Beiträge von ThomasKugel

    Man suche sich für Verwaltungsspott also lieber eine andere Verwaltung aus und gönne den beiden HSB-Mitarbeitern die neuen Büros in der Lokwerkstatt.

    Hallo,


    danke für die ergänzende Information. :thumbup:


    In dem Volksstimme-Artikel war die Rede von "zusätzlich", das impliziert ein "Mehr" an Verwaltung. Wenn es also eher ein Ersatz im Sinne besserer Arbeitsbedingungen werden soll, dann will ich nichts gesagt haben. :saint:


    Dennoch bleibe ich dabei, dass man bei vorausschauender Planung besser die neue Lokwerkstatt mit zusätzlichen Büroräumen versehen hätte, wenn diese denn generell nötig sein sollen. Mehrere Standorte lähmen auch im Online-Zeitalter ungemein die Kommunikation im Unternehmen und den kollegial-fachlichen Austausch, schlimmstenfalls führen sie zu einer Separation oder sogar Eigenleben einzelner Einheiten.


    Zur Einordnung: ich arbeite selbst in einer Verwaltung mit ca. 2.000 Mitarbeitern an zehn Standorten, das ist und bleibt suboptimal ... um nicht zu sagen: es ist Murks.

    Hallo,


    und danke für den Link. Die Aussagen des Pressesprechers sind für HSB-Verhältnisse ungewohnt, enthalten sie doch statt der üblichen Schönfärberei plötzlich einen Anflug von Realitätssinn.


    Der letzte Satz lässt auch mich aufhorchen. Was soll da zusätzlich verwaltet werden - der Mangel an allem (Geld/Personal/Fahrgäste/Zukunftskonzepte)?


    Dass derzeit eine nagelneue Werkstatt incl. Büros und Soziakräumen gebaut und schon jetzt an einem weiteren Standort neuer Büroraum benötigt wird, wirft Fragen auf...

    Hallo miteinander,

    In den kommenden Tagen werden im Harz endlich wieder regelmäßig Dampfzüge fahren. Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nimmt nach über sieben Monaten schrittweise wieder einen vorerst eingeschränkten Betrieb auf ihrem Gesamtnetz auf

    Liebe Freunde,


    selbst den eifrigsten Disktuierenden ist hier offenbar die Lust vergangen, sich mit diesem armseligen Offenbarungseid - und anders kann ich das nicht nennen - noch groß auseinanderzusetzen.


    Liegt es daran, dass die behördlichen Auflagen gar nicht mehr zulassen? Oder liegt es daran, dass trotz mehrmonatiger Zwangspause noch immer keine ausreichende Konsolidierung des Tfz-Einsatzbestandes möglich war? Oder ist es eine Kombination aus beidem?


    Die Einen sagen vermutlich: "Ihr dürft nicht mehr machen. Mehr ist nicht zulässig!" Und die anderen sind womöglich froh, dass sie nicht mehr machen dürfen, weil sie gar nicht könnten, selbst wenn sie wollten.


    Sofern der Tourismus in Deutschland bzw. im Harz jetzt aufatmen kann, so ist eines doch sicher: mit diesem lustlos und phantasielos zusammengebastelten Alibifahrplan wird die gebeutelte HSB nicht davon profitieren.


    Wer bitte soll diesen unmotivierten Triebwagenverkehr mit seinen völlig überzogenen Fahrpreisen auf dem Großteil des Gesamtnetzes denn nutzen? Die Züge werden leer bleiben, und das ist doch finanziell noch dramatischer, als gar nicht zu fahren.


    Ach ja, Stichwort "Alibi": das eine Zugpaar zu einer völlig sinnfreien Zeit nach Hasselfelde erinnert mich an die Praxis der westdeutschen DB auf etlichen Nebenstrecken in den 1980er Jahren: nach einer mehr oder weniger langen Phase mit so einem Alibizugpaar kam irgendwann, aber sicher die erlösende "Entbindung von der Betriebspflicht" (so hieß das damals so schön bürokratisch verharmlosend). Andere nannten es Stilllegungsgespenst. Heute können wir dort, wo es sein Unwesen trieb, jedenfalls oftmals schön Fahrrad fahren.


    Hoffen wir, dass dieses Szenario im Harz nicht neu auflebt. Denn das Stillegungsgespenst lässt sein weißes Gewand bereits durch den Harz flattern. In Hasselfelde wurde es schon gesichtet.


    Es ist genauso traurig wie frustrierend, was sich jetzt abspielt.

    dann wird es einen Moment geben, wo der Spurkranz auf dem Hauptgleis laufen wird

    Das wird wohl die Lösung sein. Die unterschiedliche Höhe der beiden Schienen im Herzstück hatte ich nicht bedacht bzw. nicht erkennen können. Das wird ordentlich rumpeln beim Überfahren, funktioniert aber sicher.


    So etwas gab es m. W. sogar früher (oder gibt es heute noch?) auch in Deutschland dort, wo Feldbahn- oder Straßenbahngleise eine regelspurige Strecke niveaugleich querte. Irgendwo hier oder bei DSO habe ich vor langer Zeit auch mal Bilder von so etwas gesehen, kann mich aber nicht mehr genau erinnern.

    Hallo Lenni,


    was die links von außen kommende und sich auf die Schiene auflegende Weichenzunge angeht, stimme ich Dir zu, das ist soweit nachvollziehbar. Was aber ist mit dem Spurkranz, der von der rechten Zunge abgelenkt wird und dann auf die durchgehende Schiene des geraden Strangs in dem ominösen Herzstück trifft?


    Und warum hat man, wenn es eine Schutz-/Entgleisungsweiche sein soll (was ich nicht glaube), in dem abzweigenden Strang noch den üblichen Radlenker eingebaut?


    Merkwürdig, das Teil... :/:/:/

    Mich nervt das blöde Schild über der Loknummer 9 an der Rauchkammertür. Das gehört in irgend einen Stall.

    Hallo,


    unabhängig davon, ob es nervt: solche Schilder werden in der Tat für gewöhnlich an den Stallboxen in der Pferdezucht angebracht.


    Irgendeine "Insider"-Bewandtnis wird es also schon gehabt haben. Und mal ehrlich: gibt solch ein Schild diesem an sich schon besonderen Eisenbahnbetrieb nicht noch eine weitere individuelle Note?

    Nunja, dann lasst es eben alles so wie es ist, und denkt gar nicht erst ernsthaft drüber nach. Den Österreichern könnt Ihr sicher noch gute Empfehlungen und Argumente an die Hand geben, warum die Holztransport über die Zillertalbahn besser gleich wieder eingestellt und auf die Straße verlagert werden.


    Ich für meinen Teil habe jedenfalls seit ein paar Tagen wieder ernsthaft Hoffnung geschöpft, dass sich nach September 2021 vielleicht doch noch was in Richtung Verkehrswende tut in dieser Republik.


    So, und jetzt behaut mich meinentwegen gerne für das politische OT und meine ungeheuerlich unorthodoxen Ansichten - ich gehe nämlich jetzt in den Wald. ;)