Beiträge von Feldbahn-Alex

    Hallo Stefan,


    die Gedanken sind frei... :-)


    Hier muss doch auch mal was andiskutiert werden können, ohne es gleich klein zu reden. Und da ist einer der Punkte "Attraktivitätssteigerung" im Selketal. Und wenn es Dir besser gefällt nenne es nicht "wirtschaftlicher" sondern "verlustminimierend".


    Man könnte ja auch gleich versuchen die ganze Serie in Griechenland zu kaufen, das wäre es keine Einzelgängerin... :-) :-) :-)

    Hallo Volker,


    ja, aber das müsste eine NBL auch (zwar nicht gekauft, aber aufgearbeitet...). Die Frage ist doch, ob eine "kleinere" Dampflok im Unterhalt und der Aufarbeitung günstiger und oberbauschonender wäre.


    Du kaufst Dir doch sicherlich auch keinen 300 PS-SUV, wenn Du nur in der Stadt zum nächsten Supermarkt fährst. Es sei denn, das Teil ist "Prestigeobjekt" und Du kannst es Dir leisten :-)


    Der Verfechter von "Splittergattungen brauchen wir nicht" ist doch nicht mehr da.

    Nun müsste man auch wieder über die V30C-Aufarbeitung mit Neumotorisierung, den T3 oder den Wittenberger VT nachdenken...

    Hallo Stefan,


    es geht ja nicht darum, OB Material vorhanden ist (die 31 oder 33 aufzuarbeiten und teilerneuert wären ein Traum als ehemalige Planloks in NDH...) sondern darum, dass eine Loktype vorhanden ist, die einigermaßen wirtschaftlich im Selketal eingesetzt werden könnte.

    Hallo,


    den "alten" Lokbesatzungen nach waren "Kirchturmrenner" usw. auf den Mallets alles andere als ein angenehmer Dienst. Ebenso auf den beiden Dreibeinen.

    Teilweise auf Kohlehaufen hockend, Rostbeschickung nur unzureichend möglich, Schlacke ziehen,...


    Ein Neubau wäre eine Option, allerdings haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen seit IK und 99 2324 auch verschärft.

    In Volos (Griechenland) stehen die "Nachbauten" von Jung seit Jahren (Jahrzehnten) abgestellt. Die Firma A. Jung hat im Jahr 1951 für die Thessalischen Meterspurbahnen in Griechenland sechs 1'C1' h2-Tenderlokomotiven gebaut. 2017 standen sie nicht mehr im freien sondern unter Dach:

    http://www.lokschau.de/spap2017/


    Die waren sogar ölgefeuert.


    1990 befasste sich die DR sogar mal damit! http://www.buntbahn.de/modellb…tview.php?t=11322&start=0

    Hallo 217 055,


    Ich bin im Harz aufgewachsen und habe da fast 25 Jahre gelebt. Ich war auch in der IG HSB sehr aktiv und rechts früh nach der Wende Mitglied. Ich behaupte daher mal, Region und Menschenschlag dort gut zu kennen...


    Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich Coradia Lint oder ähnliche unbequemen Rappelkisten da fahren sehen möchte. Das war eher eine Anspielung auf die Innovationsfähigkeit und Weitsichtigkeit der NWE. Und was den "Durchschnittstouri" anbelangt... unterschätze den nicht hinsichtlich seiner Ansprüche was Komfort usw. betrifft. Wir alle sollten mal unsere Eisenbahnfreundebrille runternehmen. Wernigerode - Brocken ist nur Leute auf den Berg karren.


    Wenn moderne Fahrzeuge so verteufelt wären... warum modernisiert die RhB kontinuierlich?!?

    Die Versuche, die Selketalbahn interessanter zu machen, haben bisher nicht funktioniert - trotz Verlängerung nach Quedlinburg. Man kommt leider nicht darum, das HSB-Konzept komplett zu hinterfragen und das betrifft auch den Fahrzeugeinsatz. D

    Hallo Eckhard,


    ich stimme Dir da voll und ganz zu. ABER: Teilweise wurden hier Fehler vor Jahren gemacht, die sich jetzt rächen und zum anderen ist das Hauptproblem im Selketal sicherlich (auch) abseits der HSB zu suchen...


    Es fehlt ein touristisches, ländergrenzen übergreifendes Gesamtkonzept. Dazu müssten die Kommunen und Landkreise GEMEINSAM an einem Strang ziehen und die regionalen Partner (wie die HSB) mit einbinden Das untere Selketal bietet eine Vielzahl schöner Streckenabschnitte, die mit Wanderungen kombiniert einen kurzweiligen (Eisenbahn)Tag versprechen. Aber

    was soll ich da, wenn

    • das Zugangebot miserabel ist
    • Die Bahnhöfe und Haltepunkte katastrophal aussehen (Alexisbad)
    • keine gute Anbindung des ÖPNV besteht
    • keine Vernetzung des ÖPNV besteht
    • die Gastronomieeinrichtungen "überschaubar" sind
    • kommunaler Starrsinn Entwicklungen verhindert.

