Es handelt sich um einen BMW 303.
Gebaut wurden diese 1933 bis 1934 - übrigens so wie alle vor dem 2. Weltkrieg von BMW hergestellten PKW - im Werk Eisenach.
Es grüßt
Blüm
Es handelt sich um einen BMW 303.
Gebaut wurden diese 1933 bis 1934 - übrigens so wie alle vor dem 2. Weltkrieg von BMW hergestellten PKW - im Werk Eisenach.
Es grüßt
Blüm
Die AF war eben KEINE Nebenbahn, sondern eine Hauptbahn, denn auch in den 70er Jahren lag die zulässige Geschwindigkeit auf dieser Strecke bei 60 bis 80 km/h. Auf Nebenbahnen durfte man damals grundsätzlich nur 50 fahren.
Auch signaltechnisch war die Strecke wie eine Hauptbahn ausgerüstet.
Erst nach 1990 wurde die Strecke Annaberg-Flöha zur Nebenbahn herabgestuft.
Es grüßt
Blüm
Hallo zusammen,
die Verlegung der Abzweigweiche zum Güterbahnhof auf die andere Seite des Regelspurgleises sparte ja nicht nur 2 Herzstücke ein, sondern auch die 4 zugehörigen Radlenker. Klar waren diese dann bei den beiden Gleisverschwenkungen wieder zusätzlich erforderlich, aber nicht auf so engem Raum.
Die Abzweigweiche zum Güterbahnhof der Schmalspurbahn in Wolkenstein existiert übrigens noch immer und wird regelmäßig von Schmalspurzügen befahren. 😊
Sie liegt heute als Weiche 4 in Schmalzgrube und ist für den aufmerksamen Betrachter durch ihre abweichende, schlankere Geometrie als Sonderbauform zu erkennen.
Es grüßt
Blüm
Alles anzeigenMoin Bimmelbahner,
8. Leichter Schwenk zurück, an Wagennummern aufschreiben dachte ich damals nicht.
12. Bahnhof Schmalzgrube. Auch hier gibt es keine Wagennummern.
Hallo,
zum Glück kann dir hinsichtlich der Wagennummern auch ohne eigene Aufschreibungen ganz gut geholfen werden ![]()
zu Bild 8:
- links angeschnitten der regelspurige G-Wagen 27 50 111 9830-4 (ehemals und heute wieder 05-63-98) auf einem Rollfahrzeug
- vom G-Wagen halb verdeckt der als Nebenfahrzeug II geführte Schotterwagen
- auf dem jetzigen Bahnsteiggleis ganz hinten vermutlich der Traglasten-KB 4 mit der Nummer 970-559, welchen die IGP 1993 von der DR erwerben konnte
- davor KD 974-331, HH 97-25-36 und KKw 97-27-19
- der Rahmen links davon trägt wahrscheinlich die Nummer 970-408 und fand später unter dem im Bild 9 gezeigten Kasten des 970-362 weitere Verwendung
- vom KKw halb verdeckt im Hintergrund der Kasten des 1. Klasse-Einheitswagens 970-003
- rechts am Bildrand der Kasten des 2-achsigen und heute ebenfalls wieder betriebsfähigen KPwg mit der Nummer 97-30-06
zu Bild 12:
- vorn der heute wieder holzbeplankte 974-316, ex Mulda
- dahinter der später zum Pollo abgegebene und heute bei der ISEG in Meißen vorhandene 974-359
Viele Grüße
Blüm
Du bist dir aber schon im Klaren, dass du da der Realität arg widersprichst und Geschichtsklitterung betreibst?? Immerhin wurden 1991 und 1992 14 VII K mit neuen Kesseln und Rahmen aufgearbeitet - von wegen, da wurde nichts investiert...
Von den zumindest dann 1994 massiv im ganzen Land stattfindenden Bauarbeiten ganz abgesehen, mit denen allerorten die zu DDR-Zeiten völlig vernachlässigte Infrastruktur erneuert wurde - weil man vor der Wende eben mindestens finanziell nicht mehr dazu in der Lage war! Der Soli wurde zwar oft genug in fragwürdige Projekte investiert und es haben sich daran auch genug skrupellose Leute bereichert - aber es wurde gebaut, als gäbe es kein Morgen.
Hallo,
nein, hier bist du im Irrtum und der Kollege HSB-Gartenbahn hat völlig Recht! Du solltest zunächst mal deine eigenen Erinnerungen mit der Realität abgleichen, bevor du anderen Leuten "Geschichtsklitterung" vorwirfst!
