Beiträge von Volker Dehnke

    Hallo Andreas,


    super! Da würde man doch am liebsten sofort einsteigen und zumindest den halben Tag einfach nur hin und her fahren, während man die restliche Zeit in irgendeinem Restaurant oder draußen davor verbringt. Aber wie bist Du nur auf diese Bahn gekommen? Mit meinen Scheuklappen, habe ich noch nie von dieser gehört (wie auch von anderen aus dieser Region).


    Eine Frage: Auf der Karte, oben in der Mitte, sieht es so aus, als hätte es noch einen Abzweig gegeben. Leider ist es so nicht genau erkenntlich.


    Ansonsten herzlichen Dank auch für die reichhaltige Illustration und ich bin schon gespannt, auf das, was da noch kommt!


    Volker

    Das Bild ist wirklich grandios! Aber wenn ich mir so den Verlauf des Schotterbettes und den sehr gut passenden Schienenstoß ansehe, so glaube ich eher, dass die Jungs eine Menge Spaß dabei hatten diese Situation zu stellen. Geht mit Bier natürlich besser!

    Guten Morgen,


    vielleicht war die 655 nur das Testobjekt, ob es klappt? Noch ein Spekulatius!


    Aber zurück zu Fragen, die beantwortet werden können: Wann wurde der Verkehrsträgerwechsel für das Wilsdruffer Netz beschlossen bzw. war dieser für Eingeweihte absehbar? Und wann wurden die Loks neugebaut?


    Viele Grüße


    Volker

    Gab es nicht auch die Theorie, dass es Probleme bereitete die schönen, neuen Loks verschrotten zu lassen und man sie deswegen für eine vermeintliche Abgabe hübsch herrichtete, verpackte und so unerkannt woanders entsorgte / kleinschnitt?


    Volker,

    der sich natürlich über das Wiederauftauchen von einer bis sechs Reko VIK auch immens freuen würde.

    Hallo Volker!

    Ich gehe auch davon aus das die Rollwagenanlage an der Werkstatt in Benndorf nur zum Auf,- und Abrollen der Lokomotiven genutzt wurde. Ich habe dort nie mit einem Wagen beladene Rollwagen gesehen. Entweder waren keine da oder es standen leere an der Rampe.


    Gruß Ralf

    Hallo Ralf,


    das ist jedenfalls der einzige dokumentierte Zweck der letzten Jahre. Aber konnte es früher anders gewesen sein? Lass uns nochmal auf ein paar andere Aspekte zur Rollrampe in Klostermansfeld blicken:


    1) Im Jahr 1931 wurde der Rollwagenverkehr von Eisleben aus eingeführt. Wegen der geringen Durchfahrtshöhe der Brücken 20, 19 und 18 südlich von Bockstal in Richtung Helbra konnte damit nur das südliche Netz der Bergwerksbahn erreicht werden. Das heißt neben den dort angeschlossenen Schächte natürlich auch die viel Brennstoff benötigende Rohhütte in Helbra. Die Feinhütten um Hettstedt hatten dagegen bereits seit 1914 Normalspuranschluss über den Schmalzgrundviadukt vom Reichsbahn-Bahnhof aus.


    2) Seit der Einführung des Rollwagenverkehrs und damit einhergehenden Einstellung des Kohlenbahnhofs Mansfeld und der alten Streckenführung in Richtung Helbra sowie der Aufgabe der Strecke über Leimbach nach Hettstedt, verblieb hier westlich der Kanonenbahn nur noch ein Stummel bestehend aus Bahnwerkstatt in Klostermansfeld, dem Sägewerk und der Station Lichtloch 81, wo schon lange keine Minern mehr gefördert wurden. Die Brücke 22 über die Kanonenbahn war jedoch viel zu schmal für Rollwagen. Diese wurde am 02.03.1955 ausgetauscht. Siehe folgende Links:

    - Die Mansfelder Bergwerksbahn einst und jetzt II

    - https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9153466.


    3) Nach Punkt 2 erscheint ein Bau der Rollrampe also erst nach diesem Datum in 1955 zweckmäßig. Doch wohin bzw. woher könnten noch Waren über die Normalspur geliefert wurden sein? Da ist einerseits der Otto-Brosowski-Schacht (ehemals Paulschacht), der bis 1969 förderte und in Siersleben von der Strecke nach Hettstedt abzweigte sowie der Ernst-Thälmann-Schacht (ehemals Vitzthum-Schacht), der schon 1962 die Förderung einstellte und am Zirkelschacht abzweigend erreicht werden konnten.


    4) Als mögliche regelmäßige Transportgüter kann ich mir Kohle oder auch Grubenholz vorstellen soweit letzteres nicht im Sägewerk am Lichtloch 81 nicht bereits passend vorbereitet wurde.


    Insgesamt könnte es also für wenige Jahre noch Rollwagenverkehr zu fördernden Schächten gegeben haben. Der Verkehr mit Rollwagen zu den Schächten dürfte aber im Vergleich zu den mit den Hütten gering gewesen sein. So kenne ich nur ein Bild eines aufgerollten offenen Wagens im Bereich eines Schachtes. Und das Bild entstand am Fortschritt-Schacht 1 (ehemals Wolfschacht) im Einzugsbereich von Eisleben.


    Viele Grüße


    Volker

    Guten Abend,


    wenn ich mir so die Bilder von der Rollrampe in Klostermansfeld ansehe - sei es hier von Uwe oder anderswo von Thomas oder Ralf - so fällt mir immer wieder auf, dass maximal zwei aneinander geschobene Rollwagen in grader Linie dran passen. Man schaue sich dagegen die langen geraden Gleise an, die an solchen Gruben sonst wo vorhanden waren. Da für ein Auf- oder Abrollen eine bündige Position der Rollwagen wichtig ist, so kann diese Rollrampe in Klostermansfeld nie für ein großen Wagenübergang vorgesehen gewesen sein. Es drängt sich zumindest mir inzwischen der Verdacht auf, dass diese bevorzugt zum Überführen von Normalspurwagen (oder -loks) aus Hettstedt zur Werkstatt genutzt wurde. Oder kennt jemand Bilder, wo hier Normalspurwagen zu anderen Zwecken aufgerollt wurden? Und damit meine ich nicht Museumszüge.


    Wir hatten vor einigen Monaten eine unglücklich verlaufende Diskussion zum Anketten der Normalspurachsen auf Rollwagen in Deutschland, während in Polen darauf verzichtet wurde. Wie war es bei der Bergwerksbahn? Auch alles angekettet?


    Volker, dem die Rollwagen im blauen Lack am besten gefallen ;-)