswert ist auch das Ensemble in Vcelnicka.



    Das letzte Foto fertigten wir dann kurz vor dem Bahnhof Nova Vcelnice an. Dieser wurde mittlerweile mit Graffitis an der Giebelseite verunstaltet, warum wir uns für diese Fotostelle entschieden.



    Danach ging es wieder auf die Heimreise, wo nach mehr als 800 km der Tag zu Ende ging.


    VG Martin