Beiträge von Nuke

    Hallo Zusammen,


    Die Achenseebahn hat so ein herrlich altes Pulsometer, dass oben an der Endstation Seespitz auch noch regelmäßig in Gebrauch ist. Der Dampf wird über ein Rohr mit Kesseldruck dem Kessel entnommen und treibt das Pulsometer an, dass wiederum Wasser aus dem Achensee fördert. Grobe Verunreinigungen werden mit einem Sieb abgefangen.







    Gruß,

    Rafael

    Hallo Tobias,


    dem sollte nun genüge getan sein.


    Der Speicher ist wieder online und die Bilder in meinem Beitrag sind nun wieder sichtbar.


    Zur Erklärung: Die Benutzer, die die Bilder gesehen hatten, hatten Glück, dass sie den Beitrag angesehen haben, als der Speicher noch erreichbar war. Dabei wurden die Bilder lokal in den Cache geladen und waren auch später noch sichtbar. Alle, die den Beitrag danach aufgerufen haben, schauten dagegen dann in die Röhre. Kommt hoffentlich nicht wieder vor.


    Gruß,

    Rafael

    Toralf750


    Weil die Bilder zu groß/hochauflösend für Dateianhänge sind, runterskalieren auf 500 kb ist für mich keine Option. Außerdem handelt es sich hier um meinen langfristig angemieteten Onlinestorage. Die Gefahr, dass Bilder 'verschwinden' ist abgesehen von temporären Störungen, wie jetzt gerade, eher gering. Im Zweifel ersetze ich die Bilder irgendwann mal anderweitig. Sind ja alle gut anderweitig gelagert.


    Gruß,

    Rafael

    Hallo,


    scheint ein Problem mit meinem Bilder Speicher zu sein. Habe meinen Dienstleister dazu kontaktiert. Ist hoffentlich bald behoben. Beim Einstellen des Beitrags war noch alles Tutti.


    Und bevor sich weitere Spekulation Bahn brechen: Die Endgeräte, auch Samsung-Geräte, sind hier unschuldig. ;)


    Ich arbeite dran.


    Gruß,

    Rafael

    Hallo Zusammen,

    da ich zu denjenigen gehöre, die es zum Bahnhofsfest leider nicht geschafft haben, habe ich nun die Gelegenheit zum Erntefest genutzt, da ich zwecks Familienurlaub sowieso in der Nähe war.


    Das Wetter bei meinem nun zweiten Besuch im Schwarzbachtal war zwar sehr grau und kühl, aber trocken, weswegen ich mich entschied Lohsdorf dieses Mal zu Fuß durch das Schwarzbachtal auf der alten Bahntrasse zu bezwingen. Den ca. 5 km langen Fußweg kann ich jedem sehr empfehlen, der sich gerne in grüner, ungestörten Natur aufhält. Allenfalls ein paar Tierchen und Wanderer stören die sonst vollkommene Ruhe.

    Über weite Strecken kann man direkt über die seit 1951 brach liegende Bahntrasse laufen, streckenweise ist diese jedoch zugewachsen und auch die ein oder andere Brücke stellt ein Hindernis dar.


    Los geht's im Bahnhof Goßdorf-Kohlmühle. Die Station ist nur wenige Minuten von Bad Schandau entfernt. Das hübsch wieder hergerichtete Bahnhofsgebäude wird flankiert von einem stillgelegten VEB für Fußbodenbeläge. Dort lagert auch noch gebraucht & gut erhaltenes Gleismaterial für den Wiederaufbau.




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    Ausgehend vom zum Haltepunkt degradierten Bahnhof wandert man entlang des malerischen Sebnitztals aufwärts, immer der gelben Wegmarkierung folgend.


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    Ca. anderthalb Kilometer der Regelspurtrasse folgend zweigt die Schmalspurstrecke leicht ansteigend in Höhe eins ehemaligen Bahnwärterhäuschens vom gemeinsamen Bahnkörper ab und schwenkt den Wanderweg überquerend (Brückenkörper fehlt) ins Schwarzbachtal ein. Ab da kann man direkt auf dem Bahndamm laufen. Bis dorthin gilt es auf dem schmalen Pfad das ein oder andere Hindernis zu bezwingen.


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    Nach einem langen Linksbogen überquert die Schmalspurtrasse, weiter an Höhe gewinnend, die Sebnitz.


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    Nur wenig später ist eins der Highights der Strecke erreicht: Der Tunnel unter dem Goßdorfer Raubschloss.


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    Weiter im Linksbogen durch den Einschnitt sind wir mit einem Mal mitten in dem engen Schwarzbachtal und erreichen den 'Hp' Goßdorf-Raubschloß


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    Stetig ansteigend und den Windungen des Schwarzbachtals folgend erreichen wir den zweiten Tunnel bei Kilometer 2,674. Gut erkennbar noch die Führung der Telegrafenleitung.


