Beiträge von Michael_F

    Hallo Blix und Toralf,


    vielen Dank für die Übersicht.

    Einen Überblick, welche Bahnen es überhaupt noch gibt, hatte ich schon gar nicht mehr.

    Schon schade, dass es nur noch eine überschaubare Zahl an Bahnen gibt; die Zuckerfabriksbahnen beispielsweise sind nittlerweile ja alle weg.


    Ljubomyrsk hatte ich auch als länger stillgelegt abgespeichert; ich weiss aber nicht mehr, ob ich das von Freunden hatte die dort waren, oder aus parovoz.com

    Burtyn könnte noch internen Betrieb haben; zumindest auf Bing-Maps sieht man etliche beladene Wagen im Gelände. Sieht nach Verkehr von der Tonhalde in die Aufbereitung aus.


    Die Strecke zum UZ-Bahnhof ist ja längst stillgelegt, und auch die Strecke zur Tongrube sieht - soweit man das auf so einem Luftbild erkennen kann - schom im Werksgelände wie nicht mehr vorhanden aus. Am nördlichen Ortsrand von Burtyn sieht man eine Grube, vielleicht kommt der Ton jetzt von dort.


    Ich gehe mal davon aus, dass Eure Liste eher auf Internetrecherche beruht, denn auf kürzlichem Besuch, oder?


    Was die vom Saarsachsen angesprochenen Bücher betrifft: das "Bahn im Bild" enthältnd fast ausschließlich Foto-Sonderzüge im Rahmen von Dzerelo-Reisen. Also zwar nette Bilder, aber keine Dokumentation des Planbetriebs. Das EK-Buch habe ich zwar gerade nicht zur HAnd, aber ich meine der UA - Teil wäre auch ziemlich "sonderfahrtig"


    Viele Grüße

    Michael

    2016-07-30 - UA - Berehove by J. N., auf Flickr


    Ich konnte ja früher mit den ex-sowjetischen Schmalspurfahrzeugen nicht so viel anfangen. Seit den ersten Touren dorthin gefallen sie mir aber immer mehr.

    Hallo,


    Tu4 - Tu7 haben mir eigentlich von Anfang an gut gefallen.

    Nur mit der Tu2 habe ich immer etwas gefremdelt. Ist zwar urig, aber ob sie mir gefällt bin ich immer noch nicht so ganz sicher ;-)


    Zu den Modellen, vor allem das der Tu4 sieht zumindest aus der fotografierten Perspekive echt gut aus.

    Hätt´ich auch gerne ...


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo Julian,


    das kann schon sehr gut sein :-)

    Zumindest war ich mit verschiedenen Freunden die letzten 20 Jahre öfters auf dem Gebiet der ex-SU auf Schmalspursuche unterwegs, und habe verschiedentlich was veröffentlicht, u.a. im Lok Report.


    Mit Weissrussland kann ich Dir aber leider nicht wirklich weiterhelfen.

    Da mich Torfbahnen weniger interessieren als andere Schmalspurbahnen, und es in Weissrussland wohl auch keinen öffentlichen Personenverkehr wie etwa bei der recht bekannten Torfbahn Kirovo Cepetsk in Russland gibt, waren bisher andere Ziele wichtiger.


    Letztes war wollte ich mit Freunden dann doch mal hin, doch aus Termingründen war ich nicht dabei.

    Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wo die waren. Aber bei einer Bahn wurden sie freundlich aufgenommen, incl. Mitfahrt im Güterzug und Bw-Besichtigung, bei einer anderen sind sie wohl nicht in den Lokschuppen gekommen, aber jetzt auch nicht mit der Miliz bedroht worden.


    Somit - ich würde das entspannt sehen und schauen, was passiert.

    Zumal zumindest einige Bahnen ja wohl öfters von Fans besucht werden, wenn ich mir die vielen Bilder im Internet anschaue.


    Muss da unbedingt in nächster Zeit auch hin.


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo,


    meines Wissens nach sind das alles Torfbahnen.

    Wobei die in der ex-SU ja meist ziemlichen "Kleinbahncharakter" aufgrund der "großen" Fahrzeuge haben.

    "Richtige" Personenwagen sind meist auch vorhanden, für die Arbeiterzüge morgens und abends.


    Das Bild mit der Brücke sieht toll aus, ist aber per Drohne entstanden - also nix mit Aussichtshügel .... ;-)


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo Stefan,


    nochmal zum Güterverkehr.


    ich meine mich zu erinnern, unter dem Späneturm in Silberhütte aufgerollte E-Wagen gesehen zu haben. Somit hätten zumindest diese darunter "gepasst". Hatte mich damals wohl nicht getraut zu fotografieren (oder es nicht für nötig erachtwt), deshalb kein Bildbeweis


    Die Flußspatverladung habe ich selber nicht (bewußt) erlebt, es gibt aber Bilder aufgerollter E-Wagen an er Ladestraße in Straßberg. Würde mich wundern, wenn die Schmalspurwagen hierfür genutzt worden wären, ein Radlader kann auch in aufgerollte Wagen kippen. Wozu dann in Gernrode nochmals umladen ....Ich kann mich bei meinen Besuchen ab ca. 1985 auch nur an Güterverkehr mit Schmalpurwagen zwischen Gernrode und Harzgerode erinnern, nicht an Silberhütte.


