Beiträge von Volker Dehnke

    Guten Morgen Dag,


    ich glaube jetzt verstehe ich dich langsam. Bitte entschuldige meine lange Leitung. Hier wäre das Ergebnis für 1961 (oder später) auf dem Luftbild von heute. Ich musste die nachgezeichnete Gleislage von 1961 insgesamt nur etwas stauchen, damit sie zu den Gegebenheiten des Luftbilds passte. Nichtdestotrotz scheinen Details nicht ganz zu passen.



    Es war übrigens schon meine Absicht den letzten Gleisplan vom Ende der Achtziger detailliert in das heutige Luftbild einzuzeichnen. Aber das ist zeitaufwendig und kann dauern.


    Euch auch allen einen schönen 2. Advent!


    Volker


    Nachtrag: Es ist eigentlich nicht meine Absicht Dietmar seine Idee den Gleisplan zu zeichnen einfach zu übernehmen. Von mir aus kann Dietmar gerne seinen Plan weiterzeichnen und wir korrigieren ihn weiterhin wie zuvor, wenn es nötig sein sollte. Das bedeutet für mich wesentlich weniger Zeitaufwand. Ich hoffe aus meinen letzten Bildern sind schon Ansätze zur Verbesserung seines letzten Stand zu erkennen.

    Hallo,


    freut mich, dass euch die Zeichnungen gefallen! Dag, ich verstehe deine Anregung mit den Jahresangaben nicht so richtig. Ich meine diese sowohl im Text als auch auf den Bildern wiedergegeben zu haben.


    Uwe, ich danke dir für die weiteren Bilder und bin gespannt, was Du noch alles hervorzaubern wirst. Die Lage des Weichenstellhebels ist wirklich ungewöhnlich. Vermutlich hätte man für eine normale Ausführung zusätzlich Unmengen an Haldenmaterial entfernen müssen. Die Weiche 5 dürfte im darüber liegenden Bild die rechte sein, wo sich die beiden Schuppengleise verzweigen.


    In deinem ersten Bild sieht man auch sehr schön, wie das untere schmalspurige Gleis mit dem später erst dazu gekommenen normalspurigen Gleis in einer Achse liegt. Aus meiner Sicht ist es so offensichtlich, dass zuvor das schmalspurige Gleis bis hoch zur August-Bebel-Hütte lag und so eine direkte Verbindung zwischen dieser Hütte und Eisleben hergestellt war. Das Gelände wurde für die normalspurigen Gleise später aufgeschüttet, damit es in einer Ebene liegt. Die Schmalspur lag dort in einer Steigung, was man meines Erachtens noch beim verbliebenen Stummel erkennen kann.


    Zum Kohlenbunker der Bekohlungsanlage führte ein Schmalspurgleis. In dem Video zur Bahn wird gezeigt, wie eine Lok mit Wagen da hoch fährt. Aber ob dieser wirklich Kohle geladen hatte, bleibt unklar. Vieles ist im Film offensichtlich gestellt.


    Viele Grüße


    Volker

    Hallo,


    das Thema ist etwas erlahmt, wie mir scheint. Dennoch möchte ich gerne auf Dietmars Versuch zurückkommen, die Gleisanlagen in Helbra möglichst genau nachzuzeichnen / skizzieren. Seine letzte Zeichnung befindet sich im Beitrag #109.


    Aus meiner Sicht müssten an dieser noch Korrekturen am Gleisplan bei den Bahnanlagen nahe der August-Bebel-Hütte, ehemals Koch-Hütte (bzw. früherer Schreibweise Kochhütte) vorgenommen werden, insbesondere wenn man sich Uwes Bilder von dort genauer ansieht. Das alles einzuordnen bzw. zu verstehen, ist etwas umfangreicher, weswegen ich ein Schritt zurückmache. Vielleicht hilft es auch all denjenigen die Lage besser zu verstehen, die wir vor ein paar Beiträgen eventuell schon abgehängt haben.


    Die gesamten Gleisanlagen, insbesondere innerhalb der Hütte werden vermutlich nicht oder nur ansatzweise so zu rekonstruieren sein, da ich kaum geeignete Bilder / Unterlagen finden konnte. Bestimmt hat jemand den gesamten Gleisplan vorliegen. Hoffen wir, dass wir ihn eines Tages in einer Veröffentlichung zu sehen bekommen.


