Beiträge von Racing_oliver

    Wir haben das ja in den verschiedensten Foren schon diskutiert. So macht die Streckenführung in der Tat keinen Sinn. Viel besser wäre aus meiner Sicht am ehesten eine Streckenführung über Elend mit einer direkten und umsetzfreien Einfädelung in die Brockenbahn zwischen Elend und DAH. Der Vorteil dieser Streckenführung wäre, dass der Verkehr besser über das Netz verteilt würde und in Elend ebenfalls mehr los wäre. Von NDH ausgehend könnte man über die Harzquerbahn und die Folgebahnhöfe kürzere Reisezeiten zum Brocken realisieren und den Verkehr besser verteilen.


    Das Problem der Auslastung der Brockenstrecke wäre damit allerdings auch noch nicht gelöst.


    Viele Grüße


    Oliver

    Die Personale werden übrigens jetzt schon freizügig eingesetzt. Es kommt oft vor, dass Personal aus und um WR zu den ESt Ndh und Gernrode mit dem eigenen PKW anreist. Was ich nur sagen will: aus drei mach zwei. Stelle zukünftig Nordhäuser ein. Vermeide die Rumreiserei. Effektiviere die Abläufe. Statt drei Nachtheizern nur noch zwei. Stelle ein Harzkamel als Ersatz dazu. Fahre Züge. Nutze die Hauptreisezeiten für dampflokbespannte Züge. Ziehe Reisende ins Selketal. So würde ich’s machen.

    Gebe Achim absolut recht.


    Nur mal so eine Denkmodell: Mehrere Triebwagenumläufe starten in Nordhausen. Wer sagt denn, dass die Dampflok(s) in Gernrode stationiert sein müssen? Vielleicht könnte man ja endlich mal an die Umläufe ran und würde dann zu toten Zeiten nicht soviel Luft per Dampf durchs Selketal befördern. 2 Planloks plus eine Reservelok nach Nordhausen. Und schon ist man flexibler. Und der Personaleinsatz wäre wahrscheinlich auch einfacher. Einfach mal machen…


    VG


    Oliver

    Lieber Thomas,


    da hast du einen interessanten Zeitpunkt erwischt: den Übergang in die heutige triebwagengeprägte Zeit der ESt Nordhausen. Trotzdem wurde noch viel mit Dampf gefahren. Heute ist davon ja leider nur noch ein Umlauf übriggeblieben. Ich finde das nach wie vor traurig.


    LG Oliver

    Hallo zusammen,


    mein Vater stammt aus Radeburg. Nach dem Krieg hat es ihn nach Westfalen verschlagen. Teile der Familie leben noch dort. 1968, im zarten Alter von drei Jahren, hat mich dann der Schmalspurvirus unerbittlich gepackt. Wir sind zum Bahnhof gegangen und haben einen Ausflug nach Moritzburg gemacht. Ein Heizer nahm mich mit auf die Lok, wahrscheinlich war es eine VI K Reko. Es gibt davon ein Bild, aber die Lok ist nicht richtig zu erkennen. Nur ein staunender kleiner Kerl, der in die geöffnete Feuertür schaut.


    Seitdem lässt es mich nicht mehr los.


    Liebe Grüße


    Oliver

    Hallo zusammen,


    morgen jährt sich zum zweiten Mal die große Rettungsaktion des eingeschneiten Zuges auf dem Brocken. Wie ich seinerzeit hier berichtete, war ich an diesem Tag in Wernigerode. Beim Fahrkartenkauf wies mich die Dame schon darauf hin, dass die Fahrt möglicherweise in Schierke zu Ende sein könnte. Allein unterwegs und abenteuerlustig bin ich eingestiegen, immer mit der Option, dann kurzfristig in Schierke oder schon früher auszusteigen.


    Hoch ging es mit dem 8933 um 09.40 Uhr. Am Brocken angekommen sind wir mit Mühe und Not. An der 241 sieht man schon die Höhe der Schneewehe an der Abrisskante, die wir durchfahren haben:


    Schneewehe geschafft!


    Die Lok setzte um, ein Team kümmerte sich inzwischen darum, die Weiche freizuschaufeln und gangbar zu halten. An den Scheiben der Wagen gefror der Schnee in wenigen Minuten zu einer dicken Eisschicht:


    Umsetzen der Lok


    Dann wurde wieder angekuppelt und es ging runter, im Goetheweg kreuzten wir noch mit dem 8925, der auch wieder runterkam.


    Ab nach unten!


    In Schierke kam uns dann der legendär gewordene 8941 entgegen, der ziemlich gut besetzt war, sogar Familien mit Kinderwagen waren drin. An der Spitze die spätere Eislok.


    Auf dem Weg zur Eislok


    Verrückt, dass in Schierke kaum etwas von der kritischen Situation zu spüren war. Weiter unten in DAH lag noch nicht einmal Schnee. Ich bin dann noch bis nach ETM und wieder zurück gefahren. Dann ging es aber nicht mehr weiter runter, weil kein Zug mehr fuhr. So musste ich auf die Gummivariante ausweichen und mit einigen anderen Fahrgästen den Bus nach WR nehmen.


    Ein spannender Tag im Harz. Anhand der Videos kann man sich sicherlich vorstellen, welche Bedingungen da oben herrschten.


    Viele Grüße


    Oliver