Beiträge von Blix

    Hallo Leute,


    hier mal wieder ein kleiner Blick über das aktuelle Geschehen bei der WEM.


    Am 19. Oktober endete mit den letzten planmäßigen Fahrten nun auch schon wieder die Saison 2019 bei der Waldeisenbahn Muskau. Dabei ging die diesjährige Saison schon länger als die Jahre zuvor, denn erstmals wurden Dieselfahrten in den Herbstferien angeboten. Volle Züge bei bestem Wetter im goldenen Herbst zeigten dass das eine gute Idee war.


    Ns3f "Kö 0451" hatte die Ehre die die letzten diesjährigen Planleistungen zu bespannen, während die V10C "Kö 0472" die ebenfalls letzten Züge zum schweren Berg in diesem Jahr bespannte.



    Durch die herbstliche Lausitz nach Bad Muskau.



    Auch der Fürst-Pückler Park in Bad Muskau zeigte sich in diesen Tagen von seiner bunten Seite.



    In Kromlau waren derweil schon merklich weniger Blätter an den Bäumen.



    Der extra verzierte letzte Zug der Saison 2019.



    Damit endete wieder eine sehr erfolgreiche und ereignisreiche Saison bei der WEM! Am 7. und 8. Dezember finden dann noch unsere diesjährigen Weihnachtsmannfahrten statt, bei denen mit einem Dampfzug der Weihnachtsmann aus Kromlau geholt wird. ;)


    Auch bei den verschiedenen Baustellen geht es derzeit merklich voran. So kann man schon so langsam erkennen wie die erweiterte Toilettenanlage das Bild des Bahnhofs Teichstraße beeinflussen wird.




    Auch das Gleis 6, entlang unseres nun renovierten Vereinsheims, konnte wieder aufgebaut werden. Damit ist der Bahnhof Weißwasser Teichstraße wieder uneingeschränkt von allen Seiten angebunden. Hier wird gerade das neu errichtete Gleis per V10C eingeschottert.



    Am vergangen Samstag war dann aber ganz besonderer Tag für die WEM. Denn nachdem unsere neue Lokwerkstatt nun in großen Teilen fertig gestellt werden konnte begann das einräumen der verschiedenen, teilweise schon seit Jahren, eingelagerten Maschinen und Gerätschaften. Vom ganzen WEM Gelände wurde das Material heran geschafft.



    Mittels bewährter Technik wird unsere Hubbockanlage an ihren Bestimmungsort gebracht.





    Auch unsere mechanische Werkstatt füllt sich so langsam. Noch stehen die Drehmaschine und das Bohrwerk allerdings nur provisorisch an ihrem zukünftigen Standort. Einige Arbeit wird es aber noch machen die konserviert abgestellten Maschinen herzurichten.





    Soweit mein kleiner aktueller Überblick. Auch wenn der planmäßige Fahrbetrieb erstmal ruht geht die Arbeit natürlich weiter, denn unser großes Jubiläum im nächsten Jahr wirft seine Schatten voraus!



    Viele Grüße

    Felix

    Hallo,


    ist ja nett das du immer wieder den selben Artikel überall ran hängst, aber wäre es vielleicht nicht besser das hier wieder abzutrennen und bei einem passenderen Thema anzuhängen? Mit der Ankündigung hier hat das ja nun nicht wirklich was zutun. :gruebel:


    VG Felix

    Hallo Leute,


    im Dezember 1895 begann mit der Inbetriebnahme der erste Dampflok die Geschichte der "Gräflich von Arnimschen Kleinbahn", der späteren Waldeisenbahn Muskau, wie wir sie heute kennen. Im Jahr 2020 jährt sich dieses Ereignis nun zum 125. mal und um dieses herausragenden Jubiläum gebührend zu feiern, veranstaltet die Waldeisenbahn Muskau mehrere Großveranstaltungen mit wechselnden Themen.



    • Am Osterwochenende wird man 4 Tage lang ausgiebig auf allen 3 von Weißwasser ausgehenden Strecken mit Dampfzügen unterwegs sein können.


    • Über das Himmelfahrtswochenende liegt unsere Aufmerksamkeit auf den Dieselloks, welche seit nun schon über 25 Jahren den Hauptteil der Zuglast auf der WEM tragen. Deshalb sollen diesmal ganz spezielle Gastdieselloks unsere Züge bespannen.


    • Zu Pfingsten werden wieder 3 Dampfloks auf unseren Strecken im Einsatz sein, wobei der in voller Blütenpracht stehende Rhododendronpark in Kromlau das Hauptziel sein wird.


    • Höhepunkt des Jubiläumsjahres 2020 wird aber das große Festwochenende vom 11. - 13. September sein. Neben einem bunten Rahmenprogramm und einer Fahrzeugparade am Freitag, werden als Highlight verschiedene Gastlokomotiven erwartet.





    Über Einzelheiten zu den einzelnen Veranstaltungen werde ich zu gegebener Zeit berichten.



