Beiträge von Blix

    Hallo Leute,


    dann will ich mal ein paar Bilder des Wagens im heutigen Zustand zeigen. Die Bilder sind zwar genau genommen vom 18. Oktober 2018, aber ich kann versichern das der Wagen heute noch genauso aussieht und im Einsatz ist.





    Viele Grüße

    Felix

    Hallo,


    also wenn schon der Klugscheißermodus rausgeholt wird dann aber bitte auch richtig. ;)


    Faur hat genau genau genommen keine einzige Lyd2 gebaut, denn dabei handelt es sich nur um die polnische Baureihenbezeichnung für den Faur Typ L30H. Wenn man schon so argumentiert dann gilt die Aussage mit den Lyd2 eben nur ganz genau auf die polnischen Loks. Die bekannten Lieferungen dieses Typs nach Rumänien und nach Albanien sind definitiv keine Lyd2. Und wirklich reinrassige L30H sind in Ägypten keine bekannt. Die ähnlichen, aber doch markant anderen, Loks dort tragen die Typenbezeichnung L30H600T


    VG Felix

    Hallo Leute,


    besten Dank erstmal für die ganzen positiven Rückmeldungen! Und auch für die weiteren Bilder vom Einsatz der Lok in Frankfurt auf den ich hingewiesen hatte.


    weist Du ob die Lok eine BO P Zulassung hat, oder deren Regularien entspricht? Da geht es mir speziell um die Radprofile.

    Peter eine BOP Zulassung besitzt die Lok meines Erachtens aktuell nicht, was allerdings nur daran liegt das die bisher noch nie auf einer Bahn eingesetzt wurde wo das von Nöten war. Meiner Meinung nach dürften die Radprofile dafür aber kein Hindernis darstellen.


    der Kessel dieses gelungenen O&K-Nachbaus wurde von der Firma SEA a.s. im Werksteil Kolín hergestellt.

    Welche Firmen die Halbzeuge (Schmiede- bzw. Gußteile) zugeliefert haben, weiß ich nicht.

    Die ausführende Firma 1. Koliner Lokomotivgesellschaft ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der Firma im Zamberk und dem Kesselbauer SEA in Kolin, wobei Planung und Bauausführung ganz klar in Zamberk liegen. SEA in Kolin kümmert sich ganz allein um die Kessel. Mit der Planung und Bauausführung der Lok hat die Firma jetzt also nicht ganz soviel zutun.


    das mit der Zulassung fragte ich, weil ja die polnischen gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Druckbehälterrichtlinien nicht Einfach 1:1 ins Deutsche umsetzbar sind. Aber da gab es bestimmt Anweisungen für diesen Fall eines Sachverständigen. Es kommt auch noch darauf an, auf welcher Strecke die Lok eingesetzt wird und nach welchen gesetzlichen Regelungen diese betrieben wird.

    Doch grundprinzipiell eigentlich schon wenn die bauausführende Firma bestimmte EU Zertifikate besitzt und die liegen hier problemlos vor, weshalb die Kessel aus Kolin problemlos in der ganzen EU zugelassen werden können.

    Trotzdem frage ich mich warum polnische Bestimmungen bei einer tschechischen Lok zum Einsatz kommen sollten. ;)



    Viele Grüße

    Felix

    Hallo,


    nun ohne es ganz genau zu wissen, aber wenn du dort einen kaufen würdest musst du sicherlich auf jeden fall einen niedrigen bis mittleren sechsstelligen Betrag einplanen und da reden wir noch nicht von der derzeitigen akuten Materialknappheit.

    Und klar warum sollte die Lok nicht in Deutschland einsetzbar sein? Die IK oder die 99 2324 sind als Neubauloks ja auch kein Problem. Davon abgesehen war die Lok ja bereits in Deutschland im Einsatz.


    Schmalspuralbum - FFM Fototag - 40 Jahre Feldbahnsammlung - 15.05.2015/FFM Fototag - 40 Jahre Feldbahnsammlung - 15.05.2015


    VG Felix

    Hallo Leute,


    den meisten hier dürfte das umfangreiche Feldbahnnetz im Bereich des Moorgebiets Soos, in der Nähe von Franzensbad also direkt hinter der der deutschen Grenze, kaum etwas sagen. Allerdings handelte es sich dabei um das wohl letzte große betriebene klassische Feldbahnnetz in unserer Gegend, mit knapp 20 Loks und über 400 Loren. Zumindest bis ca. 2014 war das so, danach wurde auch hier der planmäßige Betrieb eingestellt. Zum Glück hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon ein Verein etabliert welcher erste Museumsfahrten durchführte und danach den Gesamtbetrieb übernahm. Allerdings können heute bei weitem nicht alle vorhanden Streckenabschnitte befahren und vom Verein erhalten werden. Auch befinden sich nach wie vor viele Fahrzeuge und Anlagen im Besitz der örtlichen Tonverarbeitenden Firma Lasselsberger. Wer näheres dazu wissen will dem empfehle ich für den schnellen Überblick den passenden Wikipedia Artikel oder den nun schon seit fast 15 Jahren existierenden Thread im Feldbahnforum.


