Beiträge von Rolf

    Und der Bremsbeamte (der seinen Beamtenstatus gegen den eines "Probeberechtigten" getauscht hat) muß dann doch wieder je angefangene 30 Achsen oder 600t eine Handbremse (oder ist das doch eine Feststellbremse?) anlegen... So ganz hundertprozentig ist das alles gottlob nicht. Hauptsache, man weiß, was gemeint ist :-D

    Das Spülschild ist mir auch aufgestoßen. Motorölspülung?


    Es ist schade, dass die DR Vergangenheit im bundesdeutschen Museumspark nicht zählt. Verkaufsversuche an das VM Nürnberg schlugen fehl.

    Das gilt doch für den ganzen Museumsbestand. Das Museum hätte man unbedingt aus der AG raushalten und staatlich sauber finanzieren müssen. Aber am besten hätte man die ganze AG gespart...

    Mahlzeit,

    1. Haben die Reichsbahner mit bewundernswertem Einsatz aus der prekären Lage das beste gemacht,

    2. konnte das die ungute Mischung aus Mangel an Investitionen und hoher Belastung des Netzes nicht wettmachen,

    3. haben die Reichs- und Bundesbahner "ihre" Anlagen oft liebevoll gepflegt, Blumen an Stellwerken, Empfangsgebäuden und an Schrankenposten gabs in West und Ost,

    4. ist der deutsche per se Autofahrer, die Bahn durfte spätestens nach 1994 nichts mehr kosten (sollte ja sogar Geld bringen!) und Regionalisierungsmittel wurden massiv zweckentfremdet. Man vergleiche die Eisenbahn- mit der Fernstraßeninfrastruktur. Oder der ex- Staatskonzern Post: Wo vorher die Post fast immer auf der Langstrecke mit der Bahn fuhr, hat der unselige Zumwinkel dafür gesorgt, daß nunmehr alles im LKW transportiert wird,

    5. sind die Autobahnen trotz enormer Investitionen ständig überlastet, weil das Gesamtsystem "Verkehr" hierzulande nicht stimmt. Statt die LKW- Maut drastisch zu erhöhen und kräftig in die Schiene zu investieren, hat man die Maut gesenkt. Die Bahn sucht gewzungenermaßen ihr Heil in Zentralisierung, der Beamte vor Ort ist Museumsbahn...

    Viele Grüße,

    Rolf

    Mahlzeit!

    Ich habe ein Problem mit der Pauschalität der Aussage, Zitat G.Holst : "in Deutschland [werde] der Fokus auf historisierende Spaßbahnen [gelegt]". Kann man da mal konkreter werden? Welche Bahnen sind genau gemeint? Ich meine, wir haben so viele unterschiedliche Bahnen auf Normal- und Schmalspur in Deutschland, die kann man doch nicht alle über einen Kamm scheren. Wenn ich ans Öchsle denke, an Bruchhausen-Vilsen oder z.B. das aktuell in diesem Forum thematisierte Kuckucksbähnel Kuckucksbähnel und Pfalzbahnmuseum Neustadt/Weinstraße (war: Advent Advent ein Lichtlein brennt...) , um nur ganz wenige zu nennen, das sind doch mit viel Arbeit, Liebe zum Detail und guten Überlegungen in einem bestimmten historischen Rahmen gehaltene Betriebe. Was also stört Dich genau und was machen sie in England besser?

    Viele Grüße,

    Rolf

    Naja, ich verstehe den Aufruhr nicht. Täglich gibts massig Blechschäden wegen Augenblicksversagens, nur halt selten mit einer Dampflok. Ich sehe da gar keinen Handlungsbedarf, außer den, daß die Frau mal a) zum Hörgeräteakustiker geht und b) sich klarmacht, daß das ne kritische Stelle ist, an der man am besten das Fenster runterläßt, um den Zug auch sicher mitzukriegen. Wenn ich mit dem Auto z.B. irgendwo auf einen der im Vergleich zu früher raren BÜ ohne technische Sicherung stoße, mache ich auch das Fenster auf, um das Herannahen eines Zuges nicht zu verpassen, und ich bin bahnärztlich festgestellt nicht hörgeschädigt ;-)

    Liebe Bimmelbahnfreunde,


    da ich an den Arbeiten zum Einbau der Brücke beteiligt war, kann ich heute einen kleinen Bildbericht erstatten. Am 15.10.2020 kam der Kran. Neben dem Brückeneinbau wurde der Termin genutzt, einen Schotterwagen der Gattung Fcs auf das Gleis zu setzen, der künftig bei der Streckenunterhaltung helfen wird. In der ganzen Zeit herrschte permanentes Regenwetter, aber wie hieß es mal: Alle Wetter - die Bahn!


