Beiträge von Marian Sommer

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für die Bilder. Kleine Korrektur: Die Motorhaube auf dem vorletzten Bild stammt von einer BN30U, ein Vorgängertyp der BN30R. Bei Karls Erdbeerhof fährt sowas heute noch rum, leider alles andere als historisch. Wir haben im Feldbahnmuseum Herrenleite auch eine, die eine Vorgeschichte bei einer Gartenbahn hat und deshalb äußerlich stark verändert wurde, zum Glück befindet sich der größte Teil des originalen Gehäuses noch unter der Gartenlaube:


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    An verschiedenen anderen Orten gibt es weitere, natürlich auch in Tschechien...


    Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo in die Runde,


    hier wieder ein kurzer Hinweis auf die am kommenden Wochenende stattfindende letzte Veranstaltung in diesem Jahr im Feldbahnmuseum Herrenleite. Es ist traditionell ein Termin mit großem Programm und die meisten Punkte können wir unter den aktuellen Bedingungen auch realisieren. Wenige Punkte müssen entfallen (Fahrzeugparade, Führungen mit Vortrag, Lokmitfahrten, Schauschmieden...), aber es gibt wie immer einen abwechslungsreichen Fahrbetrieb und natürlich eine umfangreiche Fahrzeugausstellung:


    Programm Saisonabschluss 03.+04. Oktober (10-18 Uhr)

    • Fahrzeugausstellung mit etwa 50 Loks und zahlreichen Wagen.
    • Fahrbetrieb mit Besucherzug und authentischen Feldbahnzügen,
    • Einsatz der Dampflok Krauss 7790 sowie verschiedener Diesel- und Akkulokomotiven im Wechsel vor den Zügen.
    • Draisinenfahrten auf der ehemaligen Anschlussbahn über 2,5 km durch die Herrenleite
    • Ausstellung zur Bergbaugeschichte vom Freitaler Bergbau- und Hüttenverein
    • Besichtigung der Schmiede,
    • Souvenir- und Literaturverkauf, mit Werkbahnreport Nr. 21,
    • Imbiss vom Grill und Getränke von Holger Fröde aus Lohmen,
    • Kaffee, Eis, Waffeln und Kuchen von Kathleen Schacha aus Pirna aus ihrem historischen Citroen HY-Transporter.
    • Die Zufahrt ist von Pirna-Copitz und Lohmen ausgeschildert, Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden.
    • Ab dem Kauflandparkplatz in Pirna-Copitz verkehrt an beiden Tagen ab 10 Uhr immer zur vollen und halben Stunde ein Pendelbus zum Feldbahnmuseum, die Fahrt ist im Eintrittspreis enthalten.
    • Wir empfehlen auch eine Wanderung von den Bahnhöfen Pirna (etwa 6 km), Stadt Wehlen (5 km) oder Lohmen (2,5 km) oder auch eine Radtour.

    Unterstützung gibt es diesmal von der Kämpferbergbahn aus Königshain in Form von zwei zusätzlichen Personenwagen. Dadurch können Abstände besser eingehalten werden und somit wenigstens zeitweise auf das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden:


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    Ansonsten habe ich mir ein paar Bilder von unserem Michael Otto geliehen:


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    Für die Veranstaltung liegt ein Hygienekonzept vor, welches von der zuständigen Behörde bestätigt wurde. Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo Matthias,


    soweit ich das im Blick habe sind bei den Schmalspurbahnen die Spurkränze etwas dicker als bei der Feldbahn, bei Dir stehen da 30 mm, die Feldbahn-TGL sagt glaube ich 25 mm +/-, habe ich jetzt nicht bei der Hand. In den Weichen ist deshalb auch etwas mehr Rillenweite vorgesehen. Insofern wundert es mich etwas, wenn der Laufkreis hier ebenfalls bei 55 mm liegen soll. Allerdings ist das ja auch nur ein theoretischer Punkt, der auch vom Schienenprofil abhängt und seinem Verschleißzustand.