    An der Profilerweiterung nach Harzgerode zur Bedienung wurde m.W. gearbeitet, ich kann mich aber nicht erinnern gelesen zu haben, dass die Masseln vor Einstellung des Güterverkehrs tatsächlich noch in aufgerollten Wagen gefahren sind.


    Im Holzwerk Hasselfelde, wurden da nicht Kisten hergestellt?


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Rudi,


    vielen Dank für diese interessanten Bilder!
    Besonders spannend (die Bahn an sich gibt es ja noch) finde ich die Fotos der Ladestellen des Güterverkehrs; so umfangreich und vollständig habe ich das noch nicht dokumentiert gesehen.


    Die beiden Personenwagen hinter der Mk48 scheinen auch Beiwagen der Triebwagen zu sein. Auch sehr interessant.


    Kleine Anmerkung noch zum Gleis über die Straße (und Straßenbahn!) in Miskolc: das ging zu einem Umladebahnhof mit der Normalspur. Ich glaube, in die Hütte ging das nie.
    Dorthin gingen zwar auch mal Schmalspurbahnen, aber die waren meterspurig und wurden zum Schluss von der MAV betriebn.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Marcus,


    vielen Dank für die interessante Übersicht über die Pinzgauer 5090 - das Auftauchen eines derartigen Tw in Sachsen scheint das Interesse an diesen Fahrzuegen ja zu fördern ;-)


    Zu den Ergänzungen von Niels sei noch gesagt, dass die Tw auf der Murtalbahn nicht nur erprobt wurden; die Steiermärkischen Landesbahnen haben mangels von der (österreichischen) Industrie angebotener Tw diese Fahrzeuge auch massgeblich selber entwickelt.


    Und ein kleines Klugscheißen: von den ersten 5 für die ÖBB gebauten 5090 gingen drei wie beschrieben in den Pinzgau, die beiden anderen verkehrten aber beide im Waldviertel - ein erstes Haupteinsatzgebiet ist der Pinzgau also nur eingeschränkt.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo René,


    von der Verlängerung in Kistolmacs wurde auch schon um die Jahrtausendwende gesprochen - kommt das jetzt wirklich, oder ist das auch wieder nur ein "Plan"?


    Grüße
    Michael

    Hallo vje91



    Nachdem ich seit ca. 1990 schon mehrfach in Csömöder und Lenti war (das letzte Mal allerdings vor mindestens 5 Jahren), noch ein paar Ergänzungen oder Bestätigungen von mir zu den vorherigen Antworten.



    Als wichtigstes zuerst, über den Sommerverkehr dürftest Du Dir keine Sorgen machen müssen.


    Wohl wird auch dort in erster Linie im Herbst und Winter gefällt, dann werden aber überwiegend nur die dicken Stämme nach Csömöder (Verladung auf die Normalspur) oder ins Sägewerk Lenti gebracht.



    Im Sommer habe ich überwiegend Züge mit dünneren Stämmen bzw. dicken Ästen gesehen (im Gegensatz zu den Stämmen meist quer verladen), die in Csömöder in Brennholzscheite verarbeitet und per LKW gen Westen exportiert werden.



    Wohin und wie oft gefahren wird, war bisher bei jedem Besuch anders. Es werden immer (kleinere) Waldstücke kahlgeschlagen (mit Aufforstung hinterher), wenn man fertig ist kommt ein neues Stück ganz woanders dran. Somit ändern sich die bedienten Ladestellen auch ständig.


    Von der Bedienung nur einer einzigen Ladestelle nur wenige km hinter Csömöder bis hin zu drei Zugpaaren zu drei verschiedenen Nebenstrecken an einem Tag habe ich schon alles erlebt. Und oft war zusätzlich auch noch ein Bauzug unterwegs.



    Somit ist die Nachfrage in der Verwaltung in Csömöder eigentlich obligatorisch. Nach befahrenen Gleisen suchen und warten kann ziemlich schief gehen – gerade im Sommer, wenn das Brennholz eingesammelt wird, kann es schon passieren, dass eine Nebenstrecke nur kurz befahren wird ….



