Beiträge von rekoheizer

    Nach dem Halt im Hp. Gornsdorf wurde gleich mal der kürzeste Weg gewählt um nach Hause zu kommen.
    - Jetzt kommt ja sowieso nicht gleich wieder ein Zug !




    Auf den letzten Metern bin zum Bahnhof Meinersdorf verlief die Schmalspur neben der Hauptbahnstrecke von Aue
    einher und die Einfahrsignale standen auf gleicher Höhe.




    Im Bahnhof Meinersdorf noch ein Foto von den Lokbehandlungsanlagen und dann war leider . . . der Film schon wieder voll und keine Reserven mehr vorhanden.




    Für Interessenten noch eine genaue Tabelle der Betriebsstellen und Anschlüsse der gesamten Strecke von Schönfeld – Wiesa bis Meinersdorf.








    Ich hoffe es wieder eine interessante Reise in die Vergangenheit.


    Für die nächsten Tage waren dann weitere Schmalspurstrecken im Erzgebirge geplant zu besuchen.



    Es könnte also weiter gehen. . . !


    Mit vielen Grüßen an alle Bimmelbahnfreundevon Rudi.

    Nachdem ich am Vortag von Thum zu meinem Quartier bei meinen Großeltern in Gelenau zurückgekehrt war, machte ich mich am nächsten Tag nach dem Mittagessen mit dem Fahrrad wieder auf den Weg nach Thum. Mein Plan war, mit dem Zug 3015 um 14.15 Uhr nach Meinersdorf mitzufahren um auch ein paar Fotos von dieser Strecke zu erhalten. Zudem war es günstig, dass ich von Meinersdorf knapp eine Stunde später wieder mit dem Zug zurück nach Thum fahren konnte, da brauchte ich das Fahrrad nicht mit zunehmen.


    So stellte ich das Fahrrad in Thum ab, kaufte mir die Fahrkarten und begab mich wie so oft auf den Perron des letzten Wagens, um von dort Fotos von der Strecke zu tätigen.


    Wie es halt so ist, man ärgert sich hinterher meistens, habe ich kein Foto vom gesamten Zug in Thum gemacht aber die Loknummer hatte ich notiert. Es war die 99 1789-9 und die Fahrkarten hatte ich noch aufgehoben als Beweis.




    Mit etwas Verspätung, siehe Bahnhofsuhr, verließen wir den Bahnhof Thum.




    Nach dem kurvigen Anstieg bei der Ausfahrt noch schnell ein Foto vom Einfahrsignal von Thum, bevor es ganz hinter den Bäumen verschwindet.




    Nach 2 km Fahrstrecke war schon der Bahnhof Jahnsbach erreichtund bei der Ausfahrt wurden die heute noch gut erhaltenen Bahnhofsgebäude abgelichtet.





    Zwischen Jahnsbach und Hormersdorf gelang dieses Foto von unserem 5-Wagenzug in dieser Linkskurve.









    Etwa an der Hälfte der Strecke bei km 5,5 lag der Bahnhof Hormersdorf wo ein paar Leutln den Zug verließen.


    Auf einem Nebengleis standen noch mehrere Rollfahrzeuge mit Güterwagen zur Be- oder Entladung ? Und ein Schmalspur 4-Achser an der Kopframpe.




    Zwischen Hormersdorf und Auerbach blieb der Zug mit einer Vollbremsung stehen. Natürlich ging sofort der Blick nach vorn zur Lok was geschehen sein könnte,
    und siehe da es stand ein „Rindvieh“ auf dem Gleis. Der Zugführer als mutiger Torero mit dem Besen sorgte dann aber wieder für freie Fahrt und die Kuh konnte sich im Grünen wieder gütlich tun.




    Im nächsten Bahnhof Auerbach verließen wieder ein paar den Zug und es standen ebenfalls noch mehrere mit O-Wagen beladene Rollfahrzeuge zur Entladung und eines mit
    einem G-Wagen an dem Güterschuppen.






    Der Haltpunkt Auerbach lag verwaist und niemand wollte Zu-oder Aussteigen.






    Auch im Bahnhof Gornsdorf herrschte zu dieser Zeit ebenfalls noch ein hohes Güterverkehrsaufkommen.








    2.Teil folgt

    In der Ortschaft Herold war die Streckenführung neben dem Wilisch-Bach hinter den Wohnhäusern entlang.