    Die ursprünglichen Schienenprofile der sächsischen Schmalspurbahnen waren übrigens auch nur besserer Blumendraht mit unter 18 kg/m. Zur I K und den einfachen leichten Zweiachsern passte das auch, zumindest wenn wenigstens ordentliche Schwellen und Unterlagsplatten verwendet wurden (worauf man auf den allerersten Strecken verzichtet hat, halt so billig wie möglich...). Aber spätestens mit den größeren Loks, Wagen usw. musste verstärkt werden. Aber den Standard als Ganzes zu ändern ist kaum mehr möglich, weil man dann ja alles auf einmal ändern müsste. Andererseits ist das Rad-Schiene-System schon recht tolerant gegen Abweichungen, es geht viel mehr als am Ende zulässig ist.


    Die Spessartbahn basierte ja auch mehr oder weniger auf Feldbahntechnik, insofern kein Wunder, wenn es hier Überschneidungen gibt.

    Viele Grüße,


    Marian.

    Hallo Matthias,


    das Meßpunkt sollte der Laufkreis sein. Das wäre die Stelle der Lauffläche, wo das Rad im idealen Mittel auf der Schiene steht bzw. rollt. Das ist nicht an der Stelle, wo die Spurweite gilt, sondern deutlich weiter außen. Gemessen wird von der Radrückenfläche aus ein festes Maß, abhängig von den Standards, nach denen das Rad-Schiene-System zugelassen ist. Ich kenne jetzt nur das Maß für Feldbahnen aus dem Kopf, bei der Schmalspur (ESBO) müsste es alles etwas größer sein. Laufkreis ist hier 55 mm von der Radrückenfläche aus definiert (bei DDR-Norm TGL für "normale" Feldbahnen), das Innenmaß der Radrückenflächen zueinander ist Spurweite minus 60 mm. Damit ist der Laufkreis auf jeder Seite 25 mm außerhalb der Spurweite, was ja auch verständlich ist, sonst würde das Rad nicht auf der Schiene rollen. Besonders bei Dampfloks und Stangendieselloks sollte der Laufkreisdurchmesser für alle gekuppelten Räder nahezu gleich sein, sonst "humpelt" die Lok heftig. Wir haben eine V10C, bei der wohl mal schnell eine Achse getauscht wurde, da stimmt das Maß ganz und gar nicht. So mehr oder weniger jede Radumdrehung, also etwa alle 2 m, macht die Lok einen Ausgleichsbewegung, geht gar nicht, nicht mal zum Vorführen... Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo Roland,


    danke für den Hinweis. Gummiplane klingt nach EPDM-Bahn, da habe ich ein Muster. Wird scheinbar bei Wohn-, Bau- und Aufenthaltswagen (Straße) heutzutage verwendet, auch bei Eisenbahnwagen habe ich Hinweise im Internet gefunden. Vorzugsvariante wäre eigentlich eine historisch korrekte, wie man sie früher hergestellt hat. Viele Grüße,


    Marian.

    Hallo in die Runde,


    heute mal mit einer Frage zur Restautierung von Wagen: Wie wird bei den historischen Wagen das Dach bespannt? Soweit ich das so nebenbei mitbekommen habe waren die Wagen früher mit einer Art Segeltuch bespannt, wobei da die Frage wäre (falls das überhaupt korrekt ist), wie das dicht gemacht wurde? Vereinzelt liest/hört man von EPDM-Bahnen, einer Art Gummi. "Dachpappe" dürfte bei in Betrieb befindlichen Wagen längerfristig keine Option sein, weil die kaum arbeitet und irgendwann Wasser eindringen kann. Also, wie wird das bei den Museumsbahnen, soweit historische Wagen im Einsatz sind natürlich auch bei SOEG, SDG etc. und in den Werkstätten heute gemacht? Wenn Segeltuch o.ä. noch immer eine Option ist, wo bekommt man das "Richtige" heute her? Dankeschön und viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo in die Runde,


    ich habe mal etwas gesucht und folgendes Video gefunden. Entstanden ist es 1999, die Lok ist eine museal erhaltene 610 mm-Lok, das Ganze war wohl sowas wie Plandampf. Die Strecke durch den Ort ist mittlerweile Geschichte, aber es gibt in Australien mehrere tausend Kilometer moderne Zuckerrohrbahnen. Selbst Umbauten aus Regelspurstreckenloks auf 610 mm mit etwa 1000 PS gibt es... Viele Grüße,


    Marian Sommer.