Beiträge von Marian Sommer

    Hallo Achim und Sven,


    auch wenn die Ventile an der Krauss etwas anderer Bauart sind, auch an Krauss 7790 bestehen beide Teile aus Stahl. Ich würde auch sagen, dass es sich um originale oder dem Original entsprechenden Teile handelt, jedenfalls sind alle gleich. Und Öl ist, würde ich sagen, im Museumbetrieb bezogen auf die Einsatzzeit/km mehr im Spiel als im Dauereinsatz. Nach längerer Abstellzeit muss erst wieder überall Öl hin und vor dem Abstellen ist es sicher besser, wenn etwas mehr davon verteilt wird. Zwischendurch müssen eben Bleche untergelegt werden... Und es muss ja nicht gleich soviel sein, dass sich das Blasrohr zusetzt (auch von so etwas habe ich schon gehört :) ). Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo in die Runde,


    Holger Neumann als Autor des Beitrags im neuen Werkbahnreport (liest hier nur ab und zu mit) hat mich gebeten, folgende Punkte einzustellen:

    Die ABH Lok 8 (Zweitbesetzung) ist die 250564. Grundlage der Identifizierung waren 1990 ausgewertete Akten der ABH. Das ist die spätere Selfkant-Lok 8.


    Die Verwirrung kommt vermutlich daher, das irgendjemand gedacht hat, die Selfkant-Lok 8 sei die Erstbesetzung der ABH 8 und niemand die Doppelzählung in Listen bemerkt hat.


    Für die Erstbesetzung der ABH 8 gibt es bisher keine sichere Identifizierung, es kommen aber eigentlich nur 250350 und 250351 in Frage. Diejenigen, die gerne Lücken in Listen durch lineares Abzählen füllen, kommen natürlich auf 250350. Die ABH 8(I) wurde wahrscheinlich verschrottet und dies wahrscheinlich um 1973 herum. Sicherlich wird man noch brauchbares Material entnommen haben. Daher ist nicht auszuschließen, dass sich an der Selfkant-Lok 8 auch Teile der ABH 8 (I) befinden und damit vielleicht auch deren Schlagzahlen. Falls jemand die Selfkant-Lok 8 nach solchen Spuren untersuchen sollte, wären die Ergebnisse interessant.


    Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo Sven,


    ja, die 7 mm kann man sicherlich pressen, ohne dass danach was im Wege ist. Die Frage ist dann noch, wie die Stangen gelagert sind, die laufen ja nach dem Umpressen auch 7 mm weiter innen (oder man macht neue Zapfen). Bei reinen Feldbahnloks hat man sich da vielleicht auch nicht so viele Gedanken gemacht, aber der Verschleiß wäre vorprogrammiert, wenn die Blindwelle auf einer anderen Ebene arbeitet wie die Räder. Eine Umspurung um 2 x 50 mm (900 mm <=> 1000 mm) ginge auf diesem Wege jedenfalls nicht. Viele Grüße,


    Marian.

    Hallo in die Runde,


    die Umspurung 900....1067 mm (mehr war glaube ich nicht vorgesehen) ist zwar möglich, aber nicht durch einfaches Umpressen. Die Achswellen sind je nach Spurweite unterschiedlich lang, evtl. sogar die Blindwellen. Die meisten heute noch existierenden meterspurigen V 10 C stammen jedenfalls von der August-Bebel-Hütte in Helbra, da gab es zuletzt noch um die zehn Stück, ursprünglich noch deutlich mehr. Bei Interesse, es gibt dazu im neuen Werkbahnreport einen Beitrag zur Schlackenbahn. Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo in die Runde,


    die "..." (c ответвлениями) können durch "mit den Nebenlinien" oder "Nebenästen" übersetzt werden: ответвлениe wäre Singular, ответвлениями ist dann 5. Fall (Instrumental Plural). Keine Angst, musste ich auch googeln, aber die Grammatik ist noch hängengeblieben :) . Danke für das Dokument! Viele Grüße,


    Marian Sommer.

    Hallo Martin und MiBa,


    es ist sicher richtig, die Glocke passt eher nicht zu einer elektrischen Anlage. Im Video hört man ja auch eindeutig einer Hupe ;) . Die Lok auf dem Berliner Bild hat zwar Lampen und Glocke, aber die Lampen sollten eigentlich Petroleumfunzeln sein, also kein echter Widerspruch. Inwieweit alle Ns 1 ohne elektrische Anlage überhaupt eine Glocke hatten kann ich auch nicht sicher sagen, mir ist ehrlich gesagt gar keine Ns 1 mit Glocke begegnet, aber so richtig unterwegs war ich auch erst ab 1990. Die Glocken haben teils als Andenken oder an Gebäuden zum Essenläuten oder so überlebt, aber eben auch nur ganz vereinzelt. Was weder an der Modell- noch an der Berliner "Original"glocke stimmt ist das Material: Die Teile waren nicht aus Messing, sondern aus Guß. Messing hätte man in der DDR der fünfziger Jahre wohl auch kaum für Lokglocken verwendet. Viele Grüße und viel Spaß mit dem Modell,


    Marian.

    Hallo Andreas,


    aber auch nicht in Magdeburg? Ist es doch Cottbus? Der Wagen im Hintergrund könnte passen, vorn der Kasten???, das Umfeld habe ich aus der Zeit vor der BUGA 1995 zwar anders in Erinnerung, aber kann auch täuschen. Viele Grüße,


    Marian.