Beiträge von Holger Drosdeck

    Um es 100% sagen zu können betreffs des Datums, müsste ich die Aufnahmen mit meinen eigenen von damals abgleichen. Dazu fehlt mir die Zeit. Die Aufnahmen sind entweder Herbst 1994 oder 1995. Ich tippe eher auf Herbst 1994 aus dem Stegreif. Der abgebildete Rekopersonenwagen dürfte 970-251 sein, es müsste - denke ich - Herbst 1994 sein. Solltest Du, Toralf, '94 noch gar nicht bei der Muba Schönheide gewesen sein, täusche ich mich und es ist eben doch '95. ;-)


    VG

    Das ist 99 585 in Schönheide Mitte auf dem Abstellgleis. Sieht man auch an der neuen Ausführung des Trittes am Führerhaus.


    Damals 1995 war es doch noch Wunschdenken, dass die 99 516 von Rothenkirchen nach Schönheide Mitte kommen soll. Um diesem Wunsch Ausdruck zu verleihen, hatte man da halt mal aus Jux 99 516 an die 99 585 mit Kreide angeschrieben.


    Der Gemeiderat von Rothenkirchen bzw. Steinberg (Eingemeindung 1994) hatte das Vorhaben einige Jahre lang abgelehnt. Erst den Verhandlungen des Rothenkirchener Einwohners und damals etliche Jahre lang in der Muba Schönheide Aktiven Siegmar Pilz 1996 war es zu verdanken, dass die Lok im November 1996 von Rothenkirchen nach Schönheide Mitte umziehen konnte.


    VG

    Wie Du möchtest, freies Land, freie Meinungsäußerungen... stelle es ein, wo Du magst.


    Ich selbst äußere mich zur Sache der FHWE-Publikationen an sich in diesen und anderen Foren generell nicht mehr. Die Diskussionen gleichen mir zu sehr. Ganz allgemein und generell sei vielleicht höchstens nochmals erinnert: Art. 5 Abs. 1 GG gilt natürlich nicht nur für Dich, sondern auch für mich und für jedermann. Also, zumindest in D. Und so gilt betreffs der FHWE-Publikationen: Wie jedes Buch, wie jede Broschüre, wie jeder Film oder jeder TV-Beitrag, wie jeder Internet-Artikel entstehen diese Werke nach der Grundintuition und dem Gutdünken, der Motivation und der Art des Machers dieser Sachen. Das liegt in der Natur der Sache. Es handelt sich um keine Auftragsarbeiten, wo Vorgaben herrschen. Die Macher solcher Titel sind auch keine Angestellten, die machen, was sie sollen, sondern sie handeln aus eigenem Antrieb und eigener Motivation.


    Und das bedeutet, dass die Dinge so entstehen, wie die Aktiven, die diese Werke erstellen, es für richtig halten. Das gilt generell und universell. Und so sind die Publikationen von dem geprägt, was der Macher für richtig hält. Das ist die souveräne Entscheidung des Machers. Es gilt Art. 5 Abs. 1 GG.!


    Ein Kritiker wie Du darf das dann so sehen, wie er möchte. Und darf es kritisieren und zerreißen, wie er möchte. Er darf sich auch anmaßen, von eigenen Zeitschriften-Beiträgen darauf zu schließen, was die Macher von Büchern demnächst zu beherzigen haben. Das ist alles legal. Und egal. Wo Du Deine Kritik-Befürfnisse überall veröffentlichst, ob in einem Forum nur in einem Thread, oder im selben Forum in mehreren Threads, oder ob in fünf Foren, oder auch in Printmedien, auf Plakaten, ist Deine souveräne Entscheidung! Da würde ich mir niemals anmaßen, mich in Deine Schreibtätigkeit einzumischen. Es gilt Art. 5 Abs. 1 GG!

    Das ist absolut okay, was Du schreibst, TRO/Tom, denn es gilt Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

    "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."


    ;-) LG!

