Beiträge von Schwellenhopser

    Hallo Feldbahnfreunde,

    zu diesem Beitrag folgendes von mir:


    In Heft 5/1984 der „Verkehrsgeschichtliche Blätter“ ist auf sechs A4-Seiten ein Beitrag von Dr. Lothar Behrendt mit dem Titel „Die ehemaligen Wirtschaftsbahnen um Hobrechtsfelde“ zu finden. Er enthält 10 Abbildungen und 3 Zeichnungen und bietet dem Interessenten recht ausführliche geschichtliche Informationen. Die damaligen Hefte erschienen im sogenannten „Kleinoffsetdruck“ auf holzhaltigem Papier – ein Fortschritt gegenüber dem vorherigen Ormig-Verfahren. Der Text wurde auf der Schreibmaschine erstellt.


    Wer also an dem Aufsatz interessiert ist melde sich bei mir.


    Mit Gruß - Karwi

    der gebürtiger Oberschöneweider ist

    Hallo,

    hier mein Klacks Senf zum Thema. Ich benutze seit Jahren zu meiner vollsten Zufriedenheit einen Flachbettscanner CanoScan 5600F mit integrierter Durchlichteinheit. Die Dias bzw Filmstreifen werden mit 1200 dpi eingescannt. Den i-Punkt setzt man sowieso mit einem brauchbaren Bildbearbeitungsprogramm. Leider funktioniert mein altes Photoshop 6.0 unter Win 10 nicht mehr und so muß ich auf Corel Photopaint zurückgreifen. Mit meinen fast 80 Jahren fällt es mir schon schwer mich noch einmal umzugewöhnen. Mit GIMP komme ich gleich gar nicht zurecht. Hier das Ergebnis meiner Fummelei mit Photopaint. Gewiss ist noch mehr drin!


    Mit Gruß - Karwi


    Hallo Micha,


    eine PDF der Zeichnung in Originalgröße möchtest Du also nicht haben - richtig? Ein offener Güterwagen ist nach meinen Listen nicht von Nauen nach Dahme gelangt, auch nicht nach Sachsen. Nach Dahme kamen von Nauen 3 GGw, der einzige RRw und der SSw. Der Personenwagenbestand in Nauen waren 1 sä. Traglastenwagen, 3 sä. Oberlichtwagen und ein zweiachsiger sä. Packwagen. Von den Oberlichtwagen hatten zwei verblechte Wagenkästen und der Pw hatte einen veränderten hölzernen Wagenkasten. Für Dein Projekt Gutes Gelingen!


    Zur Literatur über die RSN ist zu sagen: Die Veröffentlichungen bei denen W.-D. Machel als Autor erscheint sind sehr gut. Bei allem was sonst so kursiert sage ich nur Vorsicht! Zur RSN und LJK gibt es `ne Menge Material (Fotos, Zeichnungen, Gleispläne usw) wenn man die richtigen Leute kennt. Ohne dieses Material hätten wir im FEZ in der Berliner Wuhlheide die H0/H0e-Anlage mit dem Thema DUE/LJK nie auf die Beine stellen können. Ähnlich sieht es für die RSN aus.


    Bleibt alle gesund!


    Karwi

    Hallo Micha,


    die Idee mit der kleinen Anlage gefällt mir. Ich gehe mal davon aus, daß da die Epoche III zum tragen kommt, sonst würde ja auch der sächsische Personenwagen nicht passen. Die Rest-RSN und die LJK werden leider viel zu wenig beachtet. Da freut es mich besonders, daß Du Dich dem Thema RSN zuwendest und könnte Dich unterstützen.



    Das Bild zeigt Blatt 1 einer Zeichnungsreihe, die ich vor Jahren "auf Kiel gelegt" hatte. Die Ansichten in M=1:45 sind mit den kompletten Anschriften versehen. Die Originalzeichnung ist A4 im Querformat. Wenn Dir das so zusagt teile mir das bitte mit und übermittle mir auch Deine Mail-Adresse, denn es gibt zu diesem Thema einiges klarzustellen.


    Bis denn denn mit Gruß


    Karwi

    Hallo Micha,


    könntest Du bitte präzisieren was genau Du suchst und wofür? Von den nach 1945 auf der Rest-RSN befindlichen Fahrzeugen hatte ich mal für ein Projekt (durch traurige Umstände gescheitert) Zeichnungen in 1:45 und 1:87 erstellt. Die sind allerdings nicht bemaßt, da sie mir so genügten. Auch die Hochbauten sind als Zeichnungen verewigt. Fünf der RSN-Güterwagen kamen übrigens um 1961 nach Dahme/Mark zur LJK.


    Mit Gruß - Karwi

    Hallo Thomas,


    ein ganz hervorragendes Lok-Modell!


    Aber darf ich Dir (als echter Fachmann) einen freundlichen Hinweis auf ein meist als unwichtig angesehenes Detail geben?


    Die für die Anschriften verwendete Schrifttype ist falsch! Die wurde Anfang der 80er Jahre geschaffen, indem die Preußische Fette Engschrift (und auch die anderen Schnitte dieser Familie) stümperhaft "überarbeitet" wurde. Heute nennt man sie Bahnschrift. Für den Kenner ist die vorbildgerechte Beschriftung eines Modells ein wesentliches Merkmal. Die richtigen Schriften kann man sich heutzutage doch kostenlos aus dem Internet herunterladen.


    Mit freundlichem Gruß


    Karwi

    Hallo Andy,

    gerne sende ich Dir die bewußte Liste zu, brauche dazu aber Deine Mailadresse.


    @Dirk, Dein Beitrag trifft des Pudels Kern. Während meiner beruflichen Tätigkeit standen mir für meine Arbeitsaufträge als Arbeitsmittel Lichtpausen mit Mehrseitenansichten von Eisenbahnfahrzeugen (z.B. aus Görlitz) zur Verfügung. Die darin aufgelisteten Farbtonvorgaben für Lackierung und Anschriften waren immer RAL-Farben! Diese konnte man wohl nur als Richtwert betrachten. In der Praxis war man dann vom Angebot der volkseigenen Farben-Industrie abhängig. Wer weiß denn schon, daß beispielsweise mit der Umstellung von Stadtgas auf Erdgas ein Grundstoff für die Herstellung von Miloriblau (Berliner Blau) fehlte? Dieser wurde nämlich aus den Reinigungsrückständen des Stadtgases auf chemischem Wege erzeugt, z.B. in der Farbenbude des VEB Kalichemie (später Lacufa) in Niederschöneweide.


    Der Dauerlutscher „Farbgebung und Farbtöne“ will einfach nicht alle werden. Man muß – so meine ich - die situationsbedingten Schwächen doch nicht modellgerecht nachbilden, oder? Wer kommt wohl auf die Idee, die oftmals von einem beliebigen Eisenbahner mit einem Schulpinsel dilettantisch angekrakelten Untersuchungsdaten genauso auf sein Modell zu übernehmen? Wer trotzdem auf die genaue farbliche Umsetzung wert legt muß sich wohl oder übel seinen Farbton entsprechend „abschmecken“ - wenn er denn die fachlichen Voraussetzungen hat.


    Mit Gruß - Karwi