Beiträge von rekoheizer

    Hallo Thomas,

    hier eine Erklärung für den Stöpsel auf dem Mischvorwämerkasten.

    Wenn der Mischvorwärmerkasten ziemlich voll mit Wasser war, konnte es passieren, dass bei straffer Fahrweise durch den Abdampfsog aus dem Schornsten dort Wasser mitgerissen wurde. Das ist uns mit der 58.30 auch passiert und beim durchfahren von Brücken wo die Fahrleitung tiefer hing, kam es manchmal sogar zu Spannungsüberschlägen, die aber für das Lokpersonal ungefährlich waren. Ist mir selbst schon in meiner Heizerzeit passiert.

    MfG Rudi.

    Hier eine kleine Episode dazu,

    Als wir am 3. Mai 1983 mit der Schmalsurbahn von Nyiregyháza nach Balsa unterwegs waren, war es draußen etwas sehr kühl, aber die Wagen waren auch gut Ofenbeheizt. An der Enstation gab es damals extra einen Bediensteten der MÁV, der den Zug durchging und alle Öfen wieder mit frischem Brennstoff versorgte. Die Besonderheit an diesen Schmalspurwagen war, dass die Aschekästen außerhalb des Wagenkastwens angebracht waren und damit ein leichteres Reinigen derselben ermöglichte. Die Asche wurde damals mit einer Kratze einfach neben das Gleis entsorgt.


    Dazu noch ein Bebildertes Beispiel von der Zsuzsibahn in Debrecen wo die Wagen genau so Restauriert wurden.


    Innen der Ofen, natürlich neuerdings gut Verkleidet, damit sich ja niemend Verbrennungen holen kann.



    Und Unterhalb vom Wagenkasten der Aschekasten.



    Schönen Sonntag noch Rudi.

    Hallo Thomas,

    ich kann dazu nachtragen dass im Juni / Juli 1985 (das genaue Datum weiß ich nicht mehr) eine militärische Übung vom Eisenbahnpionier -ausbildungsregiment EPiAR 3 aus Doberlug-Kirchhain durch geführt wurde, wo die Schwimmpontonbrücke über die Elbe gebaut wurde und eine Falkenberger 52 er diese befahren hat. Denn ich war zu der Zeit bei der Reseve in dieses Regiment als Lokführer eingezogen.

    Vielleicht hat noch jemand genauere Angaben darüber ?

    MfG Rudi.

    Angeregt durch den Beitrag Nostalgiebahnen in Kärnten, fiel mir ein dass ich von der dortigen Gurktalmuseumsbahn auch noch ein paar Dias von dem Besuch im Juni 1992 irgendwo in der Sammlung habe. Hiermit seinen diese für euch aufgearbeitet.

    Kurz etwas zur Geschichte dieser Bahn.


    Die Gurktalbahn ist eine 1898 in Betrieb genommene Schmalspurbahn in Kärnten mit Bosnischer Spurweite die ursprünglich von Treibach-Althofen bis Klein Glödnitz das Gurktal auf ca. 29 km erschloss. Nachdem im Juni 1968 die Bahn Unwetter arg zerstört hatte wurde diese nur teilweise und nur für den Güterverkehr bis Straßburg wiedererrichtet. Im Februar 1972 dann aber aus Kostengründen eingestellt und bis auf das verbliebene Reststück abgetragen wurde.

    Heute wird sie nur noch auf einer Teilstrecke als Museumsbahn befahren.

    1974 wurde dieses Teilstück als erste österreichische Museumsbahn neu eröffnet.


    Im Juni 1992 waren wir in Kärnten in Feldkirchen im Urlaub und so ergaben sich auch ein Besuch dieser Museumsbahn und auch eine Mitfahrt auf derselben an einem der Wochenendfahrtage.

    Die Ausgangsstation befindet sich in Pöckstein neben dem gleichnamigen Schloss.


    An den Bahnhofsgebäuden die Hinweise für Fahrtage und Zugang.




    Dazu noch damals ein nostalgisches Toilettenhäuschen und eine Waschgelegenheit.




    Ein Blick zum abgestellten Wagenpark.




    Und gegenüber zum Lokschuppen mit dem schon bereitstehenden Museumszug.




    Auf einem anderen Nebengleis ein paar restaurierte Güterwagen.




    Der Museumswagenzug, der Bahnsteig mit altertümlichen Leuchten und dem damals nicht funktionsfähigen Wasserkran.




    Die für das Rangiergeschäft zuständige Braubachdiesel.




    Langsam trafen auch noch ein paar Mitreisende ein.




    In der Zwischenzeit war der Lokschuppen geöffnet und vorne am Zug rauchte schon etwas.




    Die Lok Nummer 13 hatte an diesem Tag die Ehre die Züge zu befördern und wurde schon von den Fahrgästen in Augenschein genommen.






    Zur Besichtigung wurde ebenfalls die Lok Namens „Christel“ vor dem Lokschuppen präsentiert.




    Im Lokschuppen stand noch eine Dampflok unbekannter Bauart, davor noch ein Trambahnwagen und eine Motorraddraisine daneben,

    war aber aus Platzgründen nicht so gut zum fotografieren.




    Außerhalb neben dem Schuppen stand hinter einem Drahtverhau noch eine Dampflok und eine Motordraisine.




    Nach der Rückkehr in Pöckstein hatte die Lok Nr. 13 noch ein paar Rangierarbeiten zu verrichten.




    Ein 3. Klasse-Wagen musste noch auf ein anderes Nebengleis gebracht werden.





    Wir verabschiedeten uns dann von dieser Bahn mit einem Blick zum Schloss Pöckstein und fuhren zurück auf der B 93 durch das Gurktal nach Feldkirchen und konnten in einigen Ortschaften noch die typisch österreichischen ehemaligen Bahnhofsgebäude dieser Bahn erkennen.



    Von den betriebstagen dieser Bahn in den 1950er Jahren habe ich noch einen Fahrplan mit angefügt.





    Leider war das der einzige Besuch damals an dieser Bahn, ich habe es bisher noch nicht wieder geschafft dort mal vorbei zu schauen

    und kann nichts über eine Weiterentwicklung oder über den heutigen Zustand berichten.


    Ich hoffe es hat trotzdem gefallen. Viele Grüße Rudi.

    Hallo Dampfachim,

    zu dem oberen Spitzenlicht kann dir aus eigener Erfahrung mitteilen, dass die großen Lampen beim öffenen der Rauchkammertür zum reinigen der Rauchkammer am Windleitblech anschlugen und dadurch hinderlichwaren und abgenommen werden mussten. Darum hat man diese durch die kleinen praktischeren Triebwerkslampen ersetzt,

    Meine erste Fahrt nach Hoyerswerda als Heizer hatte ich am Ostersonntag (02.04.)1972 mit der 58 3017 und einem Bauzug.

    MfG Rudi.