Beiträge von rekoheizer

    Bei einem Besuch von Verwandten in Bad Lobenstein hatten wir Unterkunft in einem Gasthof in Blankenberg.

    Vor der Rückfahrt nach Hause kam mir der Gedanke, doch mal bei der Blankenberger Feldbahn vorbei zu schauen ob dort evtl. heute Fahrbetrieb statt finden könnte.

    Mir war es nicht so genau bekannt.

    Also zum Parkplatz an der Landstraße vor Blankenstein und geschaut und etwas Glück gehabt, es fand heute Fahrbetrieb statt.

    Einziger Wermutstropfen, ich hatte keinen Fotoapparat mit so dass die Bilder nur mit dem Handy gemacht werden konnten.

    Zeitmäßig passte es auch, somit hinunter an die Strecke und den ersten Zug erwartet.

    Die Strecke erstreckt sich in einem großen Bogen ca. 2 km an der Saale entlang und ist ziemlich zugewachsen so dass von der Bayerischen Seite bessere Fotos möglich sind.

    Aber was solls, aus der Not eine Tugend und ein paar Fotos gemacht. Hier eine kleine Präsentation.


    Der Zug kam gezogen mit einer Ns2h Baujahr 1959 vom LKM.



    Der Zug war auch schon gut besucht und führte im Schlusswagen das Personal mit.



    An der Endstelle am Parkplatz befindet sich nur ein kurzer Gleisstumpf, in den die Lok auswich.




    Mit Muskelkraft wurde dann der Wagenzug in das andere Stumpfgleis umgesetzt. ( leider etwas verwackelt)



    Inzwischen hatten sich auch hier noch ein paar Fahrgäste eingefunden.



    Die Lok setzte sich dann wieder vor den Zug und nach ca. 10 Min Aufenthalt erfolgte dann die Rückfahrt.

    Im halbstündlichen Takt erfolgten dann weitere Zugfahrten.



    Nicht gerade spektakulär, aber auf Grund ihrer Abgeschiedenheit doch auch mal erwähnenswert um die Aktivitäten der dortigen Vereinsmitglieder zu publizieren.


    Schönen Feiertag noch. MfG Rudi.

    Seit längerer Zeit war es wiedermal Möglich ohne große Beschränkungen Reisen ins Ausland zu unternehmen. Von unseren Eisenbahnfreunden in Ungarn hatte ich erfahren, dass die Schmalspurbahn, die einst nach Csisztapuszta führte und seit langem eigestellt war, mit EU-Mitteln wieder erneuert und reaktiviert wurde. Diese Bahn hatten wir zufälliger Weise vor 40 Jahren kennen gelernt. Damals herrschten ja noch ganz andere Verhältnisse. Die Bahn diente damals vorwiegend der Landwirtschaft und der Touristentransport zu Thermalbad in Csisztapuszta, war nur eine angenehme Nebensache.

    Im Februar 2018 hatte ich schon einmal über diese Bahn berichtet.

    Dieses Jahr im September bot es sich nun an in einer Woche Kurzurlaub diese Bahn wieder zu besuchen und eine Fahrt nach vergangenen etlichen Jahren mit ihr zu erleben.

    Da ich schon seit vielen Jahren mit Imre Balogh befreundet bin, dem ehem. Betriebsleiter dieser Bahn lud er mich auch zu einem Treffen ein.

    So sind wir also am Mi. dem 22.09.21 mit dem Zug 30864 ab Balatonfenyves gefahren, ohne aber ein Foto vom jetzigen Baugeschehen am Bahnhofsgebäude einzufangen.




    Im Vergleich dazu sah es 1985 doch ein wenig anders aus.




    Neu ist auch diese als Denkmal für die C 50 Generation aufgestellte 5712 der GV ( Gazdasagi Vasút)- Landwirtschaftsbahn.




    Für uns bereit stand schon die MK 48 2022 mit dem Zug 30864 nach Csisztafürdő.




    Auf einem Nebengleis waren noch zwei wieder aufgearbeitet Güterwagen als Ausstellungstücke platziert.




