Beiträge von schlaudi

    Heute noch niemand SZ gelesen? Die Mittel für die Planung wurden wohl freigegeben und im Frühjahr 2012 soll gebaut werden. Der Betrieb soll als Tourismusbahn erfolgen.


    Viele Grüße derzeit aus dem Hochsauerland


    Sascha

    Hi Eckhard,


    Zitat

    [i]
    vielen Dank für die Bautenstandbeschreibung. Gibts denn irgendwo aktuelle Fotos vom Bau in Ulberndorf? Die hier sind schon ziemlich alt.


    Wir alle hier freuen uns über Berichte über die Entwicklungen an der Strecke! Vielen Dank dir dafür!


    ich fahre zwar jeden Tag 2x vorbei, hab aber immer keinen Fotoapparat dabei. Bin jetzt ne Woche nicht vor Ort, vielleicht schaffe ich es aber danach ein paar Bilder zu machen.


    Ansonsten: Wenn sich was zwischen DW-Aral und Kipsdorf tut, dann erfahrt Ihr es hier von mir ganz schnell...


    Viele Grüße


    Sascha

    Hallo,


    Zitat

    Original von HeizermützeWas mich nun persönlich noch interessieren würde; wie wird der Bhf. Kipsdorf nach dem Wiederaufbau aussehen ? Nach der Errichtung des - zweifelsohne etwas überdimensionierten - "Aufmarschplatzes" auf dem Gelände kann ich (und einige meiner Bekannten) mir nicht vorstellen, dass dort noch Züge in "Regellänge" Platz finden. Aber trotzdem, die Freude über die Nachricht überwiegt.


    ich schrieb es ja schon früher mal: Für die Gleisanlagen gibt es noch genügend Platz. Früher ging das Gleis von Bahnsteig 1 gerade durch in den Bahnhof. Nach dem Projekt was ich kenne, geht das Umfahrungsgleis (das an der Straße) gerade durch. Zwischen Stützmauer und dem neuen Anbau ist entsprechend Platz. Auf dem Bahnsteig 1 kann also das Gleis mindestens genauso lang werden wie es ursprünglich war. Auch Bahnsteig 2 wird nicht wesentlich kürzer, wenn er denn überhaupt wieder aufgebaut wird. Weiterhin ist die Frage, ob wieder alle Abstellgleise angebunden werden. Dann könnte die Weichenstraße am Stellwerk kürzer werden. Der Platz wird also nicht wesentlich weniger. Für den Bau der Gleisanlagen hat die Stadt Altenberg sogar einen Haushaltsrest von meiner Meinung nach 50.000 €.


    Es gibt noch ein paar Beobachtungen an der Strecke:


    In Obercarsdorf steht eine Baumaschine (Bagger) der SDG mit einem Flachwagen. Was die dort macht habe ich nicht gesehen.


    In Ulberndorf ist seit 22.06. die Strecke vom neuen Bahnübergang bis zum neuen Haltepunkt mit orange markierten Stöcken abgesteckt. Sieht so aus, als ob das eingemessen wurde. Weiterhin wurden dort die Schienen vor einiger Zeit ordentlich durch die Baufirmen abgelegt.


    Die als Behelfsstraße überbaute Trasse wurde an allen Stellen wieder beräumt. Vom Streckenende bis zum ehemaligen BÜ wurde wieder Schotter aufgebracht.


    Es tut sich also was, wenn auch wenig...


    Viele Grüße aus dem Osterzgeibrge


    Sascha

    Hi,


    Zitat

    Original von Eckhard
    Was meint er denn mit "Alternativen für den Schüler- und Berufsverkehr schaffen"? Dass dann ein Bus nach Spechtritz fährt?


    da gibt es eine relativ einfache Antwort: so wie es ging als die Bahn nicht fuhr.


    Aber im Ernst: Das die Bahnen kaum noch eine Nahverkehrsfunktion haben kann man doch kaum abstreiten. Bestes Beispiel ist der obere Teil der WTB, dort geht es ja nun schon fast neun Jahre ohne.


    Nun hat der Freistaat ja auch eine Verpflichtung für sein Kulturgut, zu dem die Bahnen gehören. Schaue ich mir so die Museen, Schlösser und Burgen an, dann kommt er dieser Verpflichtung auch ganz gut nach. Auch nicht ganz so bekannte wie das Schloß Weesenstein oder der Barockgarten werden in Ordnung gehalten und (mit Zuschüssen) betrieben.


    Warum sollte das nicht mit den Bahnen funktionieren? Fahrbetrieb an drei Tagen (Fr-So), zwei Tage Betriebsruhe und an zwei Tagen wird das Personal mit Wartung und Pflege der Anlagen beschäftigt. Dafür an den Fahrtagen richtig Verkehr, so dass man eine dichte Zugfolge hat und unterwegs auch an kleineren Orten mal aussteigen kann, ohne dass man dann zwei Stunden in der Einöde zubringen muß, bis der nächste Zug kommt. Weiterhin könnte man bestimmte Zeiten der Betriebsruhe einplanen, z.B. November und März, April um dafür dann zu Höhepunkten wie z.B. Weihnachten mehr Tage zu fahren. Das wäre so eine grobe Idee.


