Beiträge von MPSB-Gerd

    Hallo Joachim,


    Du legst ja ein Bau-Tempo vor, da kann einem ja nur schwindelig werden. Einfach nur spitzenmäßig, was Du hier präsentierst. :klatsch::thumbsup:

    Mit welchem Übersetzungverhältnis beim Getriebe kommst Du denn eigentlich aus? Da ich ja auch noch einige Projekte jedoch mit 6mm-Motoren für TTf vorgesehen habe, würde mich dies doch sehr interessieren.


    Mit hochachtungsvollen Grüßen

    Gerd

    Hallo Joachim,


    da ich bisher nur die Kessel und die Motorhalterungen bewerkstelligte, bin ich in dem konstruktiven Teil dieses Projektes von Martin nicht so stark involviert. Die Zylinder und weitere Anbauteile, die in Messingguß erstellt wurden bzw. noch werden, sind zuvor als 3D-Druckteile konstruiert worden. Was bei der Größe natürlich gewisse Vorteile bietet.

    Anbei noch zwei Bilder von dem aus mehreren Lagen und verstifteten Neusilberblechen erstellte Rahmen. Man beachte, die Rahmenbreite, im unteren Bild zu erkennen, hat keine 4mm! Geplante Getriebeuntersetzung beträgt 1:102 .






    Euch einen schönen 1. Advent,

    Gruß Gerd

    Hallo Joachim,


    erst einmal vielen Dank für das Einstellen des interessanten Projektes, dass Du derzeit am Bauen hast. Deine Antriebsvariante ist schon eine ganz besondere Herausforderung. Das wäre selbst für mich eine Nummer, die ich mit dieser Präzision mit meinen Mitteln nicht bewerkstelligen könnte.

    Dafür habe ich für Euch eine weitere kleine Überraschung parat. Martin R. hatte mich gebeten, ein paar Fotos von seinem Zwilling im Maßstab 1:120, also TTf, hier im Forum vorzustellen. Die geistige Vorarbeit für das Erstellen der Ätzplatine wurde schon vor geraumer Zeit abgeschlossen. Seit einigen Monaten liegen nun die Ätzteile für den Zusammenbau vor. Einige Dreh- und Gußteile wurden mittlerweile gefertigt. Andere Teile (wie z.B. Radscheiben) harren noch ihrer Erstellung. Hier nun eine kleine Bildauswahl:







    Bis demnächst, Gruß Gerd

    Hallo Sven,


    ich bin immer wieder von Deinen Berichterstattungen begeistert. Mit den heutigen Möglichkeiten kann man den Interessierten diese umfänglichen Arbeiten sehr verdeutlichen bzw. nahe bringen. Vorallem, was man an Wissen mitbringen muß, damit solche Aufarbeitungen möglich werden. Und sich dann noch die Zeit nehmen, das Fotografierte mit geistigem Inhalt zu schmücken. Meine Wertschätzung hast Du allemal.

    Sehr rührend empfinde ich, dass Du den Nachwuchs an diese "alte Technik" heranführst.


    Vielleicht sehen wir uns ja nächstes WE. :wink:


    Mit modellbauerischen Grüßen

    Gerd

    Mojen Andy,


    des Rätsels Lösung liegt im Maßstab begründet. Die Abbildungen zeigen Fahrzeuge im Maßstab 1:120, also TTf/e und nicht Nf/e. Es gibt Fahrzeuge in Ne, die nicht von Martin in Ne verwirklicht worden sind, wie z.B. die bei Dir sichtbare blaue V10C. Von der IK in TTe sind über die Jahre einige fahrfähige Modelle entstanden. In Ne muß das Antriebskonzept noch einmal überarbeitet werden. Zuvor soll ein anderes Fahrzeug der sächs. Schmalspurbahn verwirklicht werden. Lasst Euch überraschen.

    Ich hoffe, ich konnte für Aufklärung sorgen.


    Einen angenehmen Tag, Gruß

    Gerd

    Hallo Niklas,


    ich weiß zwar nicht, warum Du Deine Kommentare entfernt hattest, aber Martin traf ich außerhalb seiner Heimat an.

    Wie schon zuvor geschrieben, bisher gibt es noch keine IK von Ihm mit Antrieb. Aus den Augen hat er dieses Projekt aber nicht verloren, dauert halt nur seine Zeit.


    Gruß Gerd

    Hallo Niklas,


    morgen treffe ich mich mit Martin. Soweit ich weiß, hat er noch keine fahrfähige IK in Ne zusammengebaut, nur das zusammengelötete Gehäuse mit Rahmen, soweit ich mich erinnern kann. Er konstruiert ja ständig neue Sachen und baut diese meist einmal zusammen. Wenn ich dran denke, frage ich mal nach.