    In der Zwischenzeit beim Fahrkartenkauf hatte ich die Einfahrt des Zuges 30 825 verpasst und nur noch gesehen, dass die

    C 50 5733 von ihrem Zug auf unser Gleis hinten umsetzte , damit sie nach dem Verlassen unseres Zuges an ihren nächsten Zug umsetzen kann.




    Nebenbei gelang mir noch ein Schuss auf den auf der Hauptbahn nach Nagykanisza ausfahrenden Toldi.




    Die nächste Station nach der Abfahrt war Imremajor. Der alte Name war Közpoti- Főmajor. Wann die Umbenennung stattfand ist mir leider nicht bekannt.

    Auch hier ist große Bautätigkeit angesagt, ein neues Empfangsgebäude ist im Erstehen.




    1985 bei Központi-Fömajor sah es noch so spartanisch aus.





    Weiter ging die Fahrt auf einer erneuerten Trasse und von den ehem. Abzweigungen und Bahnhöfen war nur noch das Gebäude von Fekete Akol halbwegs im Dickicht erkennbar.





    Vor 40 Jahren waren hier noch Anschlussgleise zur Entladung und ein Überholgleis zum Umsetzen der Lok am Wagenzug,

    da dieser dann nur noch geschoben bis zum Haltepunkt Csiszta-gyógyfürdő verkehren konnte.




    Unser Freund Imre hielt dann die Einfahrt unseres Zuges 30 864 mit der MK 48 2022 im neuen Bahnhof von Csiszta-Fürdő im Bild fest.





    Wir wurden an diesem Tage leider mit nicht sehr freundlichem Wetter dort empfangen und an einen Besuch des Thermalbades war nicht zu denken,

    aber Imre hatte uns ja zu einem gemeinsamen Essen eingeladen.




    Nachdem die Lok für die Rückfahrt umgesetzt hatte, hielt Imre noch ein Schwätzchen mit seinen ehem. Kollegen und ich knipste ein Foto von dem im Bau befindlichen neuen Empfangsgebäude.




    Um 1987 gab es schon mal einen neuen Bahnhof in Csiszta-Gyógyfürdő mit diesem Bahnhofsgebäude, dieses wurde aber für den Neubau entfernt.




    Die Gleis- und Bahnsteiganlagen heute . . .



    . . . und die damalige Ausführung um die 1987 Jahre




    Mit dem der MK 48 2022 kam dann auch unser Zug 30 825 für die Rückfahrt in Csiszta-Fürdő an.




    Als wir dann Balatonfenyves wieder erreicht hatten, stand auf dem Nachbargleis auch schon der Zug 30 826 mit der

    C 50 5733 nach Somogyszentpál bereit.




    Von unserem Zug wurde dann ein Wagen abgekuppelt und in das Depot zurückgeführt, dieser war für eine Reisegruppe zusätzlich mitgegeben worden.




    Nachdem nun die Strecke nach Csiszta-Fürdő reaktiviert wurde, bleibt nur zu wünschen, dass sie auch von den Touristen und Themal-badenden

    gut angenommen wird um nicht wieder am Fahrgastmangel zu verenden. Es wäre schade um die bisherigen Aktivitäten und Bemühungen.


    Also wer wieder mal dort in der Nähe dieser Bahn im Urlaub ist, fahrt mit und wenn es auch nur zum Vergnügen ist.


    Ich hoffe der Beitrag war interessant und eine Anregung. Viele Grüße vom Ungarnfan Rudi.

