Beiträge von tobtilo

    N'abend,


    "Hobbybahner""Die RS 1 sind sehr gute Fahrzeuge, aber nicht zum Flügeln vorgesehen, wegen der Kupplung."


    Wer erzählt denn so einen Quatsch?

    Die Erfurter Bahn flügelt mit RS1 mehrmals wenn sie täglich von Erfurt nach Meiningen fährt... um auch Saalfeld und Illmenau mit anzubinden.

    Ihr beide habt Recht!


    Es gibt verschiedene Typen von RS1. Während die von der Erfurter Bahn (und auch andere Privatbahnen) mit einer Art Scharfenbergkuppung ausgestattet wurden, haben die der MRB die klassische Zug-/Stoßvorrichtung.


    Daher ist der RS1 grundsätzlich schon zum Flügeln vorgesehen, nur eben die der MRB nicht. Das Konzept des Flügelns war damals auf die dort eingesetzten Desiros ausgelegt.


    Zumindest sollte man den Gedanken bei eventuellen Neuausschreibungen wieder mit einfließen lassen.



    VG, Tilo

    Ich denke, um nachhaltigen Verkehr bis Trebsen anzubieten, müßte einiges an der Strecke investiert werden. Da ist ja in den letzten Jahren nicht viel passiert.


    Ich denke aber, ein erster Schritt könnte die Anbindung von Brandis sein. Hier gab es ja mal die Flügelkonzepte mit Beucha. Ein Triebwagen-Pärchen startet in Leipzig, in Beucha wird geflügelt. Ein Teil geht nach Brandis, der andere fährt nach Grimma weiter.


    Da die Schule ja nicht weit weg vom Bahnhof ist, kann man auch noch schauen, wie weit sich der Einzugsbereich der Schule erstreckt. Ggf. könnte man den Triebwagen auch noch bis Ammelshain weiterfahren lassen.


    Wenn sich das bewährt, hat man immernoch die Chance, es bis Trebsen zu verlängern. Ich befürchte nur, wenn man gleich alles will, scheiterts an den Kosten.


    Wo wurde eigentlich in Brandis dieser Bahnübergang eröffnet? Leider ist der Artikel nicht frei lesbar. Wurde er neu geschaffen, oder ein bestehender umgebaut?


    Tilo

    N'abend Lenni,


    generell teile ich Deine Meinung. Fahrradwege sind wichtig und gerade in Polen mangelware. Aber selbst da glaube ich nicht, dass man mit einem Angebot eine Nachfrage erzeugen kann. Da gibts ganz andere Straßen auch in der Nähe, wo ich mir mehr Potential vorstellen könnte.


    Soweit meine Meinung! Ich lass mich aber gern eines besseren belehren.


    Jetzt habe ich mir gerade mal auf mapy.cz die Gegend angeschaut - und siehe da, es sind tatsächlich einige Radwege in der Gegend entstanden, so dass es schon fast ein richtiges Fahrradwegnetz dort gibt. Damit wäre auch Wilkowo nach Wielichowo eine sinnvolle Ergänzung. Schaut man sich jetzt bei google Streetview die Straßen an, so sieht man schon noch die bekannten Schlaglochpisten - aber nagelneue Radwege daneben (zw. Wielichowo und Rakoniewice). Ob damit wirklich eine Nachfrage erzeugt wird, schön wärs - aber vorstellen kann ich es mir nicht.


    So, jetzt mal noch ein Bild aus besseren Zeiten:12-006.jpg

    Der Frühzug (und glaube auch der einzige) ab Wielichowo, der parallel verkehrende Bus war aber genauso ziemlich leer.




    Viele Grüße,


    Tilo

    Mahlzeit,


    als ich vor 2 Jahren die Gleislage so gesehen habe, hab' ich nicht mehr gelaubt, dass da jemals wieder ein Zug fahren wird. Zugewachsen war das eine, das läßt sich lösen. Aber teilweise wurde schon überteert, an Grundstücksgrenzen überbaut und Verkehrsschilder mitten im Gleis platziert. Ist zwar auch alles lösbar, aber der Aufwand (und Widerstand) wird immer größer.


    Ob in der Gegend nun wirklich ein Radweg nötig ist, weiß ich allerdings auch nicht. Ich habe die Straßen immer sehr schwach befahren gesehen. Fahrradfahrer eigentlich gar nicht. Touristisch ist die Gegend nun auch nicht gerade ein Highlight, da gäbe es in der Gegend auch andere Möglichkeiten, wo ein Radweg sinnvoller wäre. Vermutlich gibts da wieder Fördermittel zum Abgreifen.


    Wie sieht es aber eigentlich auf dem Rest der Strecke aus? Gibt es da derzeit noch Aktivitäten/ geplante Fahrten?



