Beiträge von Feldbahn-Alex

    Hallo,


    ein paar schöne Bilder finden sich hier: Der Grenzabschnitt der BGS Abteilung Goslar - Nordabschnitt (wolfgangroehl.de)


    Zur von Reiner erwähnten Schachbretttafel gab es mal hier etwas: Die Schachbretttafel von Ellrich (ig-hsb.eu)


    Das zum Einfahrtsignal zugehörige Vorsignal stand rund 500 Meter in der leichten Rechtskurve (von Walkenried aus gesehen) auf niedersächsischen Gebiet, ungefähr Km 141,2. Und das wurde Mitte der 80er Jahre definitiv noch mit Gasflaschen der DR betrieben, wozu ein Eisenbahner auf den Gleisen bis zum Signal lief und durch Grenzer begleitet worden ist.


    Der BGS lief gelegentlich in 2-3 Meter Entfernung nebenher. Wie nah die "Grenzschützer" sich oft gegenüber standen kann man gut beim ersten link sehen.


    Ich wiederhole es gerne noch einmal: Die Vorschriften waren das eine - wie es gelebt worden ist war das andere. Walkenried hatte ja Bahnfernsprechverbindung nach Ellrich. Da wurden auch schon mal gegenseitig!!! Weihnachtswünsche oder Neujahrswünsche ausgetauscht. Hätte nie sein dürfen... gab es aber.

    Reiner... ich war mit meinem Vater nahezu wöchentlich da. Kann mich noch sehr gut an alles erinnern. Wir haben den Urlaubsgästen der Ferienwohnung das immer gezeigt.


    Beim Grenzübergang Worbis wurde er oft für seine sachliche und neutrale Erläuterung dir die DDR-Grenzer gelobt.


    Auch wenn einiges langsam verblasst. Was in Büchern steht ist das eine... das selbst erlebte das andere. Vieles in Büchern ist richtig. Was nicht dein durfte wird oft auch nicht geschrieben.


    Reiner: Bild gerne per PN oder Email

    Hallo,


    also wie das technisch nun war kann ich auch nicht mehr sagen. Fakt ist, das das Tor "irgendwie" nach den 2 Durchfahrten mit dem Signal gekoppelt worden ist.


    Und was den Gasflaschentausch angeht: Selbst noch als Kind MEHRFACH gesehen. Der BGS war übrigens sehr human in unserer Gegend und es gab sogar mal gegenseitig "Hallo".


    Die Grenztruppen hatten in Höhe des Aussichtspunktes sogar vorgelagerte Abhörposten. Im Himmelreich gab es auch "stille Briefkästen". Alles auf BRD-Gebiet.


    Einen Eisenbahner ohne Begleitung habe ich nie gesehen.

    Moin zusammen.


    Mein Opa erzählte, das Sugnal wR gezogen. Nur der Stellwerker hatte vergessen das Tor zu öffnen.


    Später wurde es nach dem 2. Durchbruch durch ein Stahltor ersetzt und mit dem Seilzug der Signale (Vor- und Hauptsignal) gekoppelt.


    Reiner, ich muss Dixh leider korrigieren. Die Grenzer liefen meist mit dem Reichsbahner zusammen auf den Gleisen bis zum Vorsignal.


    Da traute man den "Linientreuen" nicht.

    Moin,


    ich halte Rainer für einen vertrauenswürdigen Forumianer mit hinreichend Praxis. Er schreibt doch nicht von vollständiger Betriebseinstellung. Auch die veröffentlichte Vergabe hat keinen Bezug zur "überwiegenden Betriebseinstellung" sondern ist lediglich dem üblichen Vergabgeverfahren geschuldet - ohne CORONA!


    Wenn sich hier jetzt jemand anmeldet und dementiert, dann muss man auch das mit Vorsicht betrachten. Der User gibt keiner Informationen über sich preis. Auch kennt von uns niemand den genauen Wortlaut des Mitarbeiterbriefes der HSB. Betrifft es "nur" das Fahrpersonal? Sind alle Mitarbeiter*innen angeschrieben worden? Also: ruhig Blut, Leute!!!

    Hallo Volker,


    leider nein. Ich weiß nur, dass nein Opa mit ner 50er mal das alte Holztor kaputtgefahren hat. Einfahrtsignal war gezogen aber das Tor geschlossen...


    Dif haben sich dann geweigert die Lok zu verlassen. Sollten zur Vernehmung ins Bahnhofsgebäude. Und die Grezschützer haben se nicht auf die Lok gelassen. War ja westdeutsche Hoheitsgebiet.


    Nach vielen Telefonaten bis zur BD Hannover durften sie wieder ausfahren. Einige Wochen später hat nen anderes Personal das erneuerte Tor noch mal kaputtgefahren. Danach wurde es mit dem Seilzug des Einfahrtsignals gekoppelt.


    Interessant war auch immer der Gasflaschenwechsel der auf westdeutschem Gebiet aufgestellten Signale. Ein Reichsbahner begleitet von 2 Grenzern. Immer schön auf dem Gleis auf westlichem Territorium. Der BGS ist dann gelegentlich parallel auf dem Weg neben den Gleisen gelaufen.


    Gab da einiges mehr als die "bekannten" Unfälle und Zwischenfälle. Zum Beispiel wurden die Anschriften an den Wasserkästen von über Ellrich-Walkenried überführten Museumsloks erst in Walkenried angebracht und nicht schon im Osten mit Grüßen versehen.


    Aber das mit dem Schneepflug kenne ich auch nicht näher.


    Dafür war ich mit meinem Vater damals beim FDL, als die Anfrage aus Elleich kam, ob Walkenried einen Triebwagen schicken könne. Gänsehaut pur!


    Wir hätten mit nach Ellrich fahren können. Da die Reisepässe Zuhause lagen haben wir es gelassen. Wegen des kleinen Grenzverkehrs hätten wir grds. gekonnt. Zwar nicht ins Sperrgebiet aber.. wie haben dann die letzte Fahrt des Tages mitgemacht.