Beiträge von 705.914

    Hallo,


    generell muss man aber sagen, dass sich die ganze Gesellschaft verändert hat, nicht nur durch Corona. Man kann viel günstiger und teilweise schneller reisen, das Wochenende muss nicht mehr "daheim" verbracht werden. Das Problem dabei ist natürlich, dass sich Vereine meistens nicht bewegen können. Gleichzeitig sollte man aber nicht vergessen, dass auch Fotografen einen wertvollen Beitrag leisten können. Denn wenn derjenige sein Fach gut versteht, hilft das bei Außendarstellung, bei Werbung und Präsentation.

    Und: Teilweise haben auch die "Älteren" die Zeichen der Zeit verschlafen. Wenn es immer nur strikt nach den Ansichten von den Älteren geht, vertreibt man damit die Jüngeren. Gute Vorschläge, Innovationen, neue Gedanken müssen auch zur Kenntnis genommen werden. Es ist alles anders, fragiler, aber auch bunter geworden.

    Ich selbst bin aktiv bei zwei Vereinen/Interessensgemeinschaften. Beide sind über 500 km von meinem derzeitigen Wohnort entfernt. Doch, es gibt genug Arbeit, die aus der Ferne gut gemacht werden kann, mit der man unterstützen kann oder - wenn man dann mal wieder vor Ort ist - auch mit anpackt. Und deswegen weiß ich auch, wie wichtig Fotos sind. Gute Fotografien sind ein wichtiges Instrument, für die weitere Arbeit, für Werbung, Facebook und so weiter. Was niemand braucht ist Besserwissertum...


    Martin

    Jó napot!


    Vielen Dank für die frühherbstlichen Eindrücke aus Balatonfenyves. Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Reisendenströme unterscheiden von jenen, die ich Ende August dort erleben konnte. Für den zweiten Zug nach Csiszta mussten flugs noch zusätzliche Wagen beigestellt werden und trotzdem war der ganze Zug nahezu überfüllt. Das ging dann über den Tag so weiter. Interessant war auch, dass die Aussichtswagen stets nach Somogyszentpál fuhren, nie nach Csiszta. Aber die kürzeren Züge erleichtern einem das Fotografieren doch ein wenig und dann werde ich mir irgendwann noch einmal die Zeit dafür nehmen.

    Bezüglich der Abzweige: Man sieht durchaus noch das Gleisdreieck nach Táska und auch den Gleisverlauf nach Kundpuszta konnte man gut erahnen. Allerdings weiß ich das nur aus der Perspektive des Radfahrers.


    Viele Grüße

    Martin

    Ahoj,


    und dass den hehren Worten Taten folgen, lässt sich an der Haltestelle Koberno gut erkennen. Die Anbauten links und rechts sind bereits abgerissen worden, das Dach ist teilweise abgedeckt und das Gebäude ist bereits weitgehend entkernt.

    Auch in Osoblaha steht nur noch die Hülle des Gebäudes, innen erinnert nichts mehr an Warteraum, Fahrkartenausgabe, Ruheräume und so weiter. Hingegen sind Bohušov und Liptaň noch unangefasst.


    Viele Grüße

    Martin


    PS: Die Schlammpiste zwischen Gleis und Gebäude ist immer noch ein Bahnsteig. Es gibt keinen Fahrplan und kein Stationsschild mehr.


    Hallo!

    Ich finde die Seitenpartien ohne die Lüftergitter immer recht nackt, aber ansonsten sind und bleiben das einfach sympathische, zuverlässige Maschinen und besser so als gar nicht mehr...


    Also es heißt: bis Ende des Jahres - also im Herbst würde ich noch nicht damit rechnen. Vielleicht im Spätherbst. Dann sollten die Bahnhofsgebäude Liptaň und Bohužov auch schon im Umbau begriffen sein, dein Herbstwunsch wird also vielleicht eher ein Winterwunsch. Aber das Reisethema bleibt sicher aufrecht.


