Beiträge von schlaudi

    Hallo,


    am Montag den 15.11.2010 hat der Altenberger Bürgermeister in der Stadtratssitzung kundgetan, dass die Prüfung der Baukosten für den ersten Bauabschnitt der Weißeritztalbahn abgeschlossen sei. Die Prüfung hätte zwar erhöhte Kosten ergeben, dies läge aber in einem normalen Rahmen. Weiterhin gäbe es die Aussage der Regierungskoaliton, dass der Aufbau bis 2012 erfolgt.


    Er war der Meinung, dass es positiv aussehen würde. Grund war die Bekanntgabe der nächsten Mahnwache in Kipsdorf. Dazu meinte er, man solle nun mal aufhören mit dem Mahnwachen und lieber andere Aktionen starten, wie z.B. die Sonderfahrten zwischen Obercarsdorf und Schmiedeberg.


    Recht hat er...


    Viele Grüße aus dem Osterzgebirge!


    Sascha

    Hi,


    Zitat

    Original von 381 DD
    Im Kontext: "Wenn die Strecke nicht gebaut wird, könnte die Eisenbahnbrücke immer noch als Radweg genutzt werden" :zwink: Verstanden?


    die Ironie hatte ich überlesen. Mit solchen Gedanken muß man vorsichtig sein, die werden schnell aufgegriffen...


    Gruß


    Sascha

    Hi,


    die V10c steht schon seit einiger Zeit mit einem Flachwagen in Obercarsdorf. Hab mich schon gewundert, was der Grund ist.


    Vor ein paar Tagen waren Leute an den Gleisen beschäftigt. Es sah so aus, als ob sie mit speziellen Lehren überprüfen, ob die Spurweite noch stimmt. Bin nicht so der Fachmann. Weiterhin wurde am Ende des Abstellgleises der Prellbock (Dreckhaufen) abgetragen, so dass man jetzt vermutlich mit dem Tieflader der Preßnitztalbahn ranfahren und die Rampe aufbauen kann. Keine Ahnung wie dei V10c bis jetzt immer hochgekommen ist? Vermutlich mit einem Kran abgeladen.


    Freundige Grüße aus dem Weißeritztal


    Sascha

    Hi,


    Zitat

    Original von dan01504
    Laut Bautagebuch der IG Weißeritztalbahn verlaufen Bahn und Straße einige 100m Bergwärts parallel, erst dann kreuzt die Bahn diese.


    http://www.aufbau.weisseritztalbahn.de/


    Die Bilder von 381DD stammen aber von der Stelle das alten Büs. oder?


    nein, die Bilder stammen von der Stelle, an der der neue BÜ entstehen müßte, der wie weiter oben richtig erwähnt wurde, etwas nach oben verlegt werden soll. Platz für die Trasse wurde bei der Baumaßnahme geschaffen. Eigentlich ist die Trasse in Ulberndorf an den meisten Stellen soweit in Ordnung, dass man schon fast mit dem Gleisbau beginnen könnte. Es fehlt die Brücke in Obercarsdorf und der besagte BÜ. Der Rest wären geringe Erdbewegungen und halt das Gleis in Ulberndorf und schon könnte man bis Schmiedeberg fahren. Es ist tatsächlich unverständlich, warum das alles so lange dauert...


    Das die neue Eisenbahnbrücke für einen Radweg genutzt werden soll macht wenig Sinn. Auf der direkt daneben liegenden Straßenbrücke ist ein kombinierter Fuß-/Radweg vorgesehen, der den geringen Verkehr aufnehmen können sollte.


    Gruß


    Sascha

    Hallo,


    seit einiger Zeit wird ja in Ulberndorf gebaut. Die neue Bahnbrücke ist fertig. Das wurde ja schon berichtet.


