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  2. 99 246

Beiträge von 99 246

  • Modellbahn-Neuheiten 2026

    • 99 246
    • 22. April 2026 um 13:29

    Mit der Mallet scheint man bei Tillig ein völlig neues Level anzustreben, was die Umsetzungsqualität angeht. Sie sieht toll aus! Weit besser als die bisherigen, allenfalls durchschnittlich gelungenen, Tillig-Schmalspurdampfer. Dieses Modell könnte auch von Roco sein.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 20. April 2026 um 16:24

    Ich persönlich bin sogar so pessimistisch, man wird in der mittelfristigen Zukunft nur noch 6 - 7 (dann ölgefeuerte) Dampfloks der BR 99.23-24 im Betriebsbestand bzw. als Instandhaltungsreserve behalten, fertig ist die Laube! Die restlichen Dampfer bleiben leider tot. Die kann man dann allenfalls noch im Museum bewundern.

    Für den Rest der lokbespannten Züge sorgen dann die 6 durchmodernisierten Kannen der BR 199.8. Dazu kommen dann noch die bis zu 15 zu beschaffenden Neubautriebwagen.

    So karg wird der Fahrzeugpark der HSB längerfristig aussehen!

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 8. April 2026 um 09:12
    Zitat von Ronny995904

    Kessel kann man bei jeder dafür Lizensierten Firma bauen lassen, warum man es unbedingt in Meiningen machen lässt, weiß ich nicht.


    Weil das Bundesland Thüringen es sich so wünscht und man ansonsten bei der weiteren HSB-Unterstützung zu bocken droht. Da zählt nicht die Qualität oder das Preis-/Leistungsverhältnis. Man möchte die "Meininger Dampflokapotheke" weiter künstlich stützen.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 99 246
    • 22. März 2026 um 13:40
    Zitat von Dampfachim

    Hallo Michael,

    das vermute ich auch und das wäre ja auch ein erfreulicher Schnitt. Aber man sieht mal wieder, dass Journalisten ihre Texte offenbar nicht durchlesen, genau wie mancher User hier auch.

    Viele Grüße

    vom Dampfachim


    Ist halt ein stümperhafter und schnell zusammen geschusterter Artikel. Wobei solche völlig offensichtlichen Fehler eigentlich jedem Reporter aus Logikgründen sofort auffallen müssten. War wohl nicht die hellste Kerze auf der Torte!

    Ansonsten, die Fahrgastzahlen für 2025 hat die HSB vor ein paar Wochen veröffentlicht:

    Brockenbahn, Wernigerode - Brocken: 507.000

    Harzquerbahn, Nordhausen - Drei Annen Hohne: 386.000

    Selketalbahn, Quedlinburg - Hasselfelde/Eisfelder Talmühle: 104.000

    Insgesamt, inklusive Sonderverkehr: 1.120.000

    Angesichts von kompletten Streckensperrungen und großflächigen Zugausfällen aus vielfältigen Gründen ein wohl überraschend gutes Ergebnis für die HSB.

  • Gedanken zur Zukunft der Harzer Schmalspurbahnen

    • 99 246
    • 21. März 2026 um 10:53
    Zitat von Weiche

    Sorry, aber warum sollten die Steuerzahler jedes Jahr Millionen von Euro in die HSB versenken, nur um einen gewissen Charme zu erhalten? Vielleicht lässt sich das gesamtwirtschaftlich betrachtet aufgrund von Übernachtungen, Ausgaben und was die Touristen in der Region lassen. Noch. Aber der Realität, dass der Ostharz - gerade im Einzugsbereich der HSB - so gut wie keine erreichbaren Touristenziele bietet, kann man sich nicht verschließen. Und warum sollte sich ein Tourist freiwillig ins tote Selketal verirren? Bietet absolut keine Sehenswürdigkeiten.

    Warum versenkt man jedes Jahr Milliarden von € um irgendwelche alten Schlösser, Burgen, Kirchen und Museen zu erhalten? Na, merkste was?

    Es sind Denkmäler, genauso wie Dampfbahnen Denkmäler sind, die es der Nachwelt funktionierend zu erhalten und zu erleben gilt.


    Ansonsten, die 199.8 sind sicherlich eine wichtige Stütze des Betriebes im Harz und werden es in Zukunft noch mehr sein. Aber ohne Dampfloks kann man, bis auf die Brockenbahn und den SPNV-Abschnitt Nordhausen - Ilfeld, den Betrieb dann gleich einstellen. Die Dampfzüge sind dort die eindeutige Attraktion. Und selbst auf der Brockenbahn gibt es lange Gesichter und massenhaft zurück gegebene Fahrscheine, wenn statt der erhofften Dampflok ne Kanne angedieselt kommt. Die 199.8 (und VTs) haben in der kleinen Blase der Eisenbahnfans sicherlich Kultstatus erreicht. Damit lockt man aber keine Massen aus nah und fern in den Harz. Das machen fast ausschließlich die Dampfloks.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 20. März 2026 um 10:49

    Im Endeffekt ist es dasselbe Modernisierungsprojekt wie die aus Bulgarien zurück geholten 204er. Mit ein paar winzigen Abweichungen, um die Optik möglichst wenig zu verändern. Die Kannen dürften damit nochmals um etwa 1/3 leistungsfähiger geworden sein. Denn die MTU 8V 4000 in den modernisierten 204ern leisten nun 1.200 kW (1.630 PS), mit entsprechend verstärkten Strömungsgetrieben. Die original 199.8 (und 112 / 202) brachten es auf 900 kW (1.225 PS) an der Motorwelle und 808 kW (1.100 PS) am Getriebeeingang. Bei derart leistungsfähigen (und wieder neuwertigen) Dieselloks, da ist es geradezu schade, dass es im Harz keinen Güterverkehr mehr gibt. Was könnte man mit diesen Maschinen für Lasten durch den Harz buckeln!?