    Tja, bei den SZD bin ich nur am 4. und 5.9., danach führen wir noch einmal am 25.9., aber das schaffe ich eher nicht. Aber es wird schon noch klappen!

    Martin

    Dobrý den und ahoj!

    Und es gibt wieder einmal gute Nachrichten aus dem Hotzenplotzer Ländchen:


    1. Unlängst begannen die Bauarbeiten zur Verschönerung der Bahnhofsgebäude tatsächlich. In Osoblaha wird erst einmal die Statik der Anbauten eingehend geprüft, während es in Koberno gleich ans Eingemachte ging: dort wurde der Anbau abgerissen, an seiner Stelle steht hinkünftig eine Wirtschaftsgebäude im Stil der Ersten Republik. Der Zeitplan ist straff, bis Mai 2022 sollen alle Bahnhofsgebäude fertig sein. Ein bisschen Sand im Getriebe gibt es mit Třemešná, aber dazu einmal mehr, wenn man wieder klarer sieht.


    2. Die České dráhy entsannen sich dessen, dass sie auch eine Schmalspurbahn betreiben und gaben eine Pressemitteilung heraus, in der der Aufarbeitungsstand der 705.914 thematisiert wird. Wie erinnerlich verließ 705.914 am 11.11.2019 die Schmalspurbahn und wurde erst einmal in Bohumín (Oderberg) zwischengeparkt. Nun ist sie seit einem guten Jahr in Kutná Hora zur Aufarbeitung, die bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Die Lokomotive wurde dabei remotorisiert und im Aussehen (leider) der 705.913 angepasst. Jedoch: Die Lok bekommt einen Retrolack. Welcher das sein wird - man weiß es noch nicht, mein Favorit wäre rot mit gelbem Warnbalken. Im nächsten Jahr muss dann 705.913 zur Hauptuntersuchung.


    Link zur Pressemitteilung: http://www.ceskedrahy.cz/tisko…um/tiskove-zpravy/-32070/ (Tschechisch)


    Am 4.9. verkehrt die SZD erstmals in dieser Saison wieder bis Osoblaha, wenn auch "nur" mit Diesel, am 5.9. verkehren drei Zugspaare zwischen Třemešná und Liptaň (auch mit Diesel).


    Viele Grüße

    Martin


    Hallo Lenni,


    der Film war hier glaube ich noch nicht Thema - aber wir haben glaube ich drei Tage lang gedreht, interviewt und diskutiert. Es war eine schöne, aber auch anstrengende Arbeit, zumal manche Bürgermeister gar nichts vom deutschen Fernsehen wissen wollten. Und dass ER ausgerechnet am Jubiläumswochenende zu Besuch kam, war reiner Zufall und nicht ganz einfach zu händeln. Aber das Ergebnis steht für sich, wenngleich ich den Film nicht so recht schauen mag... ;)


    Martin

    Na dann, holt Schieferplatten und Meißel hervor!


    Ich finde schon, dass im Jahr 2021 andere Maßstäbe gelten sollten. Gerade wenn es um das Aussehen von Fahrzeugen geht. Man schreibt vielleicht, dass sich der Rotton der Lokomotive 705.923 im Laufe der Zeit verändert hat und der Leser sieht 50 Shades of Grey... das scheint mir doch wahnsinnig überholt zu sein.


    Martin

    Hallo,


    das hat mit den Finanzen zu tun. Auch bei den Triebwagen gibt es wieder Probleme. Die 705.9 machen im Moment fast alles, aber es gibt keine Möglichkeit, zu warten oder zu unterhalten.


    Martin

    Moin,


    und dann rechnen wir bitte noch alles ab, was in den letzten 30 Jahren in Dresden stillgelegt wurde. Die Neubaustrecke nach Coschütz von der Nöthnitzer Straße aus ist ja nur Ersatzneubau für die Strecke durch Alt-Plauen, auch die Umverlegung Wasaplatz erscheint mir jetzt nicht als die große Errungenschaft.


    Aber das ist kein Dresdner Phänomen, in Leipzig nähme sich das Ganze noch weit bescheidener aus.


    Martin