Beiträge von Nuke

    Hallo Zusammen,


    für mich etwas überraschend ist heute ein TV Bericht aufgetaucht, der den Abschluss der HU an der Kastendampflok (Krauss 1813/ 1887) der Chiemsee-Bahn im DLW Meiningen verkündet. Mir scheint, dass die Lok zwar noch nicht zurück ist, aber das sollte ja dann hoffentlich nur noch Formsache sein.




    Gruß,

    Rafael

    Hallo Zusammen,


    ein schöner Beitragsfaden! Wirklich ein sehr beeindruckender Bahnhof mit viel Geschichte, schon alleine wegen der Anbindung als Wilsdruffer Schmalspurnetz.

    Für die RN-Linie gibt es übrigens auch begründete Hoffnung. Eine private Bahngesellschaft, an der maßgeblich auch ein hier im Thread genannter Eisenbahnautor maßgeblich mitbeteiligt ist, hat die gesamte Strecke gepachtet und arbeitet stückweise an der Wiederherrichtung und Inbetriebnahme der Strecke für Güter- und Touristikverkehr.


    http://www.nre-compagnie.de/

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ecke_Riesa%E2%80%93Nossen


    Grüße,
    Rafael

    Hallo Matthias,


    ich glaube wir müssen mal einen Termin zum Spazieren gehen ausmachen. Zwar wohne ich mittlerweile nicht mehr in OF, so dass der Weg nach Dietesheim nun etwas weiter ist, aber ich bin immer noch in Schlagdistanz. Die Bahn kannte ich noch gar nicht :)


    Gruß,
    Rafael

    Hallo Tilo,


    Tolle Bilder! Vor allem das mit dem Regenbogen ist was für die Galerie.


    Ein Stop in DAH mit Kukkis Erbsensuppe ist natürlich Pflicht! Einmal für's Flair und außerdem schmeckt sie außerordentlich gut!

    Sehr zu empfehlen, falls es jemand nicht kennt.



    Gruß,
    Rafael

    Hallo Andreas,


    Donnerwetter! Das ist durchaus eine kleine Sensation, dass von dieser unter unglücklichen Umständen verschrotteten Lok ein weiteres Teil überlebt hat. Ich wüsste ein Museum, dass sich die Finger danach lecken würde.


    Danke, dass du uns an der Information hast teilhaben lassen!


    Gruß,

    Rafael

    Solch eine Sendung wirst du von den "Privaten" nie erwartetn können.

    Hallo Mitch,


    ja, das ist wohl so. Gerade der Bildungsauftrag im regionalen und 'Heimat'- Bereich der jeweiligen RFAs sind essentieller Bestandteil des Bildungsauftrags des ÖR. Für den Osten ist das der MDR/RBB/NDR und für die anderen Bundesländer eben eine der anderen 6 RFAs. Da die Sendung vom MDR produziert wird wird, geht es vornehmlich eben um Bahnen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

    Als überregionale Eisenbahnsendung im ÖR gibt es ja vom SWR die bekannte Eisenbahn-Romantik. Deren Fortbestand würde ich gegenwärtig auch als gesichert einstufen.


    Gruß,
    Rafael

    Hallo Christoph,


    klar ist das ein 'Buzzword', anders formuliert hätte ich auch schaffen von Schnittstellen schreiben können. Damit gemeint sind zum Beispiel die gemeinsame Nutzung von IT-Ressourcen (ohne die auch im ÖR gar nichts mehr geht), gemeinsame Ausschreibungen für die Beschaffung von Technik (durch die größeren Abnahmemengen ergeben sich bessere Rabatte im Einkauf), aber auch mehr programmlicher Austausch. Den gibt es zwar schon länger, wird aber intensiviert. Unschöne Seite davon ist aber auch die Auslagerung und Ausschreibung von Ressourcen, wie Servicedienstleistungen an freie Anbieter am Markt, die dann die RFAs nach gemeinschaftlicher Ausschreibung nutzen. Die BWLer dürften sich mit Hinblick auf ihre Geldtöpfe drüber freuen, die Mitarbeiter, die mit dem Ergebnis arbeiten müssen, eher weniger. Das zunehmend solche Strohhalme gezogen werden ist ein Ergebnis seit Jahren feststeckender Finanzierungsangleichungen, deren Produkt ja auch die in meinem vorherigen Beitrag benannten Umbrüche und permanentes Prüfen von Einsparpotential sind.


    Bevor wir aber nun zu weit vom Thema abschweifen, wieder zurück zur schmalen Spur ;)


    Gruß,

    Rafael

    Hallo Zusammen,


    zwar kenne ich keine Interna beim MDR, kann aber ein paar Einblicke in das Innenleben des öffentlich rechtlichen Rundfunks bzw. der 'dritten Programme' geben. Aktuell ist dort für die gewohnten Verhältnisse unglaublich viel im Umbruch. Das betrifft den Dauerumbau von Organisationsstrukturen, massiven Abbau von festem Personal und Schaffen von Synergien zwischen den bisher weitgehend autark agierenden Landesrundfunkanstalten in programmlichen aber auch technischen Bereichen.

    Erstmals hat mein Arbeitgeber, der hr, beschlossen Inhalte vornehmlich für Onlineformate und die Mediathek zu produzieren und nur zweitrangig für das lineare TV-Programm, bis dato ein absolutes Novum, denn bisher war das Onlineformat das 'Abfallprodukt' der TV-Produktionen.
    In diesem Kontext werden nun auch viele Dogmen und lange laufenden Formate auf den Prüfstand gestellt und die ein oder andere Sendung auch durch ein Format ersetzt, mit dem eine jüngere Zielgruppe erreicht werden soll. In meinen Augen sind diese selbstkritischen Schritte, auch in Hinsicht auf die immer schwieriger werdende Finanzierung, überfällig um auch weiterhin eine breite Akzeptanz in der sich ebenfalls verändernden Bevölkerungs- und Konsumstruktur zu behalten.

    Weswegen erzähle ich das alles? Bei jeder Sendung die sich verändert oder gar verschwindet gibt es immer Tränen, sowohl bei Konsumenten, als auch Produzierenden. Ich denke das ist normal. Gleichzeitig bietet die entstandene Lücke auch die Chance auf ein neues, frisches Format. Was das genau für die Sendung 'Auf schmaler Spur' bedeutet, kann ich nicht sagen, aber mal einen Kollegen befragen, der was wissen könnte.
    Sicherlich ist das Thema Dampfeisenbahn bei der heranwachsenden Generation nicht mehr so gefragt, meiner Erfahrung nach fasziniert diese alte, mechanische Technik nach wie vor. Ein grundsätzliches Potential für so eine Sendung halte ich daher für gegeben.


    Grüße,
    Rafael