    Ich beginne mit den Messtischblättern (Maßstab 1:25000) der preußischen Landesaufnahme (hier 1904) mit den letzten Berichtigungen (1925/1926) und einzelnen Nachträgen (1934/1936). Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass nicht jede Veränderung vor Ort nachgetragen wurde. Was auf den Karten zu sehen ist, kann im übrigen noch von der ersten Aufnahme stammen und wurde eventuell nicht mehr berichtigt.


    Genau am westlichen Rand des Bf. Ernst-Schacht ist übrigens der Schnitt zwischen dem Messtischblatt 4434 Mansfeld zum Blatt 4435 Eisleben. Man benötigt dementsprechend immer zwei Karten. Ich habe mir die hier verwendeten Ausschnitte aus Karten der Online-Sammlung der Deutschen Fotothek entnommen. Die auf den Kartenausschnitten eingezeichneten Gleise der Bergwerksbahn habe ich in blau hervorgehoben und noch weitere Ergänzungen hinzugefügt.



    Das zweite Bild basiert auf der Topographischen Karte 1:10000 von Helbra, wovon ich leider nur das Angebotsbild von Ebay habe. Otto Kurbjuweit hat es mir dankenswerterweise entzerrt und nachgeschärft. Die Karte zeigt schon den normalspurigen Anschluss an die Reichsbahn, der im November 1961 in Betrieb genommen wurde. Aus meiner Sicht liegen jedoch noch keine 1435 mm Gleise bis in den östlichen Bereich der Anlagen, wie sie zum Schluss vorhanden waren.


    Beim Bearbeiten habe ich übrigens eine bessere Wiedergabe dieses Bereichs auf einer TK 10 gefunden, die mir beim Einzeichnen der Details behilflich war. Sie befindet sich in der Abbildung 19 der Darstellung “Der Mansfelder Kupferschieferbergbau und seine Schlotten” von Martin Spilker. An Hand von Details erkennt man, dass sie einen anderen Bearbeitungsstand wiedergibt. Auf der Karte sind jedoch Details zu den Schlotten eingezeichnet. Wer sich diese Karte genau anguckt, wird übrigens auch den Kohlenbunker erkennen.


    Leider habe ich trotz längerer Suche nicht die anschließenden Karte "Volkstedt" gefunden, die den Bahnhof Ernst-Schacht zum damaligen Stand wiedergeben sollte.



    Zu guter letzt das von mir bearbeitete heutige Luftbild von Google Maps. Wenn man sich es dort genauer ansieht, erkennt man, dass nahezu alle normalspurigen Gleise heute noch vorhanden sind oder deren ehemaliger Verlauf erkennbar ist. Eine gute Basis, den Rest so gut es geht einzuzeichnen. In dieser Vergrößerung jedoch nicht möglich.



    Ich habe mir übrigens die eingezeichneten Gleisanlagen mal übereinander gelegt. Auf Grund von Verzerrungen passen sie nicht perfekt zueinander. Das Kuddel-Muddel erspare ich euch.


    Und nun mal sehen, was ihr so sagt und wann ich Zeit finde weiterzumachen.


    Viele Grüße


    Volker

    N'Abend,

    auch wenn es nicht die 1980er Jahre betrifft, habe ich mich immer gefragt, wo denn nun das Gleis für Personenzüge gewesen sein mochte. Vielleicht ist jene Karte aus dem Jahr 1891 hilfreich eine Aufklärung zu bringen.


    https://st.museum-digital.de/i…s=67797&cachesLoaded=true


    Oben links findet sich der Schriftzug Bahnhof Ernstschacht. Entweder ist darunter eine Bahnsteigkante eingezeichnet oder es ist nur die Bezeichnung unterstrichen wurden (scheint mir fast wahrscheinlicher). Aber die Gebäude darüber haben etwas von Empfangs- mit Nebengebäude.


