Beiträge von Thomas Rose

    Hallo zusammen,

    Bezüglich Stromabnahme:

    Ein Pol war das komplette Messingfahrwerk und der andere Pol- (entsprechend isoliert) war der Pol mit den Stromabnehmer'n.

    welcher nun Plus und Minus war, vermutlich war der Minus-Pol das Fahrwerk.

    Auch mußten die Radsätze entsprechend ausgelegt sein.

    Stromaufnahme an Modellen von GI dürfte meist beidseitig mittels Stromabnehmer gewesen sein. Das haben oft die Räder mit Kunststoffanteil eigentlich schon so vorgegeben. Auch bei meinem Wismarer ist es nicht anders. Dafür hatte ich damals Räder aus dem TT-Bereich verwendet. In H0 gab es auch nichts in dieser kleinen Größe.


    Als Beispiel hier die 99 4711 aus dem Hause GI. Die Stromabnehmer sind auf beiden Seiten gut zu erkennen. Gebaut hatte ich diese nicht. Nur wieder etwas hergerichtet.


    Robert

    Der Sven Meyer hat eine IK von GI wohl am Laufen. Er ist hier auch im Forum.

    Hallo Merane,

    Wie funktioniert die Thematik mit der Stromabnahme?

    Thomas Rose, Du hattest ja erwähnt, dass das Fahrwerk/Rahmen/Radsätze dort "elektrisch" eine nicht zu bewältigende Mammutaufgabe war?

    Die Stromabnahme an meinem Wismarer war beidseitig mit Federstahldraht oder Gitarrensaite hergestellt. Ich weiß es nicht mehr genau. Ich weiß auch nicht mehr ob diese Variante so im Bausatz vorgesehen war oder meine Kreation gewesen ist.

    Hallo Lenni,

    ... es tut gut zu sehen, dass Du auch mal Anfänger warst!!!

    Ja , das war ich auch mal. Zumal VT-Lackierung auch unter heutigen Bedingungen und Möglichkeiten immer noch anspruchsvoll ist. Der Wismarer war auch mein erster Bausatz von GI gewesen. Und auch erster Bausatz überhaupt. Bevor ich mit Bausätzen befasst hatte, habe ich auch einiges "aus dem vollen gefeilt". Wie zum Bespiel ...


    eine V36. Als Basis ein Fahrwerk von Gützold BR106 und das Gehäuse ist aus Messingblech. Lackierung mit dem Pinsel. Das war mal eine Bauanleitung im Modelleisenbahner. Das Modell habe ich heute noch.

    einen Pwgs88. Das Gehäuse ist ebenfalls komplett aus Messingblech. Auch hier Pinsellackierung. Davon hatte ich noch einen zweiten gebaut, weil mir der erste nicht gefiel. Ich weiß jetzt nur nicht welcher das auf dem Bild ist.



    eine V15 sollte das werden. Räder sind vom Tender der Piko 55 abgeändert. Das Getriebe ist für einen Piko N-Motor berechnet mit 2/3 Drehzahl. Das habe ich auch noch liegen. Lieder ist aus welchen Grund auch immer das Vorhaben nicht vollendet werden. Denn plötzlich gab es in den 1990er das Modell von PMT.


    All diese Werke sind aus meiner Frühzeit mit Mitte 20.

    Hallo noch mal,


    ein Modell aus meinen Bestand hatte ich im letzten Beitrag zu diesem Thema glatt unterschlagen. Der Wismarer Schienenbus. Den habe ich vor gut 35 Jahren gebaut. Lackierung mit dem Pinsel. Die Beschriftung wurde erst später angebracht, weil sie zu DDR-Zeiten nicht Bestandteil war. Diese hatte ich Anfang der 1990er Jahre nachgeordert. Die erste Antriebsvariante war recht einfach gehalten. Benötigt wurde dafür zusätzlich zum Bausatz ein Piko N-Motor und einige TT Getriebeteile. Das lief im Ergebnis nicht so berauschend. Akustisch war es fast eine Höllenmaschine. Später hatte GI einen komplett neuen Antrieb gemacht den ich auch mal nachbestellt hatte. Nur füllte dieser den Innenraum des VT schon recht gut aus. Er kam nicht zum Einsatz.

    Das Modell stand über 30 Jahre ungenutzt in der Vitrine. Letztes Jahr habe ich ihn mir noch mal vorgenommen. Es werden Details abgeändert und natürlich auch ein neuer Antrieb kommt rein. Das ganze Projekt läuft aber so nebenbei. Wenn er dann mal fertig ist, wird es der VT133 513 sein.


    Nun die Bilder von der Ausgangssituation vor der Aufarbeitung.

    Hallo zusammen,

    Da darauf noch keiner geantwortet hat. Dazu gibt es nicht viel mitzuteilen. Manchmal war die Qualität der Ätzung allgemein nicht besonders. Da war dann Nacharbeit erforderlich. Sofern diese überhaupt möglich war.

    Das Hauptproblem bei GI aus meiner Sicht sind die Biegekanten. Grundsätzlich sind auf der Rückseite der Platine nie welche. Das was dann auf der Vorderseite die Biegekante darstellen sollte war eher untauglich. Auf jeden Fall ist es besser bei größeren Abwicklungen, wie zum Beispiel Gehäuse, das Teil ganz zu zerlegen und einzeln zusammen zu setzen. Zumal das dann sowieso richtige Ecken gibt.

    Des weiteren musste der Lack von den Blechen meistens noch mit Atzeton abgewaschen werden. Für die unwissenden, das ist jetzt nicht einfach Farbe, sondern eine farblose Beschichtung auf dem Blech die zum Prozess des Ätzen notwendig ist. Das wird für die Belichtung der Bleche so gebraucht. Wer das Zeug nicht abwäscht, hat Probleme beim Löten.

    Und ganz allgemein. Wer keine Erfahrung mit Ätzbausätzen hat, sollte die Finger davon lassen. Für Erstlingswerke taugen diese Bausätze nicht. Schließlich stand immer auf den Schachteln von GI: "Messingbausatz für erfahrene Modellbauer". Das wird gern mal überlesen.

    Hallo Burghard,


    ein Regierungszugwagen war das bestimmt mal. Das erhabene DR ist noch dran, aber das Staatwappen fehlt schon. Die Halterungen dafür sind aber noch auszumachen. Was für ein Wagentyp das nun ist, ich weiß es nicht. Ist wie bei dir nicht mein Fachgebiet. Aber die Fensteraufteilung sieht für einen ehemaligen einfachen Sitzwagen nicht passend aus. Vielleicht ein ehemalige Schlafwagen oder von der Mitropa. Ich weiß es leider nicht.