Beiträge von ThomasKugel

    8920 ist scheinbar auch unterwegs verreckt. In Drei Annen Hohne ist er bis 13:20 Uhr nicht auf der WEB Cam erschienen.

    Hallo Reiner,


    der später, nach deinem Beitrag, eingestellten Störungsmeldung nach scheint der 8920 bis Benneckenstein gekommen zu sein. Dort hat er demnach die Zeit abgestanden, um sodann als 8903 zurückzufahren. Dieser heutige 8903 wurde dann - wie bereits von Bernd vermeldet - bis Nordhausen verlängert.

    Hallo Bert,


    danke für die Sichtungsmeldung! :)


    Nachdem die HSB auf ihren eigenen Webcams die Archiv- und Blätterfunktion schon vor langer Zeit abgeschafft hat, bieten inzwischen auch die Bergfex-Webcams diese Funktion für die von der HSB übernommenen Webcambilder nicht mehr an. Schade, denn so konnte man sich als entfernt wohnender interessierter Beobachter immer gut ein Bild vom täglichen Betriebsgeschehen machen. Da die Geheimniskrämerei bei der HSB aber offenbar zum Unternehmensleitbild genauso dazugehört wie der Dampf zur Dampflok und mitunter sehr seltsame Blüten treibt (vgl. Fotografierverbot bei öffentlichen Werkstattführungen), ist das eben so - man kann sich ärgern, oder nimmt es verwundert hin; dieses Unternehmen scheut nunmal die "Publicity", und negatives ist schonmal gar nicht erwünscht. Lediglich die Verbreitung der selbstverfassten Jubelmeldungen wird gern gesehen. ?(


    Einzig die >> Altora-Webcam am Bw Wernigerode << verfügt noch über die Blätterfunktion, aber diese Cam wird ja auch nicht von der HSB selbst, sondern vom Hotel Altora betrieben.


    Edit: Dank Reiners Hilfe im folgenden Beitrag #101 hat sich meine Polemik erledigt. Diesen von mir geschriebenen Quatsch ziehe ich hiermit ausdrücklich zurück und sage "sorry!" dafür. :friede:

    Hallo Lenni,

    750km sind leider nicht 750mm

    hallo Achim,

    vielleicht auch "nur" für ein verlängertes Wochenende

    die Entfernung aus "unserer" Ecke, sprich südwestliches NRW, ist nun wirklich nicht ohne, nur für ein verlängertes Wochenende lohnt sich gefühlt der Aufwand kaum, weil für die An-/Abreise jeweils ein kompletter Tag draufgeht.


    Mit dem Auto ist es dank A 1 und A 20 dennoch halbwegs erträglich, zumal auf der A 20 die meiste Zeit ein relativ entspanntes Fahren möglich ist. "Standesgemäß" mit der Bahn geht es dank durchgehender Verbindungen bis auf die Insel auch ganz gut, dauert aber noch viel länger.


    Lenni

    Bei Autoanreise unbedingt in Bad Doberan abfahren und eine Pause machen! Der Molli liegt 15 km von der A 20 entfernt, mit dem Molli einmal hin- und zurück incl. kurzer Stippvisite am Strand in Kühlungsborn passen wunderbar genau in den Anreisetag und machen so bereits den ersten Urlaubstag zu einem richtigen Erlebnis. In aller Herrgottsfrühe los, zwischendurch schon ein Appetithappen Dampflok und spätestens zum Abendessen bei einem ersten leckeren Fischgericht auf der Insel - so geht Urlaub.


    Haaaach ... ich träume bereits wieder. :love: :saint:

    Hallo,


    der "Film" an sich entspricht dem Anspruch von Millionen anderer Handyvideos auf YouTube: völlig überflüssiger Datenmüll. Sehenswert sind lediglich die zwei Sekunden ab 5:01 min, wo die gebrochene und verbogene Treibstange endlich mal zu sehen ist, so dass die Geheimniskrämerei hier ein Ende haben kann.


    Von daher: Danke, Philipp für's Auffinden und Verlinken des Videos.

    Hallo Michael,


    i. d. R. übernimmt die Lok, welche den ersten Zug fährt und nach einem Zwischenpendel bis/ab Drei Annen Hohne um ca. 15:00 Uhr (Zeiten variieren von Fpl-Periode zu Periode etwas) wieder in Wernigerode ist, auch den letzten Zug auf den Hügel (seine Abfahrtszeit in Wernigerode variierte ebenfalls immer mal). Dazwischen war bzw. ist rund eine Stunde Zeit, um die Lok schnell zu restaurieren, der Wagenzug bleibt derweil am Bahnsteig stehen. So ergibt sich für diese Maschine an einem Tag dreimal eine Ankunft auf dem Brocken, zweimal von Wernigerode und einmal von Drei Annen Hohne aus.


    Das habe ich selbst oft genug so beobachtet, und auf der Altora-Webcam kann man es i. d. R. auch ganz gut verfolgen. Ob das allerdings auch alles von einem Personal gefahren wird, weiß ich nicht, denn diese Schicht wäre incl. Vor- und Nacharbeiten kaum in 12 Stunden unterzubringen (oder sind an einzelnen Tagen längere Dienste zulässig?).

    Müssen es denn immer die 7 Waggons sein?

    Der Standard-Brockenzug umfasste lange Jahre sogar acht Wagen (alles Vierachser, 7 x KB4i + 1 x KD4i). In den 1990ern, als die kleinen zweiachsigen Packwagen noch alle betriebsfähig waren, wurde oft sogar mit neun Wagen (8 x KB4i + 1 x KD2i) gefahren, das ist heute noch anhand von zahlreichen Aufnahmen aus dieser Zeit nachzuvollziehen. Rechnet man in Spitzenzeiten noch 300 Fahrgäste à 80 kg - ergibt 24 t "Beladung" - dazu, kommen bemerkenswerte Tonnagen zustande, welche den 99.23 zugemutet wurden.

    Hallo Volker,

    und hallo natürlich auch an die anderen technisch Versierten,



    Eure Diskussion verfolge ich als Laie mit großem Interesse, danke für die umfangreichen Beiträge. :thumbup:


    Was mir (sicher auch anderen Interessierten) aufgefallen ist, dass Materialprobleme häufiger auftreten als früher.

    Das wird wohl einerseits am Alter der Maschinen liegen, denn auch wenn viele Komponenten im Lauf des Lokomotivlebens getauscht bzw. erneuert wurden, dürfte doch einiges wirklich so alt wie die Lok selbst sein, oder irre ich mich da? Dabei denke ich gerade an die Komponenten des Fahrwerks, also Radsterne, Achsen und eben die Stangen.


    Andererseits ist aber auch die Belastung der Loks im Brockenverkehr immens, im Extremfall drei mal an einem Tag auf den Berg, und das nahezu mit Grenzlast. Ob es "früher" ;) auch schon solche Dauerhöchstleistungen gab - ich denke da an den Güterverkehr ab Nordhausen - kann uns Reiner sicher erklären.