Beiträge von Holger Dietz

    Hallo Kleinbahnfreunde,


    irgendwann (hoffentlich schon im kommenden Frühjahr) wird uns auch diese Pandemie wieder ein ungestörtes Reisen zu unseren Lieblingszielen ermöglichen.

    Ich kann mich noch an die sogenannte "Hongkonggrippe" zum Ende der sechziger Jahre erinnern, die auch in der DDR über 10 000 Opfer gekostet hat, obwohl Fernreisen nur wenigen Menschen zur Verfügung standen ...


    Für alle Eisenbahnfreunde, die einmal geruhsam das Gebiet der MPSB oder der Demminer Kleinbahnen erkunden möchten, steht nun eine stilvolle Unterkunft zur Verfügung:


    https://www.nordkurier.de/neub…tourismus-1042004101.html


    Obwohl man im "Nordkurier" viele Beiträge dankenswerterweise frei lesen kann, steht ausgerechnet dieser noch hinter der Schranke.

    Das Wesentliche kann man dennoch entnehmen.


    Gruß Holger

    ... und der Kirchenblick von Frankenhain ist immer wieder schön! :thumbup:

    Oft auch mit dem Zug auf der Brücke.


    Die Ferkeltaxen verdienen eigentlich einen ganz speziellen Fred. Unabhängig von einer beschriebenen Strecke. Velgast, Brüssow, Diesdorf, Bad Tennstedt, Saalburg...

    Völlig egal.


    Tolle Bilder, Carsten.

    Hallo Görres,


    bei den Erinnerungen an die Zeit der roten Ferkeltaxen kommt man unweigerlich auch zur Strecke Gotha - Gräfenroda.

    Kannst Du Dich noch an die gewölbten u. beleuchteten Stationsschilder erinnern, die für mich ein Markenzeichen dieser Strecke waren? Damit waren wohl alle Stationen ausgerüstet.


    https://upload.wikimedia.org/w…service._(4069861704).jpg


    Quelle: Wikipedia


    Bis etwa 1970/71 war das auch eine Hausstrecke der P8.


    Gruß Holger

    Hallo Görres,


    Ich oute mich hier mal auch als großen Fan der roten Ferkel. Leider haben sie erst nach der Wende in meine nordthüring. Heimat geschafft.

    In Ebeleben führen Mitte der sechziger Jahre noch ein paar Altbautriebwagen von verschiedenen Privatbahnen. Ich kann mich noch an das Umsetzen des Beiwagens in Greußen-West von Hand erinnern, weil nur eine Weiche zur Verfügung stand.

    Zentren der Ferkeltaxen in Thüringen waren Gotha, Bad Tennstedt u. die Gegend um Schleiz.

    In Straußfurt u. Gotha konnte man oft Traktionen aus drei oder vier Wagen beobachten,

    die oft auch gut besetzt waren.

    Das Kontrastprogramm gab es dann in Prenzlau. Nachdem ich 1979 während dem Grundwehrdienst in Prenzlau meine Frau kennen lernte, gehörten Fahrten mit der Solotaxe auf Kiesbettung von Prenzlau bis Bergholz von nun an zum monatlichen Programm.

    Leider alles Geschichte.

    Nach der Wende kamen dann ein paar Kühlschränke in meine Heimat (Anfangs auch noch ein paar rote), u. führen südlich um den Kyffhäuser herum: Nordhausen - Sondershausen - Bad Frankenhausen - Artern - Sangerhausen. Diese Verbindung wurde durch die Deutsche Börsenbahn durch Unterlassen jeglicher Instandhaltung zerstört.

    Mußten die eigentlich die jährlich gezahlten Gebühren für Trassen u. Stationen zurückzahlen? Zerstören durch Unterlassen jeglicher Instandhaltung?


    Es ist wie es ist. Nach dem Tod meines Vaters 2015 habe ich noch einmal eine Tour durch meine Heimat gemacht. Das war schon niederschmetternd genug. Mir bleiben die Erinnerungen an die sechziger, siebziger Jahre. Ich habe keinen Bock mehr, den heutigen Zustand zu sehen.


    Danke für die Fotos u. Gruß aus Mahlsdorf


    Holger

    Hallo,


    so waren meine letzten Erinnerungen an den Dampflokeinsatz im Thyratal:


    https://picclick.de/Foto-20x30…5480192.html#&gid=1&pid=1


    Dazu fünf alte Personenwagen mit offenen Plattformen, u. ein alter preuss. Gepäckwagen. Etwa 1970/71 hielt dann die Moderne in Form der V 100 Einzug. In Berga-Kelbra konnte man in den Personenzug Ri Halle oder Arenshausen umsteigen. Ende der sechziger Jahre bestanden diese meistens aus 6 - 8 vierachsigen preuß. Abteilwagen, gezogen von einer 38 oder 65. Dazu muß man bedenken, daß die Hauptstrecke zwischen Arenshausen u.

    Lu Eisleben größtenteils eingleisig war, mit entsprechenden Kreuzungsaufenthalten.


    Gruß Holger

    Hallo Thomas,


    ganz lieben Dank für den tollen Bericht zu meiner Lieblings-Normalspur-Nebenbahn. 8)

    Ab etwa 1967 habe ich die Strecke oft bereist, Damals noch in Uralt-Personenwagen mit offenen Plattformen u. natürlich hinter der 38.

    Später in den üblichen Genickschußwagen hinter der V 100.

    Im Forum gab es zu dieser Strecke schon mehrere Freds. Vielleicht hilft da noch die Suchfunktion.

    Wie sagten schon immer die alten Stolberger: Keine Angst, die Thyratalbahn kommt immer wieder!


    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9568438


    Gruß in meine Heimat, nach Stolberg, Berga u. Kelbra :love:


    u. an Thomas :)


    Holger (der Neurentner)