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Beiträge von steli72

  • SHE: Frage zum Anschluss Wiedaer Hütte

    • steli72
    • 27. März 2026 um 19:24

    Hallo André,

    die Wiedaer Hütte gehört zur Geschichte der Harzer Eisenindustrie. Sie spezialisierte sich auf den Ofenbau und war eine der treibenden Kräfte hinter dem Bahnbau, zu der Zeit eigentlich "nur noch" eine Gießerei. Auf einer der vielen Aufnahmen von A. Spühr sieht man gut, dass auch Gullydeckel produziert wurden.

    VG Steffen

  • SHE: Frage zum Anschluss Wiedaer Hütte

    • steli72
    • 27. März 2026 um 14:26

    Danke euch für eure Meinung. Das mit der Höhe fiel mir eben auch auf, schlecht geschätzt.....:/

    Eine Kippsicherung kenne ich auch von nirgends, hätte mir aber eine Schwerpunktverlagerung bei der offensichtlichen seitlichen Entladung der schweren Metallteile durchaus vorstellen können.

    Interessant wäre auch, ob das Gleis in das Gebäude hineinführte, andere Bilder von dieser Ecke habe ich noch nicht gesehen.

  • SHE: Frage zum Anschluss Wiedaer Hütte

    • steli72
    • 27. März 2026 um 12:33

    Hallo,

    im Zuge der Vorbildrecherche für das Spur Nm-Projekt bin ich im SHE-Buch von Winfried Dörner über ein Bild gestolpert, welches den oberen Anschluss der Wiedaer Hütte zeigt.

    Laut Bildunterschrift ist es das Materiallager der Hütte. Mir geht es um den rot markierten Metallträger:

    Weiß jemand, welchen Zweck diese Vorrichtung hatte? Ich habe dazu 2 Vorschläge:

    • Aufgrund der Aufhängung des Trägers vielleicht eine Art Kranbahn, um Teile vom Außenlager / vom Wagen in die Halle zu transportieren?
    • Kippsicherung für die aufgebockten Regelspurwagen während der Entladung?
    • ... andere Ideen?

    Danke für euere Mithilfe.

  • Die Selketalbahn vor einigen Jahren.....

    • steli72
    • 20. Februar 2026 um 16:03
    Zitat von TRO

    Scheinbar bin ich einer der wenigen die sowas interessiert

    Hallo TRO,

    ganz allein bist Du nicht :)

    Ich hatte 2008 die Gelegenheit, 99 7237 in Westerntor ausgiebig mit der Kamera zu "vermessen". Das hat mir später sehr geholfen, diverse Detailfragen beim Modell zu klären. Und auch so ist es interessant, z.B. eines der Lenkgestelle für die Vorlaufachsen in natura zu sehen. In der Mitte die verschiebbare Aufnahme für den Drehzapfen. Die schwarzen Blattfedern stellen das Ganze nach der Bogenfahrt wieder in die Mittellage zurück:

    Zum Führerstand kann ich folgende Bilder beitragen; wir fangen auf der Heizerseite an. Da wäre an der Rückseite hinter der Tür die Wurfhebelbremse mit rotem Griff, an der Tür selbst der Sitz für den Gesellen:

    Nach vorn schaut er durchs Fenster auf den Stab der Wasserstandsanzeige des Wasserkastens, unter dem Fenster die Strahlpumpe und diverse Ölleitungen vom Öler. Interessant bei der kalten Maschine die 20°C der (vmtl.) Speisewassertemperatur, was für die beheizte Werkstatt spricht :)

    Beim Blick nach unten fällt der unterhalb der Feuertür positionierte Öler mit Siebeinsätzen auf, der Hebel links ist der Antrieb von der 5. Kuppelachse her:

    Weiter rechts von der hier ausgebauten Feuertür kommt das schon erwähnte Führerbremsventil für die durchgehende selbsttätige Druckluftbremse in Sicht, dahinter das rote Handrad für die Steuerung. Der angeschnittene schwarze Hebel über dem Bremsventil müsste das Anstellventil für den druckluftbetriebenen Sandstreuer sein. An dem Bolzen über der Feuertüröffnung ist normalerweise der Reglerhebel befestigt, der jedoch im Kohlenkasten liegt:

    Etwas nach oben schauen wir auf einen der Wasserstände und (ganz oben) das Schieberkastenmanometer. Warum daneben 500°C (Heißdampftemperatur?) angezeigt werden, weiß ich nicht, die Lok ist ja kalt...

