Beiträge von Cn2

    Hallo,


    vielleicht geht es wie auf dem Bild dargestellt mit altem Gleis. Die Verbindung abwechselnd links/rechts lösen, den Gleisrost auf die passende Spurweite bringen und auf einem Untergrund fixieren. Schwellen ggf. außen einkürzen.



    Gruß, Andreas

    Hallo,


    um das Thema nach hinten ein bischen abzurunden, hier einige Eindrücke vom gestrigen Geschehen in Schlanstedt bis zur Mittagszeit:



    Die kleine Kyra schmurkelt noch so vor sich hin. Eigene Kraft fehlt noch - das Kesselmanometer zeigt noch Null. Jedenfalls Hut ab vor dieser Bauleistung!
    Bei der äußeren Steuerung handelt es sich übrigens um eine O&K-Patentsteuerung.



    Auch hier bewegt sich im Moment noch nichts: Die lütte Kolbenspeisepumpe entstammt einem englischen Bausatz.



    RoLa - Die rollende Landstraße auf 600 mm (Einer schiebt, einer hält die Spur ... :o) ).
    Die "Rollböcke" stammen vom VEB Förderwagenbau Vetschau 1956.



    Entgegen anders lautender Behauptungen bekommt Kyra keine Milch, sondern Wasser. Nachschub ist eingetroffen, eine Feuerwehrspritze für das Füllen ist bestellt ...



    ... und schon eingetroffen. Der bevorstehende Einsatz wird besprochen. Wie kommen die Pferde eigentlich mit ihrer Frisur so zurecht, fragte ich mich als absoluter Laie ...



    Und Kyra bekommt über den kleinen Pinökel tatsächlich - Wasser! Nein, nein, mit Schwerkraft läuft das Wasser natürlich nicht aus der Kessellore in die Lok!



    Vor der ersten Fahrt nach dem Anheizen ist erst mal Nase... ähh ... Rohreputzen angesagt. Ein Überhitzer ist dabei zum Glück nicht im Weg.



    Viel hatte Kyra an diesem Vormittag noch nicht zu tun. Sie kommt leer vom Endpunkt zurück ...



    ... und die Ns2f räumt ihr die dort stehengelassene Lore am eigenen Haken hinterher ...



    Die alte Deutz (eine Leihgabe) ist eine Schwester der letzten auf der Strubebahn noch vorhandenen Lok und paßt vielleicht eigentlich am besten dorthin. Dort wo sie gerade steht, gab es früher nie ein Gleis, wohl aber den Schuppen.



    Stilleben mit Deutz-Lok



    Bei so einem Fest gibt es immer interessante Zusammentreffen.



    Damit Kyra das Wasser besser verdaut, gibt es noch so eine Art "Kurzen" mit dazu (Bisweilen auch innere Kesselspeisewasseraufbereitung genannt).


    Nach Wurst, K-Salat und Kaffee ging es dann auch schon wieder heimwärts. Vielleicht kann ja jemand bei Gelegenheit noch etwas zu den Geschehnissen des Nachmittages beitragen?


    Grüße, Andreas

    Sorry! Jetzt sollten alle Bilder wieder zu sehen sein.


    Michael : Die 199 872 wird sicherlich wieder mit der Zug-/Stoßvorrichtung für die Regelspur ausgerüstet werden, aber erst bei Erfordernis. Für den Betrieb außerhalb des Rollbockverkehrs sind Puffer und Zughaken beim Kuppeln eher hinderlich.


    Netz-Kater : Zumindest auf zwei Fragen habe ich eine Antwort. Die 199 861 bekommt ihren Heizkessel wieder eingebaut und die Fahrzeuge + Infrastruktur für den Rollbockverkehr werden weiterhin voll unterhalten. Für den Anfall der Fracht müssen freilich andere sorgen.


    Grüße, Andreas


    Hallo,


    mit Fristablauf am 31.Oktober diesen Jahres wurde die über 16 Jahre im Werkstattverschub in Wernigerode eingesetzte Kleinlok 199 011 ab- und von der Ausbesserung zurückgestellt. Ihre Aufgabe übernimmt seitdem die frisch untersuchte Schwesterlok 199 012. Grund für diesen Tausch war die Notwendigkeit, bei Fristablauf der 199 011 sofort einen Ersatz zur Verfügung zu haben. Die vorhergehende 2007 fällige Untersuchung an der 199 011 wurde seinerzeit noch teilweise mit der 99 6101 überbrückt, die aber derzeit ebenfalls auf eine Neubefristung wartet. Der Tausch wurde vor 16 Jahren bereits in umgekehrter Richtung vollzogen. Damals, im Oktober 1999, wurde 199 011 als Ersatz für die 199 012 aufgearbeitet.
    Beide Maschinen kamen im Februar 1991 nach Wernigerode, nachdem das Raw „Ernst Thälmann“ in Halle/S. den Umbau auf Schmalspur vorgenommen und die Loks dementsprechend in die BR 199 umgenummert hatte.


