Beiträge von Martin Hanisch

    Hallo,


    heute habe ich mit der Wischfliese ein kleines Probefahrtvideo aufgenommen. Da kein 100 % passender Sound verfügbar war, hat mir Herr Feld netterweise den Junkers-Gegenkolbenmotor aufgespielt. Das kommt dem Vorbild recht nahe.


    VG Martin


    Hallo,


    am Wochenende kam nun das langersehnte Paket von Feld-Großbahn. Neben Nachschub an Loren in Form einer Stirnbordlore und einem weiteren Lorenrahmen für einen Selbstbau, war auch das Fahrwerk für die O&K MD2 mit dabei. So einfach wie ich mir die Motorisierung vorgestellt hatte, wurde es dann aber doch nicht. Obwohl Herr Feld schon so nett war und den Achsstand an die Lok angepasst hatte, habe ich den Platz im Vorbau doch arg überschätzt. Also war die erste Maßnahme durch Fräsen mittels Dremel genug Platz für den Decoder im Vorbau zu schaffen. Nach dem dies geschafft war, verlängerte ich die Anschlusskabel für den Lautsprecher, da dieser ebenfalls nicht in den Vorbau passte und deshalb einen neuen Platz unter dem Getriebe finden musste. Der beiliegende Elko zur Pufferung war dann doch eindeutig zu groß, sodass ein kleineres Exemplar geordert werden musste. Für mich als Digitalneuling und Mensch mit "Kabelallergie" ein ziemlicher Aufwand ^^

    Nun passt alles erst einmal so weit und demnächst werde ich ein Video der ersten Probefahrten einstellen, bevor es an die Alterung geht. Heute habe ich auf die Schnelle nur ein Standbild von den Neuerwerbungen für euch.


    VG Martin


    Guten Abend,


    schön das dieses Thema hier durch so viele Nutzer lebendig gehalten wird.


    Heute mal eine kleine Abhandlung zum Thema Lichttemperatur. Diese lässt sich durch die Funktion "Weißabgleich" in der Kamera anpassen bzw. zum Glück auch nachträglich wenn im RAW-Format fotografiert wurde per Bildbearbeitungsprogramm, z.B. Lightroom anpassen. Die Lichttemperatur hat entscheidenden Einfluss darauf, ob die Bilder als eher "kalt" oder "warm" empfunden werden.



    Das erste Bild entstand mit einem Weißabgleich von 3200 K. Es wirkt meiner bescheidenen Meinung nach viel zu kühl und unnatürlich.



    Das nächste Bild mit einem Weißabgleich von 4200 K wirkt da schon deutlich gefälliger.



    5200 K ist der von mir bei der Modellfotografie am meisten genutzte Wert und entspricht ungefähr unbewölkten Mittagshimmel.



    Bei 6200 K nähern wir uns lichttechnisch schon langsam der Abenddämmerung. Hier ist dann natürlich der stahlblaue Himmel als Hintergrund, äußerst unpassend.



    Bei 7200K wird das Bild meiner Meinung nach dann deutlich zu gelbstichig.



    Allgemein bleibt festzustellen, dass auch die hier recht extrem erscheinenden Weißabgleichbereiche durchaus ihre Berechtigung haben. So passen 3200K ausgezeichnet zu winterlich kalten Stimmungen und 7200K zu Aufnahmen in der Abenddämmerung. Das Schöne ist, dank der modernen Technik lässt sich der Weißabgleich immer, bei Nichtgefallen, nachträglich korrigieren.


    Wenn dann alles passt, entstehen mit viel Geduld und Spaß, solche Aufnahmen, wie heute bei einem befreundeten Modellbahner auf seiner wunderschönen H0m-Anlage nach Schweizer Motiven.




    PS: Wir wussten das es obiges Bild bei Vorbild nie so gab, aber Spaß solle es ja auch machen ;)


    VG Martin

    Hallo,


    01.10 Hier muss ich Lenni Recht geben. Für dein Beispielbild braucht es kein Stacking. Selbst mit ist nur die Lok scharf, Vorder- und Hintergrund sind unscharf. Bitte nicht böse sein, aber Lok von der Seite bekommt jede Kamera mit geschlossener Blende scharf.


    Scottie Danke für dein sehr gelungenes Beispiel für das Stacking. Weitere Variante um so eine Bildwirkung zu erzielen, wäre wie bereits angesprochen ein Tilt-Shift-Objektiv.


