Beiträge von scheku

    Hallo Saarsachse,


    wenn Du das ganze Prospekt einscannen könntest, wäre ich daran sehr interessiert.

    Auf unserer Hermanicka fahren die Loks ja im Maßstab 1:120.


    Vielen Dank.

    Heute vor 120 Jahren wurde auf der Friedländer Schmalspurbahn der Betrieb aufgenommen. Gleichzeitig ging auf der deutschen Seite die Verbindung von Markersdorf bis zum Grenzbahnhof Hermsdorf in Betrieb. Damit war eine durchgängige Verbindung von Zittau bis nach Friedland i. B. geschaffen.


    Aus diesem Anlass zeige ich ein paar Bilder vom aktuellen Zustand, der im Januar 1976 wegen schlechtem Zustand der Strecke eingestellten 750mm-Schmalspurbahn.



    Wir beginnen im ehemaligen Grenzbahnhof in Hermsdorf. Dieser Bahnhof ist mittlerweile nur noch eine Ruine. Das große Empfangsgebäude ist schon fast „Schwerkraft“ saniert. Vom Lokschuppen stehen noch Mauerreste und auch der ehemalige sächsische Güterschuppen existiert noch. Ob die Pläne zur Einrichtung eines Dorfmuseums hier jemals umgesetzt werden, wird die Zukunft zeigen!





    Der ehemalige Haltepunkt Hermsdorf verdankte seine Existenz überwiegend dem nahen Steinbruch. Vom Steinbruch und seinen Gebäuden existieren noch wenige Ruinenfragmente, die Stück für Stück von der Natur zurückerobert werden.


    Das kleine Haltestellengebäude hingegen ist gut erhalten und auch die Umgebung ist gepflegt. Die ehemalige Brücke über den Bachlauf ersetzt heute an gleicher Stelle ein Neubau für den Autoverkehr.




    Weiter geht es nach Dittersbach, wo ja früher alle Züge Kopf machen mussten.


    Das Bahnhofsgebäude wird heute als privates Wohnhaus genutzt. Auch ein Nebengebäude der Streckenmeisterei ist noch vorhanden.


    Das große Lagergebäude (ehemals Firma Preibisch) ist noch komplett vorhanden. Noch vor wenigen Jahren war es gut einsehbar, aktuell ist es schon wieder fast zugewachsen.




    An der ehemaligen Bahnhofseinfahrt gibt es ein kurzes Stück auf dem noch die Schmalspurgleise liegen, was Dank privater Initiative auch heute noch an die kleine Bahn erinnert.




    Zum nächsten Bahnhof Kunnersdorf gibt es kein aktuelles Foto. Auch hier ist das Bahnhofsgebäude heute in privater Nutzung.



    Zum Abschluss geht es nach Friedland i. B., wo ja schon seit Jahren ein Verein das Museum im ehemaligen Lokschuppen betreibt.


    In den letzten Jahren haben die Vereinsmitglieder auch das alte Bahnhofsgebäude der Schmalspurbahn erworben und sanieren es liebevoll.


    Gleichzeitig wurde der Wiederaufbau der Gleisanlagen des Schmalspurbahnhofs in Angriff genommen. Auch hier geht es beharrlich Stück für Stück voran.





    Nähere Informationen zu den Aktivitäten des Vereins sind im Internet zu finden unter:


    http://www.hermanicka.wz.cz/html/home.html



    Alle Aufnahmen stammen vom 08.08.2020.

    Hallo zusammen,


    auch wenn unser Ausflug zur JHMD nun schon gut eine Woche her ist, will ich Martins Bildbeitrag noch durch ein paar Aufnahmen ergänzen.


    Die ersten beiden Bilder belegen, dass die Schmalspurbahn weiterhin großen Anklang findet und gerade in der Ferienzeit stark genutzt wird.



    In Blažejov wollen nicht nur viele Wanderer mitfahren, auch 7 Fahrräder und ein Fahrradanhänger müssen verladen werden.



    Bei der anschließenden Kreuzung in Střížovice werden auch dort wieder zahlreiche Fahrräder aus- und eingeladen.



    Das der Dampfzug in Kunžak-Lomy stark umlagert ist, versteht sich da schon fast von selbst.



    Abschließend noch ein Blick ins JHMD-Depot in Jindrichuv-Hradec.

    Neben T47 015, die wenig später ja wieder in den Streckendienst zu sehen sein wird, konnte auch U37.002 ausgemacht werden, die ja derzeit eine Revision erhält.

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für die schöne Erinnerung an die Brandenburger Städtebahn. Ich bin am nördlichen Streckenast in Rhinow aufgewachsen und kann mich noch gut an den umfangreichen Dampfbetrieb erinnern.

    Als ca. 1972 die ersten Personenzüge mit einer V100 bespannt wurden, war das für uns Kinder immer eine tolle Abwechselung im "Dampfeinerlei".

    Im Regelfall war ja die Strecke fest in der Hand der Reko-52er aus Brandenburg und Stendal. Vereinzelt waren noch 52er in der Ursprungsausführung im Einsatz.

    Wenn aber Manöversaison war und umfangreiche Truppentransporte über die Städtebahn rollten, dann wurden alle verfügbaren Loks aus den zuständigen BW ins Rennen geschickt:

    Die BR 50.35, 50.40, 50.00, 110 und 106 später dann auch 120 bespannten in allen möglichen Kombinationen die zahlreichen Truppentransporte.

    Ab 1976/77 bekam das BW Stendal ja wieder Reko-50er und gab dafür der Reko-52er ab. So gab es ab dieser Zeit Mischbetrieb der Reko-Baureihen.

    Wie schon geschrieben, wurde die Städtebahn oft auch als Umleitertrasse für die zahlreichen Züge zu und von den Ostseehäfen genutzt.

    Die ganz neuen Loks der BR111 gingen hier als Doppel auch gleich in den Güterzugdienst.

    Leider hat man damals zu wenig Bilder gemacht. Das Fotografieren der Armeezüge war ja sowieso schlecht möglich.

    Hallo,


    die 132 war auch schon zum 95 jährigen Jubiläum in Zittau, da aber nur die Lok und die Sonderzüge fuhren im November.

    Die Lok mit dem kompletten Traditionszug aus Radebeul war nach meiner Erinnerung nur 1990 hier in Zittau zu Gast.

    Hallo,


    ja an die Ausstellung kann ich mich auch noch gut erinnern. Vom DMV aus haben wir damals Nachtdienst gehabt und die diensthabenden Eisenbahner unterstützt. Da sind von der Fahrzeugusstellung auch noch einige Nachtaufnahmen entstanden.

    Die Fotos müssen noch in einem Karton vorhanden sein.

    Ansonsten war ja die Ausstellung nur möglich, weil zu diesem Zeitpunkt die Einstellung der Schmalspurbahn schon abgeblasen war.