    Vor dem Haltepunkt Mittelherold wurde die Bach- und Straßenseite gewechselt und der Hp. Ohne Halt durchfahren.



    Kurz vor erreichen des Bahnhofs Thum wurde ebenfalls noch eine Straßenüberführung unterquert.




    Nach erreichen des Bf. Thum noch ein Blick über das Bahnhofsgelände, mehr war leider nicht möglich, da sich der Bildervorrat auf dem Film langsam erschöpfte.




    Aber für den großartigen Lokschuppen war noch eins drin und am 31.08.1971 präsentierten sich die Loks
    99 1787 ; 99 1778 und 99 1791.



    Für Interressenten habe ich noch einen Auszug aus dem Anhang III zur Dienstvorschrift für die Ermittlung der Betriebsleistungen der RBD Dresden von 1962, wo man die genauen Entfernungs- und Betriebstellenangaben entnahmen kann.




    Leider habe ich die Aufzeichnungen nicht mehr vollständig über Zug- und Loknummer
    an diesem Tage, aber ich glaube das ist nicht ganz so wichtig.


    Am nächsten Tag bin ich dann die Strecke nach von Thum nach Meinersdorf mit gefahren, so dass eine Fortsetzung zu erwarten sein kann.



    Vielen Dank für euer Interesse


    MfG Rudi.

    Während meines Urlaubes 1971 besuchte ich wieder einmal meine Großeltern in Gelenau. Da nach ziemlich sicheren Auskünften zum nächsten Sommerfahrplan 1972 ein großes Schmalspursterben in Sachsen einsetzten sollte, hatte ich mir vorgenommen noch so viel wie möglich von den noch betriebenen Schmalspurbahnen wenigstens etwa fotografisch fest zuhalten. Was lag also näher, die vor dem Wohnhaus meiner Großeltern vorbeiführende Strecke zu inspizieren. Beobachten konnte ich das Treiben im und um den Bahnhof Gelenau schon bei früheren Besuchen. Da ich mit dem Fahrrad damals angereist war, war die Möglichkeit günstig das Fahrrad im Zug mit zunehmen um anschließend wieder zurück fahren zu können.
    Also schwang ich mich auf mein Rennrad und fuhr nach Wilischthal um eine Zugfahrt nach Thum mit zu machen.
    In Wilischthal angekommen wurde eine Fahrkarte gekauft und das Fahrrad im Packmeister verladen.


    Da ich mich in der Zeit etwas vertan hatte, war es knapp und bis zur Abfahrt konnte ich mich leider nicht groß im Bahnhof umsehen.
    Vor der Abfahrt noch ein Foto von der (weshalb auch) geschmückten 99 1789 am Wasserhaus in Wilischtahl geordert.




    Da der Packwagen am Zuganfang hing, konnte ich mich auf der hinteren Plattform des letzten Wagens positionieren und von dort aus die Streckenaufnahmen machen.
    Zunächst ein Blick zurück nach Wilischthal nach dem Verlassen des Bahnhofes.




    Nach dem passieren des Straßenüberganges war der Blick frei auf das Einfahrsignal des Bf. Wilischthal.



    Zwischen Wilischthal und Grießbach wird diese Straßenbrücke unterquert.





    Ein kurzer Zwischenhalt am Hp. Grießbach, aber ohne Fahrgastwechsel.





    Zwischen Grießbach und Gelenau erfolgt die Trassenführung direkt neben der „gut erhaltenen“ Landstraße nach Zschopau.




    Ein Bild vom Empfangsgebäude vom Bahnhof Gelenau. Links im Hintergrund ist das Gebäude der Schüllermühle zu erkennen in welchem meine Großeltern wohnten.





    Vom dortigen Küchenfenster aus konnte man einen Blick auf die Strecke nach Venusberg Spinnerei werfen . . .






    . . .und wenn ein Zug vorbei fuh,r auch mal ein Foto von oben tätigen. Heutzutage ist die Bahntrasse mit Garagen zugebaut.






    Der Bahnhof Venusberg besaß relativ große Gleisanlagen und diente auch als Anschluss in den VEB Feinspinnerei.



    Hallo Bimmelbahnfreunde der ungarischen Waldbahn.
    Habe vergangene Woche bei einem Kurzurlaub am Balaton mal einen kurzen Abstecher zur Waldbahn nach Csömödér gemacht. Zum Glück hatte ich mich vorher über den Reisezug verkehr informiert und musste feststellen, dass es gravierende Änderungen gegen über den Vorjahren gegeben hat .