Der Niedergang der Eisenbahn-Infrastruktur nahm - nach einer kurzen Phase der Verbesserung - leider ab ca. 1992/93 erst so richtig Fahrt auf! Darüber können auch die kurz nach der Wende getätigten Investitionen im Fahrzeugbereich (die, wie zum Beispiel der Erneuerung der Neubau-VII K bereits gesagt, oft in erster Linie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen waren) nicht hinwegtäuschen!
Bei der Infratsruktur und gerade bei den Nebenstrecken sah das völlig anders aus, besonders nach Gründung der DB AG!
Es gibt unzählige Beispiele, wo Nebenstrecken bis zur technischen Stilllegung heruntergewirtschaftet wurden, bekanntestes Bespiel dürfte die Strecke von Probstzella nach Ernstthal a. R. gewesen sein. Viele weitere Beispiele sind bekannt, nicht nur die bereits erwähnte AF, bei der das Spiel ebenfalls bis zur Sperrung aus technischen Gründen (oberhalb von Wolkenstein) getrieben wurde! Auch die Muldentalbahn und die Strecke Chemnitz - Aue waren 2 gute Beispiele, die in der zweiten Hälfte der 90er Jahre mit unzumutbaren Fahrzeiten "glänzten", weil keinerlei ordentliche Instandhaltung mehr stattfand und die Langsamfahrstellen Überhand nahmen! Von Chemnitz nach Aue war man Ende der 90er etwa 2 Stunden unterwegs, wer es nicht glaubt, kann es gern in alten Kursbüchern nachlesen!
Das hätte es bei der DR - trotz der allgegenwärtigen Mangelwirtschaft - nicht gegeben, da war man zumindest bemüht, ein einigermaßen annehmbares Angebot aufrecht zu erhalten. Nicht zuletzt weil da das Verkehrsbedürfnis noch vorhanden war. Das änderte sich mit der Wende. Nicht nur dass der Berufsverkehr und die Gütertransporte massiv wegbrachen, weil die Betriebe einfach verschwanden. Auch die nun gegebene Verfügbarkeit bezahlbarer und ansprechender gummibereifter Fortbewegungsmittel ließ der Eisenbahn die Kunden in Scharen davonlaufen und da kann man die junge DB AG auch in Ansätzen verstehen, wenn sie kein Geld mehr in irgendwelche Nebenstrecken mit unklarer Zukunftsperspektive steckte...
Ich zitiere mal Jochen Breiter aus dem RioGrande-Film "Glück Auf Dampf": "Der Aufschwung Ost findet leider auf der Straße statt."
Die Schmalspurbahnen waren genauso von dieser Entwicklung betroffen, wie das übrige Nebenstreckennetz und nur das rechtzeitige Eingreifen der Politik verhinderte hier eine Stilllegung, die von der DB AG durchaus ins Auge gefasst und angedroht worden war! Erst nach der Bereitstellung entsprechender Gelder durch den Freistaat Sachsen - im Falle der Fichtelbergbahn und der Zittauer Strecken verbunden mit der Überleitung in regionale Trägerschaft - wurde auf den sächsischen Strecken wieder in die Infratsruktur investiert. Ich war selbst bei den Bauarbeiten zwischen Radebeul und Radeburg sowie auf der HK in den Jahren 1998 und 1999 dabei. Dort wurden mit massivem Aufwand Gleise erneuert, und das war unter Anderem erforderlich, weil in den 5 Jahren zuvor dort überhaupt nichts passiert war...
Damals war übrigens die Beschaffung von Triebwagen für die noch unter DB-Regie verbleibenden Schmalspurbahnen im Gespräch, DB Systemtechnik befasste sich mit dem Projekt eines 699.7 und im Lößnitzgrund bauten wir die Bögen mit größerer Überhöhung für eine Geschwindigkeit von 40 km/h. Weder die Anhebung der Streckengeschwindigkeit noch die Beschaffung dieser Triebwagen kam letztlich zustande, sie scheiterte so wie alle Fahrzeugbeschaffungsversuche in den 4 Jahrzehnten zuvor...
