Beiträge von 2095 007-7

    Und nun wieder ein erfreuliches Bild - vorletzte Woche wurde die Rettenbachstraße samt P+R Parkplatz für die Haltestelle Rettenbach fertiggestellt:



    Zu den Hochwasserschäden - mittlerweile haben die Aufräumarbeiten begonnen und die Sanierungen sind in der Detailplanung. Sobald es interessante Bilddokumentationen gibt, folgen diese natürlich ;-)


    Viele Grüße und schönes Wochenende!

    Thomas

    Werte Hobbykollegen,


    ziemlich sprachlos war ich am vergangenen Wochenende, wo mir meine Familie einen Wunsch zum Geburtstag erfüllte, den ich schon seit 1994 (!) als Kind hatte - ein 5090 für die Gartenbahn. Es handelt sich um den 5090 006-7 der Pinzgauer Lokalbahn in Ep.V Valousek Lackierung:







    Und obwohl mir an diesem Tag ohnehin schon "die Spucke reichlich weggeblieben ist" haben meine Kumpels noch "das Sahnetüpfchen auf die Torte gesetzt" und mich mit einer Eigenbau 2190.03 im Garten überrascht. Natürlich mit entsprechender "Jubiläumstafel" ;-)





    Viele Grüße

    Thomas

    Werte Forenkollegen,


    Danke für die Nachfrage, vorweg, es geht den Kolleginnen und Kollegen gut und trotz der schrecklichen Katastrophe dürfte es im Oberpinzgau zu keinen Personenschäden gekommen sein.


    Zur Infrastruktur - die Pinzgauer Lokalbahn hat Schäden auf mehreren Kilometern zwischen Niedernsill und Krimml. Auch wenn es bei den Bildern die es gibt nahezu unvorstellbar ist, die bisherigen Maßnahmen haben im Tal gefruchtet, sonst gäbe es hier ein ganz anderes Problem.


    Aktuell ist der Zugverkehr zwischen Zell am See und Piesendorf aufrecht und soll demnächst auf Niedernsill erweitert werden.

    Schienenersatzverkehr ist aktuell nur bis Mittersill, da die Bundesstraße Ri. Krimml noch immer gesperrt ist. Eine "Notumleitung" über kleine Bergstraßen gibt es mittlerweile, jedoch nur für PKW und mit triftigem Grund (Arbeit, Versorgung,...) - hier gibt es jedoch Wartezeiten von bis zu 1,5h.


    Zu meiner Person - ich war bereits auf Urlaub und im Zuge des Ereignisses wieder Sonntag und Montag vor Ort. Nun begutachten Sachverständigen den genauen Zustand und wie man die Sanierung am besten durchführt. Auch wenn der Schaden groß ist, gab es auch erfreuliche Nachrichten von Stellen wo man erst vermutete, dass die Schäden größer sind als gedacht, oder von den technischen Sicherungsanlagen der Eisenbahnkreuzungen (in den Hütten), wo "das Herz" der Anlagen unbeschädigt ist und "nur" die Außenanlagen (Lichtzeichen) in Mitleidenschaft gezogen wurden.


    Hoffnung gibt es durch die Politik, welche umgehend positive Signale gesendet und mittlerweile auch veröffentlicht hat.


    Gemeinsam mit den überaus engagierten Kolleginnen und Kollegen wird man auch diesen Schlag bewältigen.


    Viele Grüße

    Thomas


    Stellungnahme vom Landeshauptmann des Landes Salzburg:


    https://www.oe24.at/video/oest…lutgebieten/484954798/amp

    P+R und B+R in Rettenbach


    Die Haltestelle Rettenbach befindet sich im Gemeindegebiet der Stadtgemeinde Mittersill und ist flussaufwärts die nächste Haltestelle nach dem Bahnhof Mittersill. Betrieblich ist diese Haltestelle auch eine Zuglaufmeldestelle mit 2 Trapeztafeln als Einfahrsignale und 2 Zlm-Signale als Ausfahrsignale. In der Betriebsstelle selbst befindet sich auch die mit einer Schrankenanlage + Lichtzeichen gesicherte Eisenbahnkreuzung Rettenbachstraße. Diese Straße dient auch als wichtiger Zubringer zu verschiedene Siedlungsgebiete rund um Rettenbach. Zahlreiche Schüler und Pendler benutzen diese Haltestelle um in die Schulen nach Mittersill oder Zell am See bzw. zu ihren Arbeitsstätten zu gelangen.


