Beiträge von chemnitz

    Hallo Freunde,


    ich habe nun meine Fotos aus Beitrag #9 noch einmal neu eingestellt... ich hoffe, sie sind nun für alle sichtbar.


    Beste Grüße aus Magdeburg


    Stefan

    Hallo,


    ich habe alle Fotos "gleichbehandelt" und bei mir am PC und im Handy sind sie alle sichtbar... Ich weiß jetzt echt nicht, was ich da noch machen sollte...


    Vielleicht hat jemand einen Tipp?


    Grüße


    Stefan

    Hallo,


    Glück hatte ich am Samstag, 16.Oktober, unserem Abreisetag vom Urlaub auf der Insel Rügen. Der Urlaub stand nicht speziell unter dem Fokus "Eisenbahn", aber ich habe es auch gern genossen, einmal die Strecke des "Rasenden Roland" komplett in beide Richtungen abzufahren. Dabei entstandene Fotos gibt es vielleicht später mal, aber dazu finden sich ja auch regelmäßig sehr schöne Bild-Dokumentationen hier im Forum...


    Für den Abreisetag hörten wir, dass die neue Rügenbrücke infolge des s.g. Rügen-Marathon komplett gesperrt würde. Um dem zu erwartenden Rückreise-Stau zu entgehen, haben wir uns entschieden, morgens frühzeitig zu starten und für die Abreise die Fährverbindung zwischen Glewitz und Stahlbrode zu benutzen - was sich am Ende als eine sehr gute Entscheidung erwiesen hat.


    Auf dem Weg zur Fähre kreuzten wir bei Posewald die Gleise der Schmalspurbahn - und ich dachte, meinen Augen nicht trauen zu können: Da stand doch tatsächlich ein Güterzug auf dem Kreuzungsgleis in Richtung Putbus, bespannt mit 99 4632 und umringt von einer Schar Fotografen. Also für das Auto einen Parkplatz gesucht und bewaffnet mit der Kamera zurückgelaufen zum Bahnhof. Dort gab es allerdings einen wenig freundlichen Empfang und noch vor einem ersten Foto wurde ich ziemlich harsch hingewiesen, dass es sich um eine Fotoveranstaltung einer geschlossenen Gruppe handeln würde. Nachdem ich aber freundlich nachfragte, ob man mir tatsächlich versagen würde bei einem Zufallstreffen ein Foto zu machen, durfte ich dann doch ein paar Fotos anfertigen.



    Es stellte sich heraus, dass der Sonderzug auf den morgendlichen ersten Zug aus Putbus wartete. Ich wollte die Freundlichkeit der Fotogruppe nicht noch mehr strapazieren und ging wieder in Richtung meines Autos, als der Personenzug aus Putbus erschien. Mit entsprechendem Tele konnte ich noch eine paar Aufnahmen machen.




    Nun stand der Weiterfahrt des Sonderzuges nichts mehr im Weg. Mittlerweile bei meinem geparkten Fahrzeug angekommen, habe ich dann noch ein paar Fotos des Güterzuges gemacht - allerdings nicht unbedingt unter optimalen Standortbedingungen...






    Dann ging es aber weiter Richtung Fähre und auch dort erlebten wir noch einmal einen stimmungsvollen Morgen beim Abschied von der Insel Rügen.



    In "Pool-Position" auf der Fähre ging es dann in Richtung Festland. Das war ein netter Urlaubsausklang...



    Beste Grüße aus Magdeburg


    Stefan

    Hallo,


    ich möchte euch teilhaben lassen an unserer kleinen Urlaubsreise nach Usedom. Mein Interesse galt dabei aber vorrangig der Geschichte der Raketentechnik in und um Peenemünde und nicht so sehr der Eisenbahn. Dennoch wollte ich mir unbedingt die Hubbrücke von Karnin bzw. deren Reste anschauen, worüber ich schon viel gehört und gelesen hatte. Bis kurz vor Kriegsende 1945 war das eine direkte Eisenbahnverbindung auf die Insel in Richtung Swinemünde und Ahlbeck, meines Wissens sogar eine zweigleisige Hauptbahn. In den letzten Kriegstagen durch die Deutschen gesprengt, steht der mittlere Hubteil der Brücke bis heute mahnend im Strom.



    Um die Schifffahrt nicht unmöglich zu machen, wurde das Brückenelement vor der Sprengung hochgezogen und so steht sie bis heute noch da.



    Dies sind Bilder, die von der Insel Usedom aus gemacht wurden. Wenn man sich nun um 180° umdreht, blickt man auf die Reste des ehemaligen Bahnhof Karnin, den ich aber nicht weiter "untersucht" habe. Aber man erkennt noch Gleisreste eines mehrgleisigen Bahnhofs, die Bahnsteigkante und im Hintergrund das Bahnhofsgebäude.