    Werkbahn Kateřina – Wikipedia


    Feldbahn der Firma KEMAT, Skalna (Tschechien) (kipplore.com)


    In den letzten Wochen kam nun erstmal seit ca. 70 Jahren auf diesem Streckennetz eine Dampflok zum Einsatz. Dabei handelte es sich aber trotz des Anscheins nicht um ein historisches Stück, sondern um den perfekten 1:1 Nachbau einer dreifachgekuppelten O&K Dampflok, welche im Jahr 2014 von der 1. Koliner Lokomotivgesellschaft in Zamberk gebaut wurde.


    1.Kolínská lokomotivní společnost pro opravy a stavbu parních lokomotiv,s.r.o. (1loco.eu)



    Letzte Woche Freitag fand in Katerina nun eine Fotoveranstaltung statt bei der die aktuell dort eingesetzte Dampflok vor typischen Lorenzügen eingesetzt werden sollte. Trotz offizieller Ankündigung verirrten sich nur eine Hand voll Fotografen, darunter drei deutsche, dort hin, was aber aufgrund der teilweise beengten Verhältnisse auch kein Nachteil war. Die Veranstaltung selber war hervorragend organisiert und das Wetterglück war durchgängig auf unserer Seite.


    Kurz nach 9 ging es per Zubringerzug von Novy Drahov nach Katerina, wo die graue O&K bereits vorm örtlichen Depot wartete.





    Man könnte denken das Ende des Dampfbetriebs steht kurz bevor, als sich die Ablösung in Form der BN30 daneben stellte. Doch dabei ist die Diesellok 65 Jahre älter als die Dampflok.



    Im Anschluss ging es für die Dampflok Lz in Richtung des ehemaligen Streckenkreuzes Frankovu Louku, dem aktuellen Endpunkt des (mehr oder weniger) befahrenen Streckennetzes. Der beladene Kipplorenzug war bereits mit einer BN30R vorgefahren. Doch dabei sollte es heute nicht bleiben! Denn am vorhergehenden Abend hatte man gegen 23 Uhr spontan entschieden diese einmalige Chance zu nutzen und mit der Dampflok bis kurz vor die Grubeneinfahrt in Sucha zu fahren. Dabei muss man beachten dass das seit vielen Jahren die erste Fahrt auf diesem Streckenstück überhaupt war! Man hatte sich zwar seit dem frühen Morgen redlich bemüht die Strecke frei zu schneiden, aber natürlich war das eigentlich ein aussichtsloses Unterfangen und so mühte sich die BN30R mit dem Lorenzug gefolgt von der Dampflok durchs dichte Buschwerk. Auf den Bildern nicht zu sehen sind die abertausenden von Mücken und sonstigen stechenden Tierchen welche die Wahl von kurzen Hosen trotz der Temperaturen zum Fehler werden lies.






    Finde das Gleis....



    An der Grubeneinfahrt in Sucha befand sich das eigentlich vorgesehene Motiv leider noch total im Schatten, außerdem verhinderte der dichte Bewuchs jedwedes sinnvolle Bild. Daher wurde erstmal wieder der Rückzug angetreten, diesmal natürlich mit dem dampfbespannten Lorenzug.





    Zwischen Frankovu Louku und Katerina muss die Strecke eine garnicht mal so geringe Steigung überwinden, weshalb die Lok hier mal zeigen konnte was sie kann.





    Zurück im (ehemaligen) Betriebsmittelpunkt Katerina.



    Mit dem kleineren der beiden erhalten Lorenschuppen in Katerina ergaben sich weitere schöne Motive. Unter anderem stehen in diesem hier sonst die Loren des Fotozuges, welche seit der Betriebseinstellung mit ihrer letzten Ladung vorgehalten werden.





    Durch die Gärten geht es am Ortsausgang von Katerina.




    Der weitere Streckenverlauf führt, sehr fotografenfreundlich, immer entlang der Straße nach Novy Drahov durchs Moorgebiet Soos.






    Die Ausweichstelle Rampa, wo aktuell Gleisbauarbeiten stattfanden, diente als nächster ausgiebiger Fotopunkt.