    Aber der Betriebsleiter (so der denn nicht zwischenzeitlich in Pension ging) war in der Tat immer sehr freundlich und sprach Deutsch. Nur eine Streckenkarte sollte man dabeihaben, sonst kann die Auskunft der Ziele des Tages u.U. wenig nützen Ins Gelände des Sägewerks hineinfahren und in die Verwaltung gehen war bisher nie ein Problem. Auch vom herumrangierenden Zugpersonal habe ich schon Auskünfte bekommen. Aber wie schon in den anderen Antworten beschrieben, so bis 7:00 sollte man dort sein. Zumal die Straße zwischen etwa km 10 und Banokszentgyörgy einen sehr großen Umweg macht. Da wird es auch bei Parallelfahrt ab Csömöder spannend, ob der Zug nicht vielleicht schneller in Banokszentgyörgy ist ….. womit das Legen von Stöckchen am Vorabend dort gar nicht so dumm ist …



    Irgendwelche Infos über gerade bediente Strecken im WWW kenne ich nicht. Wozu sollte die Betriebsleitung das aber auch ins Netz stellen …



    Die Mk48 wurden ursprünglich vor allem für die Neubaustrecke gekauft, da die eine kernige Steigung beinhaltet. Die Strecke südlich von Csömöder hatte ursprünglich zu schwaches Profil für die Loks. Mittlerweile ist sie aber bis Kistolmacs (u.a. für die Touri-Dampflok) umgebaut, und bei meinem letzten Besuch war auch die Güter-Hauptstrecke Richtung Oltarc fast bis Banokszentgyörgy erneuert. Die Mk48.2 war da auch im Güterverkehr bis zu einer Verladung direkt am Gleis der Hauptstrecke südl. von Csömöder unterwegs.



    Ob die Mk48 auch Personenzüge zieht weiss ich nicht, ich denke aber eher nicht (die C50 dürften wirtschaftlicher sein). Güterzüge Csömöder – Lenti dürften im Sommer eher selten sein, aber wer weiss …. Ich habe mittlerweile auch schon Güterzüge auf der Neubaustrecke mit C50 gesehen (je eine vorne und hinten …


    Was die Zugänglichkeit der Nebenstrecken betrifft: die Strecke bis Marki wird von einem Waldweg begleitet (ok, da steht am Beginn so ein rundes weisses Schild mit rotem Rand, aber das hatte ich ignoriert …), die meisten anderen Zweigstrecken haben eher keine parallelen Wege. Da haben wir bisher entweder an einer netten Stelle auf die Rückkehr des Zuges gewartet (kann aber dauern, da die Leerzüge oft vor Ort beladen werden, ein Tausch volle gegen leere Wagen scheint mir seltener). Wir sind auch schon ein Stück die Strecke entlanggewandert und haben gewartet. Mit der Verfolgung des beladenen Zuges gen Csömöder ist es dann aber Essig … So richtig Waldbahn sind aber die Nebenstrecken meist auch nicht, die Täler eher breiter mit Wiesen. Dass die Strecken zugewachsen sind, habe ich schon gelesen, ist mir aber bisher noch gar nicht so aufgefallen (war aber noch nicht so oft im Sommer da).



    Auch wenn die Kahlschläge immer nur kleine Areale betreffen, sind diese mittlerweile erschreckend zusammengewachsen du der alte Buchenwald vielerorts Jungwald gewichen. So scheint mir z.B. hinter Szentpeterfölde – wohin früher fast täglich ein Zug fuhr) fast kein schlagreifer Wald mehr zu sein, der große Ladeplatz hinter dem Dorf war bei meinem letzten Besuch ziemlich verwaist. Auch die früher ebenfalls sehr häufig befahrene Strecke hinter Oltarc war rostig und die Bahnübergänge bei Überarbeitungen der Waldwege mit einer dicken Splittschicht zugeschoben. Aber bei der Bahn meinte man, bei Bedarf würde man das wieder richten …. Ist vielleicht auch wieder der Fall, keine Ahnung.



    Na dann viel Spaß und viel Erfolg bei der „Jagd“ …
    Grüße
    Michael

    Hallo db4010,


    mit Deinem "Gruß aus" hast Du es doch eigentlich schon verraten, oder?
    Güne Mk48, grüne Wagen, ein "Holzbahnhof" - das kann doch nur die ehemalige MÁV-Schmalspurbahn Debrecen, spätere zeitweilige "Uttörövasut" und heutige "Zsuszi-Bahn sein ....


    Das schwarz-weiß-Bild wäre demnach das Gelände des Sägewerks bzw. Umladebahnhofs.
    Dass sich dort nun die übliche Nach-Eisenbahnnutzung breitgemacht hat, ist mir immerhin neu. Ist aber auch schon viele Jahre her, seit ich dort das letzte mal war.
    Das Depot scheint aber noch am alten Platz zu sein, oder?


    Oder liege ich da so daneben?


    Viele Grüße
    Michael