    Wie geschildert galt meine Aufmerksamkeit eher Peenemünde und auch dort gibt es neben der Raketentechnik auch spannendes zum Thema Eisenbahn in der Geschichte zu finden. So gab es dort für die damalige Zeit wohl eine der modernsten Betriebseisenbahnen. Dazu wurden extra in Anlehnung an die Berliner S-Bahn mehrere Triebwagen beschafft - allerdings mit Stromzuführung über Oberleitung, um die tausenden Angestellten zum Schichtwechsel zu transportieren. Daran erinnert dieser Triebwagen, der aber meines Wissens kein Originalfahrzeug von Usedom ist.



    Beste Grüße aus Magdeburg


    Stefan

    Hallo,


    betreff des Einsatzes von Wasserstoff: Der Aufwand, Wasserstoff herzustellen, ist energetisch sehr aufwändig, d.h. ich brauche eine große Menge Elektroenergie, um Wasserstoff überhaupt herzustellen. Aus meiner Sicht würde das somit nur dann sinnvoll sein, wenn wir eine große Menge an Elektroenergie (z.B. aus Photovoltaik und Windenergie) im Überschuss und damit kostengünstig zur Verfügung hätten, was aber (zumindest noch) nicht der Fall ist.

    Rein energetisch würde es einem Techniker, der keine besondere Ambitionen zur Dampflok hat, dann wohl eher einfallen, diese Elektroenergie anstatt zur Umwandlung in Wasserstoff bei einem deutlich höheren energetischen Wirkungsgrad gleich direkt für den Fahrzeugantrieb einzusetzen... und das am Besten mittels Fahrleitung und nicht mit teuren und schweren Batterien.

    Da sollten Fachleute lieber wirklich mal rechnen, wie sich die Umweltbilanz bei der Nutzung von Kohle zum Antrieb touristischer Bahnen tatsächlich im Vergleich zur Wasserstofftechnik auswirkt. Meines Erachtens wird da zur Zeit sehr viel - für meine Verhältnisse "zu viel" - pauschalisiert und dabei mitunter "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet"...


    Grüße


    Stefan

    Hallo,


    vielen Dank für die sehr ausführlichen und sachlichen Erläuterungen. Das ist wirklich bemerkenswert, was der Verein dort am Laufen hält. Ich wünsche euch weiterhin viel Durchhaltevermögen.... und vielleicht finden sich eines Tages seitens der Kommunen potente Unterstützer und Förderer - ab und zu geschehen ja noch "Zeichen und Wunder"....


    Beste Grüße aus Magdeburg


    Stefan

    Hallo,


    nach den diversen Statements habe ich mir das Video auch mal in ganzer Länge angeschaut. Da ich mir selber in den vergangenen Jahren keinen persönlichen Eindruck von den Anlagen machen konnte, finde ich es ganz interessant, diese Aufnahmen zu sehen. Sicher werden die direkt betroffenen Vereinsmitglieder über einige Aussagen nicht unbedingt glücklich sein - das kann ich gut verstehen. Aber generell finde ich die Ausdrucksweise doch recht sachlich und das kann ich sehr gut als "Äußerung der eigenen Meinung" stehen lassen.


    Eine Frage stellt sich mir aber auch seit vielen Jahren der passiven Beobachtung: Ich habe nirgends etwas darüber gelesen oder gehört, warum es tatsächlich nicht geklappt hat mit einem Projekt des Wiederaufbaus der Strecke zwischen Schönheide-Süd und Carlsfeld? Das wäre für mich Außenstehenden wirklich viel naheliegender für eine Umsetzung als z.B. das "Brückenprojekt", das ja zumindest eine zeitlang mehr oder weniger intensiv diskutiert wurde. Irgendwie habe ich die Hoffnung noch nicht so ganz aufgegeben...


    Grüße aus Magdeburg


    Stefan

    Hallo Cevin,


    ich möchte dir auch Mut dazu machen, dich zu bewerben. Als Ausbilder war ich lange Zeit für die Auswahl von Bewerbern zuständig. Und aus dieser Erfahrung muss ich dir ganz klar sagen, dass mir ein Bewerber, der vielleicht in Physik und Mathe einige Probleme hat, dessen Herz aber überzeugend für sein berufliches Ziel schlägt, dreimal lieber war, als ein "Überflieger" mit super Zeugnis, der aber nicht wirklich erklären kann, warum er den Beruf wählen möchte... Das solltest du in deinem Bewerbungsschreiben und vor allem in einem Bewerbungsgespräch in aller Deutlichkeit betonen, dass dein Herz für die Technik der Dampflok schlägt. Wenn du dann noch an einigen Beispielen erläutern kannst, wie das bei dir konkret aussieht, dieses Interesse, dann hast du schon ein gutes Stück an Überzeugungsarbeit gewonnen. Natürlich gehört dazu auch ein klares Bekenntnis, um bessere Leistungen in Mathe und Physik zu kämpfen - ohne diese Fächer geht es eben in kaum einem Ausbildungsberuf....


    Beste Grüße und viel Erfolg


    Stefan