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  2. T47 007

Beiträge von T47 007

  • Waldeisenbahn Bad Muskau 2025

    • T47 007
    • 8. Mai 2025 um 07:32

    Hallo Marian,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die Beiträge zu den Bauarbeiten habe ich mit Interesse verfolgt, aber trotzdem zuletzt leicht den Überblick verloren, was schon erledigt ist und was noch geplant ist. Ich drücke die Daumen, dass die restlichen Arbeiten an den Gleisen über den nächsten Winter abgeschlossen werden können und vor allem, dass endlich die lang ersehnte Abnahme der Hilax erfolgt - Sven hat hart daran gearbeitet und sich diese Krönung seiner Arbeit wirklich verdient.

    Weiter so und allzeit gute Fahrt!


    T47 007

  • Waldeisenbahn Bad Muskau 2025

    • T47 007
    • 7. Mai 2025 um 07:16

    Hallo,


    wie ist den eigentlich der aktuelle Stand der Großprojekte zur Zukunftssicherung der Waldeisenbahn, d. h. der Sanierung der Tonbahn, Schwellentausch nach Bad Muskau/Kromlau sowie beim neuen Besucherzentrum? Und steht's mit der offiziellen Inbetriebnahme der Hilax?


    Viele Grüße,

    T47 007

  • Unterwegs auf der Görlitzer Kreisbahn

    • T47 007
    • 24. April 2025 um 18:02

    Hallo,


    in Königshain gibt es neben der Feldbahn vom Granitabbau-Museum noch eine zweite Feldbahn in privater Hand. Diese befindet sich ganz grob gesagt gegenüber vom früheren Bahnhof Königshain-Hochstein. Ausgehend von einem Landwirtschaftsbetrieb zieht sich ein Gleis zwischen Weiden recht steil den Berg bis zum Waldrand hoch. Bei Sachsenschiene ist diese Bahn als "Privatanlage Fest" gelistet, laut Bahn-Express soll es dort sechs Loks geben. War dort mal jemand und hat vielleicht sogar jemand Fotos vom dortigen Betrieb?


    Freundliche Grüße!

  • Finanzierung der Schmalspurbahnen

    • T47 007
    • 9. April 2025 um 19:50

    Hallo,


    inzwischen ist dieser Faden schon 12 Seiten lang und gerade die Finanzierung des SPNV wurde zuletzt intensiv diskutiert. Was für mich aber noch nicht klar ist (vielleicht habe ich es auch überlesen?), ist die Frage, wie endgültig die Mittelreduktion für die sächsischen Schmalspurbahnen denn nun wirklich ist? Der sächsische Haushalt für die Jahre 2025/26 liegt zumindest nach meinem Kenntnisstand bisher nur als Entwurf der Minderheitsregierung vor (Pressemitteilung vom 24.03.2025 => https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1085731), wird in dieser Form aber nicht beschlossen werden, da die Oppositionsparteien natürlich mit zahlreichen Punkten nicht einverstanden sind. Es wird jetzt also einiges an Verhandlungsgeschick von Nöten sein, um einen konsensfähigen Haushalt hinzukriegen, der zumindest von Teilen der Opposition mitgetragen wird. Wäre es da nicht naheliegend, medial einen möglichst großen Aufschrei auszulösen um in der jetzigen Verhandlungsphase noch den ein oder anderen Euro rauszuholen? Gerade sowas wie "Arbeitsplatzabbau" und Streichung von Leistungen macht sich doch immer gut um die Politik ein wenig unter Druck zu setzen...?

    Sollte die zukünftige Mittelverteilung noch nicht endgültig feststehen, würde ich auch besser verstehen, warum sich die SDG noch nicht zu ihren Plänen hinsichtlich des Umgangs mit weniger Mitteln geäußert hat.


    Nachdenkliche Grüße,


    T47 007

  • Die Kleinbahn Horka - Priebus

    • T47 007
    • 29. November 2024 um 21:45

    Hallo.

    Zitat

    Ne, mal ehrlich, in Lodenau wohnen 400 Leute und in Rothenburg 4300. Wie will man da einen halbwegs wirtschaftlichen Betrieb organisieren auf der kurzen Stecke mit dem geringen Potenzial?

