Beiträge von Erzgebirgsnebenbahner

    Hallo Gerald, also genau das was ich eine Seite vorher schon angesprochen/vermitet habe. Nur haben mir mangels Zeichnungen die konkreten Maße gefehlt....


    Umbau aus vorhandenem Altmaterial geht eben nicht. Von der Sinnhaftigkeit/-losigkeit teils über 40 Jahre alte aufgezehrte Normalspurfahrzeuge zu nehmen, ganz zu schweigen.

    Das Buch wurde zum 125jährigen Jubiläum der Eröffnung der Anhaltischen Harzbahn/Selketalbahn veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund ist der Fokus auf die GHE im ersten Band verständlich. Im zweiten Band wurde dann über den heutigen Betreiber der Strecke, die HSB, berichtet. Das Buch ist die bis dato ausführlichste und vollständigste Monografie über die Selketalbahn. Ansonsten gibts nur noch den Zieglgänsberger/Röper, der aber schon recht in die Jahre gekommen ist und nicht so viele Inhalte aus der Betriebsgeschichte bietet.

    Hallo, die zusammengefassten Werke von Zieglgänsberger und Roper gab es um 2000 nochmals in einer aktualisierten Form. Dieses Buch habe ich auch. Das Buch ist schon ganz ok, man merkte aber, das die Grundstruktur gerade bei vielen Bilddokumenten noch aus den 1980er Jahren stammte. Für 10 € aus dem Antiquariat oder vom Flohmarkt kann es ein Bahnfreund ohne Hang zum Harz immer mitnehmen. Von daher war mir der reguläre Preis von 50 € fürs zweibändige Werk zwar angemessen, aber ich empfand es nicht als kaufenswert. Ähnlich wie ich meine SSB-Bildbände nicht für 50 € durch eine Wiederauflage ersetze. Da gab es andere Lücken im Bücherschrank ... den Preis von 20 € habe ich erst vor kurzem mitbekommen und gleich bestellt.

    Hallo, es gibt eine Aktualisierung. Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs wurde ein Treibradsatz aufgestellt. Vermutlich sogar mit Infotafel (bin aber von der falschen Seite daran vorbei gekommen und habe es als Beifahrer nur im Rückspiegel sehen können). Ist ein eher kleiner Radsatz, also von einer BR 50 oder ähnlichem.


    Das finde ich wesentlich besser als so ein zusammenfallendes Gebäude.

    Hallo, das so ein Beiträg mit solchen Aussagen als gut empfunden wird, kann ich nicht nachvollziehen. Klar sollte man Visionen haben, bei diesem Mammutprojekt haben sich aber auch genug Bahnfreunde nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nachdem man in den Gemeinden realisierte, das der erhoffte Geldsegen nicht ohne eigene Mittel zustande kommt, war das Interesse logischerweise dahin. Ja ich möchte sogar soweit gehen, man hat die Gemeinden über die Folgekosten nicht richtig informiert. Selbst als die Kommunen kleinste Beiträge für die Planung nicht stemmen konnten oder wollten, hätte einem Realisten ein Licht aufgehen müssen. Hier handelt es sich um Kommunen, wo Jahr für Jahr genug Probleme auftreten, überhaupt einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen! Hätten die "Macher" mal Eier gehabt und erklärt, was da realisitisch bei rumkommt und was es realistisch kosten wird, so wären die nie darauf eingestiegen.


    Zudem erhielten bereits in der Vergangenheit genug sächsische Schmalspurbahne direkt oder indirekt erhebliche Summen an Fördermitteln. Wenn man so mit den örtlichen Entscheidungsträgern umgeht, ist es für mich kein Wunder, das das Interesse an Unterstützern eher klein bleibt ... man beißt nicht die Hand, die einen auch füttern könnte.



    Und ich sehe die Zukunft in Schönheide eher schlecht. Die Wachstumszeit ist Museumsbahnbereich ist vorbei. Nach der ersten "Pleitewelle" Ende der 1990er Jahre kommt langsam der nächste Schwung, die Museumsbahnen und -vereine, die bislang von der Weiternutzung der DR-Substanz gelebt haben. Hut ab vor dem, was hier geleistet wurde, wenn ich aber sagen sollte, welcher Verein in 15 Jahren nicht mehr exisitiert, so würde ich den FHWE weit oben ansiedeln. Schon lange wenig Personal, Standort abseits gut besuchter Regionen, eine wirtschaftliche schwache Region

    Ja, das mit den alten tm-Wagen und den Nummern war eben vor 2009. Mittlerweile sind 12 Jahre vergangen und die Informationslage ist besser.


    Beim GGw wäre auch mal einer mit der Beschriftung GGwhEl möglich. 97-13-37 passt einigermaßen für die Form. Besser oder schlechter als der immer neu aufgelegte GGw wäre das auch nicht. Da ich die Literatur nicht zur Hand habe, kann ich keine weiteren Variationen prüfen.

    Filmdetails: Den Rennsteig entlang... (1955)
    Ein Farb-Dokumentarfilm über den historischen und heute meistbenutzen 170km langen Weitwanderweg von Höschel in Thüringen bis Blankenstein im Frankenwald. Der…
    www.defa-stiftung.de


    Hallo, ich bin gerade auf diesen interessanten Link gestoßen. Ein Mitte der 1950er Jahre produzierter DEFA-Film u.a. mit einer kurzen Szene der Bahnstrecke Rennsteig-Frauenwald. Auf der Seite gibt es ganz unten ein Vorschaubild zu sehen.

    Warum sollte man alles aufheben (auch bezogen auf den alten Kessel der 99 6001)? Das bindet entweder viele Kapazitäten zur Erhaltung oder gammelt vor sich hin. Beides bringt kaum Nutzen sondern schadet nur. Solche "Dreckecken" mögen zwar für manchen romantisch oder sinnvoll sein, der Großteil der Besucher würde aber darüber nur den Kopf schütteln. Oder noch schlimmer, davon im miesesten Licht erzählen.


    Ohne Nutzungsidee ist das nur bares Geld, was rumliegt.

    Im Buch über die Halle-Hettstedter-Eisenbahn wird auch die schmalspurige Industriebahn sowie die normalspurige Industriebahn mit behandelt. Zwar nur auf etwa ein dutzend Seiten, aber besser als nichts auf jeden Fall.


    Das Werk sollte mittlerweile für etwa 5-10 € zu haben sein.