    So verkehren z.B. Sonntags keine Reisezüge mehr.


    Außerhalb der Saison verkehren Züge nach Kistolmacs nur noch an bestimmten Tagen und dann auch noch unter Vorbestellung.


    Zum Glück konnte ich die Zusatzdaten übersetzen, so dass wenigstens ein Zug nach Lenti an diesem Tag verkehrte.
    In den örtlichen Auslagen fand ich dann noch einen Fahrplanauszug in deutscher Übersetzung.
    Ich habe ihn hier mit angehängt, für die Information, dass evtl. dieses Jahr noch jemand dort mitfahren möchte.


    Wer in zukünftig dort eine Fahrt geplant hat sollte sich bitte ausreichend vorher informieren.
    Den Fahrplan gibt es auf www.kisvasút.hu csömödér – mentrend, aber eben nur in ungarisch.





    In der Ausgangsstation im Sägewerk Csömödérist für die Familienfreundlichkeit auch etwas getan worden.
    Es wurde ein neuer Kinderspielplatz errichtet und dazu eine Aufenthaltsecke .





    Auch ein Teil der Lokomotiven wurde remotorisiert und verbessert. So findet ein neuer umweltfreundlicher Motor Verwendung. Die Loks wurden mit Luftverdichtern und Druckluftbremse (Knorr-Selbstregler Führerbremsventil und Zusatzbremsventil ) ausgerüstet, obwohl die Wagenzüge weiterhin handgebremst geführt werden. Des weiteren wurden die Elektrik überarbeitet und elektronische Geschwindigkeitsanzeige für jede Fahrtrichtung eingebaut.







    Für diese beiden umgebauten rot- weißen Wagen konnte ich leider keinen Verwendungszweck heraus bekommen.





    An der Endstation Lenti wurden wir von einer jungen hübschen Bahnbediensteten empfangen, die aber auch für das Zugpersonal die Fahrwege herstellen musste.




    Hallo Freunde, ich hoffe euch mit der Information für zukünftige Besuche einen Gefallen getan zu haben, damit ihr nicht umsonst dort mal aufkreuzt.


    MfG Rudi.

    Das vorläufige Ende der Strecke, die Station Clenconnar auf schottischem Gebiet.




    Hier soll mal die bisherige Strecke weiter geführt werden, nur mit dem Hindernis, es ist ab hier englisches Gebiet.




    Einfahrt frei in den Bahnhof von Wanlockhead.



    Ein Blick ins Stellwerk mit seinen Weichen-, Signal- und Verschlusshebeln.




    Noch gültiger Verschlussplan im Stellwerk.






    Eine Stunde später, der Himmel zog sich schon wieder zu, war dann der nächste Zug auf der Strecke.






    Bei wieder typisch Britischem Wetter, war an diesem Samstag nicht viel Besucherverkehr.







    Zum Abschied ein Blick zum Bahnhof Wanlockhead, der in britischer Tradition, an den Betriebstagen mit der Schottischen Fahne beflaggt ist.








    So konnten wir nach einer schönen Unterbrechung der Reise, die Fahrt in Richtung Wales wieder fortsetzen und dem englischen Wetter trotzen.


    Falls es jemand mal in diese Gegen verschlagen sollte, ist es nicht verkehrt dieser kleinen Bahn mal einen Besuch abzustatten.



    Danke fürs Anschauen Gruß Rudi.