    Auf den ersten Blick mag die Kleinstadt Rothenburg mit ihren rund 4300 Einwohnern tatsächlich kein so großes Verkehrspotenzial haben. Allerdings findet sich zukünftig in unmittelbarer Bahnhofsnähe nicht nur die Grund- sondern auch die Oberschule mit entsprechendem Verkehrsbedürfnis. Dann gibt's auch noch die Polizeihochschule, zugegebenermaßen etwas außerhalb der Stadt, aber nicht weit weg von der Bahn. Wird zwar alles nicht reichen um täglich 1000 Fahrgäste auf die Schienen zu bringen, aber vielleicht sollte man auch mal etwas weiter denken. Die Anbindung von Rothenburg mit (Wieder-)Einrichtung eines oberen Bahnsteigs in Horka würde zudem viel bessere Reisemöglichkeiten aus Rothenburg und Horka nach Hoyerswerda oder von Niesky nach Weißwasser und Cottbus bringen - zumindest wenn Horka Taktknoten würde, was mit den aktuellen Fahrzeiten funktionieren müsste. Im Gegenzug könnte die unsinnige Doppelbedienung der Strecke Horka - Kodersdorf - Görlitz durch RB 64 und RB 65, die hier quasi im Blockabstand fahren, wegfallen. Am Ende könnte Rothenburg so ohne zusätzliche Verkehrsleistungen angebunden werden.

    Allerdings: Für die Reaktivierung im SPNV braucht es vor allem eins: Geduld und Beharrlichkeit. Falls die Reaktivierung tatsächlich kommen sollte, wovon ich angesichts der allgegenwärtigen Finanznot der öffentlichen Kassen nicht ausgehe, dann reden wir hier trotzdem von Jahren, die es noch dauern wird, bis wieder regulär Züge nach Rothenburg rollen. Insofern ist es ehrlich, dass der ZVON keine falsche Hoffnungen weckt, aber ein sehr gutes Zeichen, dass zumindest Sonderfahrten unterstützt werden sollen.

    Zitat

    In der Region muss man schon froh sein, das zwischen Hoyerswerda und Niesky noch SPNV angeboten wird, die Fahrgastzahlen dort sind wirklich nicht berauschend und das war es früher schon nicht vor der ewigen Sperrung als ich dort noch mit den Ganzzügen regelmäßig gefahren bin, da konnte man immer gut zu den häufigen Kreuzungen die Fahrgäste im Triebwagen zählen.

    Vorsicht mit dieser Aussage. Im Gegensatz zu den Erwartungen vieler hat sich die RB 64 Görlitz - Niesky - Hoyerswerda sehr gut entwickelt. Es sind inzwischen wesentlich mehr Leute unterwegs als vor dem Streckenausbau. Es kommt gar nicht mal so selten vor, dass der Regioshuttle für die Nachfrage zu klein ist (also dafür, dass alle einen guten Sitzplatz finden). Die Route ist aus Görlitzer und Nieskyer Sicht eine schnelle Verbindung nach Leipzig, meist von den Fahrzeiten her vergleichbar mit der Fahrt über Dresden, aber eben nicht so überfüllt wie RE 1 und erst recht RE 50. Die Fahrplanänderung durch den Bahnhofsumbau in Hoyerswerda mit längeren Umsteigezeiten in Hoyerswerda wirkt sich im Moment allerdings eher negativ aus.

    Zitat

    Ich bin mal auf das Sonderfahrten- Angebot 2025 gespannt.

    Nach den Fahrten am 4. Advent in diesem Jahr dürften im kommenden Jahr Fahrten zum Sommerfest Anfang August und zum Prellbockfestwochenende Anfang Oktober gesetzt sein. Wobei ich mir neben den historischen Zügen auch mal was zeitgemäßeres wünschen würde um zu zeigen, wie moderener ÖPNV aussehen kann. Vielleicht findet sich dafür ja auch noch ein passender Anlass...

    Zitat

    Verlädt man in Horka Gbf auf der Nebenbahnseite nach der Inbetriebnahme eigentlich wieder Holz oder ist das gar nicht mehr angebunden?

