Beiträge von 99 741

    Hallo,

    bereits am Dientag fand eine Probefahrt der 99 762 vor P1002/1003 nach Cranzahl statt. Durch den Schnee der letzten Tage sah es sogar ein bisschen winterlich aus:





    Dieses Wochenende werden die Planzüge zum Teil verstärkt, weshalb auch L45H 083 mit zum Einsatz kommt. Hier hat sie heute soeben P1000 nach Oberwiesenthal geholfen und rollt jetzt P1002 bis zur Vierenstaße entgegen. Der Schnee ist (bis auf den Kunstschnee auf dem Hang) bereits wieder verschwunden.




    Schöne Adventszeit noch :wink:

    Julius

    Hallo Toralf,


    bei Deinem Reisebericht kamen viele Erinnerungen an unsere Reise nach Wales vor 2 Jahren auf. Die Llanberis Lake Railway, die Bahn auf den Snowdon, Betws-y-Coed und das Netz von Caernafon über Porthmadog nach Blaenau haben wir damals auch besucht. Die weiteren Bilder der anderen Strecken/Museen waren natürlich nicht weniger interessant.

    Da bekommt man gleich wieder Fernweh...:sing:


    Gruß

    Julius

    Hallo Gornsdorf,


    es gab mal eine Webseite "sächschische Schmalspurbahnen" (oder so ähnlich). Dort war die Entwicklung, Stationierungsorte und zum Teil auch Werkstatt/RAW-Aufenthalte der Loks einiger sächsischer Baureihen in Textform beschrieben. Außerdem gab es in ähnlicher Weise auch Beschreibungen zu den vorhandenen Wagengattungen.

    -> Da wäre bestimmt auch was zur 99 774 zu finden gewesen.


    Die Seite war allerdings vor einiger Zeit bereits nicht mehr zu öffnen und aktuell kann ich sie nichteinmal mehr finden.:nixw:



    Gruß

    Julius

    Hallo,


    auch wenn eigentlich Betriebspause ist - heute fanden Schulungsfahrten mit L45H 083 statt. Gegen 9:30 wurde der Zug zusammengestellt. Es herrschte dichter Nebel - aber da muss man wenigstens keine Gesichter verpixeln :weg:




    Wenig später rollte der Zug an der Oststraße gen Cranzahl:




    Ein weiteres Bild entstand zwischen Unterwiesenthal & Hammer. Mit jedem Höhenmeter weniger lichtete sich der Nebel:




    EIn letztes Bild der Hinfahrt entstand hinter Hammer:




    Kurz nach 12 ging es auf gut Glück nochmal an die Oststraße. Lange musste ich - zum Glück - nicht warten...:




    Ab 25.11. ist dann wieder normaler Verkehr.


    Und ohne viele Worte noch 4 Bilder vom Transport der Zylinder vom 24.10.:







    Viele Grüße - auch an das nette Personal

    Julius


    Ps.: Am 11.01.2020 verkehrt ein Sonderzug des EmBB Leipzig nach Cranzahl, für die Teilnehmer geht es dann mit der Fichtelbergbahn weiter nach Oberwiesenthal und zurück. Laut den vorläufigen Fahrzeiten auf der Website wohl mit P1003/1010.

    Hallo,


    auf der Webseite der SDG ist der Fahrplan für 2020 veröffentlicht. Einzige Änderung dürfte sein, dass nun in jedem Zug ein Cabriowagen mitläuft, der Rest scheint so geblieben zu sein.


    Und noch eine Änderung die die Bahn betrifft: Auch im entgültigen Fahrplan der CD/DLB sind für 2020 tatsächlich nur noch Fahrten bis Weipert vorgesehen, der Anschluss von Cranzahl gen CZ fällt damit leider weg - vom Gegenteil würde ich mich nur zu gern überzeugen lassen... :zwink:


    Gruß

    Julius

    Heute morgen wurde 99 761 dann nach Oberwiesenthal überführt, davon kurz 4 Bilder:

    L45H 083 kam am Schluss des Planzugs nach Hammerunterwiesenthal:




    Als 99 761 vom Tieflader gezogen wurde wars grade duster, pünktlich zur Rückfahrt kam die Sonne aber wieder raus:






    Eckhard : Was ist denn die V18 4413 für eine Lok? Ist das die Schöma-Lok aus Beitrag #97?


    Gruß

    Julius

    Hallo Helmut,


    interessantes Thema.

    2 Bilder dazu habe ich auch auf die Schnelle gefunden, vielleicht tauchen noch weitere auf. Das eine zeigt den G-Wagen des sächsichschen Eisenbahnmuseum Chemnitz, in dem Wassertanks untergebracht sind.




    Das zweite Bild zeigt 86 333 der PRESS. Sie war vor ein paar Wochen übers Wochenende für Sonderfahrten in Tschechien. Dabei hatte man neben einem Kesselwagen mit Wasser und Begleiterwagen fürs Personal (wie zur Sommertournee in Norddeutschland) auch Kohle (nur von Chemnitz bis Cranzahl und zurück bis Zwickau) dabei.




