Beiträge von Mike Robeck-Jokisch

    Glück Auf,


    Die SbV der Rbd Dresden, Ausgabe 1963, besagt:

    "Bei Weichenböcken, deren Gewichtshebel um eine vertikale Achse drehbar ist, ist die Unterteilung so vorgenommen, daß bei Grundstellung der Weiche der schwarz gestrichenen Teil des Gewichts der Weiche zugekehrt ist."


    Gruß Mike

    Glück Auf,


    Zu Frage 2:

    Bei Einheitsböcken gab/gibt es das, aus Platzgründen.

    Im Bf Kirchberg war und im Bf Schönheide Süd ist ein solcher Stellbock vorhanden, an der Regelspurweiche 12.

    Ob es das bei sächsischen Stellböcken auch gab, kann ich nicht sagen. Ich vermute aber schon.


    Und wer sonst noch für das Umstellen von Weichen in Frage kommt: Fahrdienstleiter und Weichenwärter.


    Gruß Mike

    Hallo,


    Innerhalb von Zingst kann auf Grund der Bebauung der alte Bankkörper nicht mehr genutzt werden. Er ist zwar als Bahnanlage gewidmet, allerdings - den Zeitumständen geschuldet - anderweitig bebaut.


    Man schwenkt also kurz vor Beginn der Bebauung auf dem Bahnkörper in Streckenrichtung nach links in das Waldgebiet "Freesenbruch" und umfährt Zingst. Das ist dann natürlich eine Neubautrasse, die nicht unter den "Schutz" der bestehenden Widmung fällt. Auf Grund der dortigen geologischen Verhältnisse wird dieser Abschnitt äußerst anspruchsvoll. Man muss vsl. mit sog. Rüttelstopfsäulen arbeiten, um halbwegs stabile Bodenverhältnisse zu erreichen.


    Wie aufwendig das ist, sehe ich selber jeden Tag fast vor meiner Haustür beim Bau der A 72 im Bereich Rötha - Böhlen. Dort kommt dieses Verfahren auch zum Einsatz.


    Gruß Mike

    Hallo,


    Ich schließe mich Achim an.


    Die Planungsunterlagen von Bresewitz bis Zingst waren vor einigen Jahren im Rahmen der Auslegung öffentlich Sichtbar, auch in Dateiform. Ausgedruckt wären das um die 14 Aktenordner... .


    Mit Ausnahme der Meiningenbrücke ist die Strecke Bresewitz - Zingst fertig geplant, vom verlegten Radweg bis zur Einschaltstreckenberechnung der BÜ. Das alles liegt auch schon dem EBA vor, wobei es für den Abschnitt Barth - Bresewitz ja auch schon den Planfeststellungsbeschluss gibt.


    Gruß Mike

    Hallo Thomas,


    Das sieht super aus, Respekt!


    Zwei kleine Detailhinweise:
    1. Der erste Freileitungsstützpunkt jenseits des Viaduktes trug nur noch 2 Isolatorenpaare für die Zugmeldeleitung (Fsz) und die Bezirksleitung (Fb). Die Stützpunkte bis zur Rödelbachbrücke vor dem WÜ - die sind richtig dargestellt - trugen neben der Fsz und Fb noch die Leitungen der Warnlichtanlage sowie die zwei Ortsleitungen (Fo) zum Büro der Bahnmeisterei sowie zum Lohnbüro des Bw Kirchberg im bekannten Gebäude am Viadukt.
    Im Kreuzungsbereich gab es dabei keine Freileitung. Am letzten Stützpunkt vor der Brücke gingen die Drähte in ein Kabel über, welches zunächst seitlich an der Brücke in einem Schutzrohr verlief und dann im Bereich des WÜ als Erdkabel ins Gebäude eingeführt wurde.
    Du könntest also am letzten Mast vor der Brücke und am ersten nach dem Viadukt noch einen Endverschluss von Freileitung auf Kabel ranbasteln inklusive einem angedeuteten Rohr am Mast, welches das Kabel aufführt - je nachdem, wie weit Du ins Detail gehen möchtest ;-)


    2. Die Wabe im Andreaskreuz bitte noch schwarz färben.


    Aber ansonsten wie gesagt - Top!


    Viele Grüße
    Mike

    Hallo Johannes,


    So war es auch bei mir. Als ich 1996 in Oberwiesenthal den Schmalspurvirus so richtig aufschnappte, hatten die Lokomotiven dort ebenfalls die 099-Schilder und das prägte mich auch.


    Bei den schon erwähnten Winterfahrten auf der WCd am 13.2.1999 mit 099 703 (99 561) war ich zwar dabei, jedoch habe ich leider nicht fotografiert. Daher möchte ich meine Anfrage nach Fotos von diesem Tage erneuern.


    Gruß Mike

    Glück Auf,


    selten kommt auf der WCd-Linie die IV K mit Schildern nach dem gemeinsamen Nummernschema von Reichs- und Bundesbahn von 1992 zum Einsatz.
    Nach den Fahrten von 099 703-1 zwischen Schönheide Mitte und Stützengrün am 13. Februar 1999 dauerte es fast 20 Jahre, bis sich eine Maschine wieder mit dieser Beschilderung hier sehen ließ.


    In der Nacht vom 15. auf den 16. September 2018 sowie am darauffolgenden frühen Morgen pausiert 099 702-3 der Einsatzstelle Jöhstadt des Bw Aue am Wasserkran des Bahnhofs Schönheide Süd:





    Ich würde mich freuen, wenn jemand Fotos von den Fahrten mit 099 703-1 am 13. Februar 1999 zwischen Schönheide Mitte und Stützengrün hier mit einstellen könnte, vielen Dank.


    Viele Grüße
    Mike