    VG Martin

    Hallo,


    01.10 Dieses Kamera-Feature habe ich damals bei meiner Olympus auch sehr gerne genutzt, allerdings ist hierbei die Anzahl der Bilder, die die Kamera intern verrechnen kann, begrenzt. Das reicht zwar für die meisten Anwendungen aus, allerdings nicht um einen schräg fahrenden Zug scharf abzubilden. Hier wäre wieder manuelles Focusstacking von Nöten.

    Bei mir traten außerdem bei komplexeren Motiven, z.B. Dampflokrädern Stackingfehler auf.


    Erzgebirgs-MoBa Meines Wissens ist das automatische Stacking in der Kamera den Topmodellen (EM-1, nennt sich dann Focus-Bracketing) vorbehalten. Vielleicht findest du es ja trotzdem in den Untiefen des Menüs. Hier gibt es eine kurze Anleitung:


    Anleitung Olympus


    VG Martin

    Hallo,


    erst einmal vielen Dank für euer Interesse.


    Andreas Danke für deine Ergänzungen und das du zeigst das man auch mit kleinen Mitteln gute Bildergebnisse erreichen kann.


    Ich persönlich nutze zur Nachbearbeitung Lightroom, um das beste aus der Rohdatei herauszuholen. Früher musste man das Dia ja auch erst entwickeln, also habe ich zumindestens gehört-Gnade der späten Geburt 😁


    nortim Das Objektiv ist zwar von Canon, aber da gab es noch keinen roten Ring. Näheres gerne per PN.


    Robby Nö. Es gibt nicht DIE eine Marke die die perfekten Fotos schießt 😉 Also meine EOS R macht definitiv bessere Bilder als meine damalige Kamera.


    VG Martin

    Hallo,


    heute mal ein Post der mehr etwas mit Fototechnik zu tun hat. Vielleicht kennt es ja jemand von euch. Möchte man seine Fahrzeuge/Anlage fotografieren, steht man meistens vor dem Problem das nur wenige Dinge scharf sind. Das liegt meistens an der geringen Tiefenschärfe der Kameras insbesondere im Kleinbildbereich. Hierfür gibt es mehrere Lösungsansätze:


    1. Man schließt die Blende des Objektivs. Bei Blende 22 z.B. ist mehr auf dem Foto scharf als mit Blende 2.8 (offene Blende). Meistens reicht aber auch hier die Tiefenschärfe nicht aus, insbesondere bei Macroaufnahmen.


    2. Man betreibt Focus Stacking, also verrechnet mehrere Bilder mit unterschiedlichen Schärfepunkt zu einem scharfen Bild. Mir persönlich zu aufwändig und zu viel Software-Arbeit notwendig.


    3. Spezialobjektive


    Besonders sogennante Tilt-Shift-Objektive sind optimal für Modellbahnfotografie geeignet. Durch sog. "Tilten" (Neigen) des Objektives bekommt man eine fast durchgängige Schärfebene auch bei niedrigen Blendenzahlen. Zur Verdeutlichung mal zwei Fotos, beide bei Blende 11 aufgenommen.


    Bild 1 zeigt eine gute Schärfe fast über den aufgenommenen Zug und das nur durch "Tilten" des Objektivs. Der Gewinn an Tiefenschärfe ist enorm. Die Loren sind klar und recht scharf erkennbar.




    Bild 2 Zeigt denselben Zug mit derselben Blende fotografiert, aber nun mit normalen Objektiveinstellungen. Hier endet die Tiefenschärfe bereits kurz hinter der Lok. Die Loren sind unscharf und "verwaschen".



    So ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt :) Bei Interesse können wir hier gerne weitere Fragen und Tipps zur Modellbahnfotografie austauschen ;)


    VG Martin

    Hallo,


    am letzten Tag des Jahres habe ich die Zeit gefunden die Module noch einmal fotografisch zu dokumentieren. Auf dem ersten Bild seht ihr, das der Aufwand für so ein Foto nicht gerade ohne ist.



    Zwei LED-Dauerlichter (dimmbar und in der Lichtfarbe regulierbar) sorgen für das notwendige Licht. Die Module stehen stabil und gerade auf einem höhenverstellbaren Tisch. Pflicht für die Kamera sind ein Stativ und ein Fernauslöser , um Erschütterungen zu vermeiden. Ein schöner, möglichst neutraler Hintergrund ist natürlich auch sehr praktisch. Mit Hilfe der Lupenfunktion wird das Motiv manuell scharf gestellt und abschließend, wenn alles passt, ausgelöst. Im Nu sind hier 1-2 h für Aufbau, Fotografie und Abbau vergangen. Dafür können dann u.a. folgende Fotos entstehen.


    Kommt gut in das neue Jahr 2022!


    VG Martin