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  2. 99 246

Beiträge von 99 246

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 17. Januar 2026 um 22:38
    Zitat von TRO

    Hallo,

    Jeden Lok mit Funkfernsteuerung muss (!) Bauartbedingt eine mehrlösige Bremse haben. Die HSB- V100 hat ja alle Adtranz- umgebaut mit Vierrichtungsjobstick und diese kenne ich von der Regelspur V100 ganz gut. Wer sich hat das einfallen lassen müsste noch heute bestraft werden! Wenn das jemand interessiert kann ich da noch näher drauf eingehen.... Also habe alle V100- Harzloks jetzt eine KE- Bremse.

    Die im Harz haben ganz normale GSR 30-5,7er Getriebe mit 900 kW Eingangsleistung. Bremsen konnte man mit dem Getriebe aber nicht, das ging nur mit der 298, die hat aber nur 736kw Eingangsleistung und keine Vielfachsteuerung und ein komplett anderen Führerstand und andere Fahr+ Bremsteuerung.

    Den wird man sicher auf so 1200 PS drosseln, das ist mit dem Laptop heutzutage ganz fix gemacht. Die CAT- Motoren der Reihe 3508 und 3512, die normalerweise in diversen V100 verbaut sind sind auch fast alle gedrosselt. Der 3512 hat so 1800 PS eigentlich. Der ist bei 1100 kW -Getrieben auf 1472 PS eingestellt und bei 900 kw- Getrieben auf 1200 PS.

    Und ist der beste Motor der mir bei der Eisenbahn je untergekommen ist :thumbup:. 25.000 Laufstunden (Der 12 KVD wäre zwischenzeitlich 3-4x zerfallen bei der Anzahl) runter und zwischen den Ölwechseln muss man nicht mal was nachfüllen, nur ab und zu Staub wischen im Motorraum. Man hatte ja auch bisher mehrfach versucht die Ost-V100 mit MTU auszurüsten, war alles nicht der Bringer. Warum auch immer.... die CAT- Motoren sind wesentlich in der Mehrheit.

    In den letzten zwei Jahren hat man immerhin schon vier neue V100 mit neuem- MTU- Motor ausgerüstet. Siehe hier. Da scheint es doch eine Bauartzulassung dafür bereits zu geben:

    https://www.v100-online.de/index.php?nav=1416777

    Knapp daneben, nur "gestuft" (0-6) ging das Vielfach- Fahren, in Stufenlos nicht, das hat das Vielfachkabel nicht übertragen können.

    Soweit meine Kenntnisse dazu.

    Mfg TRO.

    Alles anzeigen

    Naja, bei 900 kW- und 1.100 kW-Motoren können die Getriebe nicht dieselbe Eingangsleistung haben. Denn dann bleibt nichts mehr für die Hilfsbetriebe übrig. Würde man das so machen, wären die Motoren überlastet und werden gedrückt. Die Getriebe dieser Motorleistungsstufen haben daher 808 und 962 kW am Getriebeeingang. Der Rest ist für die Hilfsbetriebe gedacht. Wobei den 1.100 kW-Motoren der BR 114/204 bei voller Traktions- und Hilfsbetriebleistung nur 1.050 kW abverlangt werden. Die Motoren sind also minimal überdimensioniert.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 15. Januar 2026 um 22:45

    Die DR-V 100 hat keine verschleissfreie hydraulische Bremse. Die besitzen allesamt 3-Wandler-Getriebe ohne H-Bremse. Die BR 199.8 besitzt (analog der BR 112/202) Getriebe mit 808 kW (1.100 PS) Eingangsleistung. Die bremsen also ganz normal mit der indirekten Druckluftbremse bergab.

    Einzige Ausnahme ist die BR 108/298 mit dem damals neuartigen Wendegetriebe. Dieses hat zwei Wandler je Fahrtrichtung. Die Wandler der Gegenrichtung werden jeweils zum dynamischen Bremsen heran gezogen.