    Jetzt der Blick des Lokführers nach vorn, ich stehe hinter dem Handrad der Steuerung. Prominent rechts unter dem Fenster das Zusatzbremsventil der nichtselbsttätigen Druckluftbremse (üblicherweise nur auf die Lok wirkend) und eine digitale Geschwindigkeitsanzeige. Zwischen Zbv und dem Kessel müsste der Einbauplatz des Saugers für die Saugluftbremse gewesen sein. Der blanke angeschweißte Hebel im Vordergrund müsste der Pfeifenzug sein, die schwarze Rolle darunter ist die Beleuchtung für die Skala der Steuerung:

    Interessant ist wegen der beengten Platzverhältnisse auch, dass sich der Lokführer beim Blick aus dem Seitenfenster zwischen Seitenwand und Handrad schieben muss anstatt hinter dem Handrad zu stehen. Ich wusste bis dahin auch nicht, dass die Tür Fallfenster besitzt:

    Zum Schluss noch ein Blick weiter nach rechts in den rückwärtigen Kohlenkasten mit dem abgebauten Reglergestänge und Ölkannen:

    Alles in allem bzgl. der umfangreiche Ausrüstung vergleichbar mit Regelspurmaschinen, aber doch ein ziemlich beengter Arbeitsplatz, insbesondere bei Körperhöhen um die 2 Meter (wie ich) oder etwas größerem Leibesumfang (ich nicht :D)

  • Die Selketalbahn vor einigen Jahren.....

    • steli72
    • 20. Februar 2026 um 11:36

    Hallo Fiffiheizer,

    danke für diese Hintergründe, die den Betrieb so spannend machen und die man von außen meist nicht so mitbekommt. Gerne mehr davon. Über eine Umlauf- und Zugbildungsplanung auf meiner Schmalspurbahn denke ich nach...;)

  • Mein geplantes H0e Projekt.

    • steli72
    • 7. Februar 2026 um 18:17

    Naja, am Anfang steht ja stets die Frage, was man eigentlich möchte:

    Züge kreisen lassen oder Bahnhof zu Bahnhof

    Fahren oder Rangieren oder beides

    Hauptbahn vs Nebenbahn

    Spaßfahren oder vorbildorientierte Betriebssimulation

    Bergland oder Flachland oder Stadt etc.

    Ich schreibe mir das alles auf: was muss, was kann, was soll nicht.

    Erst dann versuche ich einen ersten Gleisplanentwurf.

    Kennt ihr Günter Barthel noch?

    Seine Epoche I - Anlage war mal wegweisend, keine Spaghetti-Bahn wie üblich...

    In seinem Büchlein findet sich für H0 dieser Plan auf 250 x 150 cm, den man sicher gut auf H0e anpassen kann, nur unterm Berg fehlt mir der Zugspeicher.

    Und achte drauf, dass Du zumindest an die Stellen mit Weichen (Bahnhöfe, Zugspeicher) vom Rand her gut ran kommst wegen Kuppeln oder Eingleisen. Bei verdeckten Abschnitten dann auch auf ausreichenden Höhenraum für Deine Hände beachten.

  • Mein geplantes H0e Projekt.

    • steli72
    • 7. Februar 2026 um 14:35

    Hallo Zittauer,

    ich hatte eben die Thread-Seiten nach Deinem finalen Gleisplan durchsucht und nicht recht gefunden. Ist es der hier in der vorstehenden Antwort?

    Wenn Du wenig Erfahrung hast, versuche einfache Gleisformen. Wenn Du gern im Kreis fahren möchtest, ist der Klassiker Oval mit Zweigstrecke sicher ideal. Im Berg auf alle Fälle einen Zugspeicher am Anlagenrand vorsehen, damit Du rankommst und Fahrzeuge im off wechseln kannst.

    Ganz schnell mal was aufgekritzelt...

    VG Steffen

  • Mein geplantes H0e Projekt.

    • steli72
    • 7. Februar 2026 um 11:38
    Zitat von Paul_flatlandrail

    Ich glaube, Carendt.com hat Carl Arendt nicht lange überlebt :(

    Doch, hier gibt es eine Menge an Design-Ideen, von denen ich auch schon profitiert habe:

    Design-Gallery 

    Die Seite wurde wohl irgendwann einmal gerettet und steht seither so im Netz. Auch die scrap books sind sehr aufschlussreich:

    srap books


    VG Steffen

  • Prellböcke auf der Schmalspur - Bildersuche/-sammlung

    • steli72
    • 4. Februar 2026 um 11:05

    Wenn das Stahlprofil so sehr in Anspruch genommen wird, wie auf dem Bild an der Delle zu sehen, müsste man es ja eigentlich um 9° drehen...

    Oder das gehört mit zur Federfunktion :D

  • Ersatzdroge - Schmalspur und Feldbahn

    • steli72
    • 3. Februar 2026 um 17:00

    Hallo Stefan, danke für die Bilder von der "Platten-Feldbahn". In Stendal gab es auch eine solche Bahn für das Neubaugebiet am Stadtsee. Das dürfte eine meiner frühesten Eisenbahnerinnerungen sein.

    Die Ziegeleibahn in Fleetmark kann ich hier beisteuern. Die Bahn habe ich 1988-1989 häufig besucht und dazu vor nun schon 10 Jahren auf DSO eine Artikelserie geschrieben. Ich hoffe, es ist ok, den Link hier einzustellen.

    VG Steffen

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