Beiträge von 970-302

    Hallo,
    auch von mir noch einige Fotos dieser schönen Veranstaltung:



    Die Überführungsfahrt mit den beiden IV K hat im schönsten Morgenlicht fast den Bahnhof Moritzburg erreicht.


    Nachdem ich am Sonntag etwas früher Dienstende hatte, konnte ich noch folgende Spielerei versuchen:

    V10C "Lisa" mit Zug TRR 4213 an der langen geraden vor Radebeul Ost.



    Und zum Abschluss noch der TRR 4214 im Lößnitzgrund:


    Ich hoffe, die Bilder gefallen.


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Aufsicht,


    noch eine kleine Anmerkung zum 970-407: Er war ein Großfenstriger der heute als modernisierter Wagen in den Planzügen der SDG in Radebeul Ost zum Einsatz kommt.


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Aufsicht,


    noch eine kleine Anmerkung zum 970-407: Er war ein Großfenstriger der heute als modernisierter Wagen in den Planzügen der SDG in Radebeul Ost zum Einsatz kommt.


    Viele Grüße,
    970-302

    Ich erlaube mir mal, schon wieder meinen Senf dazuzugeben.


    Der Unterschied zwischen SDG, RÜBB, etc. und der Tradibahn liegt doch auf der Hand. Während man bei den Betreibern der Bahnen ausrechend Zugang zu diversen Fördertöpfen hat, kämpft man bei der Tradibahn immer noch mit der Finanzierung der HU.
    (Hier sei noch einmal auf die Spendenaktion des TRR e.V. verwiesen und alle Leser um eine Beteiligung an der Finanzierung gebeten)
    Entsprechende Arbeiten zur Anpassung an den historischen Zustand hätten also Geld gekostet, das nicht da ist bzw. an anderen Stellen fehlen würde.


    Viele Grüße,
    970-302

    Ich erlaube mir mal, schon wieder meinen Senf dazuzugeben.


    Der Unterschied zwischen SDG, RÜBB, etc. und der Tradibahn liegt doch auf der Hand. Während man bei den Betreibern der Bahnen ausrechend Zugang zu diversen Fördertöpfen hat, kämpft man bei der Tradibahn immer noch mit der Finanzierung der HU.
    (Hier sei noch einmal auf die Spendenaktion des TRR e.V. verwiesen und alle Leser um eine Beteiligung an der Finanzierung gebeten)
    Entsprechende Arbeiten zur Anpassung an den historischen Zustand hätten also Geld gekostet, das nicht da ist bzw. an anderen Stellen fehlen würde.


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Jens,


    ich finde diese Farbgebung nicht gewöhnungsbedürftig. Schließlich erstrahlt die andere "Grüne" der Tradibahn, die IV K Nr. 176, in genau demselben grün. Und natürlich sind der Lackierung der IV K Nr. 176 im Jahr 2007 genaue Untersuchungen vorausgegangen.
    Nach welcher Grundlage die IV K Nr. 145 und die I K Nr. 54 lackiert wurden weiß ich nicht, aber ich persönlich glaube nicht, dass die Lokomotiven der K.Sächs.Sts.E.B. so dunkel waren.


    Fakt ist, dass wir nicht genau wissen wie die Loks damals nun wirklich lackiert waren. Von daher ist jede heutige Lackierung irgendwo auch ein Kompromiss.


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Jens,


    ich finde diese Farbgebung nicht gewöhnungsbedürftig. Schließlich erstrahlt die andere "Grüne" der Tradibahn, die IV K Nr. 176, in genau demselben grün. Und natürlich sind der Lackierung der IV K Nr. 176 im Jahr 2007 genaue Untersuchungen vorausgegangen.
    Nach welcher Grundlage die IV K Nr. 145 und die I K Nr. 54 lackiert wurden weiß ich nicht, aber ich persönlich glaube nicht, dass die Lokomotiven der K.Sächs.Sts.E.B. so dunkel waren.


    Fakt ist, dass wir nicht genau wissen wie die Loks damals nun wirklich lackiert waren. Von daher ist jede heutige Lackierung irgendwo auch ein Kompromiss.


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Michael,
    Danke für deine Antwort.
    Aber es gibt auch Positive Zeichen aus Richtung der SDG, so zum Beispiel die Ankündigung, die Wartehalle in Berbisdorf im Sommer zu Sanieren; die erst kürzlich erfolge Hauptuntersuchung am ehemaligen Traditionszugwagen 970-405 oder auch den jetzt angekündigten Einsatz der Reichsbahngarnitur im April.
    Und mit einigen aktiven Mitgliedern mehr könnte man auch im Traditionsbahnverein vielleicht mehr erreichen...


    Viele Grüße,
    970-302

    Hallo Liebe Schmalspur-Foren Gemeinde,
    einst gehörten Fernsprechleitungen zum festen Inventar einer jeden Eisenbahnstrecke und noch heute sind sie ein Kleinod vieler Museumsbahnen. Auf den Sächsischen Schmalspurbahnen sind sie aus dem Betriebsalltag größtenteils verschwunden. Positive Signale kommen zur Zeit aus Zittau, wo man eine Attrappe aufgestellt hat, um das historische Flair dieser Bahn zu erhalten. Doch leider sind nicht alle Streckenbetreiber darum so bemüht wie die SOEG. In diesem Beitrag möchte ich daher die wohl letzten betriebene Telefonleitung(Fichtelbergbahn?) an sächsischen Schmalspurgleisen präsentieren: Die Telefonleitung entlang der Lößnitzgrundbahn. Anlass für mich sind die voranschreitenden arbeiten an selbiger, aber dazu später mehr. Alle Fotos entstanden am 01. bzw. 02.11.2014.