    Also es ist so. Das Buch hat:


    - Insgesamt 432 Seiten, real zählen 418 Seiten, die anderen 14 Seiten sind Werbeseiten am Buchschluss. Vielleicht sieht TRO ja eine Möglichkeit, hier bitte mal noch fix das Vorhandensein der 14 Werbeseiten an dieser Stelle zu kritisieren, da es weniger Werbeseiten seiner Meinung nach ggf. auch getan hätten, ähnlich wie neulich bezüglich des EK-Heftes "DB 1995" geschehen.


    - Das Aue-Adorf-Buch hat 464 Farbfotos und 226 SW-Fotos. Der Farbfotoanteil überwiegt also bei Weitem.


    - Es stimmt aber wie von TRO geschrieben, dass im SW-Teil einige wenige vergleichsweise "aktuelle" (1990er Jahre, frühe 2000er Jahre) Fotos sind, die im Original Farbfotos sind, im Buch aber nur SW abgedruckt sind, da sie halt nun mal im SW-Teil sich befinden. Wie viele das sind, weiß ich aus dem Stegreif nicht. Müsste ich selbst erst zählen. Wenn TRO meint, es sein grob geschätzt um die 30 Bilder, die das betrifft, wird es schon stimmen.


    Der stets kritische, das Buch - wie er selbst schreibt - noch nicht einmal in den Händen gehalten habende, lediglich telefonisch informiert worden seiende, über das Buch insofern eigentlich noch gar nicht wirklich etwas wissende, aber trotzdem sofort das Bedürfnis des Schreibens einer vermeintliche Negativpunkte ansprechenden Kritik verspürende TRO stellt den Sinn einer solchen Vorgehensweise in Frage.


    Zum Verständnis sei hierzu erläutert: Farbdruck erfordert die vierfache Menge an Druckplattenherstellung wie SW-Druck, ist also wesentlich teurer. Die Mehrkosten von Farbdruck gegenüber SW-Druck haben sich zwar heutzutage etwas relativiert gegenüber früher, aber noch vor 15 bis 20 Jahren war der Preisunterschied von Farb- zu SW-Druck gehörig. Manche Verlage sehen den Preisunterschied zwischen Farb- und SW-Druck auch heute noch als absolut maßgeblich an. Andere machen trotz Mehrkosten komplett Farbe.


    Der FHWE hat nun beim Aue-Adorf-Buch bei denjenigen Seiten, die jetzt bei der Drittauflage neu hinzu gekommen sind, und das sind 256 Seiten, 16 Seiten in SW gedruckt. Alle anderen neu hinzu gekommen Seiten, also 240 Seiten, sind komplett Farbe. Und auf diesen neuen, in Farbe gedruckten Seiten sind selbstverständlich auch alle Im-Original-Farbfotos in Farbe abgedruckt.


    Die von TRO angesprochenen, in SW abgedruckten Farbfotos betreffen allesamt diejenigen Seiten, die mit der Erstauflage von 2003 identisch sind und damals hat man aus den oben erwähnten Kostengründen eben noch verstärkt auf SW-Druck gesetzt.


    Womit vielleicht ein ganz anderer, wichtiger Aspekt angesprochen sei: Von den insgesamt 432 Seiten des Buches sind über 100 Seiten mit der Erstauflage von 2003 identisch. Neu hinzugekommen bei der Drittauflage sind wie erwähnt 256 neue Seiten. Wichtig ist auch: Das Buch ist vordergründig ein Regelspurbuch. Die Schmalspur zwischen Schönheide Süd und Carlsfeld spielt in dem Buch eine untergeordnete Rolle. Zu empfehlen ist das Buch also ausschließlich auch an der Regelspur interessierten Eisenbahnfreunden. Für rein an der Schmalspur interessierte Leute ist das Buch das falsche Genre.


    Ob jemand für sich sagt, er braucht das Buch oder nicht, kann ja jeder für sich entscheiden. Wer schon die Erst- und/oder Zweitauflage des Buches von 2003 bzw. 2009 hat, braucht die Drittauflage sicher nicht zwingend oder "überlebensnotwendig". Jedoch wer Sammler aller Auflagen ist oder allgemein "CA-Linien-Anbeter" oder so, für Den- oder Diejenige ist die nochmals deutlich erweiterte Drittauflage ggf. schon relevant. Der FHWE aus seiner Sicht wollte auf jeden Fall wieder einen Titel über seine Hausstrecke lieferbar haben.