    Im Frühjahr wurde diese Haltestelle bereits mit einem überdachten Fahrradständer als "Bike & Ride Anlage" ausgestattet, welcher 18 Stellplätze bietet.
    Um auch den Pendlern bzw. Urlaubsgästen, welche aus diesem Gebiet oft auch vom Sonnberg ihre Anreise haben, eine zeitgemäße Parkmöglichkeit zu bieten, wird der bisherige "Schotterparkplatz", welcher für 5 PKW Platz geboten hat, zu einer "Park & Ride Anlage" für insgesamt 13 Stellplätze erweitert. Dies erfolgt im Zuge der Generalsanierung der Rettenbachstraße, welche neuerdings auch einen abgetrennten Gehsteig erhält. Die P+R Anlage wird von der Stadt Mittersill und dem Land Salzburg als Infrastrukturbesitzer der Pinzgauer Lokalbahn finanziert. Alle neu errichteten Anlagen sind barrierefrei erreichbar und beleuchtet.


    Blick des neuen Fahrradständers mit Blickrichtung Krimml:


    Alltag in Rettenbach - besonders rührig waren die Volksschulkinder, welche sich für den neuen Unterstand ihrer zweirädigen Flitzer bedankt haben:


    Im Bau der P+R Parkplatz Rettenbach, aufgenommen von der Salzachbrücke Rettenbach:


    Die neue Rettenbachstraße mit neuem Gehsteig bis zur Haltestelle (wenige Meter vor der Eisenbahnkreuzung endend):


    Gesamtaufnahme des neuen Platzes, wo mittlerweile gerade die Asphaltschichten aufgetragen werden:


    Viele Grüße

    Thomas

    Verärgerte Reaktionen auf Schützenhöfers Spar-Ansage zur Murtalbahn


    Von Muraus Bürgermeister bis zum Bezirkshauptmann gibt es wenig Verständnis für die Aussagen des Landeshauptmannes.

    Es gebe "sehr wenig finanziellen Spielraum" und auch eine Umstellung auf Busbetrieb stehe im Raum. Das sagte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer auf Anfrage der Kleinen Zeitung bei einem Besuch im Bezirk Murau.

    Bürgermeister Thomas Kalcher (ÖVP) zeigt sich auf Nachfrage überrascht: „Ich muss festhalten, dass der Landtag in einer seiner letzten Sitzungen eine Bestandsgarantie für die nächsten zehn Jahre zum Betrieb der Murtalbahn abgegeben hat, und dafür ist ein entsprechendes Budget im Landtag auch beschlossen worden." Er glaube nicht, dass eine Buslösung zukunftsorientiert sei: "Eine Investition für die Murtalbahn ist langfristig zu sehen, während eine Buslinie relativ schnell eingestellt werden kann.“ Man spreche von der Stärkung der Regionen, "egal von welcher politischen Seite", aber wenn es ans Eingemachte geht, sehe es anders aus. Nicht nur in anderen Regionen, auch im Bezirk Murau müsse in die Verkehrsinfrastruktur investiert werden: "Wir sind ein starker touristischer Bezirk, deshalb brauchen wir eine moderne Murtalbahn“, sagt Kalcher.

    "Auch wegen Klimaschutz notwendig"

    Angesprochen auf das Thema, meint Bezirkshauptmann Florian Waldner: „Es wäre eine Katastrophe für den Bezirk Murau, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist wichtig für den Tourismus, Pendler und Schüler." Es sei nicht zeitgemäß, wenn man für das Klima was tun will: "Da wäre meiner Meinung nach die Auflösung einer Bahnlinie nicht zu verantworten“. Waldner sagt, der ganze Bezirk muss kämpfen, damit die Bahnstrecke erhalten und modernisiert wird. „Eine Region ohne Eisenbahn ist im wahrsten Sinn auf dem Abstellgleis“. Es wäre nun notwendig, dass sich die Landespolitik dazu bekennt und mit der Verkehrsministerin verhandelt, auch der Bund müsse seinen Beitrag leisten. Tourismusverbandvorsitzender Heimo Feiel betreibt eine Campinganlage in der Gemeinde St. Georgen am Kreischberg: „Die Murtalbahn ist ein touristisches Aushängeschild, vor allem der Dampfbetrieb." Die Politik solle sich um eine Erhaltung und Modernisierung bemühen.


    Quelle: Kleine Zeitung



    Also im mir vorliegenden Zeitungsartikel steht, dass es wenig finanziellen Spielraum gibt, es noch Gespräche in der Politik gibt, aber auch die Umstellung auf Busbetrieb im Raum steht.


    Auch wenn es positivere Nachrichten geben könnte, ist es wenigstens noch nicht das endgültige "AUS" der Murtalbahn.


    Viele Grüße

    Thomas