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    Die Bahntrasse hält sich weiter an der linken Talseite und kann bewandert werden. Allerdings sei den Bimmelbahnfreunden, die trockenen Fußes und ohne Kletterei weiterkommen wollen, geraten, lieber den nach rechts schwenkenden Wanderweg zu benutzen.



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    Im Anschluss an die Brücke ragt ein weiter Einschnitt vor uns auf. Die aufwändige Trassierung für eine Schmalspurbahn ist beeindruckend.


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    Das Tal weitet sich allmählich, kreuzt den Schwarzbach (Brückenträger fehlt) und der Bahnkörper überquert ein weiteres mal den Schwarzbach. Die Trasse führt nun über eine große Wiese, zwei weitere Einschnitte und wird von hochgewachsenen Birken flankiert. Lohsdorf ist nicht mehr fern!


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    Das Ziel ist erreicht: Vor uns liegt die Einfahrt in den Bahnhof Lohsdorf.


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    Der warme Empfang durch die Schwarzbachbahner wird perfekt ergänzt mit einer heißen Kürbissuppe. Die perfekte Stärkung bei der 11 Grad kühlen Witterung!


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    Schmalspurbahn gab's natürlich auch zu sehen.



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    ..und auch die aktuell 800 meter lange Strecke inklusive dem frisch wiederhergestellten Streckenabschnitt wurde feierlich bereist.


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    Auch am geplanten Weiterbau scheint, angesichts der bereits deutlich sichtbaren Vorbereitungen, kein Zweifel.



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    Zu guter Letzt bleibt mir die schöne Zeit und angeregten Gespräche mit in Lohsdorf hervorzuheben. Die Aufbruchsstimmung ist durchweg spürbar und ich wünsche den Schwarzbachbahnern größtmöglichen Erfolg.

    Diese Schmalspurbahn wieder durch das Schwarzbachtal dampfen zu sehen, wäre ein großer Gewinn für Sachsens Schmalspurwelt und für die gesamte Region. Hoffen wir, dass auch die verantwortlichen Ämter schlussendlich grünes Licht für die freie Fahrt für die Schwarzbachbahn geben.


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    Bis zum nächsten Mal und beste Grüße aus Frankfurt in die wundervolle sächsische Schweiz,
    Rafael

    Hallo Roland,


    du liegst richtig. hauptsächlich habe ich eine Satiniermaschine dafür verwendet.


    Zunächst habe ich die Stangen mit der Topfbürste greinigt und den groben Rost und Schmutz entfernt und den Dreck abgeputzt. Anschließend mit Satiniermaschine und 40er Körnung das Material soweit abgetragen bis die Löcher weitgehend herausgeschliffen waren.

    Danach wird die grob geschliffene Oberfläche fein geschliffen, erst mit 80er, dann 120er Körnung. Das Finnish erfolgt dann mit einer Polierwalze für Stahl.

    Bei den kleineren Stangen ist die Satiniermaschine teils etwas unpraktisch/groß. Da empfielt es sich die Bohrmaschine mit entsprechenden Schleifaufsätzen zu verwenden.

    Grobe Vorarbeiten kann man auch mit der Fächerscheibe auf dem Winkelschleifer bearbeiten, aber da braucht es eine ganz ruhige Hand, damit man keine Macken rein macht.


    Inzwischen habe ich weitere Anfragen für eine weitere Lok bei uns im Museum, die gerade ihre HU bekommt. Da werde ich mal noch etwas feineres Schleifmittel als 120 versuchen. Kann dir gerne von den Ergebnissen berichten.


    Bandschleifer könnte für flache Teile gut funktionieren. Hatte leider keinen zur Hand.


    Eine Frage habe ich aber auch noch: Bist du bei der Fortuna unterwegs?


    Gruß,
    Rafael

    Hallo Thomas,


    Speisepumpen sind eine sicherheitskritische Einrichtung an einem Dampfkessel und werden daher immer doppelt ausgeführt. Fällt die Möglichkeit aus, Wasser in den Kessel nachzuspeisen besteht Gefahr von schweren Schäden am Kessel bis hin zu einem Kesselzerknall. Daher immer zwei.


    Müssen nicht zwingend immer die selben zwei Pumpen sein, gerade bei größeren Lokomotiven ist ja oft eine Kolbenspeisepumpe und eine Dampftrahlpumpe verbaut. Bei kleineren und 'billigeren' Loks finden sich meist zwei Dampfstrahlpumpen/ Injektoren. Das trifft auch auf die meisten Schmalspurloks zu.



    Gruß,
    Rafael

    Das befindet sich beidseitig des Führerstands. Da wäre ich dankbar, wenn ihr mir Hinweise auf die Funktion geben würdet (Entwässerung, Speisen, oder ...?):


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    Hallo Thomas,


    das sind nichtsaugende Injektoren/ Dampfstrahlpumpen Bauart Friedmann. In Österreich ist diese Form der Speiseeinrichtung weit verbreitet.
    Die ehemalige 699.02 hat die auch.



    Gruß,
    Rafael