Beiträge von Px48-1756

    Guten Abend!


    Schmuckes Bild vom EG und der Bahnsteigüberdachung!


    Frage: existieren eigentlich noch Reste bzw. Hinterlassenschaften von der Strecke zum Ostanleger, welcher 1958 aufgegeben wurde?


    Mit höflicher Empfehlung / Z uszanowaniem

    Px48-1756

    Guten Tag,


    nach erstem persönlichen Kontakt mit der Bahn konnte ich in Erfahrung bringen, dass es momentan darum geht ,die Schäden zu dokumentieren und genau zu beziffern. Wie die konkrete Zukunft der Bahn in Przeworsk aussehen wird, kann zur Stunde , hier und heute niemand sagen. Für Interessierte wurde mir folgender Link zugesandt, auf dem in den nächsten Tagen aktuelle Bilder sowie Informationen zum weiteren Vorgehen eingestellt werden. Zu sehen ist u.A. ,dass im oberen Abschnitt der Bahn vor dem Unwetter teils Gleise erneuert wurden, was darauf schließen lässt, dass es durchaus Pläne für ein Weiterführen des Fahrbetriebes gibt. Deshalb ist m.E. die Hoffnung auf ein mögliches Weiterbestehen der Bahn nicht ganz unbegründet.


    https://www.facebook.com/pg/Pr…eviews/?ref=page_internal


    Z uszanowaniem / MfG

    Px48-1756



    Admin: Danke, Px48-1756 , dass du zum eigentlichen Thema zurückgekommen bist!

    Ja , diese stammt vom Feldbahnmuseum Żnin (Baujahr 1911 Orenstein &Koppel), wurde 2017 in Jaworzyna Śląska äußerlich aufgearbeitet und am ehemaligen Bahnsteig des Bahnhofs aufgestellt. Des Weiteren hat auch ein regelspuriger Wasserkran auf dem Gelände seinen Platz gefunden. Zu verdanken ist diese Initiative dem derzeitigen Priester der Bonifatiuskirche, der das Bahnhofsgebäude und sein Umfeld attraktiver, gleichzeitig aber historisch authentisch gestalten wollte.


    Gut zu erkennen auch: der baulich wirklich sehr gute Zustand des EG. Der höhere Teil war die Gepäckabfertigung ,der hintere und niedrigere Teil die Passagierabfertigung.


    Pozdr.

    Px48-1756

    Hallo nochmal,


    es handelt sich hier nicht um den berühmten Jugenstilkünstler Gustav Klimt aus Wien, sondern den Architekten Klimmt.


    Eine fahrbetriebstechnische Ergänzung noch: auf dieser Bahn sind bis in die 60-er Jahre Triebwagen aus Zittau gefahren, welche während des Krieges ins besetzte Polen gelangten. Diese kamen u.A. auf der Bahn nach Trzebnica zum Einsatz. Ein kleiner Rest des ehemaligen Fahrgleises liegt heute noch. Dort kann man die Ausfädelung der Bahn vom Straßenbahngleis deutlich erkennen. Die Einstellung des Peronen-Fahrbetriebes erfolgte am 27.05.1967. Die formal endgültige Stilllegung der Bahn erst in 1991.


    Weitere kleine Kuriosität: Trzebnica war als Kleinstadt somit sowohl auf Regel- als auch schmaler Spur erreichbar. Die Regelspurstrecke wurde reaktiviert und wird heute von den Zügen der Gesellschaft Koleje Dolnośląskie (KD) befahren.


    Pozdrawiam,

    Px48-1756

    Dzień dobry/ Guten Tag.


    jeśliby to kogoś zaintersowało, to co tu widzimy? Falls es jemanden interessiert, was sehen wir auf diesem Foto?


    Es handelt sich um eine normale Alltagsfuhre nach Trebnitz, heute Trzebnica ( 3+1). Das Dach des EG (erbaut 1899-1900 von Gustav Klimmt) sehen wir hinter Wagendächern hervorragen. Wieder dahinter sind Wohnhäuser zu erkennen ,welche heute noch stehen. Zwischen dem Bahnhof und diesen Wohnhäusern steht heute ein Denkmal , das der Sibierendeportierten gedenkt. Linker Hand im Bild erkennen wir einen Kirchturm. Es ist die ev. Erlöserkirche, welche während der Festungskämpfe zu Beginn 1945 komplett zerstört wurde. Ganz rechts unten im Bild erkennen wir einen Zaun. Nochmals rechts davon befindet sich die damals wie heute kath. Bonifatiuskirche, die hier jedoch nicht mehr im Bild zu sehen ist. Die Bonifatiusgemeinde nutzt das ehem. EG heute als Gemeindehaus, es befindet sich in sehr gutem Zustand. Interessant hier: die Bonifatiuskirche wurde der Cyriakuskirche in Gernrode nachempfunden, wodurch sich quasi sich der Kreis zur Schmalspurbahn schlösse, wennauch auf anderer Spurweite. (hier 750mm - dort 1000mm)


    Zum Fahrbetrieb: Vor dem EG erkennen wir das Fahr- und das Umsetzgleis. Die beiden Stumpfgleise daneben dienten lediglich dem Abstellen der Wagen. Auf dem Abschnitt zwischen dem Endbahnhof udem Oderhafen gab es ausschließlich Personenverkehr, alldieweil die umliegende dicht stehende Bebauung das Abwickeln eines Güterverkehrs nicht zuließ. Der besagte Abschnitt benutzte zusammen mit der Straßenbahn ein Dreischienengleis. Die Regelspur befindet sich in unmittelbarer Nähe am Odertorbahnhof, heute Dworzec Nadodrze.

    Die Bahn wurde auf diesem Abschnitt betrieben bis 1951, später wurde der gesamte Fahrbetrieb nur noch vom Güterbahnhof neben dem Oderhafen aus abgewickelt. Die Bahn war vornehmlich vom Güterbetrieb dominiert, wovon die 132 Güterwagen gegenüber 25 Personenwagen eindrucksvoll Zeugnis ablegen.


    Tyle informacji na temat tego zdjęcia/ Soviel Info zu diesem Bild


    Z uszanowaniem

    Px48-1756

    Guten Tag,


    spätestens mit dieser wirklich großartigen Maschine werden alle diejenigen Lügen gestaft, die meinen, Polen sei nicht in der Lage, gute und leistungsfähige Dampfloks zu bauen - eine Meinung, der ich bei deutschen Eisenbahnfreunden bedauerlicherweise nicht nur einmal begegnet bin. Schade nur, dass solch' eine Maschine nicht für die PKP gebaut wurde...


    MfG

    Px48-1756