    Im Moment laufen die Straßenbauarbeiten an der Stelle, an der eigentlich der Bahnübergang hinmüßte. Ich dachte ja, dass man dort gleich die Gleise mit einbaut. Aber danach sieht es nicht aus. Die neue Bordsteinkante und das Pflaster am Straßenrand wurden durchgehend gebaut. Keine Ahnung ob man das so üblicherweise macht. Ich hätte gedacht, man läßt wenigstens eine Lücke im Bord...



    Viele Grüße


    Sascha

    Hi, dazu gibt es zwei traurige Nachrichten:


    1. Die Fotos von der Spillanlage sind inzwischen historisch. Die Anlage wurde gestern (16.08.2010) einfach weggebaggert und auf einen Container verladen, genauso wie die Wellblechhütte, die etwas weiter unten stand. Letztere hatte aber glaube nichts mit der Bahn zu tun. Die Baufirma schafft dort baufreiheit für den Ausbau der B170 zwischen Ulberndorfer Brücke und Aral-Tankstelle.


    2. Letzte Woche ist die befahrbare Strecke der Weißeritztalbahn etwas weiter oben wieder um ca. 150-200m kürzer geworden. Die Gleise wurden weiter Richtung Dippoldiswalde abgebaut und das Planum asphaltiert. Es soll übergangsweise dem Straßenverkehr dienen, während die Stützmauer zur Weißeritz neu gebaut bzw. saniert wird.


    Interessant wird es jetzt, wie es etwas weiter oben weitergeht. Die Straßenbauarbeiten sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass der Asphalteinbau an der Stelle, wo später der Bahnübergang sein soll demnächst beginnen wird. Mal sehen, ob irgendwelche Vorleistungen für den BÜ eingebaut werden. Im Moment ist nichts zu erkennen...


    Viele Grüße aus dem Osterzgebirge
    Sascha


    Zitat

    Original von 381 DD


    Ein kleine Rarität fanden wir an der Lohmühle, wo ein Gleisanschluß zur Schmalspurbahn
    bestand. Eine Spillanlage zum Verschieben der Wagen

    Wäre eigentlich erhaltenswert.

    Hi,


    Zitat

    Original von Holger Dietz


    Zu Deinem Bild habe ich gleich eine Frage: Was bedeutet der Fingerzeig vorne am Triebwagen? Das ich auf dieser Seite einsteigen soll, wo doch auf der anderen die Türen offen stehen? Oder zeigt er zum Eingang der Gaststätte?


    ich denke der Fingerzeig soll für die Autofahrer sein die von unten kommen, dass sie der Bahn auf die linke Fahrbahnseite ausweichen. Rechts würden sie ja im Bach landen bzw. der Platz nicht ausreichen. Ich fahre öfter mal durchs Tal. Da gibt es manchmal lustige Szenen, vor allem eben wenn die Bahn von oben kommt und quasi auf der linken Straßenseite fährt...


    Viele Grüße


    Sascha

    Hi, ich finde es auch toll, was dort gemacht wird. Ich fahre ja jeden Tag zweimal drann vorbei und registriere jede Änderung. Zu befürchten ist nur, dass die ganze schöne alte Technik rausgerissen wird wenn es zum Wiederaufbau kommt. Ist ja nicht TÜV-konforum usw. usf... Ich kann mir schon denken, wie der Bahnhof Kipsdorf aussieht: Zwei Gleise mit Rückfallweiche und so ner Hundehütte daneben. Die Bahnsteige mit billigem Knochenpflaster aus Beton.


    Na mal sehen. Ein bischen was hat sich auch an der Strecke getan:


    - zwischen Ulberndorf und Obercarsdorf wurde letzte Woche von einer Firma das Unkraut und der Baumwuchs beseitigt, ebenso um den Lokschuppen Kipsdorf. Bei letzterem weiß ich allerdings nicht wer es gemacht hat.


    - in Ulberndorf wurde die alte Bahnbrücke abgerissen.


    - in Ulberndorf wird jetzt bald die Straße dort gebaut, wo eigentlich der neue BÜ hin soll. Mal sehen wie die das machen. Die Gleise müßten ja eigentlich mit rein.