    Zunächst wurde die Brücke einmal probeweise in ihre Widerlager eingesetzt. Gut erkennbar: Die Laufstege und Geländer liegen noch auf dem "Paket":


    Die Brücke paßte ;-) Und so wurde sie auf der gesperrten Straße abgesetzt, um Stege und Geländer montieren zu können:



    Die Brücke ist montiert und in die Widerlager eingehoben, jetzt fehlen "nur noch" Schwellen und Schienen und die Geländer müssen mit den Teilen an den Widerlagern verschweißt werden:



    Da die Brücke im Bogen liegt, müssen Schwellen mit Überhöhung zum Einsatz kommen. Wegen der Niet- und Schraubköpfe mußten die Schwellen an ihrer Unterseite aufwendig an diese Unebenheiten angepaßt werden. Die Schwellen- und Schienenmontage dauerte den ganzen 16.10. von halb acht Uhr morgens bis nach Sonnenuntergang, aber dann konnte der Skl mit dem Fcs am Haken als erste Rangierfahrt seit Ende 2019 wieder hinüberfahren... Schwellen werden verlegt:





    Schienen:



    Am 17.10. folgten dann noch die Montage der Entgleisungsschutzeinrichtung und Stopfarbeiten, danach konnten wir die Sh2- Scheibe entfernen, das Baugleis war wieder Streckengleis!


    Hier die Brücke am 17.10.:


    Und von der Rodach aus:



    Am 17.10. konnten dann an der bis dahin auf dem Schienenweg nicht erreichbaren Strecke bis Steinwiesen Unterhaltungsarbeiten erfolgen und am Sonntag fuhr zum ersten Mal wieder der Schienenbus auf der Gesamtstrecke. Nun bleibt "nur" noch, den enormen Finanzaufwand angesichts der fehlenden Einnahmen zu stemmen, zumal für den Zug auch die HU ansteht. Spenden sind natürlich ebenso willkommen wie ein Besuch dieser gemütlichen Museumsbahn im Frankenwald.


    Viele Grüße,

    Rolf


    https://www.rodachtalbahn.de

    Das ist das üble heutzutage: Da machen sich Leute die Mühe, altes Gerät instandzusetzen und zu zeigen. Der Themenersteller macht sich die Mühe, Bilder zu fertigen, zu bearbeiten und hochzuladen. Und dann kommen welche daher, die einen Fehler finden - ok, das ist völlig in Ordnung. Und es ist auch in Ordnung, auf den Fehler hinzuweisen, denn dadurch können auch die "Macher" lernen. Aber die Art und Weise, die Arbeit anderer als "Kasperkram" runterzumachen, geht gar nicht. Da fragt man sich: Selbst schonmal was ehrenamtlich geleistet? Selbst schonmal was präsentiert? Oder nur meckern können? Schon mal nachgedacht über den Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und arroganter Besserwisserei? Ich habe leider den "ungerupften" Beitrag nicht gesehen und würde mich freuen, wenn der Themenersteller über seinen Schatten springen könnte, an das Sprichwort von der deutschen Eiche und der Wildsau denkt und die Bilder wieder zeigt. Den Kritikern sei gesagt: Ich lerne gern dazu und wer wirklich was weiß, der kann ja klar benennen und begründen, was wo warum falsch dargestellt ist. Wer das nicht tut, reißt nur die Klappe auf, basta.

    Liebe Bimmelbahnfreunde!

    Nicht nur, weil das Foto des Threaderstellers leider nicht mehr sichtbar ist, muß hier mal der Staub weggeblasen werden. Die Eisenbahnfreunde Rodachtalbahn brauchen Eure Hilfe! Zum einen hat die CoV- Pandemie wie bei anderen Museumsbahnen auch zu erheblichen Einnahmeverlusten geführt, zum anderen wird sehr viel Geld für die dringend nötige Sanierung einer Brücke und die Hauptuntersuchung der Schienenbusgarnitur benötigt. Deswegen wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, wobei sich der Verein eines "crowdfunding-" Modells bedient. Natürlich hilft auch eine "ganz normale" Spende an den Verein. Hier mal der Link zur Aktion mit Vorstellungsvideo: https://www.startnext.com/rodachtalbahn-in-not

    Und um hier mal wieder ein paar Bilder einzustellen:


    798 731 passiert bei der Einfahrt in Nordhalben den Lokschuppen:


    Der schöne Unterwegsbahnhof Dürrenwaid:


    Steinwiesen, die heutige Endstation in Richtung Kronach:


    Und noch der Link auf die Vereinsseite: https://www.rodachtalbahn.de/


    Grüße,

    Rolf