Es grüßt
Blüm
Hallo,
Ich wollte mal fragen ,wieweit den der für dieses Jahr vorgesehene Abriss des Plattenbaues vorangeschritten ist
Mit sonnigen Grüssen
Burkhard
Hallo Forengemeinde,
zu dieser Frage gibt es Neuigkeiten auf der Internetseite der Preßnitztalbahn:
Also, wer noch einmal Winterbilder von Jöhstadt mit "Bahnhofsblock" machen möchte, der sollte den Fahrbetrieb an den kommenden Adventswochenenden und zum Jahreswechsel nutzen. In einem Jahr ist das Ding Geschichte... ![]()
Es grüßt
Blüm
P.S.: Spenden nicht vergessen, noch fehlt finanziell eine "Kleinigkeit" zum langersehnten Ziel...
Auch an den Reko-IV K (ja, ich verwende diese Bezeichnung immer noch) findet man noch genügend originale Bauteile aus der Sächsischen Maschinenfabrik vorm. Richard Hartmann!
Einen "Neubau" hat es nie gegeben, denn es wurden immer alte Teile weiterverwendet. Und die passen auch nicht in eine Schubkarre! Im juristischen Sinne darf ein Produkt ausschließlich aus neuen Einzelteilen bestehen, um die Bezeichnung "NEU" tragen zu dürfen. Die Erneuerung wesentlicher Bauteile an den Loks der sächsischen Gattung IV K in den 60er Jahren bleibt demzufolge ein Umbau, kein Neubau!
Neulich erst bei einer Reparatur an der 594 ein Teil der Zylinderverkleidung entdeckt, in dem innen mit alten verschnörkelten Schlagzahlen die Nummer "2276" eingeschlagen ist. Ganz offensichtlich wurde dieses schnöde Stück Blech also tatsächlich 1898 hergestellt und mit der heute als "99 535" bekannten Lokomotive geliefert.
Auch das Führerhaus der 594 stammt noch aus den Chemnitzer Fabrikhallen, das Läutewerk ist immer noch ein (in wesentlichen Bauteilen) originales von der Firma Robert Latowski aus Breslau, selbst am Rahmen und den Drehgestellen finden sich Anbauteile, die garantiert NICHT erst in Görlitz entstanden sind!
Auch formal hat die Lok seit 1914 ununterbrochen existiert und der Umbau 1963 war zwar der bei Weitem größte und umfangreichste, aber weiß Gott nicht der einzige, den sie in ihrer 111-jährigen Existenz über sich ergehen lassen musste.
Solange das so ist, interessiert mich nicht, ob irgendwann einmal bestimmte Teile (auch Hauptbaugruppen!) erneuert wurden. Die Lok (ja, genau, DIESE Lok) wurde 1914 gebaut, nicht 1963.
Das Jahr 1963 lasse ich lediglich als Baujahr des Kessels gelten, denn der hat ja eine eigene Identität. Ach nein, auch wieder falsch, denn dessen Geburtsurkunde und Kesselschild tragen ja die Jahreszahl 1962...
Viele Grüße
Blüm
99 1606-5
Zeitraum: 1980-1982 WJ-Linie, ohne Schneepflüge und mit Traktorlampen
->HU Datum könnte ich finden: 20.6.81
->Untersuchungsdaten der Bremse fehlen mir, auch kann ich das Wort der 3. Zeile der Bremsanschrift nicht lesen, dieser 3-zeiler war aber bei mehreren Jöhstädter Loks vorhanden in den 80er.
Die Daten zur 99 1606 kann ich liefern, mir liegen mehrere Bilder von Dezember 1981 vor, da trägt sie die folgende Anschrift am Wasserkasten:
Saugluftbremse Körting
Br. Rev. Raw. Gö 19.6.81
Bremsunters. Bw Aue 29.12.81
Das Datum ist jeweils händisch ohne Schablone aufgemalt und von der Schrifthöhe her etwas größer als die restliche Anschrift.
Was nicht ganz zu deiner Suche passt: die Lok hatte zum Aufnahmezeitpunkt der Bilder Schneepflüge.
Es grüßt
Blüm
Hallo,
etwas passender zum Thema Historik Mobil wäre dann doch eher die Nummer 099 751-0. Aber wie schon erwähnt, kann die SOEG ja selber entscheiden.
Grüße
Wieso diese Nummer passender wäre, verstehe ich zwar nicht, aber sie wäre auf jeden Fall falsch!
Nach dem Umzeichnungsplan der DR von 1991 hätten Schmalspurloks mit Ölfeuerung die Baureihennummer „098“ erhalten.
Viele Grüße
Blüm