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 19. März 2026 um 21:54
    Zitat von gwr

    Hallo,

    Die 199 892 sieht den 4 oder 5 Loks ähnlich, die aus Bulgarien reimportiert wurden und einen 8-Zylinder bekommen haben. ( 204 482 auch?)

    https://www.v100-online.de/index.php?nav=1416777

    https://www.v100-online.de/index.php?nav=…age&position=25

    Gruß, Gerd

    Nachtrag: sieht neu gut aus, wenn man allerdings auf der Verkleidung mit dem Finger im Dreck schreiben kann, wie ich letzten Sommer bei der 199 872, dann sieht das nicht mehr gut aus.

    Alles anzeigen

    Das liegt daran, weil die 199.8 und die moderniserten 204er technisch weitestgehend gleich sind.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 18. März 2026 um 21:57

    Als (auch) V 100-Fan bin ich vor allem auf die technischen Änderungen gespannt. Optisch fällt erst einmal nur die geänderte Ladeluftansaugung sowie die zahlreichen neuen Lüftungsöffnungen unten am Vorbau 1 und Führerstand auf. Aber die HSB wollte die Loks optisch ja explizit auch so wenig wie möglich verändern.

  • Betrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen 2026

    • 99 246
    • 24. Februar 2026 um 11:06
    Zitat von Bergmensch

    Na, ob an der (199 877) noch was zu retten ist?

    Naja, sie ist zwar extrem verblichen und hat eine Moos- und Dreckpatina. Aber es gibt keine groben Durchrostungen usw. Und da die Technik eh einmal grundüberholt bzw. komplett getauscht wird, warum nicht! Da sind in Stendal schon viel abgrittenere V 100 wieder aufgemöbelt worden.

  • Warum beschaffte die DR keine Schmalspurloks im Ausland?

    • 99 246
    • 12. Februar 2026 um 08:51
    Zitat von Hattori

    Soweit ich mich erinnern kann, gab es diesen Textblock schon mal in fast gleicher Formulierung - oder täuscht mich das ;)?
    Schön langsam wäre dann aber nicht mehr viel übrig geblieben von den FAUR DL 110 H - oder? Anderer Motor, anderes Getriebe, komplett andere Drehgestelle, wahrscheinlich auch noch ein Dampferzeuger aus DDR-Produktion - was hätte man dann noch von FAUR gekauft außer einem leeren Blechkasten? Und wer hätte dann in annehmbarer Zeit die ganze Neukonstruktion bzw. Abstimmungen mit gewaltiger Sprachbarriere abgewickelt - und wozu, wenn man eh nur etwas Stahlbau eingekauft hätte (aber selber durfte man sowas eben nicht bauen ...).

    Naja, bei der DR 119 war es ja ähnlich geplant. Die Lok wurde von der TU Dresden komplett entwickelt, auf Basis der DR 118 und komplett mit DDR-Baugruppen. Da sollte FAUR als reiner Auftragsfertiger dienen, nachdem sich zuvor Lokfabriken in der UdSSR, Tschechien und Polen dieser Art der Fertigung verweigerten.

    Da die für die 119 vorgesehenen Baugruppen dann allerdings zur Modernisierung/Leistungssteigerung der DR 110 und 118 verwendet wurden, konstruierte FAUR die 119 nochmal auf die westlichen Lizenzbaugruppen um und die Katastrophe nahm ihren Lauf. Wobei es dem Vernehmen nach in einzelnen Dienststellen, etwa dem 119-Parade-Bw Gera, durchaus auch Original-119 gegeben hat, die zuverlässig und perfekt gepflegt ihren Dienst taten. Erkauft wurde das natürlich mit einer geradezu peniblen Wartung / Pflege durch das Werkstatt- und Lokpersonal sowie entspannte Dienste, die eine derartige Wartung / Pflege erst ermöglichte. Wie etwa bei den Großrussen der BR 132 damals üblich, sie in täglichen 1.000 - 1.100 km-Umläufen mit Schnellzügen kreuz und quer durch die DDR zu scheuchen, war mit der 119 allerdings nicht möglich.

    Neben der "Großen" sollte ja Faurs L45H ebenfalls beschafft werden, für die Strecken mit leichtem Oberbau und geringen Verkehrsanforderungnen. Für den Ersatz der IV K oder der Lenz-Dampfer auf Rügen wäre die L45H jedenfalls gut geeignet gewesen.

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