    Viele Grüße


    Sascha

    Hi,


    Zitat

    Original von chs45
    Heute stand der Arbeitszug in Obercarsdorf abgestellt. Mal sehen, vielleicht geht´s doch wieder mal weiter mit den Bauarbeiten...
    Als ich weiter in Richtung Dipps fuhr, sah ich dass die Bauarbeiten vorm Hydraulikwerk ganz schön vorangeschritten sind. Ob dort die Bahn neu trassiert wird oder wieder an die alte Stelle zurückverlegt wird?
    l


    die V10c steht immernoch in Obercarsdorf, zusammen mit einem Flachwagen.


    Die Stecke in Ulberndorf wird neu trassiert. Zusammen mit der Straßenbrücke wurde eine neue Bahnbrücke auf der anderen Seite der Straße gebaut. Der Bahnübergang kommt weiter oben hin. Die Straße an der Stelle wird vermutlich bald gebaut. Mal sehen ob die gleich einen Bahnübergang mit einbauen...


    Viele Grüße


    Sascha

    Hi,


    Zitat


    Was soll diese Bahn eigentlich sein - ÖPNV - Denkmal - Wirtschaftsförderung - alles zusammen? Genau darüber sind sich die Politiker nicht klar.


    genau das ist das Problem. Schon vor dem Hochwasser wußte man mit der Bahn nichts rechtes anzufangen. ÖPNV wäre schon gut denkbar: Schülerbeförderung zu den Schulen nach Obercarsdorf und Dipps. Einkaufsfahrten der dörflichen Rentnerbevölkerung ins BUGA-Center nach Freital. Aber das wird nichts mit 30km/h und Dampfloks. Als die BAB17 noch nicht fertig war und auf der B170 vor allem im Winter täglich Verkehrschaos herrschte und die Schulbusse ausfielen, da wäre die Bahn ne echte Alternative gewesen. Das daran kein Interesse besteht erkennt man schon an den fehlenden Verknüpfungen:


    In Kipsdorf gibt es keine kurze Möglichkeit vom Bus zum Zug zu kommen, obwohl der Bus fast gegenüber hält. Hier muß man einen riesigen Umweg über den Bahnhof laufen. In Schmiedeberg hat man in den 90ern die Bushaltestelle sogar weiter vom Bahnhof weg gebaut, statt beides zu verknüpfen. In Dipps hat man für Millionen einen neuen Busbahnhof gebaut, ohne vorher mit einem Laut darüber nachzudenken, ob man Bus und Bahn nicht hätte verknüpfen können.


    Den Dippsern wird es egal sein, ob die Bahn weitergebaut wird. Im Gegenteil: so lange sie in Dipps endet, müssen auch alle Fahrgäste hier aussteigen. Fährt sie bis Kipsdorf, steigt in Dipps vermutlich ein deutlich geringerer Teil aus. Schmiedeberg interessiert sich traditionell eher weniger für Tourismus. In Altenberg ist für viele Stadträte und Einwohner Kipsdorf weit weg. Da hört man solche Meinungen: "Was soll denn die Bahn in Kipsdorf, dort ist doch eh nichts los..." Die Bahn nach Altenberg wurde ja nach dem Hochwasser auch zügig wieder aufgebaut. Altenberg sieht sich eher als "Sportstadt" mit Bobbahn und Biahtlon. Beides kostet auch Unsummen. Die Besucherzahlen bewegen sich allerdings i.d.R. im unteren vierstelligen Bereich pro Jahr. Kein Vergleich mit den Fahrgastzahlen der Weißeritztalbahn.


    Höhere Politiker waren in Kipsdorf leider keine. Altenbergs BM Kirsten hatte Urlaub. Neben mir waren noch 4 Stadträte des Altenberger Stadtrates, davon zwei aus Altenberg direkt, von insgesamt 18 Stadträten vor Ort. Das zeigt schon wie groß das Interesse ist...


    Viele Grüße


    Sascha