    Interessant ist, was man dann aus der 199 892 macht. Sowohl motor- als auch getriebeseitig dürfte die um einiges leistungfähiger werden. Der MTU 8V 4000 soll ja 1.200 kW bringen.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 13. Januar 2026 um 13:15

    Am 11.01. war mal wieder eine schöne Tour mit der HSB eingeplant. Da traumhaftes Winterwetter mit perfekter Sicht angekündigt waren, wurde an Stelle der für mich üblichen Harzquer- und Selketalbahn heute mal wieder der Brockenbahn der Vorzug gegeben. Logisch, bei 65 € pro Nase rauf und runter gegenüber den günstigen Deutschlandticket-Touren über das HSB-Restnetz, da überlegt man sich das natürlich zweimal und möchte möglichst perfekte Wetter- und Sichtbedingungen haben, zudem auch nicht in einem völlig überfüllten Zug auf den Berg verfrachtet werden. Schließlich möchte man die spektakulärste Bahnfahrt Deutschlands ja auch genießen können!

    Es stellte sich heraus, der Tag war perfekt gewählt! Die Züge der Brockenbahn waren zwar sehr gut besucht, aber nicht überfüllt. Alle bekamen einen Sitzplatz und auch das Wetter war absolut traumhaft.


    In Wernigerode erwartete uns "Kanne" 861, die unseren P 8903 nach Eisfelder Talmühle bereitgestellt hatte. Da die Harzquerbahn im Mittelteil von Drei Annen Hohne - Eisfelder Talmühle aber noch nicht vom Schnee beräumt war, wurde unser Zug kurzerhand zum Bf Brocken umgeleitet. Der Nordhäuser Brockenzug dagegen entfiel an diesem Tag und verkehrte nur im Abschnitt Nordhausen - Eisfelder Talmühle.


    Unsere Zuglok am umgeleiteten P 8903 war die alte Eisfelderin 99 7237. Hier beim Halt in Schierke.


    Der P 8927 mit 99 7247 kämpft sich lautstark den Brocken hinauf. Jedes mal ein geniales Spektakel!


    99 7237 setzt auf dem 1125 m hoch gelegenem Brockenbahnhof zur Rückfahrt um.


    99 7237 mit P 8924 im Bf Brocken bereit für die Rückfahrt nach Wernigerode.


    Am Betriebsbahnhof Götheweg war Zugkreuzung mit P 8945. Hier ballert 99 7247 mit dem letzten Zug des Tages gen Brocken.


    Als wir in Drei Annen Hohne ankamen, war es bereits dunkel. Was für eine tolle Atmosphäre!


    Ankunft in Wernigerode-Westerntor. Hier wurde P 8924 verlassen und zum Tagesabschluss zu Fuss das Restaurant "Grüne Gurke" angesteuert. Ein Besuch dieses Lokals kann nur wärmstens empfohlen werden. Aktuell wohl der Geheimtip in der Wernigeröder Gastronomie!

  • Zukunft der HSB Mallets — wie geht es weiter?

    • 99 246
    • 21. Dezember 2025 um 14:26

    Ich persönlich denke, wir können zukünftig bei der HSB alles, bis auf die geplanten 6 Dampfloks im Betriebsbestand, abschreiben. Die 6 Loks sollen sich aus 4 × Loks für den Planbetrieb, 1× Reservelok für Planinstandhaltung und 1 × Lok in Hauptuntersuchung zusammensetzen. Die Loks werden mit Ölfeuerung ausgerüstet. Am besten dafür geeignet sind die Neubauloks. Den Rest an Dampfloks wird man irgendwo in einer Halle verstecken oder als Museum präsentieren.

    Die 4 Dampfer im Planbetrieb werden 2 × Brockenbahn, 1× Harzquer- und 1× Selketalbahn bedienen. Der Rest des Verkehrs wird mit den 4 dann durchmodernisierten Kamelen der BR 199.8 und den neuen Stadler-ETs abgedeckt.

    So denke ich, wird das neue Betriebskonzept der HSB aussehen!