    Kurz darauf erreichte der Fotozug das heutige Museumsgelände in Novy Drahov und es folgte eine mehrstündige Mittagspause. Nachdem der Sonnenstand die entgegengesetzte Himmelsrichtung erreicht hatte folgte am Nachmittag nochmal ein ähnliches Programm. Allerdings hatte das Lokpersonal, welches dieses Motiv selber unbedingt erreichen wollte, die Mittagspause genutzt und das Gelände am Grubeneingang bei Sucha weiträumig freigeschnitten. Zusammen mit der nun herumgewanderten Sonne ergaben sich nun Bilder wie es sie seit ca. 70 Jahren nicht mehr gegeben hat. Das die Diesellok dabei noch im Bild stand ging einfach nicht anders, denn dahinter war wieder dichter Wald gewachsen. Vielleicht war es auch die letzte Fahrt überhaupt auf diesem Streckenstück, denn der Verein ist nicht in der Lage diesen Teil auf Dauer frei zu halten und so werden diese ca. 2 km Strecke nun wieder sich selbst und der Natur überlassen.





    Auf der Steigung zwischen Frankovu Louku und Katerina passiert die Strecke auch einen größeren Bach. Auch hier war das Gelände bis vor einigen Wochen noch komplett zugewachsen und wurde erst im Rahmen des Dampflokeinsatzes wieder befahrbar gemacht.




    Und wieder war dieser Streckenabschnitt geschafft und Katerina erreicht.




    Nun irgendwas schien zwischen Lokführer und Mopedfahrer vorgefallen zu sein. :D



    Eine kleine Hoffnung von mir war es dass es zu diesem Anlass zu einem Treffen zwischen der Dampflok und dem eigentlichen Highlight dieser Bahn kommen würde und zu meiner großen Freude wurde das erfüllt! Die Deutz OMZ122 ist die letzte verbliebene Vorkriegslok auf dieser Bahn und wurde schon zu Betriebszeiten als Traditionslok erhalten. Auch heute gehört diese noch Lasselsberger und wird nur in ganz seltenen Momenten vom Verein gezeigt.





    Im Anschluss war der Hauptteil des Programms beendet, aber nach Einbruch der Dunkelheit sollte es noch weiter gehen. In der Zeit bis dahin wurden wir vom Verein eingeladen mit ihnen den Abend in geselliger Runde zu verbringen.

    Nachteil des guten Wetters war das sich die blaue Stunden sehr weit nach hinten schob, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Nach der abermaligen Fahrt von Novy Drahov nach Katerina versuchte ich mich auch mal an Nachtbildern, was an sich nicht so mein Gebiet ist. Aber ich denke man kann es sich schon anschauen.




    Der große Lorenunterstand in Katerina bildete mit seinem feinen Balkengeflecht dann das letzte Motiv dieses tollen Tages.





    Und so endete nach knapp 15 Stunden ein toller Tag in unserem Nachbarland, welcher sicherlich nicht so schnell wiederholbar ist, denn die Dampflok hatte nun auch ihren letzten Einsatz dort und dürfte nun schon wieder abtransportiert sein.



    Viele Grüße

    Felix

    Hallo,


    die bekannte 248512/1954 wurde als Hofhund bei der Chemnitzer Feldbahn natürlich auch gezeigt. Aber Tatsache habe ich die diesmal nicht weiter beachtet, hab ich doch schon Unmengen Bilder von der. Nur hier im Hintergrund ist sie mit zu sehen.




    Tatsache wären Bilder der Ziegelei Oberlungwitz eine gute Sache. Im Vorfeld der Ausstellung hat sich ja gezeigt das es grade von dieser Feldbahn sehr wenig Material gibt.


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Leute,


    es war eigentlich kaum noch dran zu glauben, aber zur Freude aller konnten am vergangenen Wochenende doch noch die diesjährigen Feldbahntage im sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf stattfinden. Das Thema war dieses Jahr "Ziegeleifeldbahnen in und um Chemnitz", wozu ja auch der eigene Fuhrpark genug hergab. Ich hab das ganze mal am Samstag besucht und habe mich sehr gefreut endlich mal wieder eine Feldbahnveranstaltung vor meiner Haustür zu haben. :D Leider war das Wetter grade ab Samstag Nachmittag von Gewittern geprägt, aber von sowas lässt man sich ja nicht aufhalten.


    Im Personenzugdienst war zuerst die Ns1 247446/1957 im Einsatz, welche ihre aktive Karriere in der Ziegelei Chemnitz-Altendorf beendet hat.



    Ausgestellt vor der Museumshalle war ein sehr schönes Stück DDR Umbaukunst. Die Jung EL110 12421/1955 erhielt im Steinbruch Füssel in Laußnitz , vermutlich nach einem größeren Schaden, einen 1H65 als Tauschmotor samt komplett neuem Vorbau.




