...... Verschiedene Vorbilder gab es ja im mitteldeutschen Kohlegebiet...
Welche sollen das sein?
...... Verschiedene Vorbilder gab es ja im mitteldeutschen Kohlegebiet...
Welche sollen das sein?
Hallo an Euch.
ich hatte heute mit meiner Familie auch einen Ausflug mit der Döllnitzbahn gemacht. Ab Kemmlitz ist der Zug 11:04 bereits mit ca. +10min abgefahren. Trotz der Probleme mit der Technik, kann man nicht alles der Bahn anlasten. Auf der Rücktour nach Kemmlitz standen wir ca. 15-20min in Oschatz-Süd, weil eine größere Truppe mitfahren wollte. Der Zug war bereits sehr gut besetzt. Nach mehreren lautstarken verbalen Entgleisungen wurde der Zug quasi gestürmt. Leute, so geht es nicht. Zum Glück war es ab Mügeln wieder etwas leerer im Zug.
Ansonst einer schöner Ausflug. Dankeschön an alle, die diese Fahrten ermöglichen und umsetzen.
Nach Gesprächen mit den Lokpersonalen kann ich die Probleme mit der Luftpumpe bestätigen. Und schlechte Kohle ist wirklich nicht lustig, wir hatten bei uns zwischen Haselbach und Meuselwitz auch schon auf freier Strecke Ausschlacken müssen bzw. einmal sogar per Diesel abschleppen lassen. Da war das Manometer bei 6bar wie festgenagelt.
Jens
Hallo zusammen,
kleine Anekdote am Rande. Es muß 1986 oder 1987 gewesen sein, da waren wir Kinder des Ferienlagers "Philipp Müller"am Grenzhammer (VE BKK Bitterfeld Stammbetrieb) an der Einweihung des kleinen Bergbaumuseums "Luthersteufe" mit kleinem Kulturprogramm (singen des Bergmannsliedes) mit dabei.
Bei einem kurzen Besuch in den 2000er sah es schon sehr marode aus. Leider steht da heute nichts mehr.
Vom Bergwerk im hinteren Schortetal haben wir nichts mitbekommen.
Jens
Hallo Robert,
Danke für die erklärenden Worte. Das Radprofil hatte ich nicht auf dem Schirm. Das AR-Maß von 825mm bei den Braunkohlefahrzeugen kann ich bestätigen. Dann müssen bei der Rolba die Radreifen für den Einsatz beim Molli nachprofiliert worden sein.
Die Kohlebahn fährt auf Grundlage der BOP. Seit 2017 gibt es mit der Änderung des "Thüringer Bergbahn- und Parkeisenbahngesetz"
(ThürBPBahnG) auch wieder Rechtssicherheit bezüglich der Anwendung der BOP in Thüringen.
Sauberer wäre es wohl die gesamte Bahn als Schmalspurbahn nach ESBO anzusehen, aber in Thüringen werden sie schon Gründe haben es so zu lassen.
Die Hintergründe kenne ich leider nicht, es wurde damals (1996) so entschieden. Dir ist aber bekannt das die Waldeisenbahn Muskau auch nach BOP fährt.
Zum Glück liegt nur ein minimaler Teil in Sachsen.....
Wie darf ich das verstehen?
Gruß Jens
Hallo,
am Lichtraumprofil kann es nicht liegen. Der Molli hat aus der Braunkohle den SKL "Rolba Universal Motorwagen" übernommen. Bei uns ist es das Fahrzeug mit dem größtem Profil, besonders "obenrum". Schrankwand läßt grüßen.
. Achslast liegt bei diesem Fahrzeug auch bei ca. 12t. Also wenn die Rolba dort eingesetzt wird kann es daran nicht liegen. Die KDL10 ist nach ESBO abgenommen, genau wie die beiden Schömas.
Was hat der Molli für Schienenprofil liegen? Bei uns liegt nur S49, da die EL3 mit 18,5t daherkommt.
Gruß Jens
Hallo Richard,
Danke fürs Zeigen der Bilder. Es sind schöne Motive.
Wir hatten dich im Visier, du standest am BÜ im Gleis.
Nein, alles gut. Die Entfernung war groß genug.
Junge, Junge - die Lok wurde von Krauss-Maffei gebaut und ist eine Lok des Types KDL 10 siehe
Da die Maschine bei Henschel bereits eine Fabriknummer bekommen hat, sind die ersten Arbeiten vermutlich noch bei Henschel vorgenommen worden und die Fertigstellung erfolgte dann bei Krauß-Maffei. Das würde die 2 Fabriknummern erklären. Die Zylinderblöcke sind jedenfalls von KM.
Diese müssen aus einem Typenprogramm stammen, da einige Flansche (Druckauslgeicher) nur roh am Gußkörper vorhanden sind.
Nachdem im Haus alle Vorräte ergänzt wurden ging es wieder aus dem Bahnbetriebswerk raus
In Zukunft sollen die Vorräte an den im Bild zu sehenden Wasser- und Kohlekran ergänzt werden.
Kleine Drehscheibe in Meuselwitz - kleiner Tipp, mal mit der Geschichte des Bw Meuselwitz befassen,
Es ist eine 18m Drehschiebe, also nicht wirklich groß. Für gängige Schlepptenderlokomotiven zu klein. Leider passt unsere EL3+Generatorwagen auch nicht drauf und kann somit nicht eigenständig in den Schuppen fahren.
