Beiträge von Rolf

    Liebe Bimmelbahnfreunde,


    Eisenbahnromantik war in Vatterode - und man sieht, wie wichtig die Pionierbahn für die Nachwuchsbegeisterung ist. Hier der nette Film über die Kleine im Vorharz:



    Grüße,

    Rolf

    Hallo,

    ich kann beide Seiten etwas verstehen. Die pauschale Kritik und Herabwürdigung von "Schreibtischtätern" ist bedauerlich. Woher weiß man denn, welche Überlegungen zu der Entscheidung geführt haben, vier Neubaufahrzeuge auszuschreiben? Natürlich mag ich die Gothawagen lieber, aber ich bin auch nicht Rollifahrer. Das Argument mit der gegenseitigen Hilfe findet spätestens beim Elektrorolli ein Ende: So ein Trumm kriegt man nicht mal eben in den Wagen gehoben. Und ja, heutzutage hat auch der einzelne Rollifahrer einen Anspruch auf Barrierefreiheit. Mit welchem Recht will ich mir anmaßen, ihn wegen meiner Vorliebe für schöne alte Fahrzeuge von der Nutzung auszuschließen? Betrachten wir die Alternativen: Wäre uns ein Umbau der Gothawagen lieber? Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, daß das, wenn überhaupt machbar, ziemlich stark in die Substanz eingreifen würde und auch zulassungstechnisch ein erheblicher Kraftakt wäre. Stationäre Lifte sind auch keine Lösung, denn wer soll die bedienen, warten und wie viele braucht man? Wenn man mehr als einen reinen Museumsbetrieb erhalten will, dann kommt man um Neufahrzeuge wohl nicht mehr herum. Das heißt doch aber nicht, daß die Gothas aus Woltersdorf verschwinden werden; man wird sie nur nicht mehr ständig antreffen, was letztlich ja auch der Schonung des Materials dient. Insofern sehe ich keinen Grund für Alarmismus und werte die Beschaffung eher als Garantie dafür, daß die Bahn -mit den Altbauwagen- eine gesicherte Zukunft hat. Wobei die Ausschreibung ja auch nicht bedeutet, daß wirklich beschafft wird. Möglicherweise dient sie auch der Abwägung auf Grundlage der eingehenden Angebote, ob sich das überhaupt lohnt.

    Grüße,

    Rolf

    Hallo,


    am 08.03.2021 bot sich aus der "ersten Reihe" des Klv 53 dieses Bild auf die Museumsbahn (ehm. Kronach-)Steinwiesen-Nordhalben:


    War dann aber schnell beseitigt :-)


    Grüße,

    Rolf

    Liebe Bimmelbahnfreunde!

    So, es geht aufwärts! Die Entspannung bei den Infektionszahlen hat einen Fahrbetrieb an Pfingstsonn- und -montag ermöglicht, an die 600 Fahrgäste konnten unter starker Straffung der Fahrzeiten an dem Wochenende befördert werden. Auf dem Video sieht es viel weniger aus, aber es war richtig was los. Möge es dieser und den anderen Bahnen vergönnt sein, endlich wieder Reisende zu befördern und die Rückschläge der Pandemie auszugleichen!

    Viele Grüße,

    Rolf

    Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Stopfen mit Kies stelle ich mir mühsam vor...

    Die Freileitung ist ganz großes Kino, die hätte ich im Frankenwald auch gern wieder. Gehört zur Nebenbahn einfach dazu!

    So ärgerlich die Einbruchsdiebstähle sind, eine groteske Note hats schon, wenn tatsächlich ein Ofen oder gar ein Schubkarrenrad gestohlen werden. Klingt eher nach 1946 als nach 2021. Es gibt Leute, die können alles gebrauchen...

    Grüße,

    Rolf

    Man kann wohl mit Fug und Recht sagen, alle Museumsbahnen haben angesichts der aktuellen Lage schwer zu kämpfen. Daher sollte jeder "seine" Bahn nach Kräften unterstützen...

    Liebe Bimmelbahnfreunde,


    die Pandemie hat natürlich auch die Parkeisenbahn Vatterode nicht verschont, aber Probleme sind nunmal da, um gelöst zu werden. Nachdem die Bundesnotbremse das Eröffnungswochenende der diesjährigen Saison "ausgebremst" hat, wurden kurzerhand garantiert immune Fahrgäste und Personale durchs Wippertal geschickt. Anbei ein Video von dieser witzigen Aktion:


    Grüße,
    Rolf

    Bundesbahnzeit der 1970er/80er

    Naja, an der Bahn lag es ja nicht nur. Die Leute sind halt auf den schicken neuen Straßen mit dem eigenen Auto gefahren, die Speditionen bekamen die Autobahn geschenkt. Es war auch so ein Zeitgeist: Mit der Bahn fuhren nur Kinder und alte Leute. Die Bundesbahn an sich war aber ein tolles Beförderungsmittel, bequem, nah am Kunden und absolut zuverlässig. Aber eben viel zu teuer für das Autofahrerland Deutschland... Der Sinneswandel kommt halt leider zu spät: In den immer größer werdenden Ballungsräumen merken die Leute jetzt, daß von "Mobilität" nicht mehr viel übrigbleibt, wenn alle nur im Stau stehen. Da muß man froh sein, wenn von den Nebenbahnen noch was da ist, was reaktiviert werden kann.