    Beginnen wir die Wanderung im Spurwechselbahnhof Radebeul-Ost.

    Dieses kleine Häuschen befindet sich am Bahnsteigende Richtung Radeburg. Von hier aus werden sowohl die Zuglaufmeldungen gegeben als auch vor jeder Abfahrt der Bahnübergang am Kilometer 0,4 vom Zugführer eingeschaltet.


    Bis zum Haltepunkt Weißes Roß verlaufen die Kabel in einem schon etwas in die Jahre gekommenen Kabelkanal.


    Dort befindet sich der Fernmeldekasten am Mast mit der Nummer "0".(Zum Zeitpunkt der Aufnahme)

    Inzwischen wurde ein neuer Telefonkasten neben der Einschaltanlage für die Bahnübergänge Km 1,5 sowie 0,9 und 1,0(letztere gemeinsam geschaltet). Die Betriebseisenbahner können sich nun im Falle einer Zuglaumeldung knapp 20 m Weg ersparen.


    Zum Zeitpunkt meiner Wanderung war die Strecke bis zum Bahnhof Friedewald Bad durchgängig mit Telefonmasten versehen, dies ist nun leider nicht mehr der Fall. Im Haltepunkt Weißes Roß sowie entlang der Strecke bis etwa zum Bahnübergang nähe Kaisermühle wurden Zahlreiche Masten ersetzt. Der Mast Nummer 0 steht auch nicht mehr, da er durch die Verlegung des Fernsprechkastens nicht mehr benötigt wurde. In diesem Streckenabschnitt wurden jedoch nicht, wie sonst auf der Strecke üblich, 4 einzelne Drähte an Isolatoren befestigt, sondern ein einzelnes Kabel auf Rollen aufgehangen, wie man es auch von vielen Straßen her kennt.
    Von dort bis zum Haltepunkt Lößnitzgrund ist ein Kabel auf Schienenhöhe verlegt(Foto zwischen Moritzburg und Cunertswalde).


    Mit bedauern musste ich erst heute feststellen, dass die einzelnen Drähte im Streckenabschnitt vom Weißen Roß bis zum Lößnitzgrund teilweise bereits demontiert wurden. Wer weiß wie lange die Masten noch stehen werden?
    Ein ähnliches Bild ergibt sich zwischen Friedewald Bad und Moritzburg sowie zwischen Moritzburg und Berbisdorf. Lediglich um den Bahnhof Moritzburg sind noch einige Masten mit Drähten verbunden, bis etwa 100m vor die Einfahrsignale.
    Die verbliebene Telefonleitung zwischen Friedewald Bad und Moritzburg wurde letztes Jahr Opfer von Metalldieben, die die Fernsprechdrähte auf einer Länge von fast einem Kilometer entwendeten.

    Die Kabelenden hängen immer noch lose herab...


    Der Abschnitt zwischen Moritzburg und Bärnsdorf wurde bereits bei den schweren Unwettern im Jahre 2012 zerstört. Seitdem stehen die Masten ohne Draht da.

    Foto in der Kurve kurz vor Bärnsdorf.


    Entlang der langen geraden vor Berbisdorf wurden ebenfalls die Fernsprechdrähte von Unbekannten entwendet:

    Teilweise liegen die Kabel noch neben den Gleisen.


    Zwischen Berbisdorf und Radeburg entspricht die Fernsprechleitung einem Flickenteppich. Teilweise sind nur noch 2 statt der an der Strecke üblichen 4 Drähte vorhanden.


    Vor dem Bahnhof Radeburg steht dieser interessante Fernsprechkasten, welcher schon lange nicht mehr in Benutzung ist:


    Ein anderes Interessantes Detail: Kaum 100m vor dem Fernsprechkasten finden sich im Gleisbogen noch sogenannte "Angsthalter". Die Stelle darf zudem nur mit maximal 10 km/h befahren werden.


    In Radeburg lagern zahlreiche Masten, die wohl zum Ersatz der bestehenden Infrastruktur beschafft wurden.


    Auf Gleis 5 steht der GGw 97-12-48 der Traditionsbahn Radebeul abgestellt.


    Ein Blick in den Lokschuppen zeigt den SKL "Oberdittmannsdorfer", welcher seit kurzem nach einer umfassenden Restaurierung wieder Betriebsfähig ist. Leider wurde er mit einer Orangenen Plane abgedeckt, aber ich bin optimistisch, dass er den Lokschuppen auch wieder verlassen wird. Hoffentlich unter großer Beachtung seitens von Eisenbahnfreunden.


    Mein Fazit zur Fernsprechleitung: Man sollte sie lieber noch einmal besuchen, wer weiß, wann dieses Stück sächsischer Eisenbahngeschichte der Vergangenheit angehören wird.


    Ich hoffe der Bericht gefällt. Falls ich weitere bauliche Maßnahmen sehe, werde ich das hier natürlich berichten. Die schlechte Qualität der Fotos bitte ich zu entschuldigen, ich übe noch mit meiner Kamera.


    Viele Grüße,
    970-302