    Bestes Beispiel sind die Fahrtage zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg. Dort herrschte ein riesen Andrang und ich bin auch mit Begeisterung dabei gewesen. Die Züge waren auf gut sächsisch "rammelvoll". Aber denkt Ihr, dass dies so wäre wenn dort täglich ein Zug pendeln würde, von mir aus mit Busanschluß an Dipps?


    Immer und ewig an der ÖPNV-Krücke festzuhalten, halte ich für gefährlich, besonders wenn es um den oberen Teil der Weißeritztalbahn geht. Aber auch im unteren Teil kann man beobachten, dass die Züge am morgen und abend fast leer sind und auch bei schlechtem Wetter gering besetzt sind. Jeder der das Geschehen um die Bahn beobachtet und einigermaßen ernsthaft bewertet, wird zu dem Schluß kommen, dass es keine ÖPNV-Funktion gibt. Aber es gibt eine historische und Denkmalfunktion. Entsprechend sollte man den Betrieb ausrichten. Auch gibt es in der Bevölkerung wenig Verständnis für die ÖPNV-Krücke. Zum einen reicht das Geld kaum, die vorhandenen Straßen zu erhalten (ein Großteil der Bevölkerung hat keinen Bahnhof vor der Haustür und vor der Arbeitsstelle), ständig wird darüber geredet, das Busnetz auszudünnen und der Anteil, den die Eltern für die Schülerbeförderung zahlen müssen, wird auch ständig erhöht...


    Viele Grüße aus dem Osterzgebirge


    Sascha

    Hi,


    Zitat


    Natürlich gab es in Kipsdorf nie einen Ablaufberg. Es gibt auch Leute, die behaupten, das ist die geplante Verlängerung nach Altenberg über Oberbärenburg. Auch erstmal falsch.


    ich bin ja bis 1988 in Kipsdorf zur Schule gegangen :) Unsere Patenbrigade war die Eisenbahn :) Mein bester Schulfreund wohnte im Bahnhof oben drinne :-)... Also schön wenn man die Bilder so sieht. Wir waren auch immer der festen Ansicht, dass dieses Gleis die Vorbereitung für eine Verlängerung nach Oberbärenburg sei. An den Güterwagen kann ich mich auch erinnern. Dort haben wir immer viel gespielt. Genauso wie in der Einfahrt für die Gepäckwagen. Dort stand zu der Zeit allerdings immer ein offener Güterwagen, in dem die Kohlen für die Dampfheizung des Bahnhofes lagen. Offensichtlich hatte niemand Lust den Wagen zu entladen und es gab glaube auch keinen richtigen Kohlebunker. Offensichtlich wurden die Kohlen immer bei Bedarf gleich vom Wagen geholt. Ich glaube ich habe irgendwo Fotos, wo noch der alte Zustand mit den DKWs zu sehen ist, die neuen Weichen aber schon daliegen. Mal schauen, ob ich die finde...


    Viele Grüße aus dem Erzgebirge!


    Sascha

    Hi,


    ja der Ski- und Wanderbus. Eine Tolle Idee, im Moment ist es aber so, dass er meistens nicht so doll besetzt ist und teilweise ganz leer fährt. Bleibt abzuwarten wie sich das im Jan.-Feb. entwickelt.


    Klar sollte die Schmalspurbahn als ÖPNV-Verkehrsträger ausgebaut werden. Ich habe das hier und auch schon in Leserbriefen sowie im Stadtrat Altenberg schon öfter kundgetan. Aber das will offensichtlich keiner hören. Die IG hat den Ruf alles so bewahren zu wollen wie es ist. Auch die Öffentlichkeits- und Pressearbeit scheint nicht die beste zu sein. Der VVO läßt lieber seine Busse fahren. Die lassen sich einfacher abbestellen. Für viele Stadträte in Altenberg ist die Bahn nur ein Kostenfaktor - man hat ja Bahnanschluß über das Müglitztal und ist ansonsten mit anderen Dingen beschäftigt. In Kipsdorf gibt es Mahnwachen mit sinkender Teilnehmerzahl. Eine Mahnwache ist meiner Meinung nach eher etwas für eine Sache, die schon gestorben ist. In Schmiedeberg scheint es fast egal zu sein, ob die Bahn nun fährt oder nicht. Wie sagte einer der Umherstehenden am Dampfwochenende: "Wenischtens müssen mer nu de Fenster ni mehr so oft putzen..." In Ulberndorf sagte mir ein Gewerbetreibender als ich auf den Wiederaufbau zu sprechen kommen wollte: "Was denn für ne Eisenbahn? Ich sehe hier Platz für einen schönen Fuß-/Radweg. Der ist billiger und wird mehr benötigt." Und zuletzt in Dipps scheint man mit dem Status als Endstation ganz zufrieden zu sein. Schließlich heißt es ja "Endstation, alles aussteigen." Zumindestens der eine oder andere Bahnfahrer verirrt sich dann doch in die Stadt. Irgendwie hat man den Eindruck, dass einfach die richtigte Lobby für die Bahn fehlt. Einzig der ehemalige Landrat des Weißeritzkreises, Bernd Greif, ist ein feuriger Befürworter für den Wiederaufbau und tritt auch in der Öffentlichkeit als solcher auf.