    Bei einem Großbritannienurlaub im Juni 2012 querten wir das Land von Schottland über Wales nach England. Was lag da näher, bei den Fahrten die Routen so zu legen, dass möglichst viele noch unbekannte Eisenbahnen besucht werden können. So benutzen wir die M74 von Glasgow nach Carlisle. Da der 23. Juni ein Sonnabend war lies es sich günstig an, die nahe der M 74 liegende und bisher unbekannte, Leadhills & Wanlockhead Railway zu besuchen, da an diesem Tag Fahrbetrieb stattfand.
    Von der Abfahrt Elvanfoot geht es ca. 10 km in die Leadhills hinauf und man kommt in ein altes, schon lange nicht mehr betriebenes, Bergbaugebiet wo man in früherer Zeit Blei abgebaut hatte.
    Auf der alten Trasse der ehem. Normalspurbahn , welche schon 1938 geschlossen wurde, hat ein Verein 1986 eine Schmalspurmusemsbahn mit einer Spurweite von 2´ = 610 mm errichtet. Die Strecke ist zurzeit nur ca. 1 km lang, endet an der Schottisch-Englischen Grenze und wird vorwiegend im Sommer und an den Wochenenden von diesem Verein betrieben.
    Es ist nicht der große Wurf, aber ein Kleinod versteckt in den Bergen, welches doch eine Stippvisite wert war.
    Bei der Ankunft in der unwirtlichen Gegend empfing uns ein kleines Bahnhofsgebäude und ein kleiner Zug.
    Fahrzeuge und Nebenanlagen waren mit Spielsachen geschmückt, da an diesem Tag auch noch Bahn-Kindertag war.




    Wir kamen mit dem dortigen Personal ins Gespräch und sie hatten sich gefreut, dass mal ein Deutscher sich wegen der Bahn hierher verirrt hat.
    Vor der Abfahrt wurde noch das Bahnhofsumfeld ausgiebig erforscht und fotografiert. Danach lösten wir die Fahrkarten und bestiegen den (Puppenstuben) Zug.



    Da zurzeit an der Endstation keine Umfahrung besteht, fahren die Züge bergan geschoben mit Steuerwagen.





    Als betriebsfähige Loks standen noch bereit, die Elvan (Blau) Bj. 1955 unter Fabr.Nr. 9792 bei Motor Rail Limited in Bedford gebaut.
    Leistung 28 PS aus einem 2-Zylinder Wasser gekühlten Motor.
    Dahinter die Little Clyde aus dem Jahre 1966, bei Hornby Limited in Lincoln gebaut mit einem 2-Zylinder Luft gekühlten 31 PS Motor.







    An diesem Tag war die Lok "Clyde" im Einsatz. Sie wurde 1975 unter der Fabriknummer HE 6347 bei Hunslet Lokomotives in Leeds gebaut.
    Sie besitzt einen 6- Zylinder Wasser gekühlten Dieselmotor mit einer Leistung von 60 PS.




    Im Gegensatz zu manch anderer Bahnhofstoilette, machte das nur in einem Wagenkasten untergebrachte "stille Örtchen" einen sauberen und gepflegten Eindruck.





    Das Stellwerk am Ausgangsbahnhof von Wanlockhead.





    Da wir an diesem Tag mit dem ersten Zug unterwegs waren, mussten dann erst mal die Wegübergänge nach Britischer Art gesichert werden.






    Die Strecke führt hinauf durch die schottische Landschaft der Lowther Hills.






    Einfahrt in die derzeitige Endstation Clenconnar mit einem Behelfsbahnsteig aus Holzbohlen.




    Hier der Hinweis, dass es der höchste Punkt einer Adhäsionsbahn in Großbritannien ist. Entspricht ca. 456 m ü. NN


    Nicht das erste Bild, aber dafür einmalig,
    denn von dieser Stelle am Berg kann man den Bahnhof Oybin schon lange nicht mehr fotografieren.


    Dieser Schnappschuss vom Berg auf die umsetzende Lok in Oybin gelang mir am 08.08.1971.




    Die Qualität des Bildes ist leider dem damaligen Film- und Kameramaterial geschuldet.


    Aber es bleibt eben unwiederbringlich. MfG Rudi.

    Meine ersten Schmalspurbilder entstanden am 23. 08. 1968 anlässlich einer Klassenfahrt in das damalige Pionierlager in Oybin. Was damals auch zur Einschränkung hatte, dass wir uns in Oybin nur eingeschränkt bewegen und uns der Tschechischen Staatsgrenze nicht nähern durften. Es war gerade der Prager Frühling in Aktion und rund um die Grenze zur Tschechoslowakischen Republik waren überall NVA- und Sowjettruppen in Bereitschft.


    Ein Bild entstand in Zittau mit dem Rangieren der 99 732



    und das 2. mit der 99758 am Zug nach Oybin mit fröhlich winkender Klassenkameradin.






    und diese Bilder wurden ebenfalls mit einer Beirette aufgenommen .


    Ich glaube es war zur damaligen Zeit eine sehr preiswerte und gute Kleinbildkamera.


    MfG Rudi.