Beiträge von Schlafwagenschaffner

    Hallo Ronald


    Danke für das Video und die Erläuterung zur Streckenabkürzung.

    Habe daraufhin nochmal im Netz gestöbert und bin bei Google Maps gewandert.

    "Der Abschnitt zwischen Hornau und Schneidhain ist mit einer durchschnittlichen Steigung von 1:42 das steilste Stück der Strecke." aus https://de.wikipedia.org/wiki/Königsteiner_Bahn

    Die erste Aufnahme entstand genau in diesem Bereich, an Hand des sichtbaren Kilometersteins recherchiert.

    Das sind natürlich nicht die Streckenverhältnisse, für die eine 01 entwickelt wurde. ;)Wäre eher etwas für die Baureihen 94.20 oder 95.

    Hallo

    Guten Morgen.

    Das Video ist sehr beeindruckend, Danke. Aber im letzten Abschnitt des Videos hat man schon den Eindruck, daß die Lok überlastet ist. Ich bin kein Experte, aber es stellt sich mir die Frage, ob man so eine steile Strecke unbedingt mit so einem langen Zug fahren muss? Das selbe ist mir auch schon mal in einem anderen Video aufgefallen, als man mit 01 118 die FKE befahren hat und dort fast nicht mehr von der Stelle kam.

    Gruß Ronald

    Ich glaube nicht an eine Überlastung, das Zuggewicht überschlage ich mal grob ca. 300t, die max. Steigung der Strecke ist mit 25 Promille angegeben und die Leistungstafel der 58 nennt da noch 440t bei 20km/h und 300t bei 30km/h. Bei besten Verhältnissen geht da sicher auch noch etwas mehr, nur dauert es dann länger.

    Das kritische ist der geringe Verkehr, eine Schiene die nur selten befahren wird, neigt eher zum Schleudern. Der sich bildende Rost, Taubildung auf der Schiene sind keine guten Voraussetzung. Auch die Lage der Strecke vor dem Tunnel, es kommt kaum Sonne hin, im Tal, am Rande eines Waldes nicht gut für optimale Haftreibung.

    Und die unterschiedlichen Verhältnisse auf der Schiene, Temperatur und Taubildung, kommt zum Ausdruck, kurz bevor die Lok das Ende des Tunnels erreicht. Die Temperaturen werden an diesem Tag sicher nicht viel über Null gewesen sein. Bei 10° Minus hätte das ganz anders ausgesehen,;) und erst die Dampfentwicklung, was wären das erst für Aufnahmen geworden.^^ Wobei ich diese Aufnahmen nicht weniger grandios finde.


    FKE sagt mir leider nichts. Aber eine 01 ist für "geringe" Last und große Geschwindigkeit gebaut und da ist es auf jeden Fall schwierig, bei schlechter Schiene in "Tritt" zu kommen.


    Gruß Jürgen

    Hallo,


    als ich heute auf der Webcam, vom Bahnhof Jonsdorf den Gebirgspendel sah, räucherte der Schornstein vom Packwagen vor sich hin. Der Zug war bespannt mit 199 018 und bestand aus einem Packwagen, einem Rollstuhlwagen und einem weiteren Personenwagen mit Übersetzfenstern (bin kein Wagenexperte ;)). Da kam mir die Frage, wie werden die beiden Wagen geheizt?

    Es sind zwar noch nicht wirklich Frostgrade, aber ungemütlich wäre eine Fahrt bei diesen Temperaturen schon.

    Ofenheizung ist mir bekannt, aber auf dem Dach fehlten die Schornsteine. Dampfheizung ist bei vielen Schmalspurbahnen üblich, doch dürfte die L45H keinen Heizkessel haben und von einem angeflanschten Generator für eine elektrische Heizung ist mir nichts bekannt. Eine unter Feuer stehende Dampflokomotive ist auch nicht in Bertsdorf stationiert, die den Zug während des Wendeaufenthaltes etwas durchwärmen könnte.

    Haben diese Wagen ähnlich den ÖBB-Schmalspurwagen eine Webasto-Standheizung oder gibt es zum Aufwärmen nur einen Tee vom Zugführer, aber das geht auf Grund von Corona ja auch wieder nicht. :rolleyes:

    Wer kann mit "wärmender" Kenntnis weiterhelfen? Und gibt es noch andere Arten zur Beheizung von Schmalspurreisezugwagen, außer den oben aufgezählten, auch international?


    Vielen Dank und einen schönen dritten Advent.


    PS: Im Schlafwagen lautet die Antwort: "Ziehen Sie die Decke über die Ohren, da wird es auch nicht kalt." :D

    Hallo,


    wie auf der Webcam zu sehen, befand sich 10.35 Uhr und 12.35 Uhr jeweils ein dritter Zug zur Kreuzung im Bahnhof Binz LB. Er stand auf dem mittleren Gleis, bespannt mit der V51in Richtung Göhren. Sieht nach einem Arbeitszug für Grünschnitt arbeiten aus. Im Zugverband ist ein Flachwagen oder ähnliches, auf dem eine Hebebühne steht, des weiteren 2 Offene Güterwagen und zwei Personenwagen ( hab das Bild nur noch im Kopf und nicht mehr vor mir) für den Fall ich habe einen Wagen vergessen. ;)

    Ich vermute, die Arbeiten werden in der Nähe von Binz ausgeführt und man kehrt immer dahin zurück, um die Strecke für die planmäßigen Züge frei zu machen.

    Vielleicht kann jemand vor Ort ein paar Bilder von diesem etwas anderen Zug machen bzw. weitere Infos liefern.

    Vielen Dank


    Schönes Wochenende und bleibt Gesund

    nur wie wird dann in Wernigerode rangiert? Ich dachte, dass dafür ein Kamel gebraucht wird?


    VG Marc

    Da wird dann wohl die 199 012 ran müssen ;) oder man hat noch eine Maschine, für eine Probefahrt z.B., unter Feuer?

    Andererseits wenn alle Wagen im Einsatz sind, gibt's auch nichts mehr zu rangieren.

    Oder die Zuglok holt sich ihre Wagen und setzt sie am Schluss auch wieder weg.

    Es gibt ja auch reichlich Bahnsteige in Wernigerode, da wird alles bereitgestellt was möglich, ist so lange noch eine Diesellok da ist.

    Die Kollegen der HSB werden sicher nach "Geht nicht, gibt es nicht." arbeiten und sich etwas einfallen lassen, der Möglichkeiten gibt es viele.

    Entweder die Webcam verrät uns etwas oder ein Forumsmitglied ist vor Ort und kann uns weiterhelfen. Womöglich mit einem Foto von 199 012 beim Bereitstellen eines Zuges. ^^

    VG

    Hallo,

    Das ein Wagenzug auf dem Brockenbahnhof übernachtet, ohne Maschine, hat es doch auch noch nicht so oft gegeben? Mal von dem eingefrorenem/festgefahrenem Zug vor ein oder zwei Jahren abgesehen.

    Da sind doch sicher auch besondere Regelungen in Kraft, bezüglich sichern des Zuges. Denn Weichen in abweisende Stellung bringen gibt es nicht, die verhindern das der Zug ins Tal rollen könnte, z.B. bei extremem Sturm.