Beiträge von bremerbahn

    Die großen Neubau-Kipploren waren schon sehr robust aufgebaut und vertrugen eigentlich längere Einsatzabschnitte ohne großen Instandhaltungsaufwand. So wurde immer solange gefahren, bis ein Lager Auffälligkeiten zeigte. Solange galten die wohl als wartungsfrei. In der Grube Burgwall hatte man ja gleich eine Betriebswerkstatt nebenan, wo man sich notfalls einen Wagen gleich ansehen konnte.


    LKM250341 als Werklok 100-9 zwischen den inzwischen vollgelaufenen Tonstichen bei Zehdenick


    Bis zum Schluß (1997?) waren auf der Strecke zum Werk Zehdenick Fahrten mit 30-40 Kipploren üblich, da auf bis auf die Unterführung der Bahnstrecke keine großen Steigungen gibt. Anders sah es auf der Strecke nach Mildenberg aus , da konnte man wegen der Brücke über den Kanal nicht so viel anhängen. Das musste ich selbst mehrmals schmerzlich feststellen, das man dort ohne Sandvorräte sehr schlecht hochkommt. Früher gab es dort wohl öfters Anschubhilfe mit einer zweiten Lok.

    So eine V10C ist schon das ganz große Kaliber für eine Feldbahn. Für eine 750mm Museumsbahn braucht man eben ein wenig mehr. Nach einer Ns3 aus Mildenberg gelangte so auch eine weitere V10C als "Arbeitsvorrat" in die Prignitz.

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    LKM250425 beim improvisierten Auflagen in Mildenberg

    Hallo,

    für mich kam das Interesse an der Feldbahn auch erst ziemlich spät. Zudem gab es ja vorher reichlich auf der "großen Eisenbahn" zu fotografieren. Da blieb für die kleinen Bahnen meist nicht viel Zeit. Das änderte sich mit dem Ende des Dampfbetriebes auf der Regelspur ein wenig.


    Später war ich auf der Suche für Lokomotiven für eine Museumsbahn, die man bei den nach der Wende niedergegangenen Feld- und Werkbahnbetrieben fand. Nun, zu der Zeit war das für 750mm Spur verwendbare Material ziemlich gering, doch die Hoffnung hier und da noch etwas zu erwerben führte mich auch zu verschiedenen Feldbahnen, wie hier in Zehdenicker Ziegeleirevier.


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    LKM250345 als Werklok 100-1 an einem langen Sandzug zum Steinwerk Zehdenick . Heute steht die Lok in der Feldbahnsammlung des Ziegeleipark Mildenberg.

    Soweit mein Kenntnisstand ist wurde für die geplante 199 104 ein anderer Rahmen aus 600er (630) Spur verwendet. Die 33 wurde noch in Brandenburg zerlegt und nur ein Rahmenteil mit Getriebe und Motor(?) ging nach Berlin.

    Hallo Toralf,

    das alte Stammwerk in Gubkow wurde leider aufgelassen, da die ehemalige Verbindungsbahn zum Torfabbaugebiet durch Rückübertragung der Grundstücke nicht mehr befahren wurde. Zuletzt wurde noch die Instandhaltung der Loks und Loren dort gemacht und daher türmte sich der Rest von den Horster Lokleichen.

    Ein paar Kilometer weiter ging es sogar mit Neubaustrecken weiter in Moor.

    Hallo,

    Die Feldbahn in Horst hat mir natürlich am besten gefallen. Schließlich hatte ich ja drei Jahre fast nebenan in Sanitz gewohnt und war öfters dort. Leider hatte man die betagten Holzkastenkipper bald auf Kipploren umgestellt. Nur blöd, das man kurz darauf den Abstich dort ganz eingestellt hatte und nur noch die aufgehäuften Halden abgefahren hatte.

    Hallo,

    schon seit längerer Zeit suche ich schon Antworten auf meine Frage warum wohl noch 1982 die Mansfeldloks neue Kessel bekommen hatten. Irgendwie passte die Frage nicht in die anderen Forenbeiträge über die historische Bergwerksbahn und ich wollte auch keinen Beitrag damit auseinander reißen.


    Ich kann mir schon vorstellen, dass die Kessel schon ziemlich runtergeritten waren, aber gerade zu der Zeit war man ja noch voll auf dem üblichen Verdieselungsgedanken. Bei den Schmalspurbahnen der DR kamen ja zu der Zeit immer hin und wieder diese Phantasien auf , wo man bis auf einen kleinen "Alibi-Museumsverkehr" möglichst alles mit Dieselloks fahren wollte. Die Modernisierungswelle der Schmalspurloks war ja nun schon längere Zeit vorbei. Waren die Loks derart den zahlreich reichlich vorhandenen V10c-Dieselloks überlegen?


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    Die Lok 11 hat hier schon ihren alten Kessel verloren und wartete wohl auf die Ankunft des Neubaukessels.


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    Der alte Kessel stand ein paar Meter weiter und hatte schon alle wichtigen Anbauteile verloren.


    Für mich ist daher auch unklar, ob diese Neubauten reine Nachbauten des alten O&K-Kessels waren oder bereits ein paar technologische Neuerungen mit eingeflossen sind, dass man eventuell auch von einer Art Rekonstruktion sprechen könnte. Weiterhin ist mir noch nicht ganz klar, wer die Kessel baute. Ich kenne nur die Aussage Stahlwerk Thale.


    So ich hoffe nicht, dass ich nicht den anderen derzeitigen Mansfelder Themen all zu sehr den Wind aus den Segeln genommen habe.

    Alle Fotos von Frank Lause†


    Guten Rutsch in neue Jahr!