Beiträge von Holger Dietz

    Hallo 055,


    doch, langsam überkommt auch dem Außenstehenden der Jammer. Die letzten verbliebenen Hotels im Selketal werben u. A. mit der Dampfromantik der Selketalbahn.

    Ich traue mir dort aber kein Zimmer mehr zu buchen. Wer garantiert mir, daß ich dann nicht Mitte September in Alexisbad sitze, u. Triebwagen oder gar Busse bewundern kann.

    Kurzfristige Ausfälle durch Unfälle oder Fahrzeugschäden kann es überall geben, aber nicht diese jahrelange Hängepartie! Dann lieber nur zwei Dampfzugpaare, auf die ich mich verlassen kann.

    Die Schmalspurbahnen im Harz begleiten mich seit den sechziger Jahren. Das war meine absolute Lieblingseisenbahn. Deshalb berührt mich der ständige Niedergang u. die dauernden Negativmeldungen auch emotional.


    Beste Grüße


    Holger

    Hallo 055,


    die schlechten Meldungen über Betriebseinschränkungen, Zugausfälle, Dampfersatz usw.

    ziehen sich wie ein schwarzer Faden durch die vergangenen Jahre. Mittlerweile interessiert die aktuelle Ursache wohl längst nicht mehr jeden User. Was soll es schon sein? Personalmangel, Fahrzeugmangel, Lokschaden? Nirgends eine vernünftige Reserve u. kaum Besserung in Aussicht.

    An einem eingeschränkten Fahrplan, der dann hoffentlich auch gefahren werden kann, wird man wohl langsam denken müssen.


    Beste Grüße


    Holger

    Hallo Ralf,


    ganz herzlichen Dank für den schönen Bericht von der Strube Bahn. Das einmalige Flair dieser Landwirtschaftsfeldbahn kommt sehr gut rüber. Was gibt es schöneres, als sich nachts beim Feierabendbier in der Gartenlaube an solchen Bildern zu erfreuen? :ok:


    martin , die Brandiser Lok 4 gehört meines Wissens einem Feldbahnfreund aus dem Leipziger Vorort Plaußig.


    Beste Grüße


    Holger

    Hallo Thomas,


    da sind ja noch einige alte Preußen zusammen gekommen. Ich mag sie sehr. :klatsch:

    Sind halt ein paar Jahrzehnte vor den Einheitsloks entstanden, u. haben dennoch oft bis in die siebziger Jahre durchgehalten. Im Westen manchmal noch länger als im Osten.


    Danke für die Bilder


    Holger

    Hallo,


    solche Zustände treten ja nun urplötzlich auf. Es beginnt zu schütten, u. in wenigen Minuten verwandelt sich die Straße in ein Gewässer. Habe ich nun selbst mehrmals erlebt.

    Dann entscheidet man instinktiv, wie weit man noch fährt. Da sich in diesem Bereich keine Weiche befindet, deren ordnungsgemäße Lage nicht zu erkennen wäre, halte ich bei langsamer Fahrt das Risiko für beherrschbar. Vielleicht war auch das rettende Ufer, kleine Steigung, bereits in Sicht.

    Ich glaube nicht, daß hier jemand verantwortungslos gehandelt hat. Da gehört auch eine gewisse jahrelange Erfahrung dazu.

    Die Alternative ist immer - stehen bleiben, bis das Wasser abgelaufen ist.


    Beste Grüße


    Holger