    Viele Grüße


    Volker


    PS. Und hier der weitere Gleisplan der Krughütte. Leider konnte ich das Datum der Zeichnung nicht entdecken:

    https://st.museum-digital.de/i…s=51710&cachesLoaded=true

    Hallo Dagvuchel,


    der Abschnitt Drei Annen Hohne bis zum Brocken ist von der Ausschreibung ausgenommen. Ohne dem dürftest Du auch auf den in der Ausschreibung genannte KIlometerleistung kommen.


    Ich sehe darin zwei weitere Aspekte:

    1) Die Förderung wird eine andere sein als heutzutage: Alles bis auf die wirkliche Brockenstrecke gilt jetzt als Nahverkehr.

    2) Was macht die HSB dann mit ihren nicht so historischen Halberstädter Triebwagen? ;-)


    Viele Grüße


    Volker

    Hallo Dietmar,


    ich gebe dir Recht, dass es eine Klärung für uns entweder nur durch Fotos oder ein unerwartet auftauchender originaler Gleisplan geben wird. Vielleicht könnten wir aber auch unsere beiden Vermutungen als Variante A und B skizzieren und Thomas bitten, dass er diese seinen alten Kontakten zeigt? Vielleicht wird es dann ja auch eine Variante C? :)


    Viele Grüße


    Volker

    Am besten ich setze nochmal anders an. Im ersten Schritt nummeriere ich die Weichen in Dietmars Zeichnung von eins bis vier, um sie für die weitere Betrachtung besser identifizieren zu können:


    Bild 1: meine Nummerierung der Weichen in Dietmars Zeichnung


    Dann übertrage ich die Nummern in die Gegenüberstellung der Bilder von Uwe und August Mohr. Man erkennt, dass es die Weiche 4 aus Dietmars Zeichnung nicht gibt.


    Zusätzlich bitte ich um die Beachtung des Schattens des Lokschuppens im Foto von August Mohr, der die Lage zu den Weichen wiedergibt. Das Licht kommt hier nahezu aus Westen und streift die Vorderfront geradezu. Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, wo der Güterwagen in Uwes Bild steht.


    Bild 2: Weichen 2 und 3 in den Bilder von Uwe und Herrn Mohr sowie Lage des Lokschuppens zu diesen Weichen


    Als letztes von mir bearbeitetes Bild hier nun das von Thomas aus dem Beitrag #66. Hier habe ich ebenfalls meine Nummern der Weichen eingetragen, die sich aus dem vorherigen Bildern ergeben. Auch habe ich den Güterwagen gekennzeichnet, der mehr oder minder auch in Uwes Bild zu erkennen ist, sowie den Fotostandpunkt von Uwe und Herrn Mohr aus der oberen Etage des älteren Stellwerks gekennzeichnet. Der die Schienen kreuzende Weggeht knapp an dem von mir mit "B" bezeichnetem Lokschuppen vorbei (siehe Schatten Bild 2).


    Bild 3: Übertragung meiner Weichennummern in Thomas Bild aus seinem Beitrag #66.


    Ich denke, es wird klar, dass auf Grund der räumlichen Nähe die Weiche 2 nicht zum "B"-Lokschuppen führen kann. Insbesondere, wenn man sich den weiten Bogen ansieht, der die Zuführung auf dem Bild von "Lutz68" bei fotocommunity zeigt:


    lokeinsatzstelle-helbra-af7b1eff-66b7-4344-bed4-2143038cb0ef.jpg?width=300

    Für die volle Ansicht des Fotos von "Lutz68" bei fotocommunity bitte draufklicken!


    Volker

    Hallo Dietmar,


    es ist toll, dass Du weitermachst!


    Ich möchte aber (wieder einmal) zurück und zeigen, dass meiner Ansicht nach aus den Bilder bei Beiträge #34 und #40 sich nur zwei Weichen folgern lassen. Dazu habe ich die Bilder nebeneinander gefügt und die entsprechenden Punkte beschriftet. Ich hoffe, es lassen sich auch für alle Mitlesenden die Details erkennen. Mir scheint es ziemlich eindeutig, dass der im Farbbild sichtbare Prellbock, nun das ganz hinten sichtbar abzweigende Gleis abschließt und sich kein Grund für eine weitere Weiche in dem hier sichtbaren Einfahrtsbereich aus Richtung Eisleben ergibt.



    Viele Grüße


    Volker