    Vor längerer Zeit hatte ich auch mal eine Brigadelok von Railino in Nf angefangen zu motorisieren und umzustricken. Radsätze, Kurbeln, Schlot, Kessel und Rauchkammertür wurden schon voriges Jahr angefertigt, weiter bin ich bisher aber auch nicht mehr gekommen. Fahrwek wäre jetzt als nächstes zu fräsen. vorbereitet sind die Innenrahmen schon. Mal sehen, wann ich dazu Muße habe.


    Gruß Gerd



    Hallo Toni,


    ist ja beachtlich, was Du so alles aus der Kiste zauberst. Du wirst doch nicht etwa noch ein Pollo-Fan werden? Aber eine wirklich schöne Arbeit mit viel Pfiff. Ich wußte gar nicht, dass es den 7mm-Märklin-Motor auch mit 2 Wellenenden gibt. Ich werde Dein interessantes Projekt weiter verfolgen. Bis jetzt sieht ja alles sehr gut aus.:klatsch::wink:


    Mit vielen bastelspaßigen Grüßen

    Gerd

    Hallo miteinander,


    vielen Dank für die tollen Fotos.
    Im Prinzip sind die Gleise der Übungsbahn nichts anderes wie die der Staßenbahnen. Aber einen entscheidenen Unterschied gibt es dann doch: Die Rillenschienen in Rehagen-Klausdorf sind gegenüber der im Planum verbauten Straßenbahngleisen Winzlinge. Die Schienenhöhe beträgt nur 90mm und die Schienenkopfbreite unter 40mm. Solche kleinen Rillenschienen werden meines Erachtens nicht mehr hergestellt. Und daher sind diese Gleisanlagen erhaltenswert und müßten unter Denkmalschutz gestellt werden. Man bedenke, hier sind einst Fahrzeuge wie die Aquarius (die nun wieder in Östereich weilt) oder die großen 1E1-Maschinen unterwegs gewesen. Das Gleismaterial mußte diesen enormen Kräften und Gewichten standhalten.


    Was das Gelände angeht, Sperenberg hat seinen Reitz durch die z.T. alten Gebäude nicht verloren. Ein Museumsverein ansässig in Kummersdorf: https://museum-kummersdorf.de/ organisiert dort gelegentlich Führungen. Offiziell ist das Gebiet gesperrt.

    Von dem ehemaligen Militärgelande Rehagen-Klausdorf ist nicht mehr viel übrig geblieben. Dies wurde größtenteils rekultiviert und mit Eigenheimen bebaut.


    Wer sich mehr dafür interessiert, dem sei außer dem erwähnten Buch Heeresfeldbahnen von Herrn Gottwald noch folgende Literatur empfohlen:

    - Militärgeschichtliche Blätter: Preußische Eisenbahntruppen 1871 - 1945

    - EK-Verlag: Feldbahnen im Dritten Reich

    - ggf. Jung-Lokomotiven Band 2

    und die Internettseite: http://www.heeresfeldbahn.de/


    Soweit für heute.
    Gruß Gerd

    Hallo Rafael,


    wie schon anfangs geschrieben, hatte ich ja den Ort Rehagen-Klausdorf erwähnt. Und nicht weit entfernt vom ehemaligen Bahnhof exestiert diese und mindestens noch eine weitere Weiche dieser Konstruktion (die aber durch Betonplatten verdeckt ist) im Beton. Eine Rampe mit dem Dreischienen-Gleis ist dort ebenso noch zu finden. Ich muß mir die Zeit nehmen und schauen, ob noch alles so vorhanden ist, da es einen Eigentümerwechsel gab. Leider gibt es nur wenige Bilder und Unterlagen von dieser interessanten Übungsbahn. In Sperenberg exestieren u.a. 5-Schienen-Gleise sowie Sonderkonstruktionen. Ich kann aus rechtlichen Gründen hier keine Fotos einstellen.

    Man spricht von ca.100km Gleisanlagen, die dort verbaut waren, größtenteils 3-schienig. Nach dem 2.WK wurden die Gleisanlagen abgebaut und restliche Fahrzeuge, die nicht nach Nürnberg bzw. Richtung Östereich gelangten, nach Rusland verbracht. Ein kleiner Teil der Fahrzeuge kam noch zur Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn zum Einsatz. 99 4652 und Kö 6003 sind zwei Vertreter, die bis heute noch aus diesem Bestand exestieren. Aber das müßte ja bekannt sein. Ich möchte meinen, dass die meisten Heeresfeldbahn-Fahrzeuge zumindest zeitweise in Rehagen-Klausdorf bzw. Sperenberg waren und von dort zu den Einsatzorten gelangten.


    Gruß

    Gerd