    Eine der Bausünden des Ausbaus der Niederschlesischen Magistrale: die Kappung des Gleisanschlusses zu den Ladegleisen in Horka Gbf. Mal abgesehen davon, dass der Oberbau der Nebengleise inzwischen ziemlich marode ist, die Ladestelle wäre geradezu ideal. Aber zumindest hat Horka verhindert, dass auch auf dieser Fläche Solarpanele aufgestellt werden, weil man die Fläche doch sinnvoller nutzen könne. Aktuell gibt es auch mal wieder Überlegungen, in der Gegend Gewerbeflächen neu zu erschließen, ob diese allerdings auch den Bereich der Ladegleise (ehemals Wolf Systembau) umfassen, weiß ich nicht. Außerdem gibt es auch dort schon eine Bürgerinitiative dagegen...


    Grüße und Fahrt frei nach Rothenburg!

  • Betrieb der Döllnitzbahn 2025

    • T47 007
    • 9. November 2024 um 10:56

    Hallo,


    ich habe gerade dazu gesehen, dass der Förderverein "Wilder Robert" e. V. wohl Anteile der Döllnitzbahn übernimmt, zumindest berichtet die LVZ davon: https://www.lvz.de/lokales/nordsa…RLXPJACFHU.html

    Da der Bericht hinter der Paywall steckt und Zeitungsmeldungen hin und wieder mit Vorsicht zu genießen sind, wollte ich mal fragen, ob vom hier versammelten Publikum jemand näheres dazu weiß?


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende.

  • Erster Dampf auf der Kohlebahn Meuselwitz

    • T47 007
    • 26. Juni 2024 um 19:47

    Hallo,


    aus familiären Gründen war ich am Sonnabend in der Gegend und eher zufällig hab' ich mal geschaut, ob die Kohlebahn fährt. Viel Hoffnung hatte ich nicht, da ja meist nur sonntags gefahren wird, aber siehe da: Dampfwochenende. Also gab's am Nachmittag mal einen kurzen Abstecher nach Regis und Haselbach.

    In Regis liegt der derzeitige Endpunkt sehr versteckt, was angesichts des Zustands vielleicht auch besser ist. Immerhin ist eine Änderung in Sicht: ein neuer Endbahnhof, der dann auch endlich die Möglichkeit bieten wird, die Lok umzusetzen, ist im Entstehen. Aktuell sieht's so aus:

    Blick Richtung Meuselwitz


    Blick Richtung zukünftiges Streckenende


    Und das Streckenende mit Weiche selbst. Eine Verbindung mit dem "richtigen" Kohlebahngleis gibt es noch nicht, die wäre im linken Gleis hinter meinem Rücken zu finden.


    Da der Endhaltepunkt sowohl lichttechnisch als auch vom Motiv her nicht sonderlich einladend war und der Zug ewig nicht kam, wurde noch nach Haselbach gewechselt. Etwas sollte es auch dort noch dauern, bis ein erster Pfiff im Wald zu vernehmen war. Wenig später tobt der kleine Zweiachser mit Volldampf durch den "Westernbahnhof".


    Ca. 10 Minuten später ist das Züglein zurück aus Regis und damit Zeit für die zahlreichen Fahrgäste sich am Kuchenbasar zu bedienen. Und die Dampflok durfte sich am Wasserkran ebenfalls stärken. Zeit dafür blieb mir leider nicht und somit gibt's auch keine weiteren Bilder davon.

    Ganz aktuell sei aber noch auf einen Artikel in der LVZ verwiesen, nach dem die drei von der Kohlebahn erworbenen Be 4/4 der Bergbahn Lauterbrunnen - Mürren (BLM) angekommen sind. Man träumt wohl von einer Art "S-Bahn-Zubringer" von Meuselwitz als nach Regis.

    => LVZ-Meldung (Bezahlschranke)

    Bin mal gespannt, wie man die Umspurung und die Antriebsproblematik lösen will. Wobei es mir ja ehrlich gesagt lieber wäre, wenn man sich wieder mehr auf die eigene Geschichte und damit die Kohlebahn besinnen würde...


