Beiträge von rekoheizer

    Weiter ging die Fahrt im Gefälle am Waldrand entlang. Welcher vielleicht heute schon nicht mehr existiert ?.



    Kurz vor Rothenkirchen wird noch die damalige B 169 einfach nur mit Warnkreuzen gesichert, überquert.



    Leider etwas verwackelt, aber das Wasserhaus und die Gleisanlagen sind zu erkennen und ein Kohlenhändler belädt seine Fahrzeuge aus einem aufgebockten Regelspurfahrzeug.



    Inzwischen hat die 99 1534 den Zug verlassen und steht zum restaurieren am Wasserkran. Der Lokführer war an diesem Tag Willi Leistner, konnte ich jetzt erst erfahren.



    Wir kamen miteinander ins Gespräch und ich erwähnte, dass ich in Mügeln auch auf der IVK als Heizer schon als Sonderdienstler gefahren bin. Da antwortete er mir:“Das trifft sich gut, mein Heizer muss jetzt schon mit dem Bus nach Haus fahren, da er von Schönheide nicht wieder weg kommt. Da kannst du mit mir auf der Lok als Heizer zurück fahren“. Na das war ja ein klasse Angebot, obwohl ich zwar nicht unbedingt Arbeitssachen an hatte sagte ich sofort zu. Ob das damals so erlaubt war oder nicht sei dahingestellt.


    Der Planheizer richtete noch mal das Feuer und verabschiedete sich dann.



    So konnte ich bei der nicht allzu schweren Bergfahrt auch mal ein Foto von den Heizerutensilien tätigen, welche auf dem Wasserkasten gelagert waren.




    Für Interessenten im Anhang nochmals der damalige Fahrplan



    Die Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen, aber eine gute Fotoausrüstung war damals eben nicht für jeden Geldbeutel erschwinglich. Ich hoffe, der Ausflug in die Geschichte hat mal wieder gefallen.

    Viele Grüße an euch Bimmelbahnfreunde von Rudi.

    Nachdem ich an diesem 25. April 1972 mit dem 2119 um 15:45 Uhr wieder in Wilkau-Hasslau angekommen war, machte ich mich schnellstens auf den Weg nach Schönheide-Süd. Wollte ich doch um 16:14 Uhr noch den 2127 erreichen. Leider ließen es die Verkehrs- und Straßenverhältnisse nicht zu. Es war zeitlich doch nicht zu schaffen. Also schnell Plan B, – Strecke abkürzen und den Zug wenigstens in Schönheide-Mitte noch erwischen. Das hat zum Glück gepasst und ich konnte den Zug 2117 noch abfangen. Dieser verkehrte damals schon abweichend vom noch gültigen Fahrplan, laut Aushang, nur bis Rothenkirchen. Ich nahm es nicht so tragisch- besser als gar nichts.


    Am Bahnhof angekommen hatte ich noch etwas Zeit bis zur Abfahrt und konnte in der Umgebung des Bahnhofs noch ein paar Bilder Ablichten.

    Ein Foto für das Empfangsgebäude, wo ein paar Fahrgäste schon ungeduldig nach dem Zug schauten.




    Ein Blick in die Gegenrichtung zur Ladestraße.




    Ganz im Hintergrund der Lok mit daneben abgestellten Wagen und einer noch betriebsfähigen Ladelehre, wobei diese, meiner Vermutung nach, schon lange nicht mehr benutzt wurde.





    Das Foto vom ankommenden Zug ist leider nur in bestem schwarz geworden, warum auch immer.

    So konnte ich erst nach der Abfahrt wenigstens den Standort des Einfahrsignales von Schönheide- Mitte festhalten.




    Weiter ging die Schussfahrt bergab Richtung Schönheide Nord. Kurz vor der Kurve im Hintergrund ist noch die Kreuztafel für das Einfahrsignal zu erkennen.




    In Schönheide-Nord(Neuheide) verließen ein paar Schulkinder und ältere Herrschaften den doch relativ gut besetzten 3 Wagenzug.




    Beim nächsten Halt in Stützengrün Haltepunkt mit Anschluss zur Bürstenfabrik stiegen auch wieder vereinzelte Fahrgäste aus.





    Nach der Ausfahrt aus Stützengrün Hp. Überquerte der Zug den kleinen Stützengrüner Viadukt.





    Danach ging es über den großen Viadukt. Da ich die Strecke nicht so genau kannte, wann welche Kurven und Viadukte folgten, blieben mir nur die Fotos nachzuschießen.






    Im Bahnhof Stützengrün stiegen auch wieder ein paar Leutchen aus. Auf den Nebengleisen herrschte ebenfalls schon fast Betriebsruhe.





    Im Anhang geht es dann weiter Richtung Rothenkirchen.