    Die Eisenbahnfreunde Treysa nutzen einen Kesselwagen und einen Schnellzugpostwagen mit Wassertanks gibt es in Westdeutschland auch irgendwo.



    Gruß

    Julius

    Guten Abend,


    99 761 ist heute Abend per Tieflader in Hammerunterwiesenthal angekommen. Vom Personal vor Ort war zu erfahren, dass die Entladung morgen Vormittag ab ca.(!) 8:30 stattfinden wird.




    Gruß

    Julius

    Ach ja:

    Wer jetzt gern wieder zurück nach Weipert möchte dem sein entweder die Rückfahrt per Bahn (Führerstandsmitfahrt auf YouTube) oder der Schienenersatzverkehr empfohlen :zwink:.


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    Oder aber er wartet bis zum 19.10., da kommen 86 1333 und 112 565 nochmal vorbei.


    Gruß

    Julius



    Ps: Der Ikarusbus kam für die Rückfahrt einer Gruppe Reisender, die an der letzten Fahrt am 29.9. nach Komotau teilnahmen, zum Einsatz.

    Willkommen zurück!

    Im ersten Teil habe ich Bilder von Cranzahl bis Schmiedeberg gezeigt, wo es jetzt weiter geht. Für mich zählt der Bahnhof Schmiedeberg zu den schönsten Bahnhöfen der Strecke. Auch wenn nicht alles mustergültig erhalten und saniert ist, so strahlen doch die noch großteils vorhandenen Gleisanlagen und Gebäude eine schöne Stimmung aus - ich bin immer wieder gern hier.

    An der westlichen Einfahrt passiert 814 032 hier soeben das Wärterhaus auf seinem Weg gen Cranzahl.


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    Am 3.10. dieses Jahres war mit 831 105 nach dem offiziellen Abschied der CD doch nochmal ein ehemaliges Staatsbahnfahrzeug zwischen Komotau und Weipert als Fotosonderzug unterwegs.


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    Da die Stadt mit Vertreibung der Sudetendeutschen sowie dem allgemeinen Bevölkerungsschwund geschrumpft ist (> 4400 EW auf ca. 1000 EW, Tendenz sinkend) liegt der Bahnhof eher außerorts. Und so steigen hier hauptsächlich Wanderer zu und aus, die wenigen Einheimischen nutzen vermutlich eher den Haltepunkt näher am "Zentrum"


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    In die andere Richtung kann man die für das kleine Dorf relativ großzügigen Bahnanlagen gut einsehen. Neben dem Empfangsgebäude, das in den letzten sogar Jahren ein neues Dach bekommen hat und weiter renoviert wird, sind die 2 Durchgangsgleise sowie zahlreiche Nebengleise-/gebäude samt 2 Rampen (auf einer stehe ich) zu erahnen.

    Begründet lag dies in der Fischfabrik Kalla, die hier von 1910 bis zum zweiten Weltkrieg bahnhofsnah (Fisch-) Konserven produzierte. Im Jahr 1943 beschäftigte sie laut Chronik 400 Mitarbeiter, verarbeitete 2500 Tonnen Fisch und stellte eine Million Dosen her. Dafür wurden jährlich 280 Wagen per Bahn zugestellt.


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    Am östlichen Ende des Bahnhofs steht ein weiteres, bewohnte Wärterhaus an einem Feldwegübergang bzw. der Zufahrt zur Laderampe. Bis Ende Mai 2018 waren meist einheitlich rot / beige Züge unterwegs - leider viel zu wenig dokumentiert. 810 482 ("Alice") war damals auch so ein Dauergast...


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    In die andere Richtung präsentiert sich das alles so - Diesel in Europa anno 2019 :)


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    Und nochmal von der anderen Seite.


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    Im weiteren Streckenverlauf fühle ich mich immer etwas nach Skandinavien oder Kanada versetzt - doch auch so kann es im Erzgebirge aussehen. Aber macht euch lieber selbst ein Bild.


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    Zwischen dem Bahnhof und dem Haltepunkt von Schmiedeberg liegt ein Bahnübergang, von dem aus einige Motive umzusetzen sind. So kann man den gleichen Zug von der selben Position aus auch zweimal fotographieren...


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    ... und - wenn man etwas den Weg an der Strecke entlang läuft - gibt es dieses "Motiv für kurze Züge". Wenige Meter weiter befindet sich nahe dem Schmiedeberger Hp übrigens der höchste Punkt der Strecke mit 870 Metern ü. NN.


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    Der weitere Streckenverlauf ist von mir leider eher dürftig dokumentiert, da ich bis vor 2 Jahren nur mit dem Fahrrad mobil war und so vor allem Schmiedeberg sowie der vorherige Abschnitt einfach erreichbar war. Eigentlich Schade, gibt es doch gerade um die Talsperre Preßnitz und den Kupferberg auch wunderschöne Motive.