    Grüße!

  • Raw Görlitz gestern und heute

    • T47 007
    • 6. Mai 2024 um 21:37
    Zitat von Niels

    Es gab/gibt zu viel Interesse. Die Veranstaltung scheint ausgebucht:
    https://rail-s.de/events/rail-s-…tuev-sued-rail/

    Hallo,


    Das sind unterschiedliche Veranstaltungen: erst Rail.S-Event, im Nachhinein "Aben der offenen Tür" für jedermann. 18 bis 20 Uhr.


    Grüße!

  • [CZ] Überlandstraßenbahn Liberec - Jablonec

    • T47 007
    • 27. März 2024 um 18:28

    Hallo,


    die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde bieten eine Sonderfahrt am 14.07.2024 (ein Sonntag) an, bei der neben einer Fahrt mit eben dem alten Prager Gespann von Liberec nach Jablonec auf ein Besuch bei der Zahnradbahn Korenov auf dem Plan steht:

    Isergebirge - OSEF e.V.

    Fahrt frei!

  • 175 Jahre Löbau-Zittauer-Eisenbahn

    • T47 007
    • 11. Juni 2023 um 15:32
    Zitat von TRO

    Hallo,

    da ich keinen aktuellen Stand habe zum Abschnitt von Nieder-C nach Herrnhut, was WÄRE den nötig um zumindest mit Streckenklasse A und V-Max 30 fahren zu können ? Ein paar Schienen fehlen oder liegen daneben, soviel weiß ich.

    Mfg TRO.

    Zunächst wäre es mal notwendig, eine Genehmigung zu erhalten, überhaupt irgendwie die Strecke nutzen zu dürfen bzw. etwas an ihr machen zu können. Sowas lehnt die DB Netz als Infrastrukturbetreiber (die DRE ist zwischen Niedercunnersdorf (ausschließlich) und Oberoderwitz inzwischen wieder raus) bisher konsequent ab. Man möchte die Gleise lieber erstmal abbauen (lassen?) und dann die Strecke für einen Radwegbau verkaufen. Aber ich schweife ab...

    Nach dem rechtlichen Zugriff auf die Strecke müsste diese natürlich freigeschnitten werden, was angesichts der Größe einzelner Gewächse sicher harter Auseinandersetzungen mit den Naturschutzbehörden bedarf. Dann müssten die Brücken einer Prüfung und ggf. Instandsetzung unterzogen werden, was insbesondere bei den großen Viadukten nicht unbedingt eine Kleinigkeit sein dürfte. (Diese beiden Schritte wären übrigens auch für den Radwegbau erforderlich.) Weiterhin ist der Oberbau an einigen Stellen in Stand zu setzen - an den (vergleichsweise wenigen) Stellen mit Holzschwellen sind diese zu wechseln, zudem müssten sich noch ein paar weitere Stellen gerichtet werden. Inwieweit über die Jahre der Unterbau durch Feuchtigkeit ruiniert wurde und erneuert werden müsste, wird man wahrscheinlich erst sehen, nachdem die Strecke freigeschnitten ist. Kritisch könnte der Einschnitt zwischen Obercunnersdorf und Herrnhut sein, wo u. a. die neue B178 dazu geführt hat, dass sehr viel Wasser unkontrolliert in den Einschnitt geflossen ist. Aber auch unweit des Viadukts von Herrnhut gibt's eine Stelle, an der der Schotter abgesackt ist. Ansonsten ist der Zustand des Oberbaus gar nicht so schlecht, große Teile der Strecke wurden in den 1980er Jahren umfassend erneuert und die verwendeten Betonschwellen zeigen erfreulicherweise keine Alkalischäden.

    Für die Nutzung des Gleises über Herrnhut hinaus wäre zudem die Wiederherstellung des Bahnübergangs der S144 zwischen Herrnhut und Ruppersdorf erforderlich, wo die DB vor ein paar Tagen aus Gründen der Verkehrssicherheit den vorhandenen BÜ ausbaut hat. => https://www.saechsische.de/loebau/verkehr…62965-plus.html (Bezahlschranke)

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