Beiträge von Florian

    Hallo Rafael,


    ja genau, ich drücke den neuen Eigentümern die Daumen, dass sie die Lok dauerhaft erhalten und aufarbeiten können.


    Aus musealen Gesichtspunkten und damit einhergehend mit dem maximalen Erhalt von Originalsubstanz wäre eine zukünftige Präsentation weiterhin als Sweg 152 z.B. mit der charakteristischen Druckluftanlage wünschenswert.

    Hallo zusammen,


    der BMAG-Prototyp hatte sogar eine Spurweite von 600 mm. Soweit ich weiß, wäre die komplette Franco-Belge Serie in 750 mm Spurweite geliefert worden.

    Aufgrund des Krieges wurden dann die Restexemplare universell an die Abnehmer angepasst, so dass dann auch 600, 1000 und 1435 mm Spurweiten ausgeliefert wurden.

    Hallo zusammen,


    anbei noch ein paar kleinere Korrekturen der letzten Beiträge:

    - Es gibt keinen Typ HF191, die HF-Nummer 191 gehörte nur der Aquarius, später ging man dann zu HF-Nummern nach Leistungsklassen über und zum Ende des WK2 wurde im allgemeinen Durcheinander teilweise nur noch die Fabriknummer als HF-Nummer verwendet.

    - Die Bezeichnung "HF 210 E" ist meines Wissens keine offizielle Bezeichnung, sondern nur die logische Fortführung der offiziellen HF-Bezeichnungen, ich habe diese Bezeichnung jedenfalls noch nie irgendwo in alten Unterlagen gelesen.

    - Lucas schrieb was von "Die Loks wurden auf 600 mm ausgeliefert", welche Loks er meint, wird hierbei jedoch nicht ersichtlich. Wenn wir mal bei den Dampfern bleiben ergibt sich das folgende Bild:

    -- HF70C: 600 mm

    -- HF110C: 600 und 750 mm

    -- KDL11: 750 mm

    -- En2t+T: 1x 600 mm, Borsig 14806, Aquarius, Henschel-Nachbauen alle in 750 mm

    - Nuke schreibt von einem Angebot nach Abstellung in Carlsfeld, damit ist natürlich die Aquarius C und nicht die Sweg 152 gemeint.


    Beste Grüße

    Florian

    http://www.heeresfeldbahn.de

    Hallo zusammen,


    es ist ja nachgewiesen, dass die Aquarius mit einer Spurweite von 600 mm ausgeliefert wurde und so im Osten zum Einsatz kam. Eine "Umspurbarkeit" war aufgrund der Klien Lindner Achsen nur teilweise gegeben, da zumindest diese Achsen durch solche der jeweils anderen Spurweite ersetzt werden mussten.


    Beste Grüße

    Florian

    Hallo zusammen,


    ich präzisiere den Text oben: Nach Auflösung der Stiftung wurden nun die Fahrzeuge von Verein übernommen.


    Die Fahrzeuge gehören teilweise seit über 40 Jahren zum DKBM-Fahrzeugbestand und es bestand eine ebenso lange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Walter Seidensticker. Deshalb sollten und sollen die Fahrzeuge und ebenso die gesamte Sammlung dauerhaft bei der DKBM erhalten werden.

    Welches Konstrukt man für einen solchen langfristigen Erhalt seiner eigenen Sammlung wählt, bleibt jedem selbst überlassen.

    Heute möchten wir von der Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth über den aktuellen Stand der Walter Seidensticker Eisenbahn Stiftung informieren.


    1974 begann Walter Seidensticker neben Modellbahnen auch originale Eisenbahnfahrzeuge zu sammeln, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Durch seine Liebe zur Eisenbahn ist eine deutschlandweit einzigartige Sammlung entstanden. Um diese langfristig zu sichern, hat er sich bereits früh um eine dauerhafte Lösung bemüht und im Jahr 2010 seine Sammlung in eine Stiftung übertragen - die Walter Seidensticker Eisenbahn Stiftung. Die Stiftung fördert darüber hinaus gemeinnützige Vereine, die historische Eisenbahnen betreiben oder den Zweck der Sammlung und Ausstellung der historischen und technischen Entwicklung des Eisenbahnwesens verfolgen.