Schön zu sehen, dass die kleine Henschel (huch) endlich läuft. Mir fallen zudem die unverkleideten Zylinder ins Auge. Weiß denn jemand, ob dass so "muss"?
Die Verkleidung ist in Arbeit und kommt auch wieder dran.
Gruß Jens
...
Ist nicht die Winkellage des Treibzapfens auch mittels Passfeder fixiert (zumindest kenne ich Loks bei denen das so ist)? Aber selbst dann ist es natürlich höchst problematisch, wenn der Presssitz versagt.
...
Allen ein gesundes neues Jahr 2024.
Zur Frage von Castor, nein im Presssitz der Radnabe ist keine weitere Verdrehsicherung vorhanden.
Frage an Otmm36: Wo war die Lok zwischen 1944 und der Indienststellung 1946? Auf dem Hof von KM in München?
Und danke für das Zeigen der historischen Fotos. Die waren mir nicht bekannt. Wegen den Lampen, da hätten wir auch die gleiche Bauart wie bei den Schömas verbauen können, laut den Fotos. Aber ich glaube, der Aufschrei aus der Szene wäre katastrophal gewesen
.
Jens
Hallo an alle hier im Forum,
Ich melde mich als Mitglied des Lokpersonals.
Danke für den Zuspruch, Lob und auch Kritik zur KDL10.
Den Tag haben wir uns auch anders vorgestellt. Vorallem da die Lok bereits in mehreren Probefahrten ihre Leistung unter Beweis gestellt hat.
In der Steigung nach Wintersdorf nahm sie auf einmal keine Leistung mehr auf und konterte auch. Wir ließen uns dann von der mitgeführten Schöma am Zugschluß bis zum Wechsel Wintersdorf nachschieben.
Weiterer Anfahrversuche in der Ebene scheiterten dann ebenfalls, teilweise wollte die Lok mit vorwärts ausgelegter Steuerung rückwärts fahren.
Durch das anwesende Fachpublikum wurde zuerst ein Schieberschaden vermutet. Es wurde jedoch nach einer Weile festgestellt, das sich die Lage der Gegenkurbeln auf beiden Seiten unterscheiden. Unsere Maschine hat voreilende Gegenkurbeln. Links war sie jedoch auf Nacheilen verstellt. Da die Verbindung Treibzapfen / Gegenkurbel durch Nut und Keil gesichert ist, konnte sich nur der Treibzapfen in der Radscheibe gelöst haben.
Die Schöma hat uns dann vom Zug abgesetzt und unsere Leistung übernommen. Der weitere Verlauf wurde vom Lindenauer schön dokumentiert.
Die vielen Halte auf der Rücktour dienten zur Kontrolle der Lage der Gegenkurbel. Im schlimmsten Fall kann durch weitere Verdrehung diese ins Schotterbett bzw. Anbauteile der Lok einhaken, mit den entsprechenden Schäden.
Wie sich unterwegs zeigte, waren diese Kontrollen berechtigt. Bis Meuselwitz war die Gegenkurbel wieder voreilend, wie auf dem letztem Bild vom Lindenauer zu erkennen ist.
Die vermuteten Lagerschäden lagen nicht vor.
Im nächsten Jahr erfolgt die Reparatur und Ursachenforschung.
Ich hoffe ich konnte etwas aufklären.
Gruß Jens
Hallo Toralf,
danke für die schönen Impressionen. Die Grabentour am Röhrgraben ist für dieses Jahr schonmal vorgemerkt.
Empfehlen kann ich auch die Grabentour am Roten Graben zwischen Halsbach und Halsbrücke.
Vor etlichen Jahren konnte man im Huthaus in Geyer auch übernachten. Die Gästezimmer waren im ausgebauten Dachboden. War sehr urig mit Blick auf die Binge. Scheint es aber nicht mehr zu geben, da ich dazu nichts mehr im Internet finde.
Schöne Grüße
Jens
Hallo,
der Nachteil der Thermoblinker ist meiner Meinung nach der hohe Einsatz an Quecksilber und vermutlich auch Patente. Bei den Motor- und Pendelblinkern hast du ja nur die kleinen Schaltkontakte mit relativ wenig Quecksilber. Ich sag nur DDR und Rohstoffknappheit.
Der Pendelblinker hat nur einen periodischen Stromverbrauch. In Ruhelage wird die Spule aktiviert und drückt das Pendel zur Seite. Der Quecksilberschalter schaltet ab einer gewissen Winkelabweichung den Spulenstrom wieder ab und das Pendel fällt wieder zurück. Dadurch wird durch den Schalter der Spulenstrom wieder eingeschaltet und das ganze beginnt von vorn. Auf Grund der Massenträgheit des Pendels, da ist extra ein Gewicht dran, kommt es zu einer schönen gleichförmigen periodischen Bewegung. Eigentlich das Prinzip des Wagnerschen Hammers nur viiieeel laaaangsamer. Ist auch bei den Winkekatzen beim Dönermann schön zu sehen.
Das Teil arbeitet ziemlich verschleißarm.
Bei den WSSB HS/HL64b-Anlagen ist der Pendelblinker permanent in Betrieb. Soviel wie ich weiß, ist bei den "West"-Anlagen der Blinker nur bei aktiver Anlage eingeschaltet. Vermutlich sind die Thermoblinker gar nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Gruß
Jens