    ...


    Bei der HSB hat man den Oldtimerzug um pseudo-historisierte Wagen verstärkt, damit man mehr Touris mit den Malltas auf den "Berg der Deutschen" schleppen kann, M. Wissens wurden dafür sogar die Grenzlasten der Malltes erhöht!

    Stattdessen vergammelt ein Schienencabriolet in Gernrode und die Totgeburt Fahrradwagen hat man als "neues Cabriolet" umgebaut. Wieso hat man die 2achsigen Packwagen überwiegend ausgemustert?!? Wegen Ihrer Laufeigenschaften im vergleich zu den Drehgestellwagen. und nun soll der geneigte Urlauber also in einer offenen Rappelkiste mit 2 Achsen über den Ramberg gezogen werden...


    Hätte man die "modernisierten" 3 Wagen nicht weiter historisiert und wieder rot/elfenbein lackiert, hätte man den "heimlichen Traditionszug" aus dem Selketal (dir drei Wagen wurden kurz nach der Grenzöffnung gerne zusammen im Selketal als Zugeinheit eingesetzt) wieder als ansprechenden Dampfzug mit der 5906 oder 6001 dort fahren können.


    Der Modernisierung der Harzkamele, des T3 und der 199 301 stand bislang angeblich der OBL im Weg, sonst könnte man die Kamele schon länger umweltschonender und effizienter einsetzten... auch der Neuverkabelung des T§ stand man bisher aus "musealen Gründen" nicht offen gegenüber. Der 199 301 einen neuen Antriebsstrang und einen modernen Heizkessel und Kameras für Ein-Mann-Bedienung zu verpassen - auch dem standen wohl Entscheidungen aus der Führungsetage entgegen, wenn man des Aussagen von Betriebseisenbahnern Glauben schenken darf (was ich tue!).


    letztendlich könnte mit einer moderaten technischen Modernisierung der historischen Fahrzeuge (GHE T1...) auch ein interessanter Verkehr im Selketal und darüber hinaus entstehen.


    Nur: die Hauptprobleme liegen an anderer Stelle, siehe oben.


    Und unterm Strich muss man mal auf die Historie schauen. Die NWE war immer innovativ unterwegs. Die HSB setzt auf DDR-Flair der 80er Jahre. Und das seit 1993. Das konnte m. M. eine Zeit lang gut gehen, ist inzwischen aber ein alter Hut. Und , ja der vergleich ist umstritten..., schaut auch die SOEG an. die Themenzüge und die Herrichtung der Hochbauten sind eine Augenweise und das Konzept geht auf. Gepaart mit Regelverkehr und behutsam modernisierten Fahrzeugen.


    Vielleicht ist es an der Zeit, für die "Touris" Panoramawagen anzuschaffen...?!? Zurück zu den Wurzeln der NWE... Das ganze gepaart mit verschiedenen Zugkompositionen eingebettet in ein GESAMTkonzept (incl. Rübelandbahn...?) könnte funktionieren. Ein Blick ün die Alpen (DFB, RhB,... Österreich) könnte auch nicht schaden - man muss eben nur wissen, wohin man will und was man will.

    Sich isoliert mit dem Alleinstellungsmerkmal "Die Grüßte unter den Kleinen" zu positionieren ist nicht zukunftsfähig. Und die Informationspolitik... nun ja...


    Einige wenige Kilometer nördlich baut man Wasserstofftriebzüge. Was spricht gegen moderne, klimatisierte und umweltfreundliche Fahrzeuge, kombiniert um historisches Material. Für die Massen "grün" mit Brennstoffzellenantrieb in den Nationalpark usw. Steigert auch die Ökobilanz des Unternehmens :-)

    Und schon sind wir wieder bei einem weiteren Kernproblem: Politik und deren Geldhahn

    Hallo,


    schau mal hier: http://115518.homepagemodules.…er-Selketal.html#msg15976


    Und wenn Du da mal nachfragst besteht die Chance, eine handvermessene Zeichnung zu bekommen - Die war Grundlage meines Wagens 900-520. Wegen Urheber - Schutz kann ich sie Dir nicht einfach geben.


    Für mein Modell steht der 900-520 Pate. Diesen Wagen hatte 1985 ein Eisenbahnfreund vermessen. Leider liegen daher nur für dieses Exemplar gesicherte Maße vor, da die Angaben der LüP in der Literatur und bei den Fahrzeugbeschriftungen schwanken und nicht gesichert gesagt werden kann, ob und wo abweichende Maße bestanden haben. Es ist zu vermuten, dass diese Abweichungen lediglich im Bereich der Bühnen und/oder der Rahmenlänge bestanden haben, da unterschiedliche Spenderfahrzeuge Grundlage des Neuaufbaus waren. Da jedoch keinerlei Zeichnungsunterlagen mehr auffindbar sind, kann hier nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden, dass alle Wagen einen identischen Wagenkasten besessen haben.