    Im Jahr 2016 entstand zwischen dem Verein und der Stiftung die Idee für ein zukünftiges regional geschichtliches Eisenbahnmuseum. Aus dieser Idee heraus entwickelte der Verein das Projekt „Ausstellungshalle für das Westfälische Kleinbahn- und Dampflokmuseum“.


    Im Vorgriff auf die gesamte Übernahme der Walter Seidensticker Eisenbahn Stiftung sind mit Wirkung zum 01.03.2020 die folgenden Stiftungsgüter in das Eigentum der DKBM übergegangen:


    • DKBM Lok 4 „Nicki + Frank S“ (Henschel 25982/1941)

    • DKBM Lok 8 „Phillip S“ (Henschel 12202/1913)

    • DKBM Lok 9 „Francesca S“ (Henschel 25325/1942)

    • DKBM Lok 12 „Mecklenburg“ (Orenstein&Koppel 12518/1934)

    • DKBM Motordraisine 90 „Valerie D“ (Beilhack 2623/1953)

    • DKBM Geschlossener Güterwagen 419

    • Schlepptender zu KDL11 (Franco Belge 2822/1944)


    Mit großem Dank für das in uns gesetzte Vertrauen freuen wir uns, das Projekt stetig vorantreiben zu können. „Walter Seidenstickers Wunsch wird damit Wirklichkeit, dass die Sammlung in ihrer Ganzheit erhalten bleibt und dass man sie zukünftig einem weiteren Interessentenkreis zugänglich machen kann.“


    Für die Betriebsleitung und den Vorstand der DKBM


    Beste Grüße

    Florian Rauh

    Die irreführende Behauptung die "Nicki+Frank S" wäre aus Teilen der "Frank S" und der Nicki S" entstanden, ist leider nicht tot zu bekommen... Die "Nicki+Frank S" bekam lediglich das Läutewerk und wenige Teile der Bremsanlage der "Frank S", ansonsten behielten beide Loks alle wesentlichen Teile bei sich... Die "Frank S" stand noch nahezu unzerlegt im AW, als die "Nicki+Frank S" bereits wieder über Rügen dampfte.

    Hallo Rainer,


    das ist definitiv der Jung-Tender der ÖBB 699.01 bzw. ab ca. 1973 der ÖBB 699.02 im Jagsttal. Die Tender wurden bei der HU der 699.01 Anfang der 1970er-Jahre zwischen den Loks getauscht. Darf ich das Foto für meine Internetseite verwenden?

    Hallo Achim,


    ich zitiere einfach mal meine Seite http://www.heeresfeldbahn.de => http://www.heeresfeldbahn.de/l…/hf_160_d_kdl_11/194.html


    Zitat

    1987 wurde die Lok an W. Seidensticker verkauft, der sie als Ausstellungsstück zur Jagstalbahn überführen ließ. Nach der Betriebseinstellung der Jagsttalbahn 1988 kam die Lok nach Meinigen. Von einer betriebsfähigen Aufarbeitung wurde aber aufgrund der hohen Instandsetztungskosten abgesehen. Lediglich der Schlepptender der Lok erhielt Anfang 1994 eine Aufarbeitung, die auch eine Umspurung von 760 mm auf 600 mm beinhaltete.


    Die Informationen stammen aus einem Schriftwechsel mit Herrn Friedrich Haftel vom Club 760.


    Beste Grüße

    Florian

    Hallo zusammen,


    bei unserem Besuch Anfang der 2000er war der Betrieb in Opalenica leider auch bereits eingestellt und nur die beeindruckenden Gleisanlagen kündeten noch vom sehr regen Betrieb der Vergangenheit, hier der Gleisplan von 1983:


    Opalenica_Gleisplan_1983.jpg


    Beste Grüße

    Florian