    Ein solches biete beispielsweise das ehemalige Bergwerk von Kupferberg. Hier wurden zwischen 1968 und 1992 knapp 2,7 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert. Bislang war ich nur ein Mal hier, da die Gebäude allerdings in nächster Zeit abgerissen werden sollen, muss ein Schlechtwetterbild herhalten.


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    Ein Stück weiter bietet sich ein Blick auf den namensgebenden Kupferberg.


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    Die Querung der Verbindungsstraße nahe dem zum Haltepunkt degradierten Bahnhof Kupferberg.


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    Ein weiteres Motiv ist der Blick auf die bereits genannte Talsperre.


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    Kurze Zeit später erreicht sie den Haltepunkt der ehemaligen Stadt Reischdorf (Rusová). Diese wurde Anfang der 1970er Jahre zusammen mit der Bergstadt Preßnitz (Přísečnice) und Dörnsdorf (Dolina) geräumt und abgerissen, um dem Talsperrrenbau Platz zu schaffen. Da die Bahn außerhalb der Dörfer verlief war das Empfangsgebäude von Reischdorf das letzte erhaltene Gebäude des Dorfes. Es wurde 2012 abgerissen und auch das Parallelgleis wurde in den letzten Jahren entfernt.

    Einst wurde sogar erwogen, die Preßnitztalbahn bis Weipert oder Reischdorf zu verlängern, diese Pläne wurden aber nicht verwirklicht.

     

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    Im weiteren Verlauf läuft die Bahn auf langen Strecken gerade aus bis Krima (Křimov). Dabei werden neben dem Ort Sonnenberg (Výsluní) auch zahlreiche Hütten passiert


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    Ein nächste Bild gibt es aus Krima (Křimov). Hier zweigte einst die für den Güterverkehr bedeutende Strecke nach Reitzenhain und weiter nach Chemnitz als weitere Erzgebirgsquerung ab. Der Personenverkehr wurde jedoch 1945 eingestellt und nachdem der Güterverkehr in den 1950er Jahren endete wurde die Strecke demontiert. Der Triebwagen befindet sich gerade auf den Resten der nach Reitzenhain abzweigenden Weiche.

     

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    In Krima bewahrt zudem der Verein "Loko-Motiv" einige Fahrzeuge rund um das erhaltene Heizhaus auf. Der Fahrradverkehr mit M131.1513 macht hier auf seiner Fahrt eine Pause, in der das Bahnhofsgelände besichtigt werden kann.

     

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    2 Durchgangsgleise sind dem Bahnhof noch geblieben - beide sind bei der Zugkreuzung zwischen Planzug und Fahrradverkehr belegt. Rechts das stattliche Empfangsgebäude, links einige abgestellte Fahrzeuge des erwähnten Vereins.

     

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    Die 1872 eröffnete Strecke verläuft nun relativ steil hinab ins Tal der Eger zum Ziel nach Komotau (Chomutov). Dabei hat man auf dem nächsten Abschnitt zum Teil Blicke ins Tal der 3 Mühlen (rechts).

     


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    Auch in Domina (Domina - Schönlind) lagen bis vor wenigen Jahren noch 2 Gleise, nun sind die Reste zum Abtransport aufgestapelt.


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    Ab hier ist Komotau bereits in Sichtweite. Die Strecke verläuft jedoch in 2 großen Serpentinen ins Tal, so dass es noch fast 14 Kilometer bis zum Ziel sind.


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    Bereits im Stadtgebiet von Komotau wird dieser Übergang gequert.


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    Nun ist Komotau bald erreicht. Hier besteht Anschluss an die Strecken nach Eger (Cheb), Prag (Praha) sowie Aussig (Usti), die vom Güter-, Nah- und Fernverkehr rege genutzt werden.


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    Am Morgen des 3.10. konnte hier nach 4 Jahren auch Alice - immer noch rot/beige - wieder angetroffen werden. Nach Weipert fuhr sie jedoch an diesem Tag nicht mehr. Im Hintergrund ist rechts eines (von ehemals 3) der ehemaligen Bahnbetriebswerke zu erkennen, das heute ein Museum beherbergt.


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    Das letzte Bild zeigt den letzten Planzug von Cranzahl nach Komotau am 29.9.2019.


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    Ab nächstem Jahr bedient dann die Länderbahn die Strecke zwischen Komotau und Weipert mit 3x täglich. Gefahren wird mit Regiosprintern (Baureihe 654), erste Fotos sind beispielsweise hier schon zu sehen.

    Wie die die Fahrräder fortbekommen sollen - ich weiß es nicht. (Angeblich soll man wohl evtl. auch Desiros nutzen wollen)


    Der Abschnitt über die Grenze wurde von den Ländern (wie bisher) nicht bestellt, man scheint allerdings seitens der Bahnbetreiber (DLB & Erzgebirgsbahn auf deutscher Seite) auch Interesse daran zu haben den Betrieb weiter zu führen - aber gesichert ist noch nichts.

    Da sich das Angebot jedoch mittlerweile herumgesprochen hat und auch rege genutzt wird kann man nur hoffen, dass es im nächsten Jahr nicht an den 10 Kilometern scheitert.