Beiträge von 50 3604-1

    Ich hatte ja schon auf einigen Bildern gezeigt das durch die zusätzliche Freizeit der Corona bedingten Kurzarbeit die aber seit diesem Monat endlich wieder ein Ende gefunden hat ich auch ein wenig die Gartenbahn für mich entdeckt hatte.

    Dabei wollte ich natürlich auch eine Brücke in der Strecke haben. , diese wurde damals einfach aus einem Holzbrett und einem mal fix zusammengehefteten Geländer hergestellt.



    Da ich für die Wiederlager unterschiedliche Steine hatte gab s einen kleinen Höhenversatz den ich recht simpel aus der Welt schaffte..
    So weit so gut.. dachte ich..
    Aber dann lächelte mich aus dem Schrottcontainer auf Arbeit ein verzinkter Träger an..

    Und wie das manchmal so ist hat man plötzlich einen Gedanken im Kopf den man nicht mehr los wird. Der Zollstock brachte die Gewissheit.
    Das passt. der Höhenversatz wurde diesmal durch entfernen von Trägermaterial ausgeglichen.
    Das Geländer ist dann aus 6er Schrauben und 6er Gewindeeisen zusammen geheftet worden.
    in der Mitte wurde dann noch ein Vierkant Aluminiumrohr eingesetzt um der Schiene eine größere Auflage zu geben.


    Der Laufweg besteht aus einfachem Flacheisen, die einfach auf 10er Vierkanntmaterial geheftet wurden.
    Natürlich habe ich als Ungelernter recht lausige Schweiskünste, aber solang die Brücke nicht von selbst aus einander fällt bin ich damit recht zufrieden.

    Zum Feinanpassen dienten einfache Dachpappestreifen.


    Bei der Länge eigentlich nicht nötig wollte ich aber doch einen kleinen Pfeiler haben. Dieser wurde recht einfach Höhenverstellbar gemacht..




    Eingebaut sieht das ganze dann so aus. Und ja ich habe ein Faible für weiße Steine mit schwarzen Zeichen..
    Der Schmalspurstein ist aber kein originaler sondern von mir aus einem Porphyrstein gehauen.. Leider ist mir die 8 nicht so gut gelungen, ich kann damit aber leben.
    Der Grenzstein lag jahrelang unterm Hasenstall gelagert und wurde von mir beim Aufräumen wiedergefunden.


    Und was macht man wenn man vom ganzen Brückenbau noch ein bisschen Flacheisen übrig hat?



    Als nächstes geht es für mich aber drinnen weiter.. da wartet schon ewig eine Schiebebühne die in ein neues Bw eingebaut werden will..
    Mal schauen was das wird.. :)

    Wünsche allen ein schönes Wochenende.
    Gruß André

    Ich denke aber das es keineswegs Überheblich oder Arrogant ist, etwas, wenn man denn vom Fach ist, zu bewerten und dabei deutsche Normen als Grundlagen zu nehmen. Ich als Elektriker sehe das jedenfalls so das ich egal welches Land es ist, Dinge kritisiere die ich als Fachmann für gefährlich halte.
    Und wenn es in Südwestoberunterabsurdistanien der lustige Brauch ist, Nägel in die Steckdose zu stecken ist es völlig richtig darauf hinzuweißen das das eben eine recht fragwürdige Anschlußmethode ist. Arrogant und Überheblich wäre in dem Fall zu meinen das in anderen Ländern der Strom völlig anders klein schwarz und hässlich macht als in Deutschland und es deswegen nicht so schlimm sein kann.

    Also mag es noch so romantisch sein wenn in Polen der Löwenzahn im Gleis blüht, sollte es doch gestattet sein das man in einem Forum zum Thema seine Meinung zum Zustand auch sachlich äußern kann ohne das einem gleich Überheblichkeit vorgeworfen wird. Das erinnert mich ein wenig an Leuten die einstigen Schmalspurstrecken nachtrauern und die zum Teil die damalig gefährliche Gleislage von einigen sächsischen Strecken heute noch als Schmalspurromantik verklären. Da haben einige die da Dienst tun mussten und die mangelhafte Instandhaltung ihrer Strecken ertragen und miterleben mussten, ein ganz andere Meinung zu.


    Übrigens wer denkt das in Deutschland immer alles Gold ist was glänzt darf sich gerne mal folgenden Beitrag anhören..
    https://www.youtube.com/watch?v=wmdZyLwM6Kc

    Gruß André

    Was aber ganz wichtig ist. Auch wenn das Schild nicht stimmig ist. lass dir bloß nicht die Freude am Modell verderben. Modellbahn ist immer mit Kompromiss
    behaftet und wenn man damit leben kann ist das auch völlig ok.

    Meine V K, die übrigens auch von Lenni ist (nochmals vielen Dank dafür), hat dafür gleich mal die völlig falsche Kesselausrüstung zur Bahnnummer.
    Ich weiß es, jeder der die Loks kennt weiß es, aber damals hatte der Herr Veit nur diesen Beschriftungssatz da und es war mir einfach mal Schnurz... :)



    Was aber mein Modell richtig hat und die VI K wiederum nicht, ist die Sächsische Sparsamkeit. Es war nämlich üblich das man pro Lok nur 2 Laternen hatte die immer umgesteckt wurden. Das ist aber für Modellbahnen recht unpraktisch, daher würde ich sowas nie bemängeln.

    Gruß André

    Ja Cevin darum mein Nachfrage.
    Ich kenne nämlich nur das Bild der 212 aus dem Sachsenreport 6 und da hat die Lok definitiv nur ein Schild ohne "Königlich"
    Da ich aber auch nicht unfehlbar bin, frage ich da immer nach und lasse mich gern überzeugen.

    Und da Bilder der VI K mit den Sächsischen Schildern nicht gerade Massenware sind ist man da natürlich immer interessiert wenn sich da etwas neues auftun sollte.
    Gruß André

    Die Loks sollten mittels Verfügung von 1919 Schilder bekommen und werden diese auch bis 1920 angebracht bekommen haben.
    Jedoch zweifel ich das "Königliche" Schild für 1919 aus bekannten Gründen auch an.

    Gruß André

    Beim Lösen ist eine Verlängerung durchaus sinnvoll. Beim anziehen wird es dann damit aber auch mal schnell Mist.
    Da sollte man dann doch lieber auf den Drehmomentschlüssel vertrauen.
    Beim Lkw hatte ich für den Notbehelf stehts 2 ineinander steckbare verzinkte Rohre von jeh 1,20m mit. Beide ineinander gesteckt wurden zum lösen der Radmuttern mit dem Radkreuz genommen, eins dann aber nur beim anziehen. Und hab da nie einen Radbolzen gezogen.

    Gruß André