    Auf der anderen Seite die Jung EL105 der Ziegelei Grechwitz, deren Daten leider unbekannt sind, und die Ns3d 249273/1960 vom Ziegelwerk Erfurt-Gispersleben.



    In der Museumshalle wartet die Hanomag Dampflok auf dringend benötigte Teile um endlich komplettiert werden zu können.



    Der Großteil der Halle wurde aber von der Sonderausstellung zum Thema Ziegeleifeldbahnen in und um Chemnitz eingenommen. Allein aufgrund der Fülle an Informationen die dort verarbeitet und gezeigt wurden konnte man garnicht alles lesen, aber es steht fest dass die Truppe des SEM hier hervorragende Arbeit geleistet und sehr viele hoch interessante Informationen zusammen getragen und veröffentlicht hat!



    Für die von ČKD Radotín gebaute BN30R 40096/1961 wurden sogar farblich passende Blumen gepflanzt. :D



    Diesmal nur schmückendes Beiwerk war der Grubenbahnzug mit der LEW EL9/01 21111/1989.



    Ein kleines Highlight war natürlich die (zumindest was die vorhandenen Loks angeht) komplette Lokreihe der Ziegelei Chemnitz-Altendorf. Von links nach rechts Ns1 247446/1957, Ns2f 248505/1954, Ns2f 248819/1956 und Ns2f 248492/1954.




    Besonders gefreut hat mich das endlich mal wieder die Ns2f 248819/1956 gezeigt wurde. Denn in all den Jahren in denen ich jetzt schon die Chemnitzer Feldbahner besuche wurde die nie gezeigt, sondern war immer unzugänglich eingebaut. Die unselige Beschriftung stammt aus früheren Zeiten und soll nach dem Willen vieler dort auch zum erst möglichen Zeitpunkt weichen.




    In der Kiesgrube stand die hervorragend patinierte Ns1 47013/1952.




    In der Zwischenzeit hatte die 15/18 PS Gmeinder 2201/1938 den Personenzug übernommen, während im Hintergrund die O&K MD2 9774/1939 wartet.



    Beim umsetzten begegnete die Lok dem aus dem Vogtland angereisten einzigen Gastfahrzeug der Veranstaltung.



    Da sich nach dem einsetzen des Regens das fahren von Personenzügen erübrigt hatte wurden auch einige Runde mit der, für diese Anlage, schon ziemlich großen Ns3d gedreht.



    So eine Ns3d ist höher als die regelspurige N4b, hätte ich so auch nicht gedacht.



    Auch die gelbe Gmeinder drehte noch allein einige Runden, wobei ein paar Bilder entstanden sind.



    Die obere Ausweiche wird gerade komplett erneuert, wobei das Ausweichgleis noch fehlt. Wer das Gelände und den dortigen Pflanzenwuchs kennt wird wissen dass das Gleis bald wieder sehr feldbahnmäßig aussehen wird.



    Der Bereich um den oberen Abzweig in die Kiesgrube wurde dagegen mal wieder komplett frei geschnitten, was ganz neue Motive ermöglichte.






    Es war ein toller Tag für den ich mich bei den Chemnitzer Feldbahnern bedanken muss! Hoffen wir dass das jetzt der Auftakt für viele weitere Feldbahnveranstaltungen dieses Jahr war.


    Viele Grüße

    Felix

    Sehr gute Nachrichten! Nach einer Meldung hat ein mobiles Einsatzteam von Georg Hocevars CFI aus Crsicior zusammen mit der örtlichen Werkstatt in kürzester Zeit vor Ort die verunfallten Wagen repariert und anscheinend auch Arbeiten an L45H-086 vorgenommen. Denn gestern Nachmittag fuhr eben mit dieser Lok nach 6 Tagen wieder der erste Kohlezug!


    Totgesagte leben eben doch länger. ;)


    VG Felix

    Hallo Peter,


    sehr schöne Bilder, danke dafür! Ich kann es bloß kaum glauben das der Einsatz der 99 3313 bei der WEM jetzt schon wieder 10 Jahre her ist. 8|

    Der Einsatz erfolgte ja damals im Rahmen der ganzen Heeresfeldbahnveranstaltungen bei uns und das Wochenende um den 3. Oktober war der einzige Einsatz der 99 3313 vor planmäßigen Personenzügen. Mit der Vorspannleistung der der 99 3313 vor der 99 3312 hast du darüber hinaus noch ganz ganz großes Glück gehabt. Diese ganz spontan entstandene Aktion war überhaupt das absolut einzige mal das die Lok nach nach Muskau gefahren ist. Auf der großen Wiese in Gablenz müssen wir ja nebeneinander gestanden haben. ;)





    Viele Grüße

    Felix