Beiträge von Rolf

    Fleißig, fleißig!

    Aber ohne Gift wird man der grünen Pest (erst recht auf wenig bis nicht befahrenen Gleisen) nicht dauerhaft Herr, das wächst nächstes Jahr schön wieder raus. Selbst mit regelmäßigem Sprengzug bleibt noch genug Handarbeit außerhalb des Sprühbereichs links und rechts der Gleise. Das ist wirklich eine Sysiphos- Arbeit, zumal bei schon stark verunreinigter Bettung...

    Grüße,

    Rolf

    Hallo zusammen,

    hier ist ja länger nichts berichtet worden. Nachdem es die Seuchenmaßnahmen erlaubten, haben wir den Betrieb mit dem aus der HU in Gera zurückgekehrten 798 731-6 im Juli wieder aufgenommen. Die ausfallbedingten Einbußen waren leider sehr schmerzhaft, da reden wir über einen Bereich von 20 Riesen. Der Steuerwagen ist noch nicht fertig, so wird einteilig gefahren. Ein kurzes Video vom Fahrbetrieb am 12.09. habe ich in der Du- Tube gefunden und stelle es hier mal ein:



    Aus aktuellem Anlaß lade ich natürlich alle Interessierten aus nah und fern nicht nur zum Mitfahren, sondern gern auch zum Mitmachen ein. Von der Fahrzeug- und Streckenpflege über den Fahrdienst bis zur Bahnhofsrestauration freuen wir uns über helfende Hände!


    Grüße,

    Rolf

    Hallo,

    die Frage, warum an einem Ort etwas gelingt und anderswo nicht, treibt mich lange schon um. Schuldzuweisungen sind leicht getroffen, helfen aber nicht wirklich weiter. Ich bin selbst bei zwei Bahnen aktiv und mache mir da so meine Gedanken, wobei das eher in einem eigenen Faden diskutiert werden sollte.

    Zum einen muß die Größe des Projekts zu den wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen passen. Zum anderen sollten die Schranken fürs Mitmachen möglichst niedrig sein und zum dritten muß darauf geachtet werden, daß Nachhaltigkeit eben bedeutet, rechtzeitig Nachwuchs zu fördern. Aber: Wie gelingt sowas?

    Bei der Parkeisenbahn Vatterode ist es dem leichten Wahnsinn und der sympathischen Natur der Eigentümerfamilie, gepaart mit einem glücklichen Zusammentreffen mit anderen Bekloppten, zu danken, daß diese an sich todgeweihte Bahn wieder zum Leben erweckt wurde, aber: Da ist kaum Initiative aus der Region dabei und: Das Projekt ist überschaubar. Bei der Rodachtalbahn hält ein sehr überschauberer Kreis von Aktivisten mit teilweise enormem Einsatz von Einzelpersonen 11 km Normalspurstrecke in Schuß und fährt jeden Sonntag von Mai bis Oktober plus Sonderzüge, aber die Nachwuchsaussichten sind schwierig und die Decke ist in jeder Richtung kurz. Wie kriege ich da mehr vor allem junge Leute ans Mitmachen?

    Grüße,

    Rolf

    Hallo, 2095 007-7

    die zulässige Geschwindigkeit ergibt sich aus der jeweiligen nach Anweisung des Eisenbahnbetriebsleiters für die Strecke gültigen Bremstafel (Anlage 22 zu § 41 Abs. 1 FV-NE) iVm der Berechnung der Bremshundertstel gemäß Anlage 23 zu § 42 Abs. 4 der FV-NE. Züge ohne durchgehende Bremse auf Schmalspurbahnen dürfen allgemein gemäß §§ 35 Abs. 1, 40 Abs. 2 Nr. 2 ESBO höchstens 50 km/h fahren, aber das steht ja bei unseren Schmalspurbahnen sowieso nicht zur Debatte.


    Grüße,

    Rolf

    Hallo,

    was hat das denn mit DDR- Verklärungsvermeidung zu tun? Auftraggeber an Künstler: "Mach mal n Bild mitm ollen Güterwagen, wo einer was auslädt". Künstler beschafft sich n Bild vom DR-Wagen. Auftraggeber: "Aber das ist hier doch im Westen. DR gabs nur im Osten" (falsch, DR US-Brit-Zone fuhr noch lange nach 1949 rum). Künstler retouschiert DR in DB: Paßt. So ist das heute (und wars schon immer). Und 99,9 Prozent der Leute merken und interessiert das nicht. Kein Grund zur Aufregung ;)

    Außerdem frage ich mich, wie man mit dem Umstand, daß es in der DDR Güterwagen gab, dieselbe "verklären" soll.

    Gruß,

    Rolf

    Liebe Bimmelbahnfreunde,


    Eisenbahnromantik war in Vatterode - und man sieht, wie wichtig die Pionierbahn für die Nachwuchsbegeisterung ist. Hier der nette Film über die Kleine im Vorharz:



    Grüße,

    Rolf

    Hallo,

    ich kann beide Seiten etwas verstehen. Die pauschale Kritik und Herabwürdigung von "Schreibtischtätern" ist bedauerlich. Woher weiß man denn, welche Überlegungen zu der Entscheidung geführt haben, vier Neubaufahrzeuge auszuschreiben? Natürlich mag ich die Gothawagen lieber, aber ich bin auch nicht Rollifahrer. Das Argument mit der gegenseitigen Hilfe findet spätestens beim Elektrorolli ein Ende: So ein Trumm kriegt man nicht mal eben in den Wagen gehoben. Und ja, heutzutage hat auch der einzelne Rollifahrer einen Anspruch auf Barrierefreiheit. Mit welchem Recht will ich mir anmaßen, ihn wegen meiner Vorliebe für schöne alte Fahrzeuge von der Nutzung auszuschließen? Betrachten wir die Alternativen: Wäre uns ein Umbau der Gothawagen lieber? Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, daß das, wenn überhaupt machbar, ziemlich stark in die Substanz eingreifen würde und auch zulassungstechnisch ein erheblicher Kraftakt wäre. Stationäre Lifte sind auch keine Lösung, denn wer soll die bedienen, warten und wie viele braucht man? Wenn man mehr als einen reinen Museumsbetrieb erhalten will, dann kommt man um Neufahrzeuge wohl nicht mehr herum. Das heißt doch aber nicht, daß die Gothas aus Woltersdorf verschwinden werden; man wird sie nur nicht mehr ständig antreffen, was letztlich ja auch der Schonung des Materials dient. Insofern sehe ich keinen Grund für Alarmismus und werte die Beschaffung eher als Garantie dafür, daß die Bahn -mit den Altbauwagen- eine gesicherte Zukunft hat. Wobei die Ausschreibung ja auch nicht bedeutet, daß wirklich beschafft wird. Möglicherweise dient sie auch der Abwägung auf Grundlage der eingehenden Angebote, ob sich das überhaupt lohnt.

    Grüße,

    Rolf