    Hallo liebe Forenfreunde, wir hatten wieder mal die Idee zu unseren Freunden nach Ungarn in einem Kurzurlaub zu fahren. Es bot sich dabei an, weil die Anreise am Sonntag dem 19. 09. über die Strecke von Wien über Sopron auch an der Museumsbahn in Nagycenk vorbei führte, dort einmal wieder mit hin zu schauen. Wie sich das Schicksal so führte, waren wir vor fast genau 40 Jahren am 13.09.1981 das erste Mal dort gewesen. Wir hatten uns vorher kundig gemacht, an diesem Wochenende fand Zugbetrieb statt, Den Fahrplan konnten wir auch ausforschen und wir kamen zu einer günstigen Zeit an Nagycenk vorbei. Wir hatten zeitmäßig Glück, es kam in einiger Zeit ein Zug von Fertöboz herein und sollte 30 min später als Kuzzug wieder bis Nadtelep verkehren. Dabei entstanden diese Aufnahmen im Bf. Kastely.




    Weiterhin waren abgestellt.




    Der Wasserkran steht auch immer noch, aber funktionslos.



    So sah der Bahnhof Kastely 1981 so in seinem Aufbau aus.



    Inzwischen kam auch der Zug von Nagycenk eingefahren und welche Überraschung, auch mit Dampflok, lt. Fahrplan sollte eine Diesellok verkehren.




    Es stand im Fahrplan, dass nur am Sa. 18. 09. Dampfbetrieb sein sollte.




    Dann natürlich wie Üblich, das Umsetzten der Lok an das anderer Zugende für die neue Fahrt.





    Der örtliche Fahrdienstleiter übernahm dann auch selbst die Weichenverstellung am anderen Ende des Bahnhofes.




    Die Lok „Andras“ in ihrer vollen Schönheit.




    Abfahrbereit der nächste Zug 14:40 Uhr aber nur die kurze Strecke bis Barátság und zurück , hierbei wurde auch noch Wasser

    aus dem an den angeschlossenen Wasserkran für die Lok genommen.



    Da ich wusste wann der Zug abfährt, bin ich schon mal etwas vorraus gefahren um den Zug auf der Strecke abzulichten.

    Dabei kam ich wieder zu dem Schrankenposten, den ich schon vor 40 Jahren mal mit abgebildet hatte, Damals sah es dort so aus. . .





    Heute ist alles zugewachsen und der Hintergrund mit Eigenheimen zugebaut, aber das Schrankenwärterhaus hat auch eine Modernisierung hinter sich.



    Inzwischen näherte sich auch der Zug dem Bahnübergang vor den Hintergrund den mittlerweile gebauten Eigenheimen.



    Leider war durch örtliche Bauarbeiten auch das fotografische Bild auf den Schrankenposten etwas eingeschränkt, aber man konnte noch ein Bild machen.




    Anschließend noch ein Nachschuss auf die Andras an der Zugspitze,



    Zuletzt ein Telefoto noch beim Überqueren des Zuge über Ikva-Brücke.




    Weiter ging dann unsere Reise zum Balaton um auch die neu in Betrieb gegangene Schmalspurbahn von Balatonfenyves nach Csisztafürdö wieder mal zu bereisen

    Doch davon in einem nächsten Beitrag.

    MfG Rudi.

    Ich hätte ergänzend dazu noch eine kleine Fahrzeugparade als wir 2005 diese Bahn besuchten und auch das Glück hatten, dass gerade eine Reisegruppe abgeholt wurde.








    Der Blaue sah damals noch etwas besser aus.







    Die Urlaubsgäste mussten ihre Autos hier abstellen und wurden mit den Loren zur Unterkunft gebracht.





    MfG Rudi.

    Hallo Bimmelbahnfreunde,

    haben in meinem Fundus ein unbekanntes und unbeschriftetes namenloses Foto gefunden.

    Ich vermute es ist ein Bild von einem Unfall mit der IV K 107 und einer unbekannten III K.

    Aber wie wann und wo ?




    Kann vielleicht jemand etwas genaueres dazu beitragen. Besten Dank und viele Grüße Rudi.

    Hallo Eckhard,

    ja aber diese Personale welche die Loks bedienen und fahren, akzeptieren die dazugehörigen Arbeitsbedingungen,

    sonst würden sie es ja freiwillig auch nicht tun.

    Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Bei den meisten steckt ja Enthusiasmus und kein muss dahinter.

    Viele Grüße Rudi.