    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Toralf und Marian,


    bei diesen Berichten muss ich mich mal persönlich bedanken und will es nicht nur beim "Daumen hoch" belassen! Wirklich klasse eure Berichte. Leider ist dieser Teil der polnischen Schmalspurwelt gänzlich an mir vorbei gegangen. Erst im Sommer 2004 hat es mich das erste mal nach Polen verschlagen. Schon damals fand ich es so dumm was man doch ganz knapp alles verpasst hat, aber im nachhinein gesehen hab ich in den folgenden Jahren noch viele Sachen erlebt die es heute auch schon lange nicht mehr gibt.


    VG Felix

    Hallo,


    nach wie vor ein sehr interessantes Thema. Als vor einigen Wochen die ersten Bilder der beiden polnischen L45H auftauchten war das schon eine Überraschung. Den Hintergrund zu erfahren wäre natürlich interessant. Als reines Spekulationsobjekt wird die Malowa die wohl kaum gekauft haben, rostet doch nun schon seit vielen Jahren auch die meterspurige Lxd2-471 dort vor sich hin ohne eine neue Heimat gefunden zu haben. Für eine grundlegende Überholung sehen die Loks aber auch viel zu gut aus. Naja mal sehen wo die wieder auftauchen.


    Zum Thema Fabrikschilder bleibt anzumerken das auch L45H diese kleinen Fabrikschilder hatten. Da wurden wohl keine Unterschiede bei den Baureihen gemacht, sondern es haben alle Typen in einem bestimmten Zeitraum die selben Schilderbauformen bekommen.


    Das Thema L45H Import in die DDR ist immer eine spannende Frage. Die Reichsbahn hatte sicherlich kein Interesse an dem Typ, dafür ist die Lok dann doch wie schon geschrieben leider etwas zu schwach. Doch kenne ich das Gerücht das solche Loks fürs Mansfeld Kombinat im Gespräch waren. Vom Leistungsspektrum her dürften die L45H der perfekte Ersatz für die O&K Dampfloks gewesen sein. In wie fern das aber der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen.

    Dagegen ist die geplante Anschaffung von Loks ähnlich der Baureihe 77 der BDZ für die sächsischen Schmalspurbahnen ziemlich sicher. Hainsberger Personale berichten bis heute dass das Eintreffen der ersten Loks im Jahr 1990/91 fest eingeplant war. Hier wäre interessant zu wissen wie weit das Projekt bereits fortgeschritten war, wie die Loks in Nummernschema eingeordnet werden sollten und wie sie lackiert werden sollten.


    Und zum Thema der importierten L18H (mit 6 Stück gelangten immerhin 60 % der gebauten Exemplare in die DDR) kann ich nur auf den schon etwas älteren Thread bei Kipplore verweisen. Da hatten wir das Thema schon mal ausgiebig durchgearbeitet. Wenn die Wende nicht gekommen wäre halte ich es für sehr wahrscheinlich das es noch mehr Loks von dem Typ in die DDR verschlagen hätte. Für verschiedene Stahlwerke (Brandenburg, Unterwellenborn) und große Ziegelwerke (Zehdenick) wären das die idealen Loks gewesen.


    http://www.kipplore.com/t10207-faur-l18h?highlight=L18H


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Leute,


    ah ja über diese beiden Kandidaten bei der Malowa wird ja nun öfters mal berichtet und gerätselt.


    Zur Geschichte bzw. dem Projekt der V10C wurde ja schon soweit alles gesagt. Endgültig wurde das Umbauprojekt in Berlin wohl dann beendet als sich der Geldtopf für die neue Schöma aufgetan hat.

    Doch bei der Identität der Lok bestehen große Zweifel! Die Aussage das es sich um die Nr. 33 des Stahl- und Walzwerks Brandenburg bzw. eben die 250580/1975 handeln soll kursiert ja schon länger in dem Zusammenhang bzw. wird ja auch von Berliner Seite so angegeben. Bildvergleiche mit der Nr. 33 zeigen aber eindeutig das es sich bei der Lok bei der Malowa um eine V10C eines ganz anderen Bauloses handeln muss und es damit zumindest nicht die Nr.33 sein kann! Wo jetzt hier der Fehler liegt kann ich nicht sagen. Es kann sein das die Lok in Brandenburg nochmal umnummeriert wurde, der 33 eine falsche Fabriknummer zugeordnet wurde oder man in Berlin die Loks vertauscht hat. Endgültig klären kann das nur ein Blick auf die Rahmennummer. Aber leider hat sich bisher noch keiner gefunden der dort mal hochgeklettert ist um nachzuschauen.


    Die Ns3 dahinter ist aber eigentlich ein noch interessanterer Fall. Es handelt sich um die Ns3f 249161/1955. Hier nicht vom äußeren täuschen lassen, denn die Lok trägt schon seit ihrer Betriebszeit das Führerhaus der Ns3d 249259/1959, daher der optisch andere Eindruck! Auch wenn die Fenster natürlich nachträglich vergrößert wurden. Um die Lok finde ich es persönlich besonders schade und kann nicht verstehen warum die Berliner Parkeisenbahn (und in deren Besitz scheint sich die Lok ja noch zu befinden) die Lok nun schon seit fast 10 Jahren angearbeitet dort verrotten lässt.

