Beiträge von Robert Dröse

    Hallo,

    die beiden Wagen standen seit mindestens 30 Jahren vorne im Bahnsteigbereich / Tradibereich. Meines Wissens wurden sie erst im letzten Jahr dort wegbewegt. Die Wagen stammen aus Oschatz und wurden mit Einführung der Saugluftbremse auf der Mügelner Strecke dort arbeitslos. An den Wagen sollte "Oschatz" auch noch zu lesen sein. Ein Wunder, dass die beiden Wagen überhaupt noch rollfähig waren. Danke für die Bilder des jetzigen Standortes!


    Gruß Robert

    Hallo,


    Der berühmte Opernwagen aus Thum.

    Der berühmte Opernwagen aus Thum hatte aber keine Beschriftung, sondern komplett umlaufende Zierstreifen!


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    Das solltest du noch ändern, es schmälert sehr den Eindruck von diesem Unikat, wie ich finde.


    Gruß von der Küste


    Robert

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum die beiden Zittauer Dieselloks keine aufeinanderfolgenen Loknummern haben? Warum die Lücke zwischen 199 013 und 199 018?

    Aber dann ist es mir eingefallen: der Grund liegt vor meiner eigenen Haustür könnte man sagen: 199 014 - 199 017 sind die Dieselloks vom Molli! Das erklärt also die Lücke im System!


    Gruß ausm Norden


    Robert D-

    .........und ich habe das Bahnhofsbuch gerettet!


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    Das Bahnhofsbuch eines Bahnhofes ist in etwa soetwas wie ein Handbuch/Merkbuch/Bedienungsanleitung. Hierin werden betriebliche Besonderheiten beschrieben, Übersichten über den Bahnhof erklärt, Regelungen, Vorschriften und Anweisungen sind hier zu finden.

    Das Bahnhofsbuch von Tribsees ist 40 Seiten stark. Hier nun ein paar Auszüge daraus: Deckblatt


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    Auszug Lage der Wegübergänge in den Zugmeldeabschnitten:


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    Übersicht der Gleisanlagen mit Bemerkungen:


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    Bestimmungen zum Signalbuch:


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    Wichtig für den Güterverkehr: Regelungen über das Bedienen der Anschlussbahnen:


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    Sehr interessant: Erteilung der Genehmigung zum Einsatz der Baureihen 102 und 106 im Personenverkehr!


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    Dienstanweisung für die Bedienung der Anschlussbahn der VdgB, Mitbenutzer VEB Kombinat Getreidewirtschaft Stralsund


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    Im Schlussteil des Bahnhofsbuches gab es dann noch eine Streckenübersicht für die Zugleitstrecke Velgast - Tribsees:


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    Gruß von der Küste


    Robert D.

    Hallo Eckhard,


    ......wieder ein klares Nein!!!!! Die Strecke war abschnittsweise mit den großen R65-Schienenprofilen ausgestattet..... dazu noch der Schotteroberbau mit Betonschwelle.... Die Sicherungstechnik wurde bereits Mitte der 1980er Jahre auf Lichtsignale und moderne Gleisbildstellwerke umgestellt. Da war nix mit Bimmelbahn. Ich glaube die großen R65- Russenprofile liegen heute noch (z.B. zwischen Rövershagen und Gelbensande).

    Wir können ja mal eine Streckenbereisung machen....


    Gruß Robert

    Hallo Eckhard,


    Aber auch die Strecke Rostock-Stralsund hatte bis zur Elektrifizierung teilweise dieses Bimmelbahn-Feeling.

    Da muss ich dir aber klar widersprechen! Die Strecke Rostock - Stralsund war bzw. ist zwar eingleisig, aber zu DDR-Zeiten war die Strecke stets an ihrer Leistungsgrenze der Durchlassfähigkeit! Es war der Güterverkehr der hier eindeutig die Hauptrolle spielte. Der gesamte Güterverkehr aus Rostock in Richtung Sassnitz und Mukran (und umgekehrt) lief über diese Strecke, dazu gehörten vor allem die vielen Transitzüge die über die Schwedenfähre kamen und in Richtung BRD gingen. Dann noch der gesamte regionale Güterverkehr entlang der Strecke mit all seinen Anschließern und Anschlussbahnen. Mittendrin dann noch Personen-, Eil- und D-Züge. Der Verkehr lief 24 Stunden, 7 Tage die Woche rund um die Uhr. Jeder verfügbare Kreuzungsbahnhof wurde gebraucht.

    Meines Wissens nach war der zweigleisige Ausbau der Strecke bereits zu DDR-Zeiten vorgesehen, jedoch nicht umgesetzt. Ab Mitte der 1980er Jahre erfolgte dann die etappenweise Elektrifizierung der Strecke, welche 1991 abgeschlossen wurde. Mit der politischen Wende wurde die Strecke Rostock - Stralsund dann Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nummer 1. Hierin war der durchgehende zweigleisige Ausbau festgeschrieben, ebenso sollte die Strecke für 160km/h ausgebaut werden. Der Niedergang des durchgehenden Güterverkehrs, sowie fast aller Anschließer entlang der Strecke ergaben dann in der jüngeren Vergangenheit keine Notwendigkeit eines zweigleisigen Ausbaus, so dass dieser im Jahre 2010 endgültig zu den Akten gelegt wurde. Lediglich der Ausbau auf 160km/h wurde bzw. wird umgesetzt.

    Schlussendlich muss ich feststellen, dass das Bimmelbahn-Feeling sich erst nach der Elektrifizierung eingestellt hat.....


    Gruß von der Küste


    Robert D.