    Seit 1999 stand die 199 012 zwischen 99 231 und 199 301 in Ilfeld abgestellt, hier im März 2009.


    Vorbereitet wurde die Aufarbeitung mit der Überführung von Ilfeld nach Wernigerode am Abend des 5. September 2015. 199 874 zieht die Kö mitsamt der 99 231 hinaus. Die Dampflok wurde anschließend wieder unter Dach abgestellt. Da die Bremse der Kö nicht mehr verwendet werden durfte, wurde die Lok später im Überführungszug zwischen der Zuglok und einem als Bremswagen dienenden Personenwagen eingestellt.





    Die Instandsetzungsarbeiten begannen in Wernigerode umgehend.

    7.9.2015




    9.9.2015



    20.10.15


    20.10.15



    Derweil war 199 011 noch aktiv. Ihre letzte Aufgabe bestand am 30. Oktober in der Zustellung des Güterwagen 99-04-72 zur Werkstatt zur Untersuchung.



    An diesem Tag wurden die beiden über Achtzigjährigen in verschiedenen Positionen noch einmal zusammengestellt. Anschließend erfolgte die Abstellung der 199 011. Sie wurde am letzten Tag ihrer Frist nicht mehr benötigt. Fortan übernahm die 199 012 das Rangiergeschäft.







    Am 4. November wurde die 199 011 noch einmal hervorgeholt, weil sie ihren Anlasser an die Schwester abgeben mußte. Zeit, für ein letztes Gruppenfoto:


    [font='verdana']


    Ob es jemals wieder einen Wechsel beider Loks geben wird, ist ungewiß. Beide zusammen werden sicher auch nicht mehr benötigt. Auch noch vorhanden ist 199 010, welche sich aber nicht mehr in einem aufarbeitungswürdigen Zustand befindet. 199 011 wird noch eine Fahrt ohne eigene Kraft nach Ilfeld zur Hinterstellung machen und die 199 012 wird hoffentlich so zuverlässig wie ihre Schwester den Dienst verrichten. Wie lange, das wird auch in entscheidendem Maße von der Verfügbarkeit von Ersatzteilen abhängen. Immerhin wurde sie nicht aus historischen Gründen, sondern aus einer betrieblichen Anforderung heraus wieder in Betrieb genommen.


    Grüße, Andreas


    199 011: Baujahr 1935, Lokomotivfabrik Arn. Jung GmbH, ex Kö 4639, ex 100 639-4
    199 012: Baujahr 1933, Berliner Maschinenbau AG, ex Kö 4113, ex 100 213-8

    Hallo,


    hier mal ein Foto vom Mai diesen Jahres von Nyíregyháza. Das Gelände ist bei weitem nicht sich selbst überlassen. Offenbar war gerade großflächig Unkraut-Ex versprüht worden und es dauerte keine zwei Minuten, da war auch schon der Wachdienst zur Stelle.



    Womöglich sind die Arbeiten an den Fahrzeugen nur der große Kehraus. Man sucht die beste Substanz aus, päppelt sie noch ein bisschen hoch, um dann anderenorts noch schlechteres Material damit zu ersetzen. Die DR hat in den 60er und 70er Jahren mit ihren Schmalspurfahrzeugen das Gleiche gemacht. Schön, wenn es nicht so wäre.


    Grüße, Andreas

    Hallo!


    Zitat

    ...
    Leider ist in der Ausstellung am Bagger 1452 keine Rückmaschine mehr vorhanden. Im übrigen wurden auch die Bandanlagen, die den Zugbetrieb in den 70er Jahren ersetzten, Stück für Stück an die Vortriebsachsen angepasst - gerückt.
    ...


    Hier kann ich die Ausstellung virtuell noch um eine Rückmaschine ergänzen. Zwar nicht die von Hagenwerder, jedoch sollte diese der im Freiland-Museum in Borken recht ähnlich gesehen haben. Die Funktion ist eigentlich fast selbsterklärend. Das "nicht stationäre" Gleis (wie sagt der Bergmann dazu?) wurde während der Fahrt angehoben und dabei seitlich verschoben.




    (Aufnahmen vom 10.5.2009)


    Grüße, Andreas

    Hallo,


    in meiner Erinnerung waren damals, als die Bilder entstanden zumindest keine Kinder mehr am Bahnbetrieb beteiligt. Hier ist auch zu lesen, daß der Betrieb mit Kindern 1990 aufgegeben wurde.


    Grüße aus dem Harz,


    Andreas Krause

    Hallo,


    von der Parkeisenbahn Bernburg habe ich noch ein paar ältere Bilder vom 1.Mai 1991. Damals war der Kreuzungsbahnhof wie zu sehen schon nicht mehr im Betrieb. Ich erinnere mich aber daran, daß die ausgebauten Schienen noch dort lagen. Die Weichen am Paradies-Bahnhof wurden auch noch ordnungsgemäß vom uniformierten Personal bedient.







    Grüße aus dem Harz,


    Andreas Krause