    VG, Tilo

    Hallo J.,


    ich denke, dass die aktuellen Reparaturen so nicht eingeplant waren. Klar kann bei so alter Technik immer mal was kaputt gehen.


    Man kann es ja auch anders herum sehen, jetzt, wo eigentlich alles fahren sollte, was kann, hat man Zeit, sich um die Güterwagen zu kümmern. Im Winter sind dann wieder die Revisionen an den Personenwagen dran, wenn nicht so viele benötigt werden. So hat man übers Jahr eine gleichmäßige Auslastung der Werkstatt. Natürlich gebe ich Dir Recht, dass es ungünstig ist, dass jetzt die Technik teilweise aussteigt. Aber man kann eben nicht immer alles planen.


    Und was das Konzept angeht - da hebt sich ja die Zittauer Bahn extrem von den anderen in Sachsen ab. Während man in den 90er Jahren mit neuem Lack und Modernisierungen versuchte, eine modern(er)e Bahn zu sein, hat man so um die Jahrtausendewende erkannt, dass die Leute ja eher mit einem historischen Zug fahren wollen. Wer modern nach Oybin will, kann auch den Bus nehmen, oder wie viel wahrscheinlicher, das Auto. Und genau dieses Konzept sorgt seit Jahren für steigende Fahrgastzahlen, während es auf anderen Bahnen stagniert oder rückläufig ist.


    VG, Tilo

    Guten Morgen,


    bzgl. der 99 1713 wär ich mir auch nicht sicher, unter welcher Nummer sie ab 1992 in den Büchern geführt wurde. Gab es doch die irrwitzige Idee, die Museumsloks der DR als Baureihe x88 (also 088 für Dampfloks, 188 für E-Loks etc.) zu führen. Ich kann mich auch eine eine Sonderzugveranstaltung in Freital erinnern, wo zumindest spaßhaft mal das Schild der 088 angebracht wurde. In meiner kindlichen Naivheit habe ich das damals natürlich nicht fotografiert, dachte ich doch, dass ich das noch öfters sehen werde. Es kam anders.


    VG, Tilo

    Mahlzeit,


    irgendwie gefällt mir das Bild mit dem Trabbi am besten. So völlig unspektakulär - aber ein Anblick, den ich als Kind so oft gesehen habe. Und später natürlich nicht fotografiert. Als ich anfing in den 90er Jahren zu fotografieren, dann meist mit den Standardmotiven mit Zug von schräg links vorn oder so. Aber einfach mal so eine Szenerie hab ich damals nicht gemacht - leider - naja, als Schüler hat halt jedes Bild auch noch richtig Geld gekostet.


    Tilo



    15626-scan-140211-0092-jpg

    Und wenn man schon mal da ist, wartet man den Gegenzug ab und der Trabi eines Freundes durfte sogar mit aufs Bild :-)

    So viel ich weiß, wurden hier inzwischen alle Brücken modernisiert.

    Guten Abend Klaus,


    soweit auseinander seid ihr mit eurer Meinung doch gar nicht:


    Ich bin durchaus der Meinung, dass ein Pole, ein Tscheche, eine Slowake, aber eben auch ein Deutscher, sicher auch ein Russe, ein Jamaikaner und ein Kameruner selbst enstcheiden können, wann man wegen Edelhumus nicht mehr fahren sollte.

    Zitat von Toralf750

    Ich glaube nicht, daß es uns zusteht, Gleiszustände anderer Länder zu beurteilen und über deren Befahrbarkeit zu entscheiden. Polen ist ein Land der EU und hat gut ausgebildete Fachkräfte, die aufgrund ihrer Sachkenntnis verantwortungsvoll diese Aufgabe übernehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die wissen, was sie tun.


    Und da ist der Pole auch genauso mit vitalem Interesse gesegnet und wird nichts auf die Strecke lassen ... manchmal auch nicht die Schwiegermutter. Aber diesbezüglich - und nur diesbezüglich - ist mir Toralfs geäußerter Standpunkt zuwider.

    Naja, mit Schwiegermüttern ist das so ne Sache, das würde ich jetzt nicht Länderabhängig machen wollen :D




    Deutsche Maßstäbe (ob richtig oder falsch) in anderen Ländern zu erwarten oder diese für alleingültig und unumstößlich zu halten, ist arrogant und überheblich.

    Selbst diese Aussage kann ich nur bestätigen... es wertet nicht die Richtigkeit oder Falschheit einer Norm in Deutschland. Aber eben genau eine deutsche Norm sollte man in anderen Ländern nicht erwarten.... wer das möchte, sollte nicht ins Ausland reisen.


    Mal ein bekanntes Beispiel einer deutschen Norm, wo man es etwas übertreibt: Dresden Albertbrücke



    Na zdraví :cheers:


    Tilo