Beiträge von V10C

    Moin,



    Das erste Gemeinschaftsprodukt von Peco und Kato im Maßstab OO9 (1:76) soll im 2. Quartal 2022 ausgeliefert werden.


    # 51-201-A Ffestiniog Railways Nr. 1 "Prince"


    # 51-201-B Fflestiniog Railway Nr. 2 "Princess"


    Der Preis wird sich bei ca. 160,- € einpendeln.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    am 4. und 5. April veranstaltet der Ziegeleipark Mildenberg zusammen dem Club DR Ehrendampflokführer eine Fotoveranstaltung,


    Unterwegs sein werden 3 Züge. Die LOWA mit einem beladenen Tonzug, die LKM Ns3 mit einem unbeladenen Tonzug und die LKM Ns2f mit den Fotografen.


    Alle weiteren Informationen im folgenden Link:


    Fotofahrtag - Ziegeleipark Mildenberg
    Fotofahrtag quer durch die idyllische Zehdenicker Tonstichlandschaft. Ein Erlebnis für alle bahnpassionierten, leidenschaftlichen Fotografen.
    www.ziegeleipark.de


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    Dampfachim


    eine Dampfspeicherlok gab es mindestens im Nord-Osten. Sie gehörte dem VEB Energiekombinat Nord und rangierte auf dem Ölbahnhof des Kraftwerkes Rostock-Bramow. Im Zuge der ETU-Maßnahme (ETU = Energie-Träger-Umstellung, in Falle des Kraftwerk Bramows von Erdöl auf Erdgas), eventuell sogar schon früher, wurde sie abgeschafft.


    Als "Spätgeborener" habe ich als Kind Mitte der 1980er Jahre nur noch die verwaisten Bahnanlagen kennen gelernt.


    Gruß


    Stefan

    Hallo Toralf

    Mir fehlt jetzt bischen der Zusammenhang. Warum steht sie da wenn in Vetschau gelaufen ?

    Max

    Moin,


    da gibt es keinen direkten Zusammenhang. Die Dampfspeicherlok hatte sich ein Geschäftsmann als Hingucker vor Jahren mal in seinen Vorgarten gestellt. Ein Geschäftspartner von mir erwähnt mal, dass die Lok zum Verkauf gestanden hat. Allerdings ist das auch schon etliche Jahre her und die Lok steht ja immer noch am selben Platz.


    Gruß


    Stefan

    Moin Eckhard,


    bevor Rostock-Gedser untertunnelt wird, stehen im Königreich andere Projekte im Fokus des Interesses ;).


    Wie z.B.:


    # eine feste Verbindung zwischen den Inseln Als und Fyn (Gelder für die Vorplanung sind im neuen Verkehrsplan reserviert)


    # eine feste Verbindung zwischen Jütland und Seeland, um den Norden von Jütland besser an die Hauptstadt Kopenhagen anzubinden


    # eine zweite feste Verbindung zwischen Dänemark und Schweden. Drei Vorschläge werden schon diskutiert...


    # ein kombinierter Eisenbahn-Straßen-Tunnel zwischen Schonen (Schweden) und der dänischen Sonneninsel Bornholm.


    Gerade das letzte Projekt wird immer wieder diskutiert. Verwaltungstechnisch gehört Bornholm zur Region Kopenhagen, liegt aber weit davon entfernt. Mit einer Bahnlinie wäre die Insel in gut 1h mit der dänischen Hauptstadt erreichbar. Z,Zt, in der Kombination HSC und Bahn dauert es deutlich länger oder man greift auf das Flugzeug zurück. Beides wird vom dänischen Staat, wie andere innerdänische Fährlinien, stark subventioniert. Da kann man auch einen Tunnel bohren... Und nach 1968 würde Bornholm wieder eine Eisenbahn haben.


    Und danach kann man über Rostock - Gedser nachdenken ;). Eine Angebotsverbesserung (Konkurrenz) wäre jedenfalls wünschenswert. Scandlines ist ja bekanntlich mit Apothekenpreisen :cursing: auf der Ostsee unterwegs...


    Aber in der Tat, wird es in der südlichen Ostsee in der Entwicklung der Fährschifffahrt in der Zukunft spannend. Ich bin z,B. gespannt, wie sich die neue Fährlinie zwischen Rostock und Nynäshamn in Schweden entwickelt. Aktuell sieht es noch nicht so rosig aus, weder bei der Fracht (hierfür wurde die Linie eingerichtet und bekommt eine Förderung vom schwedischen Staat) noch bei den Passagieren. Mit der DROTTEN kann der Bimmelbahnfreund aber auch schöne Ziele in Schweden erreichen. Von Nynäshamn ist es z.B. nicht mehr weit bis zur Östra Södermanlands Järnväg ;)

    Die DROTTEN beim Einlaufen in den Überseehafen Rostock.


    Gruß


    Stefan

    Moin,


    noch ein paar bewegte Bilder von der SASSNITZ in der Türkei:



    Sie taucht zweimal im Hintergrund auf. Sonst sind Bilder von der Verschrottung echt rar.


    Doch was macht Stena Line nun bei der anstehenden Dockung der beiden Rostocker Eisenbahnfährschiffe? Aus dem eigenen Schiffspool kommt die STENA GOTHICA vom 3. bis 25. Januar als Werftersatz auf der Route. Zwischen 26. Dezember und 2. Januar stehen Stena-Frachtkunden auch Kapazitäten an Bord der HUCKLEBERRY FINN von TT-Line zur Verfügung. Die HUCKLEBERRY FINN und die TOM SAWYERS sind übrigens mal als Eisenbahnfährschiffe von TT-Line gebaut worden. Nur haben sie niemals einen Waggon transportieren durften. Die "bösen" Staatsbahnen wollten nichts vom Kuchen abgeben, Die DB, DSB und SJ hatten im "Kölner Vertrag" 1984 den Ausbau des Schienengüterverkehrs per Fährschiff beschlossen. Dazu gründeten die DSB und SJ die Reederei DanLink. Es wurden zwei neue Eisenbahnfährschiffe beschafft und in Kopenhagen sowie Helsingborg gebaut. 1986 ging die Fährlinie in Betrieb. Da duldete man keine Konkurrenz.