    Interessantes Detail am Rande, die Lok besitzt zumindest eine Stange der Ns3h 249157/1955. Der Cottbuser NVA Lok welche dann Wernigerode gekommen ist und hier auch erst Thema war.


    Der Anblick der V10C im Stahlwerk Brandenburg ist nach wie vor genial! Schade das von den dutzenden in dem Zustand vorhanden V10C nur diese eine überlebt hat. Nicht ohne Grund kursiert für die Loks dort die Bezeichnung "Zombie-V10C"....


    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Leute,


    vergangene Woche gelang nun zum Glück tatsächlich die Rettung der beiden MD54-4 in Kolomea! Beide Loks konnten vom Museum erworben werden und wurden von den ehrenamtlichen Mitgliedern nach Korostiv geholt. Im Vorfeld hatte man in Korostiv extra noch die Gleislänge um 16 m verlängert. Zum Transport mussten die Loks von den Drehgestellen gehoben werden, wurden aber am Zielort natürlich gleich wieder zusammen gebaut.

    Meine Hochachtung vor den Ukrainischen Kollegen was dort mit einfachsten Mitteln wieder geschafft wurde!


    Da in näherer Zukunft und darüber hinaus natürlich weiter sehr viel Arbeit wartet gilt der Spendenaufruf unter den genannten Daten natürlich weiterhin!









    Viele Grüße

    Felix

    Hallo Leute,


    durch Zufall erreichte mich ein Hilferuf aus der Ukraine. Das Waldbahnmuseum im westukrainischen Korostiv versucht derzeit unter Zeitdruck die beiden Dieselloks vom Typ MD54-4 des Ziegelwerks Kolomea Nr.1 zu retten, welches sehr überraschend den Betrieb eingestellt hat. Da ich dieses, vom Österreicher Wolfram Wendelin betreute, Projekt seit vielen Jahren verfolge und unterstütze will ich den Spendenaufruf auch gern hier weiterverbreiten.


    AUFRUF ZUR RETTUNG DER BEIDEN „MOTOVOZY“ DER TYPE MD-54-4 DES ZIEGELWERKES NO. 1 IN KOLOMEA

    Völlig unerwartet wurde vor wenigen Tagen der Betrieb des Ziegelwerkes

    No. 1 in Kolomea eingestellt. Die kleine Werksbahn mit zwei MD-54-4 sieht

    ebenso wie die Gebäude dem Abbruch und der Verschrottung entgegen. Die

    übrigen drei Werke arbeiten vorerst weiter.

    Die beiden weltweit schon fast einzigartigen Leichtlokomotiven MD-54-4

    wurden uns zum Schrottpreis von insgesamt 4000 Euro zum Kauf angeboten.

    Drei Weichen und eine Menge Kleineisen zum Gleisbau würden wir gratis

    dazubekommen.

    Leider ist unser Budget nach dem Ankauf der TU8 im Mai und drei

    Projektwochen in Korostiv für heuer ziemlich erschöpft. Dass der Euro

    gegenüber der ukrainischen Hryvnja seit 2018 um 18% gefallen ist (!) hat

    die Situation zusätzlich erschwert und insbesondere den Gewinn aus der

    letzten Gruppenreise stark reduziert.

    Daher der Aufruf an euch, bitte um Hilfe zum Ankauf der beiden von der

    Verschrottung bedrohten, für Korostiv ideal geeigneten kleinen

    Lokomotiven! Eine der beiden ist übrigens sogar betriebsfähig!

    Bitte unterstütze uns! Jeder Euro zählt!

    mit herzlichen Grüßen,

    Wolfram

    Einzahlungen bitte auf:

    IBAN: AT64 3837 7000 0202 6938

    BIC: RZSTAT2G377

    Bank: Raiffeisenbank Graz-Andritz / Inhaber: Wolfram Wendelin


    Um die hier zu sehenden Loks geht es dabei:



    Das Projekt in Korostiv hatte ich hier bereits mal vorgestellt, außerdem noch ein aktuelles Video von dort.


    Schmalspurbahnen in der Westukraine 2014 Teil 4: Waldbahnmuseum Korostiv der Waldbahn Skole




    Ich hoffe damit etwas das Augenmerk wieder auf eines der wenigen Schmalspurprojekte in der Ukraine gelenkt zu haben, welches natürlich auch unabhängig von diesem speziellen Fall immer weiter Unterstützung braucht.



    Viele Grüße

    Felix

    Das Problem kenn ich aber auch. Die Sachen vor der Haustür lässt man liegen denn die weiter entfernten Sachen haben Vorrang. Aber naja uns wird es sicherlich auch nächstes Jahr noch geben. :zwink:


    VG Felix