Beiträge von Rolf

    Liebe Bimmelbahnfreunde,


    da ich an den Arbeiten zum Einbau der Brücke beteiligt war, kann ich heute einen kleinen Bildbericht erstatten. Am 15.10.2020 kam der Kran. Neben dem Brückeneinbau wurde der Termin genutzt, einen Schotterwagen der Gattung Fcs auf das Gleis zu setzen, der künftig bei der Streckenunterhaltung helfen wird. In der ganzen Zeit herrschte permanentes Regenwetter, aber wie hieß es mal: Alle Wetter - die Bahn!


    Zunächst wurde die Brücke einmal probeweise in ihre Widerlager eingesetzt. Gut erkennbar: Die Laufstege und Geländer liegen noch auf dem "Paket":


    Die Brücke paßte ;-) Und so wurde sie auf der gesperrten Straße abgesetzt, um Stege und Geländer montieren zu können:



    Die Brücke ist montiert und in die Widerlager eingehoben, jetzt fehlen "nur noch" Schwellen und Schienen und die Geländer müssen mit den Teilen an den Widerlagern verschweißt werden:



    Da die Brücke im Bogen liegt, müssen Schwellen mit Überhöhung zum Einsatz kommen. Wegen der Niet- und Schraubköpfe mußten die Schwellen an ihrer Unterseite aufwendig an diese Unebenheiten angepaßt werden. Die Schwellen- und Schienenmontage dauerte den ganzen 16.10. von halb acht Uhr morgens bis nach Sonnenuntergang, aber dann konnte der Skl mit dem Fcs am Haken als erste Rangierfahrt seit Ende 2019 wieder hinüberfahren... Schwellen werden verlegt:





    Schienen:



    Am 17.10. folgten dann noch die Montage der Entgleisungsschutzeinrichtung und Stopfarbeiten, danach konnten wir die Sh2- Scheibe entfernen, das Baugleis war wieder Streckengleis!


    Hier die Brücke am 17.10.:


    Und von der Rodach aus:



    Am 17.10. konnten dann an der bis dahin auf dem Schienenweg nicht erreichbaren Strecke bis Steinwiesen Unterhaltungsarbeiten erfolgen und am Sonntag fuhr zum ersten Mal wieder der Schienenbus auf der Gesamtstrecke. Nun bleibt "nur" noch, den enormen Finanzaufwand angesichts der fehlenden Einnahmen zu stemmen, zumal für den Zug auch die HU ansteht. Spenden sind natürlich ebenso willkommen wie ein Besuch dieser gemütlichen Museumsbahn im Frankenwald.


    Viele Grüße,

    Rolf


    https://www.rodachtalbahn.de

    Das ist das üble heutzutage: Da machen sich Leute die Mühe, altes Gerät instandzusetzen und zu zeigen. Der Themenersteller macht sich die Mühe, Bilder zu fertigen, zu bearbeiten und hochzuladen. Und dann kommen welche daher, die einen Fehler finden - ok, das ist völlig in Ordnung. Und es ist auch in Ordnung, auf den Fehler hinzuweisen, denn dadurch können auch die "Macher" lernen. Aber die Art und Weise, die Arbeit anderer als "Kasperkram" runterzumachen, geht gar nicht. Da fragt man sich: Selbst schonmal was ehrenamtlich geleistet? Selbst schonmal was präsentiert? Oder nur meckern können? Schon mal nachgedacht über den Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und arroganter Besserwisserei? Ich habe leider den "ungerupften" Beitrag nicht gesehen und würde mich freuen, wenn der Themenersteller über seinen Schatten springen könnte, an das Sprichwort von der deutschen Eiche und der Wildsau denkt und die Bilder wieder zeigt. Den Kritikern sei gesagt: Ich lerne gern dazu und wer wirklich was weiß, der kann ja klar benennen und begründen, was wo warum falsch dargestellt ist. Wer das nicht tut, reißt nur die Klappe auf, basta.

    Liebe Bimmelbahnfreunde!

    Nicht nur, weil das Foto des Threaderstellers leider nicht mehr sichtbar ist, muß hier mal der Staub weggeblasen werden. Die Eisenbahnfreunde Rodachtalbahn brauchen Eure Hilfe! Zum einen hat die CoV- Pandemie wie bei anderen Museumsbahnen auch zu erheblichen Einnahmeverlusten geführt, zum anderen wird sehr viel Geld für die dringend nötige Sanierung einer Brücke und die Hauptuntersuchung der Schienenbusgarnitur benötigt. Deswegen wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, wobei sich der Verein eines "crowdfunding-" Modells bedient. Natürlich hilft auch eine "ganz normale" Spende an den Verein. Hier mal der Link zur Aktion mit Vorstellungsvideo: https://www.startnext.com/rodachtalbahn-in-not

    Und um hier mal wieder ein paar Bilder einzustellen:


    798 731 passiert bei der Einfahrt in Nordhalben den Lokschuppen:


    Der schöne Unterwegsbahnhof Dürrenwaid:


    Steinwiesen, die heutige Endstation in Richtung Kronach:


    Und noch der Link auf die Vereinsseite: https://www.rodachtalbahn.de/


    Grüße,

    Rolf

    Liebe Bimmelbahnfreunde,

    um hier mal den Staub wegzupusten: Auch die Parkeisenbahn Vatterode hatte wegen der Coronapandemie keinen leichten Start, insbesondere die Kombiveranstaltung zu 140 Jahre Bergwerksbahn mußte leider ausfallen. Am Pfingstwochenende konnte aber endlich die diesjährige Saison starten, wenn auch mit den Lästigkeiten, die der Infektionsschutz so mit sich bringt. Es hat aber alles gut geklappt und wir konnten an dem ersten Fahrwochenende knapp 500 Fahrgäste befördern. Die kommenden Fahrtage findet Ihr auf der Homepage. Wer mitfahren will, der lasse sich nicht von der Reservierungspflicht abschrecken: In aller Regel klappt auch eine Reservierung unmittelbar am Fahrtag vor Ort. Ein neues Video zum Pfingstwochenende gibts auch:

    Viele Grüße,
    Rolf

    Hallo,

    die Rahmenbedingungen haben sich ganz einfach sehr zum schlechten verändert. Ich habe zu Schulzeiten massiv die Werbetrommel für die Bundesbahn gerührt und mich z.B. geweigert, an der Kursfahrt nach Florenz mit dem Bus teilzunehmen, was mir ein Gespräch mit dem Direx samt Vorwurf, ich wäre faschistoid und würde der Mehrheit meinen Willen aufzwingen wollen, einbrachte. Ich kann schon sagen, ich habe mit bescheidenen Mitteln versucht, das richtige zu tun. Und dennoch ist die (ohne breite gesellschaftliche Akzeptanz nicht zu denkende) deutsche Verkehrspolitik über uns hereingebrochen. Was soll der ohne Zweifel oft einsatzfreudige EIsenbahner mit diesem durch Rückbau- und Ausschreibungswahnsinn kastrierten System anfangen? Möge es so sein, daß wir endlich in andere Richtung steuern, ich sehe das noch nicht und bin heute in der Lage, mit dem Fahrrad auf Arbeit zu fahren. Und auch da darf ich mich täglich über die Absurditäten der motorisierten Verkehrsteilnehmer und über die einseitige Berücksichtigung ihrer Intreressen durch die Planer "freuen".

    Grüße,
    Rolf