  • Link ins DSO - Px48 im Brohltal

    • 99 246
    • 3. Dezember 2025 um 14:43

    Also ich persönlich finde die Px48 großartig! Für mich gehören sie zu den schönsten Schmalspurdampfern. Hinsichtlich ihrer Konstruktion (20 - 22 t Reibungslast, <6 t Achslast) und vom Leistungsvermögen (200 PSi Leistung, 38 kN Zugkraft) her ist sie halt vorwiegend für Flachlandbahnen mit sehr leichtem Oberbau ausgelegt, bei gleichzeitig großer Reichweite, dank sehr üppigen Vorräten. Aber selbst ne IV K ist da etwas leistungsfähiger und merklich zugkräftiger.

    Für eine topographisch derart anspruchsvolle Strecke wie im Brohltal, kann die Px48 somit allenfalls ne Notlösung für sehr leichte Züge sein. Um Mügeln hätte ich die Loks gerne mal im Einsatz gesehen. Das dürfte ne Strecke sein, die wie gemacht für die Px48 ist.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 99 246
    • 2. September 2025 um 13:12

    So langsam sickert ja durch, was in dem Gutachten von SCI Verkehr zur Lage der HSB stand. Sie attestiert sowohl der Infrastruktur als auch beim Fahrzeugbestand ein massiven Instandhaltungsrückstau, der jederzeit zu einem Notstand in der Fahrzeugverfügbarkeit führen könnte.

    Den Dampflokbetrieb hält man (zum Glück) für alternativlos. Sie sind das große Zugpferd, weshalb die Touristen zur HSB kommen. Man empfiehlt aber aus bekannten Gründen die Umrüstung auf Ölfeuerung. Ergänzend dazu sollten zukünftig Diesel/Hybrid-VTs beschafft werden, da bestes Kosten-/Nutzenverhältnis. Streckenoptimierungen/- begradigungen im großen Stil, mit dem Zweck die Vmax deutlich zu erhöhen, stehen aus Sicht des Kosten-/Nutzenverhältnisses in keinem Verhältnis, sind also nicht finanzierbar.

    Und jetzt kommt der große Tiefschlag, man empfiehlt zukünftig nur die Harzquer- und Brockenbahn weiter zu betreiben. Die komplette Selketalbahn von Quedlinburg bis Eisfelder Talmühle solle vollständig eingestellt werden. Die erwarteten Kosten für notwendige Investitionen und Betriebszuschüsse der Selketalbahn würden sich um weitere 34 bzw. 36 % erhöhen, was die Fahrgastzahlen (108.000 in 2024) aber nicht rechtfertigen sollen.

    Soviel zum wesentlichen Inhalt des SCI-Gutachtens. Die HSB-Gesellschafter haben aber schon angekündigt, man wolle am gesamten Streckenentz festhalten, was immer das auch heissen mag.

    Es bleibt also spannend im HSB-Krimi!

  • Lastprobefahrten mit Lok "Rur"

    • 99 246
    • 1. September 2025 um 16:51

    Was für ein putziges Maschinchen. Dazu diese schicke Zuggarnitur. Einfach großartig!

    Genau so stelle ich mir die ideale Verkehrslösung für kurze, verkehrlich schwach ausgelastete Stichbahnen vor.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 99 246
    • 31. August 2025 um 13:24

    Sagen wir es mal wie es ist, ohne seine Bahn ist das Selketal mausetot. Dann können sie Alexisbad und seine großen Pläne gleich mit zuschütten!

    Ich mochte diesen sanften Selktal-Tourismus abseits des Mainstreams in den großen Harz-Hotspots. Keine Hektik, keine Eile, einfach Entspannung pur. Ohne Selketalbahn fehlt das verbindende Element in diesem Idyll!

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 99 246
    • 27. August 2025 um 05:43

    Die 2,8 von 5 Sternen sind aber noch geschmeichelt!

    Das gastronomische Niveau des Brockenwirts war unter aller Kanone. Haben selten so miesen Fraß zu derart üppigen Preisen vorgesetzt bekommen. Dagegen ist selbst eine drittklassige Kantine eine echte kulinarische Offenbarung.

    Von daher, es ist eine gute Nachricht, dass dieser Nepp endlich ein Ende hat. Es kann nur besser werden, denn schlechter als der Brockenwirt geht kaum!

  • Bau- und Betrieb bei der Schwarzbachbahn 2025

    • 99 246
    • 9. August 2025 um 13:19

    Die erste IV K in Epoche 2-Optik, großartig!

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