Beiträge von MatthiasL

    ... naja so ganz stimmt das auch nicht. Dampf war und ist nur im Osten typisch - aber als es im Westen noch "richtige" Schmalspurbahnen gab (Keine Museums- oder Touristikbahnen), waren die in den letzten Jahrzehnten auch alle verdieselt.


    Die inzwischen verschwundenen Schmalspurbahnen im Westen waren eigentlich moderner als die Bahnen im Osten, die noch heute existieren.

    ... genauso sehe ich das auch. Und weil am Elbkai sowieso schon ein großer P-Platz ist - und auch gegenüber am Bahnhof (mit Fähre), würde sich das doch anbieten. Die Leute, die mit dem Dampfer oder mit Busgesellschaften anreisen könnte man dabei auch gleich einsammeln.

    Hallo zusammen,


    jeder der die Situation in Schandau kennt, fragt sich wie das gehen soll mit der Bahnhofsanbindung. Die 172 ist eine der am stärksten befahrenen Straßen in Deutschland überhaupt - also die Gleise eher nicht in die Straße. Wo sollen die Gleise hin? Am Elbufer haben wir die Naturschutz- und Hochwasserproblematik. Dort noch ein Bahndamm hin, der beim nächsten Hochwasser strömungstechnisch neue Probleme macht und unterspült wird?

    Am Elbkai ist alles gepflastert bzw betoniert - dort würde es vermutlich noch gehen.


    Es sind schon viele gutgemeinte Projekte an völlig absurden und überzogenen Ideen gescheitert. Weltfremde Luftschlösser aufzubauen sind auch eine Möglichkeit eine an sich gut Idee zu diskreditieren und letztlich zum Scheitern zu bringen.


    Wer mit so einer Idee an die Öffentlichkeit geht, sollte zumindest schon mal eine grobe Vorstellung von deren prinzipieller Machbarkeit haben. Noch mehr als Hobbyeisenbahner in diesem Forum, interessiert es die Anwohner vor Ort mit welchen Einschränkungen sie durch Bau und Betrieb zu rechnen haben - insbesondere, wo eigentlich die Gleise hin sollen - zwischen der Brücke in Rathmannsdorf und dem Kurpark.


    Einfach mal hinfahren und sich das mal anschauen und mal mit den Leuten reden.



    Viele Grüße, Matthias

    Noch mal nachgerechnet für den Saarsachsen:


    Die S-Bahn aus DD kommt immer 13 und 43 ... die Fähre geht 25 und 55, sie braucht nur 5 Minuten bis Elbkai. Von da sind es 750 Meter = 10 Minuten bis zur derzeitigen Endhaltestelle im Kurpark.


    Macht aktuell: 12 + 5 + 10 = 27 Minuten vom Schandauer Bahnhof bis zur Kirnitzschtalbahn. Wenn man nun die Tram verlängert über Rathmansdorf, Bahnbrücke und Bahnhof sind das etwa +2,5 km. Dafür bräuchte die Tram auch mal mindestens 5 Minuten - wenn es noch weitere Unterwegshaltestellen gibt - daher eher länger.



    Das maximale Einsparpotenzial ist also etwa 20 Minuten - im günstigsten Fall - wenn die neue Tram in derselben Minute losfährt wie die S-Bahn. Auch das ist nicht realistisch - man spart da vielleicht bestenfalls eher 15 Minuten.


    Ich frage mich, wie man da gleich auf eine ganze Stunde kommt?


    (... die Tram fährt derzeit alle halbe und volle Stunde - dadurch hat man am Ende noch mal 20 Minuten Wartezeit - leider. Aber auch damit komme ich alles in allem nur auf insgesamt etwa 45 Minuten)

    ... um PKW aus dem Kirnitzschtal rauszukriegen, müsste man das Tal für den Individualverkehr sperren. Sonst wird da niemand umsteigen. Anders sieht es mit den Bahnreisenden aus. Es ist schon toll, dass man von DD aus bequem mit der S-Bahn ins Naturschutzgebiet fahren kann. Aber ob da eine vernünftige Busverbindung vom Bahnhof zur Tram, alternativ mit Fähre und abgestimmtenm Fahrplan nicht günstiger käme?

    Dass man damit - gegenüber der wesentlich kostengünstigeren Verlängerung "nur" bis Elbufer tatsächlich eine ganze Stunde sparen könnte glaube ich nicht (vielleicht gegenüber Heute - aber auch das wäre schon vermutlich ohne bauliche Veränderungen optimierbar).


    Am Elbufer ist die Dampferanlegestelle, Bahnhofsfähre, großer PKW und Busparkplatz - für viele Anreisende brächte das also durchaus schon etwas.

    Darüber ist in Bad Schandau lange gesprochen worden - und man hat es trotzdem nicht gepackt. Warum man nun unbedingt eine noch viel größere und teuerere Lösung will erschließt sich mir nicht.


