Beiträge von Volker Dehnke

    moin


    falls euch auch die Sehnsucht plagt und ihr schlechte Bilder ertragt, so nehme ich mit zu einer kurzen Tour im Mai 2013 nach Langeoog.


    Es ist übrigens ein Irrglaube, dass die Insel autofrei ist. Hier genieße ich entspanntes Fahren von hinten aus, während meine Kleinen mal den Bulli steuern. Ein Zug passiert die Szenerie im Hintergrund während wir mit gemütlicher Fantasiegeschwindigkeit dahinfahren.



    Ein paar Tage später auf dem Weg, nun mit dem Fahrrad nach "schauen wir mal" und schlechterem Wetter passieren plötzlich und ungewöhnlicherweise zwei gekuppelte Loks ohne Zug den Bahnübergang auf dem halben Weg zum Hafen.



    So 'nen Ticken weiter lässt sich auch der Rest auf freier Strecke stehend sehen. Einige Fahrgäste nutzen die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang samt Gepäck ins nahegelegene Quartier.



    Kurz darauf wird der restliche Zug in den Dorfbahnhof geschoben.



    Das war es mit dem kleinen Ausflug!


    Volker

    Guten Abend,


    warum und woher mein Interesse für Eisenbahn kam, kann niemand erklären. Die Erzählungen über meine Vorliebe gehen länger zurück als ich mich erinnern kann und sind nicht über besondere Begebenheiten oder Verwandte zu erklären. Im Vordergrund gerieten bei mir neben der vor Ort verkehrenden Bundesbahn 220er alle Einheitsdampfloks, die damals nicht mehr in meinem Wirkkreis im Betrieb waren. Besonders angetan hatten es mir die 44er. Eine Rolle dürfte das Buch "Die Letzten Dampfloks Zwischen Harz Und Weser" von Michael Hecht aus dem Motorbuch Verlag gehabt haben, die mein Interesse auf den Harz lenkten. Es war Glück, dass ich einige der letzten Sangerhäuser und Nordhäuser 44er dann noch kurz im Betrieb sehen konnte. Die Harzquerbahn war da nur ein geeignetes Nebenziel. Und so bin ich da hauptsächlich hängen geblieben: In und um den Harz und bei möglichst vielen gekuppelten Achsen, wenn es um Dampfloks geht.


    Mein erstes Druckwerk, was auch das Thema Eisenbahn zum Inhalt hatte, beschäftigte sich übrigens mit einem Feldbahnthema - und das auch noch ohne Lokbetrieb. Dass ich mich von dem nicht Losreißen kann, liegt gerade noch so in meiner Erinnerung. Das entsprechende Bild hat dankenswerter Weise ein Antiquariat als Werbebild eingestellt. Hier ist der Link: https://pictures.abebooks.com/inventory/22584910868_5.jpg


    Euch noch einen schönen Abend!


    Volker

    Guten Abend,


    in all den Jahrzehnten habe ich es nur dreimal geschafft mitzufahren.


    Äußerst bemerkenswert war auch der wohl sortierte Modellbahnladen direkt im Bahnhofsgebäude von Stolberg. Von wann bis wann der existierte kann ich nicht sagen. Ich war mal an einen Samstag Anfang dieses Jahrtausends drin und er war zu jenem Zeitpunkt ganz gut gut besucht. Wir waren von Nordhausen mit dem Zug gekommen, sind dann von Stolberg über das Josephskreuz nach Straßberg gelaufen und mit der HSB zurückgefahren. Eine schöne Tour!


    Viele Grüße


    Volker

    Bagger auf Rollwagen. So gesehen am 17.06.1999 Cranzahl.

    Hallo Andreas,


    herzlichen Dank für deine ausführliche Dokumentation und Teilhabe an Situationen auch abseits der Schmalspurbahn selber! Damit zeigts Du uns Bilder, die wenn wohl nur wenige von uns haben. Für mich ist immer noch der Zweiwegebagger auf Rollwagen das absolut genialste Bild aus deinen Serien! Fehlt nur noch, dass der auch noch darauf hin und her fuhr.


    Viele Grüße


    Volker

    Hallo Reiner,


    Klasse, dass Du auch dort nochmal nachgefragt hast! Leider war keiner von den Diskutierenden dort direkt dran beteiligt, aber sie bestätigen alle deine rechtliche Sicht auf die Dinge. Interessant fand ich auch den Hinweis, dass die dort tätigen DDR-Bürger bis "Timbuktu" bestätigt waren, also man ihnen auf jeden Fall zutraute freiwillig auch zurückzukehren. Nun würde ich ja gerne eines der Fotos von dem Gasflaschentausch sehen.


    Eine kleine Anmerkung von mir zu den möglichen Schusslöchern in der Signalscheibe, was vielleicht missverständlich ist. Das war nicht in dem Sinne gedacht, dass die Grenztruppen bis dorthin und erst Recht nicht auf dort tätige Reichsbahner geschossen haben. Vielmehr ist es leider so, dass auch damals schon in eher unberührten Gegenden es Leute gab, die sich Schilder als Zielscheibe suchten. Und was liegt da näher als eine so schöne Vorsignalscheibe mit davor freiliegendem Schussfeld, von der einige eventuell sogar wussten, dass sie der "Zone" gehörte.


    Viele Grüße


    Volker