    Die Pinzgaubahn ist sicher ein gutes Beispiel. Die Ideallösung für das Weißeritztal wären moderne Dieselfahrzeuge für den ÖPNV und Dampfzüge für den Tourismus. Dazu müßten aber einige Voraussetzungen geschaffen werden:


    - bessere Vernetzung von Bus und Bahn (Kipsdorf, Schmiedeberg, Dippoldiswalde, Dippoldiswalde Goethestraße).


    - höhere Geschwindigkeit (derzeit wurde IMHO alles für 30km/h gebaut)


    - Einstellung des Paralelbetriebes der Buslinie 360 zwischen Dipps und Kipsdorf


    - Verlegung des Schülerverkehrs zu den Schulen in Obercarsdorf, Ulberndorf und Dippoldiswalde auf die Schiene


    - Vielleicht könnte sogar der Güterverkehr wieder aufgenommen werden. In Frage käme Müll und Schrott, die Gießerei in Schmiedeberg und der Forst zur Holzabfuhr...


    Gruß aus dem Osterzgebirge


    Sascha

    Hi,


    ich finde die Idee einer Museumsbahn, die nur am Wochenende fährt, absolut richtig. Nahverkehrsfunktion hat die WTB im oberen Abschnitt absolut keine und im unteren, naja... Schade zwar, aber es ist so und es war auch vor der Flut so. ÖPNV im oberen Weißeritzkreis bedeutet fast ausschließlich Schülerbeförderung und da ist die Bahn nicht eingebunden. Wie das ganze finanziert werden soll ist natürlich eine andere Frage. Schlimmer fände ich folgendes: Die Bahn wird aufgebaut und nach 1-2 Jahren Betrieb bei der nächsten Kürzungsrunde stellt man fest, dass sie keine ÖPNV-Funktion hat und stellt den Betrieb ganz ein.


    Lieber eine funktionierende Museumsbahn am Wochenende als eine Millionen verschlingende ÖPNV-Bahn, die keine ÖPNV-Funktion hat.


    Man sollte alle Varianten abtasten und prüfen. Aus meiner Sicht ist das ÖPNV-Pferd sehr gefährlich. Hier wird es zukünftig sicher mehr Kürzungen geben. Der Überlandverkehr findet nun mal hauptsächlich als Individualverkehr statt. Verfolgt man nun z.B. die Diskussionen zum Winterdienst und was dort alles gespart werden soll, dann kommt man schnell zur landläufigen Meinung: Eh keine Schneepflüge mehr fahren und die Straßen nur noch aus Löchern bestehen, verzichten wir lieber auf die ÖPNV-Förderung. Die Diskussion wird auf jeden Fall spannend bleiben. Ich bin klar für den Wiederaufbau, aber auch für die deutliche Reduzierung der laufenden Kosten.


    Gruß aus dem Weißeritztal


    Sascha

    Hi, vielen Dank für die Bilder! Ein Traum!! Ich habe den Zug heute vom Auto aus gesehen, da fuhr er gerade talwärts über die naundorfer Brücke. Hätte nicht gedacht, dass es sowas nochmal gibt. Ich habe die ganze Verwandschaft mobil gemacht mitzufahren. Von der Oma bis zum 6 Wochen alten Sohn müssen alle mit :)


    Ich fahre auf meinem Arbeits- bzw. Schulweg seit 1988 fast jeden Tag zwischen Dipps und Kipsdorf und beobachte das Geschehen an der Bahn.


    Viele Grüße aus dem Osterzgebirge


    Sascha

    Hi,


    Zitat

    Original von Schmiedeberger
    Als kurze Info:


    Heute gesellten sich zur V10C mit HHw die ersten beiden (von angekündigten drei?) Reko-Wagen!
    (Habe keine Bilder machen können, hab's nur im vorbeifahren gesehen)


    Gruß
    Stephan


    die müssen ja jeden Wagen einzeln holen. Als ich vorbei bin, so gegen 16:00 standen die zwei Wagen da und der Tieflader der Preßnitztalbahn + Rampe. Geht bestimmt heute oder morgen weiter. War schon irgendwie ein komisches Erlebnis, endlich wieder Wagen auf dem oberen Teil zu sehen.


    Gruß


    Sascha