    Die Einfädelung der Tram auf die Bahn auf der Rathmannsdorfer Seite dürfte auch nicht trivial werden. Bebauung, enge Kurven Straßen, enge Gleisradien ... oder man schlägt die Kurve über den Sportplatz. Da Potenzial, dass da gleich irgendwelche betroffenen Anwohner klagen werden, ist bei dieser Variante auf alle Fälle sehr groß. In Schandau ist auch einfach nicht viel Platz zwischen Elbe und Berghang.

    Hallo zusammen,


    die Diskussion hatten wir schon mal. Der Aufwand für eine Strecke über die Elbe auf der Eisenbahnbrücke steht in keinem Verhältnis zum Nutzen!

    Das ergibt ein sinnloses Kilometerweites U nach Westen und dann wieder zurück.

    Die Fahrzeit bis nach Bad Schandau wäre damit sicher auch nicht kürzer, als eine Kombination der vorhandenen Bahnhofsfähre mit einer Führung der Strecke ans Elbufer - wie oben schon von Holger erwähnt.

    Nach der großen Flut wäre ein günstiger Zeitpunkt für so ein Vorhaben gewesen. Auch jetzt noch würde das wahrscheinlich gehen. Trotz der sehr engen Bebauung gäbe es Freiflächen an strategisch wichtigen Stellen (von Kirnitzschtalstraße, auf bzw neben Kirnitzsch, zwischen Toskana Therme und Altem Gymnasium durch, vor zum Elbufer)


    Was für eine direkte Verbindung zum Bahnhof spricht wäre, dass man weniger oft umsteigen muss und man das Gepäck ebenerdig umladen könnte.


    Wahrscheinlich plant man das wieder mal drei Nummern zu groß - statt erst mal das Machbare zu machen, dann wird's zu teuer und es passiert garnichts.


    Der besondere Charme der Bahn würde auch verschwinden. Neue Niederflurtrams usw - man kann sich vorstellen wie das endet.



    Viele Grüße


    Matthias

    Hallo zusammen,


    ganz vielen Dank Sven und Rafael für diese traumhaft schönen Bilder und die tollen Berichte über eine traumhafte Kleinbahn in meiner Lieblingsspurweite!!! Ich hatte zwar schon mal etwas von dieser Bahn gelesen - aber das ist schon 100 Jahre her.


    Da wird man direkt neidisch auf die Schweden ...



    Viele Grüße


    Matthias

    Hallo Rafael,


    es war nur so eine Idee - der Schreiner kann sicher besser beurteilen, ob das die Sache wert ist.

    Ich fand es nur deshalb interessant, weil es dieses Verfahren beim Aufarbeiten alter Boote gibt - was vielleicht hier eine gewisse Ähnlichkeit hat.



    Viele Grüße


    Matthias

    Hallo Rafael,


    Klasse! Saubere Arbeit. Die Details - wie hier erwähnt die Türen - das braucht immer mit Abstand am längsten. Kenne ich aus eigener Erfahrung mit meinen kleinen bescheidenen Arbeiten.


    Lenni : Das Buch habe ich mir auch gegönnt! Das ist klasse. Es gibt leider so viele Bücher, wo Wagen und das ganze schöne Druherumg leider nur die Nebenrolle spielen. Deshalb musste das unbedingt her.


    Bei meinem letzten Besuch habe ich mich längere Zeit mit dem Schreiner unterhalten: Bei der Beblechung später könnte es wohl noch Probleme mit dem erhaltenen Endabteil geben: In dem harten Eichenholz sind sämtliche rostige Schrauben abgebrochen und stecken noch im Holz drin, so dass man quasi an der Orignalstelle keine neue mehr rein bekäme. Dashalb soll dann wohl leicht daneben neu vorgebohrt werden.


    Mir kam dazu später noch eine Alternativ-Idee: könnte man die Schrauben-Reste eventuell mit einem "Hohlbohrer" (=> Zapfenbohrer/Zapfenschneider ohne Zentrierung) überbohren und dann vielleicht Holzdübel in die Löcher leimen? (Das ist wohl auch im Bootsbau eine gängige Methode um alte Schraubenreste aus Hartholz zu entfernen)


    Viele Grüße


    Matthias

    ... ich glaube kaum, dass den Besitzer beeinflusst, was in irgendwelchen Foren diskutiert wird. Im Übrigen werden hier Ursache und Wirkung vertauscht: Der Besitzer hat beschlossen die Lok wegzusperren in einer Halle auf Privatgelände, aus der man sie später sowieso nie mehr herausbekommt, weil das Anschlussgleis zukünftig nicht mehr nutzbar sein wird (so ich den Post eines anderen Forenteilnehmers richtig verstanden haben).


    Das war die Vorgeschichte und erst danach wurde diskutiert. Wenn Öffentlichkeitsarbeit nichts bringt, dann braucht man keine Vereine und kann das Thema auch gleich reichen Privatleuten als deren Privathobby überlassen. Diejenigen, die der HE mal gespendet hatten werden sich jedenfalls ärgern.


    Bin gespannt, was demnächst mal aus der 52er wird ...