Beiträge von Drops

    Dennoch darf man in diesem Bereich die Schmalspur nicht als lächerlich abstufen. Ich kenne genügend "gestandene" Dampflokheizer der Normalspur, die die Schmalspur immer belächelt haben, selber bei ihren ersten Schichten dort aber massiv einbrachen. Da waren sie dann ruhig. Es lässt sich nunmal nicht alles direkt vergleichen.

    Da die SDG im Gebiet des VVO außer Monatskarten des Verbundes ausschließlich einen Haustarif anbietet, wage ich fehlendes Mitbestimmungsrecht zu bezweifeln. Ob bei der Fichtelbergbahn einzelne VMS-Tickets akzeptiert werden weiß ich nicht, allein dass dort der Haustarif verbundübergreifend vergleichbar zu den beiden VVO-Bahnen ist zeugt davon, dass die SDG ihre Tarife selber entwirft.

    Hallo,


    es geht mir nicht darum, Recht haben. In dem Fall würde es mich sogar gigantisch freuen, Unrecht zu haben.


    Ich habe nur die Angst, dass man nach der ganzen (medialen) Aufmerksamkeit, die man jetzt hat, den Anschluss verpasst und die Strecke wieder mehr oder weniger dahindümpelt. Davon hat keiner was.


    Bis auf die Bemühungen im Bahnhof Kipsdorf merkt man (oder nur ich?) Nach außen allerdings im Moment wieder recht wenige Aktionen, um die Nachfrage dauerhaft am Laufen zu halten. Das wäre schade und gefährlich.

    Ob dieser Anstieg der Fahrgastzahlen wirklich repräsentativ ist?
    Die Strecke ist neu, da will jeder mal mitfahren. Schaut man sich die Fahrgastzahlen des unteren Abschnittes an, gingen diese im ersten Jahr nach der Eröffnung auch "durch die Decke", um danach massiv einzubrechen. Das ist auch hier zu erwarten. Gerade im Hinblick, dass der obere Abschnitt jetzt einige Fahrgäste (einmalig) anzieht, finde ich die Steigerung um 10.000 Fahrgäste zum Vorjahreszeitraum gering. Die Bahn fährt jetzt knapp drei Monate, die in die Zeit von Ferien, Urlaub und schönen Ausflugwetters fielen. Von einer positiven Entwicklung der Fahrgastzahlen kann da nur bedingt Rede sein, gerade im Vergleich zur Wiedereröffnung des unteren Abschnittes. Im Gegenteil, die im Moment vorhandenen Fahrgäste durch den neuen oberen Abschnitt (die meinetwegen auch ab Freital mitfahren) dürften im Moment noch die durch das schlechtere Angebot wegbrechenden Ausflügler des unteren Abschnitts ausgleichen.


    In einem Jahr wird das denke ich anders aussehen.


    Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen, aber die Fahrtage des zweiten Zuges gehören zur Schaffung eines attraktiven Angebotes ausgeweitet auf Ferienzeit und die Wochenenden von Mai bis September, wenn aus Sicht der Auslastung keine zweite Selketalbahn entstehen soll.

    Hallo,



    was gibt es denn finanziell nachzuverhandeln? Hieß es nicht, das momentan fließende Geld reicht nur für den bald kommenden Rumpffahrplan? Was gibt es denn jetzt für diesen Billigfahrplan noch nachzuverhandeln? Dafür, dass man am Tag 45 km weniger fährt noch eine Entschädigung? Oder für die krasse Mehrleistung mit Zweizugbetrieb an vier Wochenenden im Jahr (wobei es ja selbst schon im aktuellen Betriebsgeschehen Zweizugbetrieb an Himmelfahrt o.ä. gab)? Oder für die aufwendige Instandhaltung einer nagelneuen, vergoldeten Strecke? Wie viel Personal musste man denn bei der BM jetzt extra einstellen?



    Oder ist der Busverkehr im Erzgebirge wieder so abgebrannt, dass er anderweitig Geld benötigt?

    Zur Bewirtschaftung: In Freital steht doch der orange-beige Salonwagen, welcher der SDG durch die Preß betriebsfähig hingestellt wurde. Aber selbst in Othal hat man die reguläre Bewirtschaftung eingestellt, oder wurde diese wieder aufgenommen?