    Als kleine Entscheidungshilfe sind wie immer bei FHWE-Publikationen nicht nur wenige, sondern etliche Seiten des Buches als kleine Voransicht auf der FHWE-Webseite unter http://www.fhwe.de virtuell durchblätterbar. Und diese dortigen Seiten ergeben auch real einen repräsentativen Querschnitt des Buches. Es sind keine herausgepickten "Sahneseiten" oder so.


    Abschließend kann vielleicht noch erwähnt werden: Die Auflage des Buches ist 1.000 Stück. Durch die weit über 7 Jahre lang angesammelten Vorbestellungen und den Belegexemplarversand an die wirklich vielen Mitarbeiter des Buches ist die Hälfte der Gesamtauflage sowieso mit einem Schlag weg. Wer das Buch also für sich als wichtig erachtet, kann es ja erwerben und für wen das Buch schlichtweg das falsche Produkt ist, der kann es lassen. Das ist doch toll, oder? ;-)


    Einen schönen 1.-Advent-Sonntag! LG Holger

    Interessanter Beitrag über den heutigen Ist, Zustand, Danke!


    Ich war später nie wieder dort. Doch 1995 habe ich noch den Bahnbetrieb Schleiz - Saalburg mit V 100 Video gefilmt, die Video8-Kassetten müssten mal digitalisiert werden. 1996 am letzten Betriebstag Dias fotografiert.


    Da fuhren 1995 sogar noch die letzten Exemplare der V 100 des Bw bzw. Bh Reichenbach, die nicht zur BR 112/202 umgebaut waren, sondern noch BR 110/201 waren. Kamen einem damals schon solche Nebenbahnen wie meine Hausstrecke Greiz - Neumark oder so was wie Herlasgrün - Falkenstein wie gemütliche Bimmelbahnen vor, so war bei Schleiz - Saalburg so richtig der Hund begraben. Über der Strecke lag eine derartige Ruhe, sie strahlte etwas aus als sei sie schon stillgelegt. Doch dann tauchte damals noch aus dem Wald eine sich unendlich langsam dahin quälende V 100 mit einem einzigen leeren Bom hinten dran auf. Das war echtes Schmalspurbahntempo auf Regelspurgleisen. Über weite Streckenteile waren maximal noch 20 oder teilweise 30 km/h erlaubt. Aber schön war das, dort "runter" ans "Thüringer Meer" unterhalb von Gräfenwarth nach Saalburg der Abschnitt.


    Damals wirklich hoffnungslos in den 90ern, als nahezu alle Ossis erst mal ihre Jahrzehnte zuvor aufgestauten Mangelerscheinungen bezüglich Thema Pkw-Besitz befriedigen mussten. Heute könnte ich mir vorstellen, würde sogar diese Strecke eine gehörige touristische Wirkung entfalten. Auch für den Schleizer Wisentatalbahn-Verein wäre es mit seinen Bundesbahn-VT oder gar den von diesem Verein angestrebten Donnerbüchsenzug mit BR 64 die landschaftlich WESENTLICH schönere Strecke als Schönberg - Schleiz gewesen. Aber was soll's, alles nur Gedanken - es ist vorbei zwischen Schleiz und Saalburg mit der Bahn.


    VG

    Und selbst im Oktober 1993, als die damals nunmehr vollständig wiederaufgebaute Teilstrecke Schlössel - Jöhstadt wiedereröffnet wurde (nach Loreleifelsen ging es dann 1994), kreuzten die zwei Zuggarnituren mit 99 1542-2 und 99 1568-7 in Schlössel. Zug 1 wartete im Bahnhof, Zug 2 fuhr ein. So wie der rein war, fuhr Zug 1 nach Jöhstadt. Sobald Zug 1 aus Schlössel raus war, konnte die Lok von Zug 2 umsetzen und dann wiederholte sich das Spiel mehrfach am Tag. Hab ich heute noch auf VHS-Video, mein damals selbst Gefilmtes. ;-)