    Mit Eröffnung der Öresundbrücke war DanLink (ab 1997 Scandlines) Geschichte. Übrig geblieben ist die heutige WOLIN, die nach ein paar Zwischenstationen, seit 2007 für Unity Line zwischen Swinemünde und Trelleborg unterwegs ist. Es wurde allerdings immer wieder darüber diskutiert, dass der Eisenbahnfährverkehr der Polen von Ystad nach Trelleborg verlegt wird. Als Grund wurden immer wieder Kapazitätsprobleme auf der Bahnstrecke Malmö-Ystad-Simrishamn genannt. Der ÖPNV wurde zwar lobenswerterweise stark ausgebaut, aber dadurch fehlt Platz für den Güterverkehr. Die Bahnstrecke ist eingleisig und es fehlt schlicht an Kreuzungsmöglichkeiten.


    Dieser Punkt spricht gegen eine Wiederaufnahme des Eisenbahnfährverkehres zwischen Swinemünde und Ystad. Ferner will sich Euroafrica von der JAN SNIADECKI trennen und durch ein baugleiches Schiff zu ihren beiden anderen RoPax-Schiffen ersetzen. Dann würde Unity Line nur noch ihre eigene POLONIA zur Verfügung stehen. In Swinemünde investiert man z.Zt. in den Intermodal-Verkehr. Dazu kaufte man u,a, neue Reachstacker und Tugmaster. Ein Geschäftsbereich, den bisher vernachlässigt hat. Mit Ausbau der Bahnlinie Berlin-Stettin erhöht sich damit auch der Wettbewerbsdruck für die deutschen Ostseehäfen.


    Die Aussage von Kai Oertel bezieht sich übrigens auf einer Aussage des Hafenkapitäns von Ystad. Der steht auch mit dem Rücken an der Wand. Der Hafenausbau hat noch keine Effekte gebracht. Die Polen - in dem Fall Polferries - sind vertragsbrüchig geworden. Sie sollten ab 2021 mit umweltschonenden Fähren von Swinemünde nach Ystad verkehren. Nun sollen sie erst 2024 kommen, nachdem Unity-Line das Ruder bei der Neutonnage in die Hand genommen haben.


    Bis dahin wird sich noch viel im Fährenkarussel in der Ostsee drehen. TT-Line nimmt 2022 die beiden neuen Green Ships in Dienst. Spannend wird die Frage, wer muss die Flotte verlassen wird oder kommt eine weitere Route hinzu. Fakt ist, dass die heutige NILS HOLGERSSON einen neuen Namen braucht, da einer der beiden Neubauten diesen Namen tragen wird. Stena Line schickt auch zwei Neubauten aus ihrer E-Flexer-Reihe in die Ostsee. Sie werden Schweden und Lettland verkehren. Die dortigen Schiffe werden zwischen Lettland und Travemünde verkehren. Die dort eingesetzten Fährschiffschwestern URD und STENA GOTHIC werden auf eine neu gegründeten Fährlinie zwischen Nynäshamn und Hanko verkehren. Der von Kai Oertel erwähnte Schlenker von Stena Line nach Karlskrona ist bereits wieder Geschichte. Auch DFDS schickt ihre Frachtfähre zwischen Klaipeda und Karlskrona auch nicht mehr mit einem Schlenker nach Mukran. Stattdessen verkehrt 1x wöchentlich ein Containerschiff im Rahmen der Baltic Bright von Mukran nach Karlskrona.


    Scandlines hat diesen Monat die HOLGER DANSKE, die Gefahrgutfähre von der Vogelfluglinie, zum Abwracker nach Grenaa geschickt. Fast zeitgleich hat man eine vollelektrische Frachtfähre, die sowohl auf der Vogelfluglinie als auch zwischen Rostock und Gedser verkehren kann, bestellt. Sie soll 2024 ausgeliefert werden. Dann ist die letzte Stunde des "großen Prinzen" (KRONPRINS FREDERIK - auch eine ehemalige Eisenbahnfähre der DSB) gekommen.


    2022 wird auch mindestens eine der beiden bestellten Breitspurfähren in der Russen in der Ostsee erwartet. Das Projekt kommt nicht so recht vorwärts, aber neben einem recht modernen Antriebskonzept werden die Schiffe auch schon für den autonomen Betrieb vorgerüstet sein. Aktuell fehlen noch die rechtlichen Grundlagen, aber in 5 bis 10 Jahren will man soweit sein. Es bleibt spannend.


    Die "Ersatz-Königslinie" von FRS Baltic wird nächstes Jahr 3 Reiseklassen anbieten (Economie, Premium Economie mit Tisch und Service am Platz, Business mit eigenem Außendeck und Erfrischungsgetränken inkl.) anbieten. Wer Lust und Laune hat, kann dazu auch noch einen Platz am Fenster buchen. In den Monaten Juli und August wird auch eine dritte Abfahrt (21:30 ab Mukran & 00:30 ab Ystad) hinzugefügt. An der Preisschraube hat man aus meiner Sicht auch ganz schön gedreht. Meine Sommer-Schwedenreise 2022 wird daher nicht in Mukran und auch nicht in Rostock starten, sondern in Travemünde...


    Gruß


    Stefan