Beiträge von flügelradler

    Hallo ins Forum,


    schön, dass sich die Fahrpläne wieder allmählich füllen und ein Schiff nach dem anderen so langsam wieder in Dienst geht.

    Andererseits: Der Zustand der Gastronomie zeigt, dass keine Spur von Normalität zurückgekehrt ist.

    Inwieweit ist "Elbe-Zeit" besonders von der Insolvenz betroffen? Hat man so viele Mitarbeiter nach Hause geschickt, dass es nur für eine begrenzte Ration an Soljanka und Würstchen mit Kartoffelsalat reicht?

    Wie will man so in Eigenregie eine Insolvenz erfolgreich abwickeln? Mit einem Notfahrplan und mit gastronomischem Notbetrieb? Lassen sich damit neue Fahrgäste begeistern? Hinter diesen Fragen erscheinen mir Abstandsregelung und Mundschutz als das kleinere Problem.


    Gruß Tobias

    Hallo ins Forum,


    bei allen Mutmaßungen und Überlegungen erscheint mir die Antwort recht einfach: Die Schmalspurbahnen spielten ab Mitte der 60er Jahre in den Zukunftsplänen der DDR - Verkehrspolitik keine nennenswerte Rolle mehr. Entsprechende Wirtschaftlichkeitsstudien dieser Zeit haben ja ein vernichtendes Bild gezeichnet, was natürlich auch der damals vorherrschenden Ideologie geschuldet war. Schmalspurbahnen waren damals ein Sinnbild für Rückschrittlichkeit. Dem Kraftverkehr sollte die Zukunft gehören. Warum sollte man also in neue Schienenfahrzeugtechnik investieren? Zumal der Zustand der allermeisten Strecken einen effektiven Einsatz moderner Triebfahrzeuge wesentlich erschwert hätte. Man vertraute darauf, mittelfristig einen nahezu kompletten Verkehrsträgerwechsel von Schmalspur auf die Straße hinbekommen zu können. Als dann zehn Jahre später ein langsames Umdenken einsetzte, war es für grundlegende Erneuerungen zu spät und zu teuer. Und das war letztendlich gut so.


    Gruß Tobias

    Hallo Jörg,


    danke für Deine Erklärungen, und glaube mir, ich bin mit der Dampfschifffahrt mehr verbunden, als Du denkst... ;-)

    Das mit der Dampfschiffcard - Plus wusste ich aber gar nicht mehr. Ja, das war in der Tat ein Lockmittel - ähnlich wie die Harztour - Card. Inzwischen auch längst abgeschafft.

    In der Tat waren die Linienfahrten zuletzt kaum noch präsent. Ich habe das aber immer wegen Niedrigwasser vermutet.


    Gruß Tobias

    Hallo ins Forum,


    hier wird bezüglich der Lage der Sächsischen Dampfschifffahrt doch so einiges an Mutmaßungen und Anschuldigungen dargebracht.

    Dabei stellen sich mir einige Fragen:


    - Was kann die Geschäftsführung für Corona und Niedrigwasser?

    - Warum sollten Linienfahrten mehr Geld einbringen als Stadt- und Themenfahrten?

    - Warum ist Frau Hildebrand an allem Schuld?


    Klärt mich bitte auf.


    Gruß Tobias

    Hallo ins Forum,


    sehr interessant mal wieder. Und mich würde interessieren, wie es überhaupt zum Engagement von Walter Seidensticker beim Rasenden Roland gekommen ist bzw. was ihn dazu bewegte. Gab es dazu schon einmal einen Beitrag im Forum?


    Gruß Tobias

    Hallo,


    aber es muss doch möglich sein, auf ständige Leerfahrten kurzfristig zu reagieren. Unter normalen Umständen kämpft man verbissen um jeden Zugumlauf und jetzt nimmt man wochenlange Leerfahrten unter Dampf in Kauf. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?


    Gruß Tobias

    Hallo Achim,


    vielen Dank für Deinen ausführlichen und informativen Lagebericht.


    Und bitte, knipse noch ganz viel in nächster Zeit, sofern möglich. Diese Aufnahmen werden als "Corona - Bilder" in die Eisenbahn - Geschichte eingehen... :)


    Gruß Tobias